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kleines Frühlingsupdate

Es gibt nicht wirklich viel Neues von meiner Seite zu berichten. Ich bin nach wie vor am Räumen und Sortieren. Die Faltmethode nach Marie Kondo hat sich für meinen Kleiderschrank bewährt, so dass ich den Karton-„Schubladen“ inzwischen ein schönes Kleid gegönnt habe. Dafür kam ein altes Button-Poster aus meiner Jugend zu neuen Ehren:

2017_04schrank

Für die oberen „Schubläden“ habe ich festeres Geschenkpapier genommen. Übrigens habe ich gemogelt und nicht die kompletten Kartons bezogen sondern nur ca. das erste Drittel – das ist völlig ausreichend. Die dicken Packen in der Mitte sind Bettwäsche-Sets: komplett mit mehreren Kopfkissen und Bettlaken im Paket, so dass auf einen Griff alles zur Hand ist. Auch das hat sich bereits bewährt.

In diesem Stil geht es bei mir weiter, Zeit für Hobbys um des Hobbys willen (und nicht zum reinen Zweck) habe ich kaum. Dafür konnte ich gestern Nachmittag den Frühling ein bisschen genießen; eine Stunde auf der Terrasse mit einem Krimi – auch etwas, das ich seit Monaten nicht gemacht habe: Einfach mal nur lesen und nix tun!

Dabei habe ich bei Ivana eine wundervolle Wachstums-Meditation gesehen, die ich unbedingt noch durchführen will – wenn ich es denn mal schaffe, ein bisschen runterzukommen.

Eine Idee für Wollreste habe ich bei Wenigreichtauch gefunden: eine Strickjacke im Perlmuster. Gefällt mir sehr gut – vor allem auch in diesem Muster und bunt ist ja sowieso immer richtig. 🙂

Skurriles Recycling gibts bei Howtorecycle: alte Spielsachen werden hier zu Köpfen zusammengesetzt. Wirkt zum Teil echt gruselig (vielleicht als Halloween-Deko?), aber vor allem faszinierend-inspirierend: Was man alles machen kann…

Einen Lichtblick im Plastikrecycling gibts bei scinexx – Mottenlarven fressen sich durch! Klingt vielversprechend.

Als letztes habe ich noch Karins Bärlauchsalz für euch. Das klingt sehr lecker und ist sicher eine gute Alternative für Menschen mit niedrigem Blutdruck, denen der Genuss von Bärlauch-Pesto und Co. schon mal den Boden unter den Füßen wegziehen kann, buchstäblich.

Habt eine schöne Zeit und lasst es euch gut gehen!

Upcycling im Haushalt

Marias Spüllappen wollte ich längst ausprobieren und im Zuge meiner andauernden Räumaktion bin ich unter anderem auch dazu endlich gekommen:

spuellappen

Vorher hatte ich ein kleineres Format genäht, das war mir zu unhandlich. Die hier haben genau die richtige Größe für mich: Ein altes Geschirrtuch wird zu zwei Spültüchern.

Das Geschirrtuch halbieren, auf die Hälfte zusammenlegen (schöne Seite nach innen) und zusammennähen. Ich habe dabei eine Ecke offen gelassen – das geht leichter zum Wenden als eine gerade Kante und ich nähe an dieser Stelle anschließend den Aufhänger dran. Megastylish! *gg*

Vorm Wenden die gesäumten Kanten abschneiden. Daraus wird der Aufhänger gefertigt. Bei der nächsten Upcycling-Aktion werde ich die verzackeln, das habe ich mir hier gespart und fängt natürlich schon zum Ausfransen an. Zum Verzackeln nehme ich statt des einfachen Zick-Zack-Stiches lieber den ZickZick-ZackZack-Stich, der hält besser.

Wenn alles  gewendet und gebügelt ist, wird der Aufhänger im Eck festgesteckt und noch einmal  komplett nah am Rand drübergesteppt, dann sieht das ordentlich aus und hält auch gut.

Maria hats viel besser und ausführlicher beschrieben, guggt euch das bei ihr nochmal an. Es ist eine einfache und sinnvolle Upcycling-Idee; ich habe die Spüllappen inzwischen ausgiebig in Gebrauch und bin total begeistert – bitte nachmachen! 🙂

Da ich viel am Rumräumen bin, habe ich weder Zeit noch Nerven, mich (auch noch) um Dinge zu kümmern, die nicht damit im Zusammenhang stehen. So trenne ich Pullis auf, anstatt welche zu stricken (ich lese im Internet fast überall „aufribbeln“ – bei uns heißt das „auftrennen“), ich häkle Glaskleidchen für meine Kochlöffel und bastel mir Schubladen aus alten Kartons. Dazu habe auf zauberweib.de schon etwas geschrieben.

Ein Utensilo für meine ebenfalls angewachsene Sammlung an Stricknadeln*) habe ich noch genäht. Ebenfalls Upcycling, funktionell und sieht schön aus. Mit Stefanies Nadelrollen-Variante von gehtnichtgibtsnicht kann meins aber nicht anstinken – das ist wirklich das Modell DeLuxe!

