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Die letzten Links

Viele Links haben sich wieder angesammelt, die ich für dieses Jahr vermutlich zum letzten Mal mit euch teile.

Für Geist und Seele:

Thema Umwelt:

Was passiert mit unserem Plastikmüll? Dieser Frage geht Maria auf widerstandistzweckmäßig schön bebildert nach. Passt zur Weihnachtszeit – nie wird in so wenig Zeit so viel Müll produziert. 😦

Das Neueste von Scinexx:

Was zum Lachen:

Selbstgemachtes:

Ein bisschen listig diesmal – ihr sollt aber ja auch das Verlinkte lesen und nicht schon von mir wortgewaltig erschlagen werden.

Deshalb von mir nur kurz und knackig die besten Wünsche fürs neue Jahr. Liebe, Gesundheit und Glück. Und alles, was ihr euch selber wünscht. Aber Vorsicht mit den Wünschen – sie könnten in Erfüllung gehen! 🙂

Gewerkelige Links

Mal wieder ein paar schöne Links – diesmal gehts hauptsächlich rund ums Gewerkeln:

Frolein K. hat eine wunderschöne Lace-Kette gehäkelt. Ein traumhaft schönes Lace-Tuch (gestrickt) gibts auf dem Feinmotorik-Blog. Bei Leckeremasche wurde ein superschöner Mandala-Teppich gehäkelt. Ich geh mal davon aus, dass der Rohstoff (Stoffgarn) dafür selbstverständlich aus alten Tshirts gefertigt und nicht fertig gekauft wurde. Weil das geht ja wohl gar nicht! 😉 Auf CherryM. ein supersüßes Einhorn – gehäkelt. *schmacht*

Auch wenn grad eher kein Grill-Wetter ist – ein Mayonnaise-Rezept kann frau immer gebrauchen. Natürlich ohne Ei! Frisch von der Trüffelsau.

Wenn ihr mal ein wirklich oberhammer-megageiles, voll durchdachtes, einfach nur genial-schönes Nähzimmer sehen wollt, dann guggt mal bei Rebecca vorbei. Viele Fotos mit vielen Details, die zum Nachmachen inspirieren. Aber vorsicht: Dort ist alles so schön aufgeräumt, da bleibt der Neid fast nicht aus. Es ist sooo schööön! Echt! Anschaun! Schwelgen! 🙂

Noch zur Sommersonnwende/Litha ein paar Gedanken und Inspirationen hält die Wilde Wölfin bereit. Dort ist übrigens auch ein sehr schönes, zum Fest passendes, Ojo de Dios zu sehen. Und ich bleib gleich noch mal bei ihr – ein sehr schöner spiritueller Blog mit immer wieder neuen Anregungen! Passend zur Urlaubszeit ein Beitrag zum Thema Reisealtar. Sehr gelungen!

Meine absolute Lieblings-Spiri-Seite ist nach wie vor die von Cambra Skade. Hier z.B. ein sehr schöner Beitrag zur Null. Es ist so genial, wie diese Frau die Dinge verrückt und somit richtig stellt. Hach, traumhaft! 🙂

Und bevor hier noch Klagen wegen fehlendem Cat-Content kommen – den gibts frisch auf zauberweib.de 🙂

Ich wünsch euch allen eine gute Woche und hoffe, dass der Sommer sich wieder bei uns meldet und bis Mabon erhalten bleibt!

Dienstagsfrage: geschrieben oder gezeichnet?

Das ist doch mal wieder ne Dienstagsfrage für mich:

Strickschrift oder das Muster reihenweise in Worten beschrieben – was ist Dir lieber und warum?
Gibt es ggf. bestimmte Arten von Strickschriften, die Du bevorzugst?
Was machst Du, wenn Dein Wunschmodell keine Strickschrift bzw. keine Beschreibung in Worten hat? Durchkämpfen, umändern oder ganz verzichten?

Mein erster Impuls war: Blöde Frage – natürlich gemalt! Bis ich die Antwort von wollstash gelesen und begriffen habe, dass es da natürlich unterschiedliche Auffassungen gibt. 🙂

Klar kann ich auch mit „2re u 2rz“ was anfangen – wesentlich übersichtlicher finde ich aber „..o/“ – was in dem Fall die „Übersetzung“ wäre. Die gemalte Strick“schrift“ finde ich auch deshalb besser, weil sie international ist. Inzwischen kann ich mit „yo“ und „ssk“ etwas anfangen, aber das musste ich halt erst lernen. Hingegen ob das Symbol für einen Umschlag im Einzelfall nun ein „o“, ein „U“ oder was auch immer ist, lässt sich i.A. recht schnell rausfinden.

