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Von Tüten, Recycling, Vorbildern und EIS!

Schimmelpilze als Batterie-Recycler?  Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Lt scinexx.de sollen dabei bis zu 85 % des Lithiums gebrauchter Batterien extrahiert werden können. Spannend!

Sallys Welt ist euch ein Begriff? Die hat ein supertolles Video online gestellt, in welchem sie erklärt, dass und warum sie wieder als Lehrerin arbeiten will und daher ihre Youtube-Tätigkeiten etwas zurückschrauben wird.  Klipp und klar sagt sie auch, dass sie es zwar schön findet, wenn sie von anderen als Vorbild gesehen wird – aber bitte nicht in ihrer Eigenschaft als Youtuberin! Das ist kein Beruf und man möge doch bitte „was Anständiges“ lernen.  🙂 Vorbild als Köchin und Bäckerin, als Mutter und Lehrerin ist sie gerne. Aber halt nicht als Youtuberin! – Mit solch einer Aussage ist sie in meinen Augen ein sehr gutes Vorbild! 😉

Ein echtes Schlüsselerlebnis hatte ich auf how-to-recycle – da sind richtige Kunstwerke darunter! Selber Ort, Plastikrecycling. Eine Badetasche aus „Knistertüten“ hab ich selber schon mal gehäkelt. Ist eine Sauarbeit, aber schaut schön aus!

Statt Plastik lieber ein wolliges Einkaufsnetz? Da gibts die Anleitung bei Grimmskram dazu.

Gedanken zu Plastik oder Glas oder Mehrweg und Einweg macht sich der Herbstwald. Lesenswert!

Das Beste zum Schluss: Ein wunderbares Eis-Rezept von Lilamalerie. Just heute hab ichs nachgemacht. Naja, nicht ganz, ich habs ein bisschen abgewandelt. Statt gezuckerter Kondensmilch hab ich normale genommen. Nicht, weil es im Laden keine gegeben hätte, sondern weil ich in erster Linie die frischen Früchte durch Marmelade ersetzen wollte. Und da brauchts nicht noch extra Zucker in der Milch, wenn ich den in dem Fall in den Früchten schon drin hab.

Mein Fazit: Wirklich wunderbar cremig (auch wenn die Butter doch ein bisschen gebazzelt hat. Ich bin mit dem Pürierstab nochmal drüber. Beim nächsten Mal vielleicht besser mit einem Teil der Milch erwärmen/schmelzen…?). Es wurde übrigens Zwetschgen-Eis. Soo legga (leider kein Foto). Und ich hab tausend Ideen für weitere Variationen. Ein super Rezept. Schade, dass mir das nicht schon ein bisschen eher über den Weg gehüpft ist.

Ich hoff, es ist die eine oder andere Inspiration für euch dabei – und das Eis kann ich wirklich wirklich sehr empfehlen! 🙂

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was ich mit euch teilen will

Es wird allerhöchste Zeit, mal wieder meine Links mit euch zu teilen! Ich fang auch gleich mit dem Freebie von pattydoo für eine flexible Buchhülle an – die will ich unbedingt noch nähen!

Ebenfalls schon etwas älter ist der folgende Link. Allerdings find ich die Umweltverschmutzung durch „togo“-Wegwerfbecher so furchtbar, dass ich überall, wo ich auf wirklich gute Alternativen stoße, dies unbedingt weiterverlinken will. Auch wenns mal länger dauert. Hier also via GrimmskramCoffee to go – umweltfreundlich.

Nochmal was „altes“ – bei makeitsmall ist der Name Programm: Die Mini-Patchworkes müsst ihr euch einfach ansehen, das ist soo bezaubernd!

Was ich inzwischen ausprobiert habe: Zeitungsgarn herstellen. In der Handmade war das vorgestellt: Zeitung in Streifen schneiden, diese verzwirbeln, aneinanderfügen, verzwirbeln… Die Finger werden dabei schwarz und tun auch irgendwann ziemlich weh, aber irgendwie cool ist das Ergebnis dann doch.

