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Warum es sich JETZT lohnt, mit dem Rauchen aufzuhören

Mal eine Anregung für alle, die sich mit dem Gedanken befassen, ab Januar mit dem Rauchen aufzuhören: Warum erst ab Januar? Warum nicht gleich? Ehrlich: Die Vorweihnachtszeit ist dafür wesentlich besser geeignet als die Nachweihnachtszeit. In mehrfacher Hinsicht.

1. mögliche Gewichtszunahme

Reden wir es nicht schön: Eine Raucherentwöhnung geht meist (wenn auch nicht zwingend) mit ein paar Kilos extra einher. Das tut die Plätzchenzeit auch. Warum also die kritische Phase des Entzugs nicht strategisch so legen, dass sie in die Zeit fällt, wo einem das Zunehmen sowieso schon schmackhaft gemacht wird? Was direkt zum nächsten Punkt führt:

2. fit in den Januar

Normalerweise nimmt man den Weihnachtsspeck ins neue Jahr mit. Dann noch Rauchen abgewöhnen wollen, wo mit weiterer Gewichtszunahme gerechnet werden darf, ist nicht wirklich logisch. Wer damit aber jetzt schon anfängt (mit dem Aufhören), kommt bis Januar bereits in den Genuss, die ersten positiven Auswirkungen spüren zu dürfen. Plötzlich ist wieder Luft in den Lungen, die Treppen steigen sich viel leichter, Das Herz arbeitet ruhiger und gleichmäßiger – der Körper atmet regelrecht auf! Wer will, darf dieses gute Gefühl gleich nutzen, um sich ein bisschen sportlich zu betätigen. Einmal in der Woche, nichts Aufregendes, nichts, was nicht auch tatsächlich schaffbar und machbar ist. Falls Bedarf an guten Vorsätzen fürs neue Jahr besteht…

3. Beschäftigung für die Hände

Das mit der Gewichtszunahme lässt sich einigermaßen eindämmen, wenn man den Fingern etwas zu tun gibt. Gleichzeitig stricken und Vanillekipferl essen funktioniert nicht. Oder schnitzen und Nussecken knabbern. Oder malen und Lebkuchen naschen. Und auch wenn ich der Meinung bin, dass Basteln, Handarbeiten, etc. ganzjährig Spaß macht, ist die Vorweihnachtszeit doch geradezu prädestiniert dafür. Wer freut sich nicht über Selbstgemachtes? Und wenn man dabei noch bisher ungekannte Fähigkeiten in sich entdeckt – um so besser! Also lieber basteln, malen, falten, schmirgeln, kleben, backen, nähen, stricken, häkeln, bohren, formen, drucken, färben, werkeln anstatt im nächstbesten Onlineshop irgendeinen Klimbim zu kaufen.

Ich drücke allen, die es ernsthaft vorhaben, die Daumen. Und bitte nicht aufgeben, auch wenns mal Rückfälle gibt: Einfach dranbleiben. Weil jede nichtgerauchte Kippe zählt.

Und wer Plätzchenbacken will, kann sich hier ein paar Anregungen holen 🙂