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Kann man mal machen

Ich hab mal wieder ein paar schöne Seiten entdeckt. Diesmal geht es um alles, was man – außer Bloggen 🙂 – noch so machen kann.

Häkelmützen liegen ja voll im Trend und wundersamer Weise entdecken diesen Zeitvertreib immer mehr Männer. So auch die Häkelhelden, zwei Polizisten, die für den Weißen Ring häkeln. Mittlerweile hat sich ihr Engagement herumgesprochen und sie haben Hilfe von Häftlingen bekommen – die jetzt zugunsten von Gewaltopfern an der Häkelnadel hängen. 🙂

Dass eine Umarmung gut tut, wissen wir alle. Wenn sie zwanzig Sekunden und länger dauert, wird damit sogar ein therapeutischer Effekt erzeugt. Das erzählen die Newslichter.

Vom Umarmen auf Kazisknüscheln zu kommen, ist nicht schwer 🙂 Wesentlich schwerer ist es, die Fellnasen raus zu lassen. Hoffentlich passiert ihnen nichts. Hoffentlich kommen sie bald wieder nach Hause. Das Rezept gegen diese Ängste und Sorgen verrät Ivana auf Mit Hirn und Herz.

Tief durchatmen – dieser Ratschlag hilft in ziemlich allen Situationen. Eine kurze Anleitung zur Atemmeditation gibt es ebenfalls bei Ivana.

Und weil ich ja grad selber erst beim Wünschen war, hab ich hier noch 13 Tipps zum richtigen Wünschen gefunden. 🙂

Vielleicht wünschst du dir ja, dass du richtig gut zeichnen kannst? Da hat Martina Wald auf ihrem Blog richtig gute Tipps parat.

Und wenn du einfach mal nur richtig schön rumsauen willst – erinnerst du dich an „Slime„? Das giftgrüne Glibberzeug? Dessen einziger Zweck ist/war, einfach nur rumzusauen? Und das einfach nur Spaß gemacht hat? Sarah von mommymade hat da das passende Rezept zum Selbermachen!

Ich hoffe, es ist was für dich dabei zum Nachmachen und Ausprobieren. Oder was fällt euch bei diesem verkühlten Augustwetter ein?

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Vegetarier vs. Fleischesser

Sicher werden einige die ZDF-Sendung diese Woche gesehen haben. Arg informativ war es zwar nicht, aber die Resultate der beiden Test-Gruppen waren doch sehr aussagekräftig!

Ich gebe zu, ich esse gern Fleisch. Grad jetzt zur Grillsaison! Allerdings brauche ich wirklich nicht jeden Tag Fleisch und ich liebe Gemüse und Salate aller Art.

Was mich ärgert, dass man selbst bei Bio-Erzeugnissen nicht sicher sein kann, dass wirklich alle Auflagen erfüllt worden sind. Zu groß der Preisdruck. Und das verstehe ich nicht. Bio-Fleisch ist natürlich teurer – aus dem einfachen Grund, dass Fleisch aus Massentierhaltung unzumutbar billig ist. *)

Hinzu kommt, dass selbst wenn alle Auflagen eingehalten werden – also das absolute Mininum – noch immer keine anständige Tierhaltung gegeben ist. Ich schreibe bewusst „anständig“ – was wir den Tieren antun, ist unanständig! Wie kann es sein, dass riesige Lagerstätten mit zigtausend Tieren (!) überhaupt rechtens sind? Mir fehlen dazu die Worte… zumindest die anständigen…

Passend zum Thema Massentierhaltung gibt es jetzt eine Online-Petition vom Deutschen Bundestag. Diese Petition gab es letztes Jahr bereits von der Albert-Schweitzer-Stiftung; leider wurden die gesammelten Stimmen nicht anerkannt. Nun also auf der offiziellen Plattform – zum Unterschreiben gehts da lang!

*) Es ist doch so einfach: Wenns teurer ist, wird weniger gekauft, es muss also weniger „produziert“ werden und somit lässt sich mit halb so viel Tieren derselbe Gewinn erwirtschaften. Also win-win-win. Weil weniger weggeworfen wird dadurch natürlich auch! Mag nach Milchmädchenrechnung klingen, aber warum nicht einfach mal probieren? 🙂 Wir werden nie erfahren, zu was wir alles fähig sind, wenn wir nicht aufstehen und es einfach versuchen! -Dave- 🙂

gequälte Schafe :(

zum Kotzen!.

Hier hat Kalinumbra einen Artikel mit Film über die tierquälerische Schafshaltung bzw. -Schur in Australien gepostet. Ich stimme ihr zu:

Natürlich ist das nur ein ganz kleiner Teil der Wollproduktion, die in die Hand von Handarbeiterinnen fällt. Aber es ist ein Teil.

Mich ärgert es schon seit langem, bei (Fertig-)Wolle kaum etwas über die Herkunft zu erfahren ist. Auf der Banderole steht manchmal, wo die Wolle „hergestellt“ wurde. Aber das bezieht sich meist aufs Spinnen und Färben. Auf welchem Schaf die gewachsen ist und wie das Schaf lebt/leben darf, ist leider nicht zu erfahren.

Bei Rohwolle ist es anders, da habe ich von Anfang an auf Regionalität geachtet. Mag ja sein, dass Australisches Merino weicher ist als Coburger Schaf – da Australien aber so weit weg ist, hab ich das schlicht noch nicht ausprobiert und kann so auch nichts vermissen. 😉

Ebenso gibt es mE noch viel zu wenig Bio-Baum-Wolle. Hier gibt es zwar die ersten kleinen Angebote, aber das Ökogewissen von uns Strickerinnen findet noch zu wenig Beachtung.

Ich hoffe und wünsche mir, dass sich das ändert. Hierzulande wird die Wolle oft weggeworfen und in Australien diese Massenhaltung. Ich finde das ziemlich krank und pervers, ehrlich. Warum hängen die Schäfer nicht in Wolle-Läden Anzeige-Zettel aus? Spricht ja auch nichts dagegen, wenn der Wolle-Laden noch ein bisschen dran verdienen will.

Oder die Einrichtung einer Woll-Wasch-Party. Da kommt alle Wolle auf einen Haufen und alle zusammen waschen und kardieren. Und am Schluss wird alles schwesterlich aufgeteilt. Is ja doch ne ziemlich Arbeit.

Ideen gäb’s sicher genug…