Auf gruenerwirdsnimmer ein sehr nachdenklicher Beitrag Zwischen Bangen und Hoffen – Umweltverschmutzung und -Zerstörung einerseits, Erfolge und Hoffnungen andererseits. Das was die Einzelne von uns tun (bzw. lassen) kann, ist meist nicht weniger als ein Tropfen auf dem heißen Stein. Allerdings können viele Tröpfchen auch ne Menge bewirken…

… Und dass man niemals zu alt ist, umzudenken und vor allem umzuhandeln, zeigt der Beitrag von alternulltiv – alles ist möglich! 🙂

Auch bei quarkimpfandglas wird nach Verbesserungen gesucht bzw. gefunden: plastikfreie Alternativen zu Textmarkern.

(Boah, dieser blöde Mini-Link-Einfüg-Dialog nervt echt. Warum geht beim Beitrag-Erstellen nicht gleich des normale Fenster auf wie bisher? Gehts euch auch so? Dass zu viele „Verbesserungen“ eigentlich immer nur von etwas, das gut war, wegführen? Aber das grad nur so nebenbei…)

Was hier themenmäßig fast offtopic ist: chakren.net – eine sehr informative Seite zu den Chakren. Mit allen Infos, mit Meditationsvorschlägen. Gefällt mir sehr gut.

Nosi spricht mir oft aus der Seele – da wirds wirklich Zeit, dass ich den hier auch mal mit verlinke. Diesmal gehts um die Informationsflut gerade bei Katastrophenfällen, wie wir sie in jüngster Zeit ja mehr als genug hatten. Wozu bitte eine Sondersendung, ein Brennpunkt nach dem anderen zu einem Zeitpunkt, an dem noch niemand weiß, wissen kann, was überhaupt genau geschehen ist? Aber nein, man muss ja zeigen, dass man am Puls des Geschehens ist, dass man schnell ist und mithalten kann. Aber muss man wirklich immer vornedran sein? An den schönen Spruch von „Keine Information ist besser als falsche Information“ kann sich im sogenannten Informationszeitalter wohl niemand mehr erinnern. Und so wird weiter Panik verbreitet, Angst geschürt. Anstatt dass die „richtige“ Presse die Panikmache der sogenannten „Sozialen Medien“ entlarven und runterbremsen würde, bläst sie noch ins selbe Horn. Aber lest lieber selber beim Nosi – der hat das viel besser formuliert!

Dann hab ich noch einen Link in eigener Sache: Ich hab meinen „Hauptwohnsitz“ zauberweib.de nun endlich renoviert. Vielleicht ist ja der Link oben „Frame nachladen“ schon aufgefallen – der führt jetzt zu meiner neuen Dachseite, unter der all meine Seiten vereint sind.

Zahnbürste ins Haar

Ich brauche etwas, um meine Haare hochstecken zu können. Und ich habe jede Menge alter Zahnbürsten. Also: Kopf abbeißen, anspitzen, ggf. drüberlackieren, fertig.

Und hier nochmal in Ruhe zum Mitschreiben:

Zahnbürste köpfen

1. Die Zahnbürste köpfen. Das geht z.B. mit einer Zwickzange. Oder mit einem Küchenmesser rundum einritzen und dann solange hin- und herwackeln, bis der Kopf ab ist. Die Bürste kommt in den Müll (wie man sieht, hat die bereits ein zweites Leben als Reinigungsbürste hinter sich), der Stiel wird weiterverarbeitet.

Zahnbürste anspitzen

2. Wie spitzt man am einfachsten einen Plastikstab an? Mit einem Spitzer! 🙂 Das geht wirklich super, nur aufpassen, dass die Spitze nicht bleistiftspitz wird. Das mögen weder die Haare noch die Kopfhaut.

3. Schmirgeln. Sämtliche Grate säuberlich abschmirgeln und vor allem die Spitze schön abrunden. Dazu sehr feines Schmirgelpapier verwenden; eine ausgediente Nagelfeile tuts notfalls auch.