Die meisten Strick“schriften“ finde ich selbsterklärend – so viele Möglichkeiten gibt es erst einmal ja nicht: rechte Masche, linke Masche. Nach rechts zusammenstricken, nach links zusammenstricken. Drei Maschen zusammenstricken. Umschlag. Und dann kommen schon fast die „Sonderzeichen“ – Verdrehungen für Zöpfe, Masche zunehmen, – auf die Schnelle fällt mir mehr gar nicht ein.

Aber es stimmt auch: Ich bin definitiv ein Symbol-Mensch. Symbole sagen mir generell mehr als es ganze Aufsätze tun würden. 🙂

Achso, wegen dem „international“ – damit wollte ich nicht sagen, dass es eine „Standardschrift“ bzw. „Zeichensetzung“ gäbe. Die gibt es meines Wissens nicht. Aber wegen der Überschaubarkeit der Zeichen erklärt sich das Abgebildete  recht schnell von selbst. Ich male mir meine Muster ebenfalls immer auf, bin daher sozusagen „drin“ – is wohl wie mit Steno… wer das täglich nutzt, kanns auch.

Bei einfachen Mustern hab ich aber auch kein Problem mit „re *3li 2re*“ – gerade bei langen Maschenreihen geht der Mustersatz ja eh immer im Kopf mit. Ob das nun vom Gemalten oder Geschriebenen abgeschaut ist. 🙂

So, und nun bin ich gespannt, die anderen Antworten alle noch zu lesen. 🙂

Verstrickte Dienstagsfrage 18/2015

Endlich auch mal wieder bei der Dienstagsfrage dabei:

Von allen Jahreszeitenheften scheinen die Modelle in Sommerstrickheften stets die geringste Begeisterung hervorzurufen.
Woran liegt es? Strickt Ihr allgemein weniger/keine Kleidungsstücke für den Sommer? Oder liegt es an den Modellen selbst?
Tragt Ihr bei sommerlichen Temperaturen überhaupt Selbstgestricktes? Wenn ja, was und aus welchen Materialien?

Vielen Dank an Tichiro für die heutige Frage!

Na, das is doch mal eine Frage für mich! Weil: Sommer+Pullover geht gar nicht. Sag ich jetzt mal so als die absolut verfrorene Frostbeule. Sommer, das ist Tshirt, Kleidchen, sowas alles. Aber ein Wollpulli – egal ob kurz- oder langärmlig – nee, also das geht ganet. Ich hab das früher bei meiner Mam schon nicht verstanden, wenn sie sich wieder einen kurzärmeligen oder gar ärmellosen Sommerpulli gestrickt hat. Und wenn die Wolle noch so dünn ist: Pulli bleibt Pulli. Lochmuster ist da auch nicht wirklich eine Option, weil dann muss ich ja doch wieder ein Tshirt o.ä. drunter anziehen (nur BH schaut ja auch doof aus, wenns durchguggt). Da kann ich den Drüberpulli gleich weglassen. Gerade im Sommer.

Selbes Problem hab ich auch bei Sommerkleidchen. Es gibt echt so wunderwunderschöne Modelle und Muster, gestrickt und gehäkelt. Traumhaft anzusehen. Aber mE halt eben genau das: Anzusehen. Aber nicht wirklich tragbar. Ein Strickrock für den Herbst, das geht zusammen. Aber Sommer + Strickkleidung das geht gar nicht zusammen. Und ich wunder mich jedes Mal von neuem, wenn wieder und wieder die neue Sommermode, das neue Sommerextraheft, die neuen Supersommersonderseiten herausgebracht werden und diese offenbar tatsächlich auch gekauft werden.

Es ist mir ein Rätsel. Lacetuch oder eine Decke fürs Picknick – das geht. Keine Frage. Aber Sommer-Pulli?! Nee. Das ist ein Widerspruch in sich.

So, und jetzt werd ich mal nachlesen, wie das die anderen so sehen… 🙂

Damit ist übrigens keinesfalls gesagt, dass ich im Sommer weniger stricke oder häkle. Das geht ja nu mal wirklich ganzjährig 🙂 Nur stricke ich halt keine Sommermodelle, einfach weil ich die nicht anziehe.

Selbst gemacht

Mal wieder ein paar schöne Links rund ums Handarbeiten:

Bei schoenstricken.de gibt es 20 Gründe, warum wir Häkeln und Stricken lieben.

