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was ich mit euch teilen will

Es wird allerhöchste Zeit, mal wieder meine Links mit euch zu teilen! Ich fang auch gleich mit dem Freebie von pattydoo für eine flexible Buchhülle an – die will ich unbedingt noch nähen!

Ebenfalls schon etwas älter ist der folgende Link. Allerdings find ich die Umweltverschmutzung durch „togo“-Wegwerfbecher so furchtbar, dass ich überall, wo ich auf wirklich gute Alternativen stoße, dies unbedingt weiterverlinken will. Auch wenns mal länger dauert. Hier also via GrimmskramCoffee to go – umweltfreundlich.

Nochmal was „altes“ – bei makeitsmall ist der Name Programm: Die Mini-Patchworkes müsst ihr euch einfach ansehen, das ist soo bezaubernd!

Was ich inzwischen ausprobiert habe: Zeitungsgarn herstellen. In der Handmade war das vorgestellt: Zeitung in Streifen schneiden, diese verzwirbeln, aneinanderfügen, verzwirbeln… Die Finger werden dabei schwarz und tun auch irgendwann ziemlich weh, aber irgendwie cool ist das Ergebnis dann doch.

Auf gruenerwirdsnimmer ein sehr nachdenklicher Beitrag Zwischen Bangen und Hoffen – Umweltverschmutzung und -Zerstörung einerseits, Erfolge und Hoffnungen andererseits. Das was die Einzelne von uns tun (bzw. lassen) kann, ist meist nicht weniger als ein Tropfen auf dem heißen Stein. Allerdings können viele Tröpfchen auch ne Menge bewirken…

… Und dass man niemals zu alt ist, umzudenken und vor allem umzuhandeln, zeigt der Beitrag von alternulltiv – alles ist möglich! 🙂

Auch bei quarkimpfandglas wird nach Verbesserungen gesucht bzw. gefunden: plastikfreie Alternativen zu Textmarkern.

(Boah, dieser blöde Mini-Link-Einfüg-Dialog nervt echt. Warum geht beim Beitrag-Erstellen nicht gleich des normale Fenster auf wie bisher? Gehts euch auch so? Dass zu viele „Verbesserungen“ eigentlich immer nur von etwas, das gut war, wegführen? Aber das grad nur so nebenbei…)

Was hier themenmäßig fast offtopic ist: chakren.net – eine sehr informative Seite zu den Chakren. Mit allen Infos, mit Meditationsvorschlägen. Gefällt mir sehr gut.

Nosi spricht mir oft aus der Seele – da wirds wirklich Zeit, dass ich den hier auch mal mit verlinke. Diesmal gehts um die Informationsflut gerade bei Katastrophenfällen, wie wir sie in jüngster Zeit ja mehr als genug hatten. Wozu bitte eine Sondersendung, ein Brennpunkt nach dem anderen zu einem Zeitpunkt, an dem noch niemand weiß, wissen kann, was überhaupt genau geschehen ist? Aber nein, man muss ja zeigen, dass man am Puls des Geschehens ist, dass man schnell ist und mithalten kann. Aber muss man wirklich immer vornedran sein? An den schönen Spruch von „Keine Information ist besser als falsche Information“ kann sich im sogenannten Informationszeitalter wohl niemand mehr erinnern. Und so wird weiter Panik verbreitet, Angst geschürt. Anstatt dass die „richtige“ Presse die Panikmache der sogenannten „Sozialen Medien“ entlarven und runterbremsen würde, bläst sie noch ins selbe Horn. Aber lest lieber selber beim Nosi – der hat das viel besser formuliert!

Dann hab ich noch einen Link in eigener Sache: Ich hab meinen „Hauptwohnsitz“ zauberweib.de nun endlich renoviert. Vielleicht ist ja der Link oben „Frame nachladen“ schon aufgefallen – der führt jetzt zu meiner neuen Dachseite, unter der all meine Seiten vereint sind.

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Was wirklich wichtig ist

Was ist eigentlich wirklich wichtig? Gute Frage, gell? Weil das, was uns jetzt gerade im Moment am meisten ärgert, am meisten stresst, am meisten Zeit kostet – ist es vermutlich eben nicht! 🙂 Ich hab auf meinen letzten Blogrunden ein paar schöne Links gefunden, die sich – großräumig – genau mit diesen Themen befassen. Jenen, die wirklich wichtig sind.