4. Spätestens jetzt wäre ein guter Moment, den Haarstab ordentlich zu säubern. Geht auch in der Spülmaschine.

5. Manche Zahnbürsten sind (teilweise) gummiert, um die Griffigkeit zu verbessern. Was für einen Haarstab sehr ungeeignet ist. Da lässt sich leicht Abhilfe schaffen durch Überlackieren.

Mein erster Versuch mit Potch schlug fehl. Merke: Lack auf Wasserbasis und Plastik gehen keine dauerhafte Verbindung ein. Plan B: (farbloser) Nagellack. Klappt super, auch den Nasstest hat der Haarstab schon bestanden.

Haarstab ins Haar stecken

6. So siehts dann fertig aus. 🙂 Und ez hat sich gezeigt, dass die gebogene Form auch in der Verwendung als Haarstab ergonomische Vorteile bietet (z.B. gegenüber der Verwendung eines Bleistifts o.ä.)

Mit einem Haarstab lassen sich natürlich viel schönere Frisuren zaubern. Mir gehts in erster Linie um eine Möglichkeit, schnell und einfach meine Haare hochzustecken – z.B. beim Zähneputzen 🙂

Neue Seiten aufgezogen

Eine sehr interessante Seite, die mir kürzlich über den Weg gelaufen ist, ist die lebenskonzepte.org. Dort werden Menschen vorgestellt – bzw. stellen diese sich selber vor – die eben ein etwas anderes Lebenskonzept haben als der Durchschnitt. Manches davon ist einfach nur faszinierend zu lesen, aber bei fast allen gibt es etwas zu entdecken, etwas, was in einer selber anklingt – auf jeden Fall eine Bereicherung darstellt.

Für alle, die nach wie vor beim Minimalisieren sind oder gerade damit anfangen wollen und nicht so recht wissen, wie und wo und was und überhaupt, denen mag ich die minimalistenfreun.de empfehlen. Damit klappts bestimmt!

Alternativen zu Plastik stellt langsamerleben sehr umfassend vor. Dazu passend auch der Beitrag Nachhaltiges Plastik aus CO2 und Pflanzenabfällen – auf scinexx.de.

Eine sehr gute Übersicht, wie sich in den Bereichen Strom/Energie, Müll und  Lebensmittel etwas einsparen bzw. verändern lässt, gibt es bei thegreentransistion.de.

Dazu passend die geniale Serie Schatzsuche im Vorratsschrank von magentratzerl.net. Die hab ich tatsächlich erst in der aktuellen siebten Runde kennengelernt, aber gibts ja alles zum Nachlesen. Immer wieder neue Inspirationen verschiedenster Art, wie mit fast vergessenen Lebensmitteln aus Schrank und Truhe die unterschiedlichsten Leckereien gezaubert werden. Wow!

Nochn Rezept: Auch wenn die Kaoshexe für die beerigen Pralinen Tiefkühl-Erdbeeren angegeben hat, kann mans mal im Hinterkopf behalten – die Erdbeersaison steht ja schon praktisch vor der Tür! (Und bitte lasst die Finger von den riesenhaften, knallrot-glänzenden, wie Plastik-Erdbeeren ausehenden… „Dingern“ aus Spanien, die derzeit im Supermarkt angeboten werden. Igittigittigittigitt!) Also: Geduldet euch noch ein klein wenig und genießt dann das wundervolle Rezept mit richtigen Erdbeeren! 🙂

Fräulein Ella mal wieder – wenn sie ein „All in“-Rezept hat, dann meint sie damit dass da wirklich alles mögliche drin ist. Klingt soo lecker! (Von den Bildern mal ganz zu schweigen…)

Richtig gut gemausert hat sich inzwischen die DIY-Ideenbox. Ganz spielerisch lässt sich aussuchen, was eine jetzt machen möchte – zu welchem Anlass, welches Material und welcher Schwierigkeitsgrad. Da gibts keine Ausreden mehr und man kann sofort loslegen. Manches mag dabei bekannt vorkommen, weil viele namhafte Blogs dabei sind.

