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Rasierhobel-Bericht

Ich habe es gewagt und die dreißig Euro für einen Rasierhobel investiert.  Nachdem ich diesen inzwischen ausgiebig getestet habe, weiß ich gar nicht mehr, warum ich davor so viel Schiss hatte? Bin ich durch die Werbung echt so dermaßen konditioniert? Die mir weismachen will, dass es unbedingt ein Plastikteil mit dreifacher Klinge sein muss? Und dass die zwingend „hinter Gittern“ sein müssen? Und dass es auf jeden Fall das neueste Rasierermodell XY sein muss… – was fürn Scheiß! Sorry, aber ich fühl mich so dermaßen verarscht.

Habt ihr euch mal so richtig mit offenen Augen im Drogeriemarkt umgeschaut, wie viele „verschiedene“ Modelle von Nassrasierern es gibt? Allesamt aus Plastik, jeweils getrennt für Mädchen und Jungs. Und natürlich braucht jedes Modell seinen ganz eigenen Satz an „Klingen“ (die wiederum in erster Linie aus Plastik bestehen), die selbstverständlich untereinander nicht kompatibel sind. Vom Verpackungsmüll will ich hier gar nicht erst anfangen…

Es ist richtig, ein bisschen vorsichtiger muss eine mit dem Rasierhobel schon hantieren; ob die Rasur nun aber statt zwei dann doch satte vier Minuten dauert, macht irgendwie trotzdem nicht so wirklich viel Unterschied.

Es ist sogar so, dass ich inzwischen ein richtiges Ritual daraus gemacht habe. Wichtig ist ein guter Seifenschaum. Dazu brauchts keine extra Rasierseife (die wiederum in extra-extra Plastik verpackt ist), es reicht die ganz normale, alltägliche Seife. Schön einseifen und dann vorsichtig mit dem Rasierer die Beine entlangfahren – im Prinzip wie gehabt. Nur eben etwas behutsamer. Zumindest so lange, bis der richtige Winkel gefunden ist. Denn natürlich kann eine sich mit einem „richtigen“ Rasierer schon ordentlich herrichten! Allerdings ist mir das mit den Hinter-Gitter-„Klingen“ zuweilen auch passiert.

Die Rasierklinge ist übrigens etwas gebogen, was die Handhabung grundsätzlich schon mal etwas sicherer macht:

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Beine und Achselhöhlen also absolut kein Problem. Intimbereich – ok, da war ich natürlich gleich dreimal vorsichtig. Aktuell bin ich hier selber „erst“ zu 90% zufrieden – Klagen hab ich allerdings auch noch keine gehört 😉 Und ich bin mir sicher, mit fortschreitender Übung wird das glatter und glatter werden.

Also was die Handhabung angeht: Um nichts schlechter als die Plastikteile – mit der kleinen Einschränkung im Intimbereich, die aber eher meiner Angst, mich zu verletzten, geschuldet ist. Dafür ist das Rasieren zu einem richtigen Wellness-Erlebnis-Ritual geworden, wo das Ratzfatz-Zackzack des Plastikrasierers eben nicht mithalten kann.

Reinigung ist ein Traum! Das Teil wird zerlegt, unter fließendem Wasser abgespült, auf ein Tuch zum Trocknen gelegt und am nächsten Tag wieder zusammengeschraubt. Ich bin mega-begeistert!

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Verpackt war der Rasierer in einem Pappkarton – mit einem Plastik-Sichtfenster, ganz ohne geht dann doch nicht. Dafür war aber auch das Innenleben aus Pappe, kein verstecktes Plastik. Sehr erfreulich!

Beim Klingen-Nachkauf muss ich noch auf die Suche gehen; der Zehnerpack kommt genauso in der Pappe-Plastik-Display-Verpackung daher wie die „Klingen“ des Plastikrasierers. Hier zwar etwas weniger Plastik, aber ich bin mir sicher, dass ich da noch Alternativen finde. Und wenns ein 50er- statt 10er-Päckchen ist.

Wie lange die Rasierklingen halten (scharf bleiben), kann ich jetzt noch nicht sagen; theoretisch doppelt so lange wie die Plastikteile, weil die ja zwei Seiten haben. Außerdem lassen sie sich vollständig säubern – auch das sollte zur längeren Haltbarkeit beitragen.

Achja, von wegen Aftershave, Hautirritationen oder so – nix. Null. Ganix! Wie beim Plastikvorgänger auch. Nach dem Duschen (also auch nach dem Rasieren) creme ich mich sowieso ein und damit ist meine Haut ganz offenbar zufrieden.