Und ich fange gleich mal mit einem sehr schönen Zitat an:

Das habe ich auch nicht vor.  Also schon … aber nicht in dem Sinne, wie “ich entwickle einen Masterplan zur Übernahme der Weltherrschaft”. Ich arbeite quasi im Untergrund. Meine Wirkungsstätte ist klein. Der Mikrokosmos umfasst: mich – meine Familie – den Boden, auf dem wir leben – unser nächstes Umfeld. Und ich bin fest davon überzeugt, dass das, was ich tue, sich in kleinen Wellen ausbreitet. Vielleicht ein Gedanke, den ich säe. Überlegungen und Handlungen bleiben selten ohne Folgen. Ich gehe nicht davon aus, dass es plötzlich keine Plastikverpackungen gibt, aber vielleicht eine Umstrukturierung von Verpackungen. Eine Verlagerung, weil der Kunde etwas anderes möchte.

Das ist von daslebenistwild – ein sehr lesenswerter Beitrag. Natürlich klingt das arg blauäuig-naiv. Genau deshalb poste ich das auch. Weil es genau solche OptimistInnen braucht, damit sich wirklich etwas bewegt und verändert. Trix schreibt mir damit direkt aus der Seele. Danke dafür!

Vor einigen Jahren habe ich erkannt, dass hinter dem netten Satz „Ich habe keine Zeit“ eigentlich etwas ganz anderes steckt. Nämlich: „Ich hab darauf jetzt echt keinen Bock!“ 🙂 Genau dazu gabs in letzter Zeit gleich mehrere Blogeinträge. Am schönsten hat es mE Marisa formuliert. Sie nennt es „Das hat zurzeit für mich keine Priorität“ – klingt auch gleich viel freundlicher, viel … wichtiger, irgendwie 🙂 Probiert das ruhig mal aus, wann immer ihr euch dabei erwischt, für etwas „keine Zeit“ zu haben. Wo liegen eure Prioritäten? Beim Job? Beim saubergekehrten Gehweg? Beim Basteln mit den Kindern? Einfach mal darauf achten – ganz ohne Wertung. Einfach nur feststellen.

Ein bisschen was praxisbezogenes gibt es natürlich auch. Die Zeit kann nämlich sinnvoller als nur mit Aufräumen verbracht werden. Und zwar dann, wenn man sich ein bisschen Ordnunghalten angewöhnt. Das ist nicht schlimm, es tut nicht weh und es macht den Alltag tatsächlich etwas einfacher. Tipps dazu gibt es auf widerstandistzweckmäßig – auch das ein sehr lesenswerter Blog.

Wie verbringt man seine Zeit aber nun wirklich sinnvoll? Da gibt es auf dieser Seite einen sehr schönen Beitrag mit vielen Bildern – unbedingt ansehen, ich bin total begeistert! (mehr wird nicht verraten!)

Forschung ist natürlich immer ein guter Zeitvertreib. So hat man z.B. herausgefunden, dass Kakao gegen den geistigen Abbau hilft! Und ich bleib gleich auf scinexx: Hättet ihr gedacht, dass der Zeitpunkt der Geburt (also jetzt eher die Jahreszeit und weniger die Uhrzeit) tatsächlich die Persönlichkeit beeinflusst? – Ok, der war jetzt mehr aus der Kategorie „Nachts isses kälter als draußen“  oder: „Wie die Wissenschaft erkennt, was die Erfahrung längst schon lehrt“ oder so… 🙂

Einen hab ich noch zur Forschung: Nämlich hat sich Cambra Skade auf die Schrate-Forschung spezialisiert. Unter anderem gibt es auf ihrem Blog ein schönes Video zu den Katzenschraten. – Ich find die Frau soo genial!

Und so komm ich zum Schluss noch zu etwas, das wirklichwirklichwirklich wichtig ist. Also, echt jetzt! Ich bleib dabei im Großraum Forschung – jetzt zum Thema Lachen! Und das geht wirklich alle an 🙂

Ich wünsch euch allen einen schönen Sonntag!