Und zu guter Letzt hab ich auf zauberweib.de einen Artikel zur Arbeit mit dem Medizinrad veröffentlicht, weil ich da inzwischen so oft gefragt wurde, dass das hiermit nun auch hoffentlich beantwortet ist. 🙂

 

Was zum Basteln und so…

Es wird mal wieder Zeit für ein paar Links. Hauptsächlich gehts diesmal ums Basteln und da fang ich gleich mit Recycling– bzw. Upcycling-Basteln an:

Noch ist die Zeit für die lauen Sommernächte nicht gekommen – genau das gibt aber die Gelegenheit, noch ein paar Windlichter zu basteln. smarticular.net zeigt, wie es geht.

Immer wieder gute Ideen und Inspirationen gibt es auf how-to-recycle.blogspot.de:

Fabol backt wunderbunte Glückskekse. Klingt lecker und ist vielleicht eine vegane Alternative zu den bemalten Ostereiern? 🙂

Gebacken wird auch bei der Kaoshex. Arme-Ritter-Kuchen zur Resteverwertung – da schmecken schon die Fotos und es ist eine gute Erinnerung daran, dass Weiterverarbeiten sogar im Wortsinn viel besser ist als einfach nur wegwerfen. 🙂

Noch ist Fastenzeit – passend dazu gibt es ein paar Tipps zum Plastikfasten bei Gruenerwirdsnimmer.

Und dann hab ich da neulich Cole und Marmalade entdeckt – wollt ihr wissen, was die machen, wenn niemand zu Hause ist? Hier gehts zum Video.

Was sind eure Pläne fürs Wochenende? Basteln? Backen? Handarbeiten? Irgendwelche Experimente? Oder einfach mal ein schönes Buch lesen?

Was auch immer: lasst es euch gut gehen! 🙂

Die letzten Links

Viele Links haben sich wieder angesammelt, die ich für dieses Jahr vermutlich zum letzten Mal mit euch teile.

Für Geist und Seele:

Thema Umwelt:

Was passiert mit unserem Plastikmüll? Dieser Frage geht Maria auf widerstandistzweckmäßig schön bebildert nach. Passt zur Weihnachtszeit – nie wird in so wenig Zeit so viel Müll produziert. 😦

Das Neueste von Scinexx:

Was zum Lachen:

Selbstgemachtes:

Ein bisschen listig diesmal – ihr sollt aber ja auch das Verlinkte lesen und nicht schon von mir wortgewaltig erschlagen werden.

Deshalb von mir nur kurz und knackig die besten Wünsche fürs neue Jahr. Liebe, Gesundheit und Glück. Und alles, was ihr euch selber wünscht. Aber Vorsicht mit den Wünschen – sie könnten in Erfüllung gehen! 🙂

Rasierhobel-Bericht

Ich habe es gewagt und die dreißig Euro für einen Rasierhobel investiert.  Nachdem ich diesen inzwischen ausgiebig getestet habe, weiß ich gar nicht mehr, warum ich davor so viel Schiss hatte? Bin ich durch die Werbung echt so dermaßen konditioniert? Die mir weismachen will, dass es unbedingt ein Plastikteil mit dreifacher Klinge sein muss? Und dass die zwingend „hinter Gittern“ sein müssen? Und dass es auf jeden Fall das neueste Rasierermodell XY sein muss… – was fürn Scheiß! Sorry, aber ich fühl mich so dermaßen verarscht.

Habt ihr euch mal so richtig mit offenen Augen im Drogeriemarkt umgeschaut, wie viele „verschiedene“ Modelle von Nassrasierern es gibt? Allesamt aus Plastik, jeweils getrennt für Mädchen und Jungs. Und natürlich braucht jedes Modell seinen ganz eigenen Satz an „Klingen“ (die wiederum in erster Linie aus Plastik bestehen), die selbstverständlich untereinander nicht kompatibel sind. Vom Verpackungsmüll will ich hier gar nicht erst anfangen…

Es ist richtig, ein bisschen vorsichtiger muss eine mit dem Rasierhobel schon hantieren; ob die Rasur nun aber statt zwei dann doch satte vier Minuten dauert, macht irgendwie trotzdem nicht so wirklich viel Unterschied.

