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Wie Hund und Katz?

Die Modepraline hat mich mit ihrem Beitrag zu ihren tierischen Mitbewohnern für diesen Artikel hier inspieriert. Denn auch Kater und und Katze können wie Hund und Katz sein…

Der Schroeder ist seit mittlerweile zehn Monaten bei uns. Er ist jetzt ungefähr eineinhalb Jahre alt und noch immer im „Will spielen“-Alter. Blöd ist nur, dass Königin Luna einfach nur ihre Ruhe haben will und deshalb im Schweinsgalopp immer nach oben rennt. Er interpretiert das als „Komm spielen!“ und jagt ihr hinterher.

Ab und zu versucht sie auch, sich ganz vorsichtig und unbemerkt an ihm vorbeizuschleichen. Auch das wird als „Komm spielen!“ verstanden. Manchmal vergisst sie, dass der Nervtöter da ist und läuft ganz normal durch die Wohnung. Da guggt er ihr gelangweilt nach, gähnt und schnurgelt sich wieder ein.

Dass das also wahrscheinlich die einfachste Möglichkeit wäre, sich den Schroeder vom Pelz zu halten, kommt bei Luna aber leider genauso wenig an wie bei ihm die Tatsache, dass sie eben nicht spielen will. Und sie ihm auch ordentlich Kontra gibt. Nur es nervt halt auf Dauer.

Was gut funktioniert: Sie lässt ihm im ihrem Becherchen immer ein bisschen was vom Futter übrig. Der Gierschlund stürzt sich drauf und sie nutzt die Gelegenheit, sich unbehelligt nach oben zu verziehen. Er guggt ihr zwar dann manchmal nach – aber die Entscheidung ist klar. Bevor das Essen schlecht wird…  Ich nenn das Schutzgelderpressung.

Im Sommer gings ganz gut, da waren sie beide draußen – nachdem er langsam die Welt da draußen überhaupt erst entdeckt hat. Und wenn ein Fremdkater mal meinte, er müsste sich mit unserm Schroeder anlegen (naja, eher umgekehrt), war Luna sofort zur Stelle und hat dem Ende bereitet. Der Fremdkater wurde in die Flucht geschlagen, der Rotzlöffel, mit dem sich die gnädige Dame total unter ihrer Würde rumärgern muss, nach Hause gejagt.

Vor Luna haben die Kater in der Gegend echt Respekt. Obwohl sie so klein ist, dass man sie eher für ne Einjährige hält. Nur unser Schrätt, der will mit ihr spielen.

Aber Respekt hat er schon auch vor ihr. Weil er würde sich ja schon gern zu ihr aufs Fensterbrettkissen, direkt über der Heizung, legen. Da hätten notfalls sogar drei Katzen Platz. Und manchmal legt sie sich auch so hin, dass er wirklich noch Platz hätte (Nur weil sie kleiner als die normale Durchschnittshauskatze ist, heißt das noch lange nicht, dass sie sich nicht, wie jede normale Durchschnittshauskatze auch, ungefähr fünf Meter lang machen kann. Vorzugsweise auf der Couch, im Bett – oder eben auf dem Fensterbrettplatz).

Er sitzt dann auf der Sofalehne und guggt ganz sehnsüchtig. Und traut sich doch nicht. Sie schaut ihn mit nem halben Auge an: „Mach bloß keinen Stress!“ – Was er als „MEIN PLATZ!“ interpretiert. Dabei bin ich mir sicher, dass es eher heißt: „Wenn du mich in Ruhe lässt, nicht rumnervst und dich einfach bloß da mit herschnurgelst, dann hab ich da kein Problem damit!“

Ich bin aber zuversichtlich, dass das im Lauf des Winters noch klappen wird mit den beiden. Weil erste vorsichtige Annäherungen konnten sogar schon dokumentiert werden:

Luna und Schroeder nähern sich langsam an

Ein schönes Knüschelwochenende euch allen und denkt drank: Morgen dürfen wie ne Stunde länger schlafen!

Neuer Header

Aus aktuellem Anlass habe ich mal meinen Header erneuert. Zwar gibt es von Luna und Schroeder (noch?) kein so schönes „Zammverschnurgelbild“, wie ich es von Luna und Kater hatte, aber ich habe zwei gute Fotos gefunden:

Luna

Man könnte meinen, sie würde hier „RUUUHHHHEEEEEE!!!!“ brüllen – der kleine Schrätt hält uns nämlich ganz schön auf Trab. Vor allem ihr jagt er immer hinterher – wobei das mittlerweile schon um Einiges besser geworden ist. Die Wahrheit ist jedoch: Ich hab sie einfach nur beim Gähnen erwischt 😉

Schroeder

Und der kleine Schrätt hier – offiziell heißt er Schroeder, nach dem klavierspielenden Freund von Charlie Brown – hat gerade seine ersten vorsichtigen Gehversuche DRAUSSEN hinter sich. Das ist ja soo spannend. Und so groß und so weit alles, da DRAUSSEN!