Sonntags-Umschau

Kaum hat mich der Job wieder fest im Griff, wird es hier ruhiger. Das soll sich mit diesem Beitrag ändern. Ich war wieder auf Blogrunde und hab allerlei Schönes entdeckt:

Rechtzeitig zur Wies’n-Zeit hat Karin Lebkuchenherzen gehäkelt. Was sie wohl um diese Jahreszeit gerne mal macht. 🙂

Sehr praktisch der Beitrag von juliespunkt, wie sich dem Kabelchaos entgegenwirken lässt.

Eine Ordnertasche – das gehört zu den einfach genialen Dinge, auf die eine eigentlich nur kommen muss!  Gefunden auf selbstgezwirnt.de.

Auf schwabenstyle.de gibt es einen sehr schöne Beitrag über einen Perspektivenwechsel: Anstatt zu beklagen, dass man zu wenig hat, ist es schlauer, sich über das „zu viel“ auf der anderen Seite Gedanken zu machen. Also bei zu wenig Geld muss ich irgendwo zu viel Geld ausgegeben haben. Bei zu wenig Platz im Schrank, muss von irgend etwas zu viel rumliegen, usw. – sehr lesenswert!

Mit-hirn-und-herz.de will ich gleich zwei Mal erwähnen: Da ist der Artikel übers Kraftbuch und einer übers Runterschalten. Sich bewusst kleine Inseln im Alltag zu schaffen, ist ja mein persönlicher Geheimtipp. Und wenn es nur eine Tasse Cappucchino ist, für die ich mal ganz bewusst (!) abschalte. Das reicht, um zwischendurch zu spüren, dass ich eben nicht nur eine Mach&Schaff-Maschine bin, sondern auch noch ein fühlendes Wesen. 🙂

Bloggen soll Spaß machen – diese Meinung vertritt (nicht nur) ohmarylane.com und spricht mir damit aus der Seele! Ja, natürlich ist es schön, wenn eine hundert Klicks am Tag hat. Und selbstverständlich freue auch ich mich über jeden einzelnen Kommentar! Es ist schön, auf diese Art feststellen zu können, dass man gesehen und wahrgenommen wird. Aber ein Wettrennen sollte daraus nicht werden. (Wenn es nicht auch kommerzielle Gründe gibt, aus denen eine bloggt. Dann ist das eventuell wieder etwas anders.)

Ein bisschen ökobiofair darfs natürlich auch noch sein: Frau Momo hat einen Beitrag darüber verfasst, dass plastikfrei im Bad eine größere Aktion darstellt. Weil eine mehr oder weniger gezwungen wird, auf vollkommen andere Produkte umzusteigen. Da ist viel Experimentieren angesagt – was trotz des einen oder anderen Misserfolges vor allem Spaß macht!

Ich hoffe, für euch ist eine Anregung dabei und wünsch euch allen einen schönen Sonntag noch!

Plastik-Film

Folgenden Film hab ich bei widerstandistzweckmaessig.wordpress.com gefunden – keine Sorge, der dauert keine fünf Minuten:

Puh, das gehört zu den Dingen, die niemand wirklich hören oder gar sehen will (sehr gut gelöst durch Trickaufnahmen) – die uns aber alle angehen. Und da ja grad irgendwie ein „Plastic free July“ ist, was ich mehr am Rande mitbekommen habe, will ich an dieser Stelle auch gern noch mal an dieses Projekt (theoceancleanup.com) erinnern.  (s.a. hier) Irgendwie müssen wir den Müll doch in den Griff bekommen!

Das sollte nämlich nicht vergessen werden – dass es zwar wichtig und richtig ist, auf Plastik zu verzichten, wo immer es möglich ist. Dass damit alleine der bereits vorhandene Müll aber leider nicht weniger wird.

Auf Meeresfrüchte verzichte ich spätestens seit Fukushima übrigens vollständig. Ölkatastrophen, Radioaktivität, Plastik… nee, das schmeckt mir alles irgendwie nicht so wirklich… 😦

 

Blogrunde

Es ist mal wieder Zeit für eine Blogrunde – genauer gesagt: Meine Funde dabei zu teilen 🙂

Im Scinexx-Magazin wird von dem neuen Fairphone berichtet. Damit ist bewiesen, dass eine anständige Produktion von Dingen möglich ist. Also: jetzt schon. Es muss einfach nur getan werden.