Es ist sogar so, dass ich inzwischen ein richtiges Ritual daraus gemacht habe. Wichtig ist ein guter Seifenschaum. Dazu brauchts keine extra Rasierseife (die wiederum in extra-extra Plastik verpackt ist), es reicht die ganz normale, alltägliche Seife. Schön einseifen und dann vorsichtig mit dem Rasierer die Beine entlangfahren – im Prinzip wie gehabt. Nur eben etwas behutsamer. Zumindest so lange, bis der richtige Winkel gefunden ist. Denn natürlich kann eine sich mit einem „richtigen“ Rasierer schon ordentlich herrichten! Allerdings ist mir das mit den Hinter-Gitter-„Klingen“ zuweilen auch passiert.

Die Rasierklinge ist übrigens etwas gebogen, was die Handhabung grundsätzlich schon mal etwas sicherer macht:

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Beine und Achselhöhlen also absolut kein Problem. Intimbereich – ok, da war ich natürlich gleich dreimal vorsichtig. Aktuell bin ich hier selber „erst“ zu 90% zufrieden – Klagen hab ich allerdings auch noch keine gehört 😉 Und ich bin mir sicher, mit fortschreitender Übung wird das glatter und glatter werden.

Also was die Handhabung angeht: Um nichts schlechter als die Plastikteile – mit der kleinen Einschränkung im Intimbereich, die aber eher meiner Angst, mich zu verletzten, geschuldet ist. Dafür ist das Rasieren zu einem richtigen Wellness-Erlebnis-Ritual geworden, wo das Ratzfatz-Zackzack des Plastikrasierers eben nicht mithalten kann.

Reinigung ist ein Traum! Das Teil wird zerlegt, unter fließendem Wasser abgespült, auf ein Tuch zum Trocknen gelegt und am nächsten Tag wieder zusammengeschraubt. Ich bin mega-begeistert!

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Verpackt war der Rasierer in einem Pappkarton – mit einem Plastik-Sichtfenster, ganz ohne geht dann doch nicht. Dafür war aber auch das Innenleben aus Pappe, kein verstecktes Plastik. Sehr erfreulich!

Beim Klingen-Nachkauf muss ich noch auf die Suche gehen; der Zehnerpack kommt genauso in der Pappe-Plastik-Display-Verpackung daher wie die „Klingen“ des Plastikrasierers. Hier zwar etwas weniger Plastik, aber ich bin mir sicher, dass ich da noch Alternativen finde. Und wenns ein 50er- statt 10er-Päckchen ist.

Wie lange die Rasierklingen halten (scharf bleiben), kann ich jetzt noch nicht sagen; theoretisch doppelt so lange wie die Plastikteile, weil die ja zwei Seiten haben. Außerdem lassen sie sich vollständig säubern – auch das sollte zur längeren Haltbarkeit beitragen.

Achja, von wegen Aftershave, Hautirritationen oder so – nix. Null. Ganix! Wie beim Plastikvorgänger auch. Nach dem Duschen (also auch nach dem Rasieren) creme ich mich sowieso ein und damit ist meine Haut ganz offenbar zufrieden.

Ich weiß wirklich nicht, warum ich um diese Neuanschaffung so lange herumgeschlichen bin.  Wären mir nicht die „Klingen“ des alten Plastikrasierers ausgegangen, der inzwischen wirklich nicht mehr sein Geld mehr als verdient hat, hätt ich vermutlich noch länger damit gewartet. Der Umstieg hat sich auf jeden Fall gelohnt und von mir ergeht an dieser Stelle die allerdickste Empfehlung!