Ich weiß wirklich nicht, warum ich um diese Neuanschaffung so lange herumgeschlichen bin.  Wären mir nicht die „Klingen“ des alten Plastikrasierers ausgegangen, der inzwischen wirklich nicht mehr sein Geld mehr als verdient hat, hätt ich vermutlich noch länger damit gewartet. Der Umstieg hat sich auf jeden Fall gelohnt und von mir ergeht an dieser Stelle die allerdickste Empfehlung!

Was ich bei der Gelegenheit auch festgestellt habe: Es sind nicht nur die x-tausend „Varianten“ von Rasierern, die wir am besten alle kaufen sollen, sondern auch noch extra Rasierseife (-Schaum, -Creme – nichts davon in einfach nur Pappe verpackt erhältlich) sowie Aftershave (wahlweise als „Wässerchen“ oder Lotion für die Frau), die unbedingt dringendst für eine Rasur unabdingbar nötig sind.

Mein Rat: erstmal gar nichts davon kaufen! Dass meine normale Seife guten Schaum fabriziert, wusste ich ja schon, also habe ich das einfach mal probiert und das funktioniert wunderbar! Und wegen Aftershave – da hätte ich im Fall des Falles eben auf das meines Mannes zurück gegriffen. Aber wie gesagt: Ich brauch gar keins.

Fazit: Nicht alles glauben, was uns die Werbung weismachen will! 🙂

Ich bin total glücklich mit meinem neuen Nicht-Plastik-Rasierer und dessen ganz stinknormalen Rasierklingen. Ebenfalls plastikfrei. (Bis auf die Verpackung, aber da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen!)

Zum Thema „dringend kaufen mussmussmuss“ gabs die Tage übrigens einen wunderschönen Beitrag auf langsamerleben – dort hab ich auch etwas ausführlicher kommentiert, was – beides – meinen Beitrag hier durchaus ergänzt.

Und wie es der Zufall so will, gerade eben noch gefunden, ganz aktuell und mit ausführlicher Anleitung zum Nachmachen! Quarkimpfandglas: Wo gehobelt wird, da fallen Haare.

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T-Rasierer gesucht – Erfahrungsberichte?

Ich bitte euch heute mal um Hilfe. Mein Damenrasierer ist in die Jahr[zehnt]e gekommen und kurz vorm Auseinanderfallen. Von der Verdreckung mal gar nicht zu reden. Mit „Damenrasierer“ meine ich so ein Plastikdings, auf das immer wieder neue „Klingen“ (größtenteils wieder aus Plastik) aufgesetzt werden und das ganze funktioniert ohne Strom. Ein Nassrasierer halt.

Fakt ist: Ich brauch Ersatz. Wieder Plastik einkaufen möchte ich aber gern vermeiden. Und da sind mir die ganz stinknormalen (Männer-)Rasierer von früher eingefallen: Metall, T-förmig, nach oben zu öffnen, da kommt eine ganz normale, richtige, echte Rasierklinge rein. Plastikanteil: null – zuzüglich Verpackung, klar. *sfz*

Ein bisschen Bedenken hab ich allerdings. Bei den Beinen gibts da sicher keine Probleme, interessant wirds unter den Achseln – geht das mit den richtigen, normalen Rasierklingen ohne Blutvergießen? Und noch interessanter die Frage: Wie ist das im Intimbereich? Geht das oder wird das eher ein Gemetzel? Da sind die neumodischen Hinter-Gitter-„Klingen“ nämlich schon ganz praktisch, muss ich zugeben. Hat da eine Erfahrungen und mag mir davon erzählen?

Jedenfalls ist genau das der Grund, weshalb ich gerne einen gebrauchten Rasierer ausprobieren möchte (neue Rasierklingen – richtige, echte – kaufen ist ja nicht das Problem). Denn klar ist auch, dass ein Metallrasierer ungleich teurer ist als die Plastikdinger. Falls also jemand noch son Teil nutzlos zuhause rumliegen hat und mir gegen günstig bis sehr günstig spenden möchte (Porto zahl ich natürlich auf jeden Fall, eh klar!) – bitte in den Kommentaren melden oder mir ne Mail an info ät zauberweib de schicken. Der darf auch gern schon etwas oll sein, mir kommts nicht auf Schönheit, nur auf Funktionalität an.

Wer meine Anfrage auf Facebook weiterverbreiten möchte, darf das sehr sehr gerne tun; selber hab ich nämlich keinen Account dort.

Nun bin ich gespannt und hoffe und warte und lese gerne eure Erfahrungsberichte dazu! 🙂

Schönen Sonntag noch euch allen!