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Zwischenbericht

Es gäbe so viel zu erzählen, was mich bewegt. Da ist natürlich das Ausräumen der Wohnung meiner Mutter – eine Reise in die Vergangenheit, das Hervorholen von so vielen schönen Erinnerungen.

Und da ist der Ärger darüber, dass Smartphones nach drei Jahren einfach Schrott sind. Selbst wenn die Hardware hält: Wenn jedes Jahr eine neue OS-Version herausgeklotzt wird, müssen die App-Hersteller irgendwann einen Schnitt nach unten machen. Klar. Und das k*** mich so dermaßen an. Welche Unmengen an Sondermüll auf die Art tagtäglich produziert werden. In welchem Ausmaß unser Planet – unsere Lebensgrundlage! – dafür tagtäglich ausgebeutet und zerstört wird. Und offenbar störts niemanden, denn die Dinger werden verkauft wie blöd. Obwohl die ja ein bisschen mehr als nur zwo Mark fuchzich kosten. Sowas bringt mich echt zum Verzweifeln 😦 [Nachtrag: Dieser Beitrag von deutschemuslimadotcom passt da genau dazu!]

Bei so viel Frust hilft nur – erst recht! – der Blick auf die schönen, guten Dinge im www…

… Und auch in dir drin! Die Januar-Neumondmeditation vom Nymphenkuss fand ich sehr anregend-inspirierend – unbedingt reinschauen 🙂

Ich mach weiter mit einem Rezept für Zahncreme von einfachnachhaltigbesserleben.de. Wenn dich das näher interessiert: unbedingt mal ne Suchmaschine befragen. Es gibt soo viele Rezepte dafür!

Nochmal selbstgemacht von tuedelkram.ch – auch wenn Valentinstag schon vorbei ist, aber diese wundervollen Kissen sind mit so viel Liebe und Hingabe gemacht, dass ich sie euch nicht vorenthalten kann. Die Idee an sich ist simpel und lässt sich vielfältig abwandeln. Es muss auch gar nicht unbedingt eine Liebeserklärung oder ein Heiratsantrag sein. Es kann genauso ein guter Spruch, ein Lebensmotto oder etwas anderes sein, was sich Oma aufs Kissen noch gestickt hätte 🙂

Auch wenn ich oben noch über Müll gejammert habe, verlinke ich dennoch den Aufruf zu 365 Tage – 730 Sachen (entsorgen) von Julena Roth. Sie und ihr Partner wollen sich täglich von etwas trennen (also einem Ding). Oder alternativ zum Ende des Monats von 31 Dingen. Und „sich trennen“ heißt ja nicht zwangsläufig auf den Müll werfen (und schon gar nicht automatisch Sondermüll). Es kann auch verschenkt, gespendet, verkauft werden. Selbst wenn es „Müll“ ist, wird der natürlich getrennt fürs Recycling.

Hier schließt sich der Kreis vom Konsumterror zum Minimalismus und da hat sich Maria von widerstandistzweckmaessig sehr schlaue Gedanken zum Konsum – wieso, weshalb, warum – gemacht. Den Artikel möchte ich euch dringend ans Herz legen. Womöglich stellt ihr dann fest, dass es das alte Smartphone vielleicht doch noch ein Jahr tut. In der Zeit lässt sich dafür auf ein nachhaltig und fair hergestelltes Teil sparen. 🙂

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Es wird Herbst

In den letzten Wochen sind wir vom Wetter geradezu verwöhnt worden. Die Sonne hat tagsüber Tshirt-Temperaturen gezaubert, selbst der eine oder andere laue Abend war noch dabei. Heute ist nun so richtig Herbst. Es ist kalt, es ist grau. Nur die bunten Blätter sorgen für ein bisschen Farbe.

Was gibt es an so einem Tag schöneres, als es sich auf der Couch mit einem Cappucchino gemütlich zu machen (sofern die Katzentiere ein bisschen Platz machen) und einen kleinen Blogbeitrag zu schreiben?

Neulich habe ich von meinem Wunsch ans Universum berichtet.  Ich habe inzwischen genau einen Wecker gefunden, der meine Anforderungen zu erfüllen scheint. Und ihn ganz mutig bestellt. Ich werde weiter berichten, wenn es mehr zu erzählen gibt.

Herbst ist auch die Jahreszeit, die klar und deutlich macht, dass der eiskalte Winter vor der Tür steht. Wer noch einen dicken Mantel braucht, ist also gut beraten, sich zügig darum zu kümmern. Das muss kein gekaufter sein, das kann auch ein selbstgenähter werden. Dafür gibt es bei Kirsten Brodde eine Liste mit „grünen“ Stoffen und Garnen als pdf zum Runterladen.

Für die gute Sonntagslektüre empfehle ich den Artikel Wie erklärt man anderen Minimalismus? von schwingelschwingeldingdong.com (auch ein schöner Blogname! *g*) Selber habe ich auch keine griffige Definition gefunden – was vielleicht mit daran liegt, dass ich mich nicht unbedingt als „Minimalistin“ bezeichnen würde. Wenn ich feststelle, dass ich etwas brauche, gugge ich zunächst, ob ich aus dem, was bereits vorhanden ist, etwas machen kann, dass den gewünschten Zweck erfüllt. Das ist meistens der Fall.

Der andere Fall – dass ich etwas sehe und mich das Gefühl überkommt, dass ich das jetzt unbedingt und dringend brauche – tritt bei mir sehr selten auf. Und falls doch, reicht ein ganz einfaches: „Wirklich?“ Und damit ist in 99% der eh so seltenen Fällen derselbe erledigt. 🙂

Ich kann den Artikel nur wärmstens empfehlen – vor allem auch die Kommentare dazu und die weiteren Links.

Ein bisschen Philosophie gibts bei zwei.drni.deMein Facebook ist kaputt. Ich hab den Hype eh nie verstanden, verfolge kritische Beiträge dazu vermutlich doppelt interessiert. Auf geistungegenwart.de wird z.B. die Frage gestellt: Was macht Facebook mit uns? Was bedeutet es, dass man etwas liken aber nichts unliken kann? (Es fehlt der „find ich doof“-Button).  Und ist wirklich immer alles so super und toll und klasse, wie es dort dargestellt wird? Doch eher auch nicht, oder? Sehr lesenswert, dieser Artikel!

Nun aber auch noch ein bisschen etwas Gewerkeliges! Auf dehaakzolder.blogspot.nl habe ich ein wunderschönes, buntes Häkeltuch gefunden. Und eine vom Muster recht ähnliche Decke auf happyinred.blogspot.de – trotz „de“ ist diese Seite auf niederländisch und englisch. Hier wird aber alles sehr schön mit Schritt-für-Schritt-Fotos gezeigt – also auf jeden Fall zu kapieren.

Nun könnt ihr euch aussuchen, ob ihr lieber lest oder häkelt – oder wie verbringt ihr eure Sonntag am liebsten? Ich freu mich über eure Kommentare! 🙂