Das ist also unser neues altes Dreamteam und deshalb auch die Header-Aktualisierung. Da die beiden Fotos nun hochkant sind, habe ich die Lücke mit einem Zentangle befüllt.

So ganz ohne Links will ich euch aber nun auch nicht davon kommen lassen. Da gibts einmal was zum Thema weibliches, allzu weibliches auf erzählmirnix. Und dann noch eine sehr praktische Näh-Anleitung für eine Buchstütze auf aufgeruescht.

Mit meinem Ausmist-Projekt komm ich sehr gut voran – vor allem gerade weil ich mir keinen Stress damit mache!

Und, was machen eure guten Vorsätze? Läuft alles noch, oder habt ihr schon… modifiziert? 😉 Wie auch immer – ich wünsch uns allen ne gute neue Woche!

Alles schön und gut :)

Jaja, ich weiß, Überschriften sind soo wichtig fürs Pageranking und für die Hits und die Statistik und die Klicks und und und und. Ich will aber einfach nur ein paar schöne Links mit euch teilen 🙂

So hat Nunu Kaller in ihrem Blog einen Beitrag über eine Designerin geschrieben, bei der eine ihre Kleider selber designen kann. Macht keinen Sinn, der Satz? Einfach mal hinklicken 😉

Tina zeigt auf ihrem Blog 17 kreative Ideen, um Wollvorräte zu präsentieren. Mein persönlicher Favorit ist ja der Woll-Baum, bzw. -Bäume. Allerdings in einem Katzenhaushalt eine utopische Vorstellung… 🙂

Womit ich direkt zum nächsten Link übergeleitet habe: Wenn Tiere beim Yoga stören. Den Video-Beitrag hab ich auf dem Lebeblog gefunden. (Nein, Tiere stören nicht beim Yoga. Das ist totaler Blödsinn. Sie machen mit uns Yoga. Aber sie stören nicht! Nur damit das klar ist! *gg*)

Ich bleib gleich mal dort und hab noch ein Video gefunden: Mr. Ramesh über den Umgang mit Angst. Unbedingt anschauen!

Internetadressen auf Autos zu veröffentlichen bringt wirklich was. Auf jeden Fall, wenn das Auto auch noch eine total schön-bunte Türbemalung hat. Da muss die BunteSchwester einfach hinklicken. Hinter jackyart.nl verbirgt sich eine Niederländische Künstlerin (ok, das war jetzt fast zu erraten *g*), die u.a. wunderschöne bunte Figuren erschafft. Ein bisschen erinnern sie mich an Niki de Saint Phalles Nanas, dennoch sind sie ganz klar eigen-artig. Also kein „billiger Abklatsch“ – höchstens inspiriert von. Und sowas darf man ruhig sehen, finde ich. Als Kunstbanausin, die schön findet, was ihr gefällt. Einfach so. 🙂

Karin schaffts immer wieder, mich zu begeistern, ich kann nix dafür 🙂 Aber die Idee mit den belampenschirmten Weingläsern als Teelichtleuchten muss ich einfach verbreiten. Einfach. Genial. So was mag ich! 🙂

Apropos einfach genial und man muss nur drauf kommen…. die neuesten Forschungsergebnisse gehen ja in die Richtung, dass die Menschheitsentwicklung – Kulturbildung durch eine Änderung im Hormonhaushalt hervorgerufen wurde. Bzw. damit einhergeht. Nämlich: Weniger Testosteron – mehr Kultur. Nachzulesen im scinexx-Magazin.

Dazu passend der Erzählmirnix-Blog. Da gibts Comics, Katzenzeug, Psychozeug, Mann-Frau-Kram … ich hab gestern den halben Abend damit verbracht, mich dort durchs Archiv zu lachen!

Das Beste zum Abschluss, so heißt auch mein neuer zauberweib-Beitrag, bei dem ich mein neuestes Upcycling-Projekt vorstelle und ein Langzeit-Projekt abgeschlossen habe.

Und was gefällt euch an Kunst? Oder anders gefragt: Wie oder was muss Kunst für euch sein, damit ihr es schön findet? Farben? Linien? Töne/Musik? Sprache? Gesprochen oder geschrieben? Düfte oder Geschmack? Gefühle, die hervorgerufen werden? Ganz was anderes?

Auch ein Knopf

Mit so vielen Knöpfen wie ibrauchnix kann ich nicht aufwarten. Aber einen kleinen Knopf gibts bei uns auch:

Luna is seit knapp zwei Jahren bei uns, wird heuer sieben Jahre alt, ist aber nicht größer als ne Einjährige. Ein kleiner Knopf eben. Das war unser erster Gedanke, als wir sie gesehen haben. Und das ist sie bis heute geblieben. Wenn auch ein kratzbürstiger, desöfteren. Aber Widerstand ist zwecklos. Wir assimilieren alle. Keine Chance, bei uns nicht zum Schnurgeltier zu werden 🙂