In dem Zusammenhang fällt mir manomama wieder ein. Deren Gründerin Sina Marie Trinkwalder auf Produktion in Deutschland (Augsburg) setzt, die von vorneherein Langzeitarbeitslose einstellt und vor allem: den erzielten Gewinn – den sie tatsächlich erwirtschaften, obwohl sie ihren Leuten anständigen Lohn zahlt – in neue, weitere Arbeitsplätze investiert.

Auch sie zeigt damit, dass es geht, dass man eine erfolgreiche Manufaktur in Deutschland führen kann – selbst wenn am Jahresende keine Millionen in der eigenen Tasche hängen bleiben. Es ist halt eben nicht immer nur das Geld, das zählt! Vielen Dank für diesen Mut, für dieses „einfach mal machen“!

Das hat sich auch Boyan Slat gedacht – einfach mal machen – und den Plan gefasst, die Ozeane vom Müll zu befreien. Sein Konzept scheint auf guten Füßen zu stehen, also realisierbar zu sein. Was jetzt noch fehlt, ist natürlich die Kohle. Deshalb darf dieses Projekt gern von allen gefördert werden – das Müllproblem haben wir schließlich auch alle gemeinsam erschaffen. Also isses nur fair, wenn wir alle mithelfen, es zu lösen, das Problem. Ich halte ihm – uns allen, eigentlich – die Daumen, dass er das Geld zusammen bekommt und seine Aktion erfolgreich ist!

Um das Gegenteil von Erfolg, nämlich um kollektives Versagen, geht es in dem Beitrag von Annelie Wendeberg auf Scilogs.  Konkret geht es um die dringend notwendige Reduzierung des CO2-Fußabdrucks auf max. 2,5 Tonnen pro Person und Jahr. Und dass nicht mal sie – als Expertin auf diesem Gebiet – in der Lage ist, das hinzukriegen. Leider zeigt sich von den Experten-KollegInnen niemand so recht interessiert an einer Lösung des Problems. Obwohl es ein sehr dringliches ist. Es geht schließlich darum, dass uns nicht irgendwann bald die Luft ausgeht.

Ich hab den verlinkten CO2-Messer ausprobiert (bin zwar weit unterm bundesdeutschen Durchschnitt, aber noch weiter über den vertretbaren 2,5 t) und hab dabei festgestellt, dass die „öffentliche Emission“ schon bei 2,16 t liegt. Die einem also pauschal sowieso schon mal draufgeschlagen werden. Wie sollen da die 2,5 t je erreichbar werden können?

Hier sind vor allem auch die Regierungen (nicht nur die Deutsche) gefordert. Die Reform des EEG-Gesetzes ging leider in die falsche Richtung: Stromfressende Betriebe dürfen dafür doch nicht auch noch belohnt werden! Und wie kann es angehen, dass z.B. Mastbetriebe mit zigtausenden von Tieren in einer gigantischen Lagerhalle existieren dürfen? Können? Müssen! 😦 Dass so etwas rechtens ist?

Ich glaub ja immer noch, dass in einer Demokratie eine Regierung vom Volk für das Volk gewählt wird. Und nicht für die Wirtschaft und einige wenige, die sich die vollen Taschen immer noch voller stopfen wollen. Schon aufgrund der statistischen Wahrscheinlichkeit muss doch irgendwann mal jemand ans Pult kommen, der/die sowohl mit gesundem Menschenverstand als auch genügend Arsch bzw. Eiern in der Hose gesegnet ist, um das Not-wendige zu erkennen, zu fordern und auch durchzusetzen.

Dass es überhaupt (noch) Menschen gibt, die mit diesen Eingenschaften ausgestattet sind, zeigt meine heutige Blogrunde auf. Die wirklichen HeldInnen der Gegenwart.

Wir werden niemals wissen, zu was wir alles fähig sind, wenn wir nicht einfach aufstehen und es wenigstens einmal versuchen.

Mein Lieblings-Filmzitat (Dave).

Und was trägst du zur Rettung unseres Planeten bei? Spendest du für Umwelt-Projekte/-Organisationen? Bist sogar aktiv dabei? Verzichtest du der Umwelt zuliebe auf bestimmte Produkte/Materialien? Ist die Umweltfreundlich-/-feindlichkeit ein Auswahlkriterium bei Neuanschaffungen? Ich bin neugierig…