Im Koeniginnenreich werden Fensterketten aus Naturschätzen vorgestellt. Ok, da wirds langsam Zeit, noch die letzten Kastanien oder Blätter zu sammeln. Aber vielleicht hab ihr ja schon gesammelt und sucht noch nach einer guten Verwendungsmöglichkeit dafür. Hiermit gefunden 🙂

Die allerbesten, wunderschönsten Monsterschuhe auf der ganzen Welt hab ich bei All-Taeglich gefunden. Da möcht ich gern nochmal fünf sein! *schmacht*

Update: Jetzt gibt es auch die Anleitung dazu – vielen lieben Dank dafür! 🙂

Tja, und dann hab ich aus unterschiedlichen Gründen in den letzten paar Wochen gefühlte 83 Trillionen Zentangles gemalt. Und mich inspirieren lassen. Es ist ja schon schlimm, auf Pinterest nach „zentangle“ zu suchen, aber auf youtube? Macht das bloß nicht! Sonst stolpert ihr über Videos zu einem ganzseitigen, farbigen Zentangle,  oder ihr könnt zusehen, wie ein Mandala entsteht – oder noch schlimmer – überlappende Mandalas! Auch wenn letzteres Video im superschnell-Modus ist, finde ich es dennoch sehr entspannend und beruhigend, anderen beim Malen zuzusehen. Fast so kon-zen-trierend, wie wenn ich selber malen würde. Ja, das hat durchaus was Meditatives. Deshalb seh ich auch eine Verwandtschaft zwischen Zentangles und Mandalas.

Und zum guten Schluss mein neuer Mantel, der es gerade am Wochenende zur Vollendung geschafft hat. *strahl&freu*

Die verstrickte Dienstagsfrage 42/2014

Hallo Liebes Wollschaf,

Ich hätte folgende Frage für dich:

Derzeit erweitere ich immer wieder meine Büchersammlung zum Thema Stricken. Daher interessiert es mich, was eure Bibliothek bisher so beinhaltet.

[…]

Habt ihr Zeitschriften-Abos zum Thema Stricken? Sind dies Offline- oder Online-Abos? Oder kauft ihr regelmäßig Strickzeitschriften? Welche Zeitschriften habt ihr? Gibt es welche, die euch enttäuscht haben?

Vielen Dank an Jana für die heutige Frage!

Ich mach mal wieder mit – und war so frei, den doch recht langen Fragetext ein bisschen zu kürzen. Im Original beim Wollschaf nachzulesen.

Ich hab recht wenig Handarbeitsbücher. Darunter zweidrei Strickbücher. Und dann hab ich noch einen kleinen Stapel Handarbeitszeitschriften, über die Jahre gewachsen, darin auch etliches zum Stricken.

Abonniert habe ich nichts – wenn dann kauf ich mir mal spontan ein Heft oder Sonderheft, das mich „anspringt“ oder über einen Blog empfohlen wurde.

Erst neulich hab ich mir wieder eins gekauft, bin dem Heft regelrecht hinterher gehechtet, weil bei uns aufm Land die nicht an jeder Ecke zu haben sind. Als ich es endlich in Händen hielt, war ich genervt, weil es in Plastik verpackt war, nur damit – wiederum in Plastik verpackt – Maschenmarker, ebenfalls aus Plastik, als Gimmick mitverkauft werden konnten. 😦

Hätt ich nicht so lang hinterher gejagt, hätt ichs nicht gekauft. Und beim nächsten Mal werd ich sone Mogelpackung auch liegen lassen.

E-Books kommen für mich nicht infrage. Ich kann mit sowas nicht arbeiten 🙂

Obwohl ich kaum Strick- (Handarbeits-)Bücher mein Eigen nenne, habe ich quasi jederzeit Zugriff auf eine ganze Bibliothek voll. Nämlich genau dort – in der örtlichen Bücherei. Da gibts ein sehr gutes Angebot, für Anfänger, Fortgeschrittene, für Accessoires, Deko, Klamotten, Schals, und und und. Musterbücher nicht zu vergessen. Alles da, was das Herz begehrt. Inclusive Zeitsschriften, natürlich!

Grundsätzlich dienen mir Bücher und Zeitschriften eh immer mehr als Inspiration. Entweder mir gefällt das Muster oder mir gefällt die Wolle. Bei den Stücken, die ich bisher „nach Anleitung“ gestrickt habe, musste ich immer umrechnen (Lace-Tücher ausgenommen, logo. Die Anleitungen hatt ich allerdings auch ausm Netz. Überwiegend Ravelry. Ausgedruckt.).

Also strick ich meine Pullis, Socken, Mützen, etc. gleich nach Maß. Und wenn ich mal keine Lust auf Stricken hab, blätter ich in den wunderschönen „Bilderbüchern“ aus der Bücherei. 🙂

Ge-spannte Dienstagfrage :)

Liebes Wollschaf,

ich muss aus aktuellem Anlass etwas fragen: worauf spannen du und deine Schäfchen-Fans Strickstücke, die nun mal gespannt werden müssen? Ich bin noch nicht auf eine leichte, schnelle, kostengünstigste und funktionierende Lösung gekommen. Danke für deine Hilfe.

Vielen Dank an Distel für die heutige Frage!