Jedenfalls ist die Räumerei der Grund, warum es hier selbst für meine Verhältnisse sehr ruhig ist. Bei euch lese ich ziemlich regelmäßig mit und so weiß ich, dass ich nicht die einzige bin, die derzeit arg im echten Leben aktiv ist und somit weniger Zeit fürs virtuelle bleibt.

Ich wünsche euch allen einen wundervollen Frühling, habt Spaß am Frühjahrsputz oder womit auch immer ihr beschäftigt seit. Allen Bikerinnen und Bikern wünsche ich eine unfall- und blitzfreie Saison: Kommt gut an und gut wieder heim.

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*) Ich habe einen ganzen Abend lang nur Stricknadeln sortiert. Verbogene, unvollständige oder sonst nicht mehr funktionelle Sets und Nadeln habe ich aussortiert. Doppelte, bzw. dreivierfünffache Sorten habe ich gespendet. Alles zusammen gefühlte fünf Kilo, die das Haus wieder verlassen haben. Und trotzdem ist meine Sammlung sehr deutlich gewachsen. Ich glaube nicht, dass ich in diesem Leben nochmal Strick- oder Häkelnadeln kaufen werden muss.

Noch ein paar Links

Ich hatte ne dicke fette Erkältung – irgendwie werden die Viren echt aggressiver. Zum Glück hab ich ein recht gutes Immunsystem. Aber wenns mich erwischt, ziehts mir regelrecht den Boden unter den Füßen weg.  😦

Inzwischen bin ich wieder ziemlich auf den Beinen und hab noch ein paar Links zum Teilen – hey, das reimt sich ja sogar.  🙂

Bei Grünerwirdsnimmer hab ich einen schönen Beitrag gefunden über den Einstieg in den Ausstieg – aus dem Plastik. Gute Tipps, knackig geschrieben – wunderbar zu lesen.

Die Geschwisterkeks haben ein wunderbares 1-2-3-Kuchenrezept gebloggt. Ich mag einfache Rezepte ohne endlose Zutatenliste, ohne irgendwelchen exotischen Schnickschnack. Ok, um diese Jahreszeit darfs schon mal ein bisschen mehr sein, geb ich ja zu. Aber so grundsätzlich und überhaupt ist das hier ein Rezept, das ganzjährig geht und mit verschiedenen Marmeladen ganz fix abgewandelt ist.

Mal ganz was anderes auf lastjunkiesonearth: Da hat ein Fotograf seine Bilder nach vierzig Jahren nochmal geschossen. Teilweise echt beeindruckend, wie sich die Menschen verändert bzw. eben gerade auch nicht verändert haben!

Ihr braucht noch ein schnelles,  günstiges Geschenk? Da gibts beim Julesmoody eine klasse Katzentasse zum Selbermalen. Einfach und effektvoll – volle Punktzahl gibts dafür von mir!

Nochmal für KatzenlieberhaberInnen bei Fjonka eine Bilderstrecke als Antwort auf die Frage: Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Dazu passend das Video Guide to Winter von Simons Cat.  🙂

Zum Thema Schenken und Müllvermeidung ein Beitrag von Maria auf widerstandistzweckmäßig.Dort gibts noch viele weitere Links rund ums Thema mit Alternativen, Upcyclings, Geschenketipps und und und. Sehr inspirierend!

Damit bin ich für diesmal auch schon wieder am Ende. Dass ich meinen eigenen diesjährigen Baggwahn längst hinter mir habe (und die Hälfte der Plätzchen schon wieder weg sind) habe ich schon erzählt, oder?

Euch allen schon mal gesegnete Feiertage, viele Geschenke (und wenig Müll!) und vor allem eine gute Zeit mit euren Lieben. Denn darum gehts ja eigentlich.

 

Neue alte Webpräsenz

Ich habe hier schon das eine oder andere Mal auf mit-hirn-und-herz.de verlinkt. Das mache ich nun nicht mehr, weil Ivana mit ihrer Webpräsenz umgezogen ist auf ivanadrobek.de.

Die Inhalte hat sie mit übernommen (sind also nicht verloren) und natürlich kommt regelmäßig Neues dazu. Jetzt bietet sie neben dem Blog auch eine liebevoll gestaltete „Neu hier?„-Seite an, auf der die Site vorgestellt wird und schon mal auf die wichtigsten Beiträge für den Anfang verlinkt wird.

Und extra für mich hat sie sogar wieder ein RSS-Feed eingefügt (ganz oben rechts, neben Twitter & Facebook). Dafür nochmal ein extraherzliches Dankeschön – ich liebe meine Sage-Firefox-Erweiterung, mit der ich die neuesten meiner Lieblingsfeed abrufen kann.

Feedly oder sowas cloudiges ist für mich nicht die richtige Lösung. Ich gehör dann wohl doch eher zur Generation Web 2.0 – nicht 3.0 😉 Die NSA bekommt so schon viel zu viel von mir mit. Auch ohne Google-Konto… 🙂