Was ich bei der Gelegenheit auch festgestellt habe: Es sind nicht nur die x-tausend „Varianten“ von Rasierern, die wir am besten alle kaufen sollen, sondern auch noch extra Rasierseife (-Schaum, -Creme – nichts davon in einfach nur Pappe verpackt erhältlich) sowie Aftershave (wahlweise als „Wässerchen“ oder Lotion für die Frau), die unbedingt dringendst für eine Rasur unabdingbar nötig sind.

Mein Rat: erstmal gar nichts davon kaufen! Dass meine normale Seife guten Schaum fabriziert, wusste ich ja schon, also habe ich das einfach mal probiert und das funktioniert wunderbar! Und wegen Aftershave – da hätte ich im Fall des Falles eben auf das meines Mannes zurück gegriffen. Aber wie gesagt: Ich brauch gar keins.

Fazit: Nicht alles glauben, was uns die Werbung weismachen will! 🙂

Ich bin total glücklich mit meinem neuen Nicht-Plastik-Rasierer und dessen ganz stinknormalen Rasierklingen. Ebenfalls plastikfrei. (Bis auf die Verpackung, aber da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen!)

Zum Thema „dringend kaufen mussmussmuss“ gabs die Tage übrigens einen wunderschönen Beitrag auf langsamerleben – dort hab ich auch etwas ausführlicher kommentiert, was – beides – meinen Beitrag hier durchaus ergänzt.

Und wie es der Zufall so will, gerade eben noch gefunden, ganz aktuell und mit ausführlicher Anleitung zum Nachmachen! Quarkimpfandglas: Wo gehobelt wird, da fallen Haare.

Plastikfasten – der Treppenwitz

Ein Schlauchwagen musste her. Der alte Gartenschlauch – obwohl noch nicht wirklich soo alt – war schon arg brüchig, die Anschlussteile passten nicht mehr richtig (ich hab ja gleich gesagt, kauf was Gscheits, net so a Billigglump. Aber auf mich hört ja keiner…).

Diesmal konnte ich mich jedoch durchsetzen: Es wurde nicht der billige aus größtenteils Plastik rausgesucht, sondern mein Liebster zeigte sich mit dem doch um einiges teureren Schlauchwagen aus überwiegend (ganz ohne geht ja leider dann doch nicht) Metall einverstanden:

SchlauchwagenSehr schönes Teil, alles dran, alles dabei, keinerlei Beanstandungen. Wenn man das Foto so sieht. Vielleicht wundert sich ja die eine oder andere schon, was der gelbe Sack, prallgefüllt mit Plastikmüll, dabei soll?

Kein Scherz: All das war die Ausstopfung des Versandkartons – nachdem wir die blöden Luftkissen bereits entlüftet hatten. Der ganze Sack ist voll. Mit Plastikmüll aus dieser einzigen Lieferung!

Weil der Schlauchwagen war nämlich in DEM Riesenkarton verpackt:

2015_02schlauchwagen01klZum Größenvergleich nochmal derselbe gelbe Sack dabei (war leichter wieder die Treppe raufzutragen als der Wagen) – weit über die Hälfte des Kartons war also mit Plastikmüll zugemüllt. Statt dass man in der Versandabteilung des Ladenfachgeschäftes einfach einen Karton eine oder zweidreivier Nummern kleiner genommen hätte?! Und so ganz nebenbei dem Auslieferungsmenschen das Leben auch etwas erleichtert hätte? Der durfte nämlich diesen Riesenkarton nochmal extra fahren, weil er nicht mehr in den Wagen gepasst hatte. Leider auch kein Scherz! Also nochmal ein dickes Umweltminus 😦

Hätte ich übrigens vorher gewusst, wo mein Liebster das Ding bestellt, hätte ich gleich interveniert und es direkt im Laden in der nächstgrößeren Stadt gekauft. Das konnte ich wirklich nicht ahnen, dass er dort online bestellt, anstatt selber hinzufahren und die berühmte Katze zu knüscheln! Ich war ziemlich entsetzt, als die Lieferung kam. Nicht nur wegen der Größe, sondern wegen der Aufkleber, die zeigten, woher das Teil kommt. Tsh!

