Schlagwort-Archive: putzen

Das Ding: Fensterabzieher

Ich hab mir eine neue Beitragsreihe überlegt: Sachen, die den Alltag leichter machen. In loser Folge berichte ich von den Dingen, die mich bei jeder Benutzung immer wieder aufs Neue begeistern!

Den Anfang macht ein Ding, das vermutlich die meisten von euch kennen (und lieben) und das für wenig Geld viel Erleichterung verschafft. Die Rede ist von einem Fensterabzieher. So eine „Gummilippe mit Griff“ habe ich mir vor knapp einem Jahr zugelegt. Ursprünglich war sie nur für die Duschtür gedacht: Nach dem Duschen die Türinnenseite damit abziehen und der Kalk lagert sich erheblich langsamer ab, was wiederum die Reinigung deutlich vereinfacht.

Meinen Mann konnte ich bislang noch nicht dazu überreden, das Ding zu benutzen und ich vergess es – ehrlich gesagt – auch ab und zu. Trotzdem sieht unsere Duschtür jetzt um Längen besser aus als vorher.

Inzwischen bin ich auf die geniale Idee gekommen, das Ding vielleicht auch beim Fensterputzen zu benutzen. :) Dazu muss man sagen, dass ich „streifenfrei“ praktisch nie hinbekomme und diese Tätigkeit nun wirklich nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählt. Aber es muss halt auch ab und zu mal sein und dann sollte es zumindest einen erkennbaren Vorher-Nachher-Effekt geben.

Was soll ich sagen: Der Fensterabzieher ist schon fast eine Offenbarung für mich. Jahrzehnte hab ich mich beim Fensterputzen abgeplagt, um zumindest ein einigermaßen akzeptables Ergebnis zu erzielen. Und jetzt? Fenster reinigen, mit dem Abzieher drüber, die letzten Reste mit einem trockenen Tuch aufnehmen – fertig! Ohne Streifen! Einfach so! Ruckzuck-Ratzfatz! Der Wahnsinn!

Die Version, die ich mir geleistet habe, ist die allereinfachste, völlig frei von jeglichem Schnickschnack und die erfüllt sowas von ihren Zweck! Falls ihr also noch regelmäßig beim Fensterputzen flucht und verzweifelt, möchte ich euch dringend raten, in einen Fensterabzieher zu investieren, wobei „investieren“ hier das falsche Wort ist, weil die günstigste Variante echt ausreicht.

Wenn ihr dann noch ab und zu dran denkt, das Ding nach dem Duschen auch für die Duschtür zu nutzen, spart ihr gleich nochmal Zeit und Nerven, weil eine weniger verkalkte Tür deutlich leichter zu reinigen ist.

Seit ich das Ding habe und nutze, könnte ich mich glatt in den Hintern beißen, dass ich mir so etwas nicht schon viel viel eher zugelegt habe. Aber lieber spät als nie!

Das ist natürlich meine ganz private subjektive Meinung und Feststellung; ich bekomme von niemanden Geld oder sonstige Zuwendungen für diesen Beitrag sondern will hier nur zum Ausdruck bringen, dass das Produkt „Fensterabzieher“ für mich eine megageniale Erfindung ist. Spart Zeit und Nerven und macht schöne saubere Fenster.

Was ist mit euch? Habt ihr auch so einen Abzieher in Gebrauch? Und seit ebenso begeistert wie ich? Oder vielleicht gar nicht begeistert? (Was ich mir allerdings absolut nicht vorstellen kann!)

Welches „Ding“ hat dich begeistert oder begeistert dich bei jeder Nutzung aufs Neue? Ich bin neugierig, davon zu lesen: Schreib oder verlink in den Kommentaren, ich freu mich drauf!

Mal wieder ein paar Links

Diese Staubsauger-Story von kaufdiät ist zwar schon ein bisschen älter, aber ich finde sie nach wie vor erzählens- und vor allem auch nachahmenswert. Auch ein „altes“ Haushaltsgerät kann durchaus sinnvoll repariert werden. Wobei ich sechs Jahre für einen Staubsauger nicht „alt“ nennen möchte.

Bei mir selber bahnt sich eine Neuanschaffung an; mein Handmixgerät schafft keinen Hefeteig mehr und lässt in seiner Leistung merklich nach. Da sag ich aber: Nach 25 Jahren darfs auch mal ein neues Gerät sein.

Maria von widerstandistzweckmäßig hat immer wieder super Artikel zum Thema Müll vermeiden, Re- bzw. Upcycling. In diesem Beitrag werden u.a. Edelstahlschwämme erwähnt. Also nicht diese Stahlwolle-Klumpen, sondern Spiral“nester“, die wohl ein adäquater Ersatz für die Kunststoff-Schwämme sein sollen. Edelstahl ist zwar recyclebar, verbraucht aber bei der Herstellung bereits enorm viel Energie. Trotzdem ist es wohl dem Kunststoff vorzuziehen – es kommt allerdings noch drauf an, wie lang diese Nester ihren Dienst tun.

Warum ich das schreibe, ist etwas, das bisher noch nichts zustande gebracht hat: Kein Material, kein Reiniger – weder Chemie noch Bio – hat es bislang geschafft, meine Teetassen von dem hässlichen braunen Belag zu befreien. Die Spiralnester bekommen das hin, sogar noch ohne großartigen Kraftaufwand! Das hat mich megaverblüfft und schon alleine wegen dieser Leistung wird die Anschaffung der Nester nicht vergebens gewesen sein. Wer schwarzen Tee trinkt, sollte diese Dinger ausprobieren!

Auf Scinexx wird darüber berichtet,wie man aus Joghurtresten Kraftstoff gewinnen kann. Bleibt die Frage, wie rentabel das sein wird – allerdings macht Kleinvieh bekanntlich ja auch Mist :)

Zum Schluss noch gerade rechtzeitig der Hinweis auf die Anti-Zucker-Challenge von healthyhabits – wer mitmachen will, einfach einsteigen!  Oder notfalls noch die Faschingskrapfen-Zeit abwarten und von Mitte Februar bis Mitte März dabei sein. Das zählt auch :)