Passt ja grad zu meinem äääänt-spannten letzten Beitrag 🙂

Am einfachsten geht das Spannen bei mir im Sommer – klingt komisch, ist aber so 🙂 Nämlich, weil ich die Stücke dann auf unseren Rasen lege und mit kleineren Nägeln festmache. Ab und zu gibt es ein bisschen Theater mit dem Kater, weil das schließlich sein Rasen ist – davon abgesehen funktioniert das aber super!

Lochtuch 2011

Weil das Wetter aber halt leider auch nicht immer so zuverlässig ist, habe ich mir vor einiger Zeit aus dem Baumarkt mehrere Styroporplatten (ca. 80×40 cm) besorgt. Den Trick kenn ich von meiner Mutter. Für kleinere Teile hatte ich auch schon ein Holzbrett verwendet, allerdings ist es an manchen Stellen sehr schwierig, einen Reißnagel festzumachen.

Auf das Styropor lege ich (m)ein altes Babybadetuch, festgesteckt wird mit Stecknadeln. Die Platten liegen bei Gebrauch im Dachzimmer, welches im Winter eh zum Wäschetrocknen dient. Wenn ich sie nicht benutze, sind sie gestapelt im Nähstübchen verstaut und nehmen unter der Arbeitsplatte keinen Platz weg.

Mit den Puzzleteilen hatte ich auch mal geliebäugelt; wenn es die aus recyceltem Material gegeben hätte, hätte ich zugeschlagen (falls es das wirklich gibt, bitte Bescheid sagen!) Für normales, „böses Plastik“ war es mir zu teuer. Wenn schon böse,  dann reicht auch die wesentlich günstigere Styroporvariante.

Wg. Seilen zum Geradespannen habe ich eine gute „Erfindung“ gemacht. Von meinen Stricknadel-Schraubset musste ich u.a. ein längeres Seil aussortieren, weil das Seil in der Kupplung nicht mehr richtig hält. Neu festkleben hat leider nicht funktioniert. Da ich dazu noch ausrangierte Stricknadeln habe (wenn eine gebrochen ist, ist die jeweils zweite eher unbrauchbar), lässt sich beides super zum Auffädeln einer langen Seite verwenden und dieses Seil wird dann gespannt. Das klappt richtig gut und ist prima Weiterverwendung von etwas, das andernfalls im Müll gelandet wäre.

Auf dem Teppichboden spannen habe ich notgedrungen einzweimal gemacht; auf Dauer ist das aber nicht die optimale Lösung, da ich dabei den drunterliegenden Holzboden mit festpinne.

Was ich mir gar nicht vorstellen kann, dass nur Decke und Handtücher funktioniert? Das ist doch instabil, gibt doch keinen Halt?

 

Ääänt-spannen

Ich hab eine Workout-DVD, da kommt alle paar Übungen – also immer nach einer Sequenz – der Hinweis, dass man sich hinsetzen oder -legen soll und: „ääänt-spannen“ 🙂

Was ich ebenfalls entspannend finde, ist handarbeiten. In dem Zusammenhang fand ich das Umfrageergebnis bei tichiro.net seltsam, laut dessen 20% der Beteiligten sich wünschten, schneller stricken zu können.

Ich finde, beim Stricken (Häkeln, Nähen, Quilten, …)  geht’s doch nicht unbedingt um das fertige Ergebnis – also um das Beenden -, sondern viel mehr ums Tun?  Wer strickt denn mit dem Vorsatz: Ich brauch noch schnell nen Pullover für die Party am Sonntag? Näh, oder? 😉

Da hab ich mich direkt über folgende Aussage gefreut, über die ich kurz danach gestolpert bin:

Häkeln hat für mich was Meditatives….

Da kann ich nur zustimmen! (Die Decke, die sich u.a. hinter dem Link versteckt, ist übrigens ein Traum…)

Beim Handarbeiten will ich doch gerade mal nicht unter (Zeit-, Leistungs-) Druck stehen (müssen), sondern einfach in Ruhe vor mich hinklappern können. Wenn dann irgendwann (!) aus dem Nadelgeklimpere tatsächlich irgendwie etwas Schönes (Vorzeigbares, Wohlfühliges, Kuscheliges, …) dabei zustande gekommen ist, ist das ein sehr angenehmer Nebeneffekt – aber auch nicht viel mehr.

Ich möchte die beiden Aspekte (das Tun und das Ergebnis) mit höchstens 50:50 gegenüberstellen. Neige aber dazu, dem Tun generell eine höhere Gewichtung beizumessen.

Wie ist das bei euch? Strickt (häkelt) ihr um des Strickens willen (weil es eine schöne Beschäftigung ist, weil es Spaß macht, meditativ ist, …) oder weil es anders eben genau den Pulli nicht geben wird? Worum geht es euch? Um den Weg oder das Ziel?

Ein ääänt-spanntes Wochenende wünsch ich schon mal 🙂