Wirklich entsetzt war ich dann allerdings, als mein Liebster, der den Riesenkarton öffnete, beim ersten Blick hinein ungläubig aufschrie. Diese Menge an Plastikmüll war sogar ihm auffallend zu viel!

Das gehört also irgendwie in die Kategorie „gleich dreimal blöd gelaufen“ – und zwar so saublöd, dass auf ’ne hysterische Art schon irgendwie wieder zum Lachen ist…

Sonntags-Umschau

Kaum hat mich der Job wieder fest im Griff, wird es hier ruhiger. Das soll sich mit diesem Beitrag ändern. Ich war wieder auf Blogrunde und hab allerlei Schönes entdeckt:

Rechtzeitig zur Wies’n-Zeit hat Karin Lebkuchenherzen gehäkelt. Was sie wohl um diese Jahreszeit gerne mal macht. 🙂

Sehr praktisch der Beitrag von juliespunkt, wie sich dem Kabelchaos entgegenwirken lässt.

Eine Ordnertasche – das gehört zu den einfach genialen Dinge, auf die eine eigentlich nur kommen muss!  Gefunden auf selbstgezwirnt.de.

Auf schwabenstyle.de gibt es einen sehr schöne Beitrag über einen Perspektivenwechsel: Anstatt zu beklagen, dass man zu wenig hat, ist es schlauer, sich über das „zu viel“ auf der anderen Seite Gedanken zu machen. Also bei zu wenig Geld muss ich irgendwo zu viel Geld ausgegeben haben. Bei zu wenig Platz im Schrank, muss von irgend etwas zu viel rumliegen, usw. – sehr lesenswert!

Mit-hirn-und-herz.de will ich gleich zwei Mal erwähnen: Da ist der Artikel übers Kraftbuch und einer übers Runterschalten. Sich bewusst kleine Inseln im Alltag zu schaffen, ist ja mein persönlicher Geheimtipp. Und wenn es nur eine Tasse Cappucchino ist, für die ich mal ganz bewusst (!) abschalte. Das reicht, um zwischendurch zu spüren, dass ich eben nicht nur eine Mach&Schaff-Maschine bin, sondern auch noch ein fühlendes Wesen. 🙂

Bloggen soll Spaß machen – diese Meinung vertritt (nicht nur) ohmarylane.com und spricht mir damit aus der Seele! Ja, natürlich ist es schön, wenn eine hundert Klicks am Tag hat. Und selbstverständlich freue auch ich mich über jeden einzelnen Kommentar! Es ist schön, auf diese Art feststellen zu können, dass man gesehen und wahrgenommen wird. Aber ein Wettrennen sollte daraus nicht werden. (Wenn es nicht auch kommerzielle Gründe gibt, aus denen eine bloggt. Dann ist das eventuell wieder etwas anders.)

Ein bisschen ökobiofair darfs natürlich auch noch sein: Frau Momo hat einen Beitrag darüber verfasst, dass plastikfrei im Bad eine größere Aktion darstellt. Weil eine mehr oder weniger gezwungen wird, auf vollkommen andere Produkte umzusteigen. Da ist viel Experimentieren angesagt – was trotz des einen oder anderen Misserfolges vor allem Spaß macht!

Ich hoffe, für euch ist eine Anregung dabei und wünsch euch allen einen schönen Sonntag noch!

Ein-zwei Rätsel

Weil es grad nochmal so schön zum plastikfreien Juli passt – obwohl eigentlich ja gerade nicht, weil… aber guggt selber:

Was ist das wohl?

Na, ne Idee, was das ist? Bzw. geworden sein soll?

Und das hier? Hier ne Idee?

Und was ist das?Ja, das ist gleich viel klarer, oder? 🙂

Kleiner Tipp: Es sind zwei verschiedene Dinge.

Und die Auflösung findet ihr auf zauberweib.de.