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Notizbüchlein

Es wird ja alles digitalisiert und immer mehr das papierlose Büro präferiert – aber seltsamerweise gibt es nach wie vor haufenweise Papiermüll. Auch wenn man sich, wie wir, auf der Robinsonliste gegen den Werbemüll eingetragen hat und ein gut sichtbarer Aufkleber „Bitte keine Werbung“ am Briefkasten klebt: Irgendwas kommt immer.

Am einfachsten ist es, das Papier (i.d.R. handelt es sich um einseitig bedruckte A4-Seiten) auf ein handliches Format zuzuschneiden, den Stapel an einer Seite zusammenkleben und z.B. als Einkaufszettel-Block verwenden. Oder sich nebens Bett legen, für die Gedankenblitze mitten in der Nacht. :)

Schöner ist es, sich ein Notizbüchlein zu basteln. Das geht ziemlich fix und sehr einfach. Überflüssig zu sagen, dass bei der Schmierpapierverwertung natürlich darauf geachtet werden sollte, dass keinerlei persönlichen Daten drauf sind. Also Adressfeld usw. schreddern und entsorgen, der Rest der Seite kann verwendet werden. Kontoauszüge oder ähnlich sensible Daten sollte man lieber auch schreddern…

Ich mags gern handlich klein, also schneide ich ein Din-A4-Blatt zweimal durch (einmal längs, einmal quer) und erhalte so vier Blätter im Postkartenformat. (Das fertige Büchlein hat dann halbes Postkartenformat.) Das Ganze so oft wiederholen, bis man die gewünschte Menge an Blättern hat.

Jedes Blatt zur Hälfte falten, drei davon in eine Lage zusammenstecken, alle Lagen aufeinanderstapeln und zwei Blätter für den Vorsatz zur Seite legen. Dort, wo die Falze aufeinander liegen, mit einem scharfen Messer vier Kerben einritzen. Damit wird das anschließende Zusammennähen der Lagen erleichtert:

Dafür reichen Zwirnsfaden und eine ganz normale Nähnadel. Die erste Lage hernehmen, von außen nach innen in die Mitte stechen, beim nächsten Loch wieder nach außen, drittes Loch nach innen, dann wieder nach außen. Zweite Lage drauflegen, von außen nach innen wieder nach unten nähen, dabei in der Mitte den Faden mit der vorigen Lage verkreuzen, das gibt ein bisschen mehr Zusammenhalt. Die Enden schön fest verknoten. Auf die Art alle Lagen miteinander vernähen.

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So sieht das dann in etwa aus. Kann man jetzt so lassen, mir wars jedoch beim letzten Büchlein ein bisschen zu instabil. Deshalb hab ich den Rücken mit einer Mischung aus Kleister und Weißleim bepinselt, dabei die beiden Blätter für vorne und hinten gleich mit angeklebt. Den gesamten Buchblock zwischen Zeitungspapier legen, mit Büchern o.ä. beschweren und am besten über Nacht trocknen lassen. Wenn möglich, zwischendurch die Zeitungslagen mal auswechseln, die saugen nämlich ganz schön Feuchtigkeit auf.

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Der Umschlag kommt als nächstes dran. Dazu Karton (z.B. von einer Verpackung) etwas größer zuschneiden, als der Buchblock misst und mit Papier (oder Stoff) nach Wunsch bekleben. Wenn man kleine Größen bevorzugt, ist das eine gute Möglichkeit, Reste von Geschenkpapier zu verwenden. Auch hier zwischen Zeitungen legen, über Nacht beschweren und wenn möglich, zwischendurch mal die Zeitungslagen auswechseln.

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Als nächstes werden die beiden Teile – Block und Umschlag – zusammengeklebt. Das geht denkbar einfach: Den Umschlag einmal grob rumfalten, damit er etwas vorgeformt ist. Die eine Seite des Vorsatzblattes mit Kleber einstreichen, Umschlag draufkleben. Umdrehen und die andere Seite ebenso festkleben. Ich leg dann immer nochmal Zeitung in die Vorsatzblätter, um Zusammenkleben dort zu vermeiden, wo es eben nicht kleben soll. Wieder Zeitung drauf und drunter, über Nacht beschweren, wenn möglich, die Zeitungsschichten zwischendurch auswechseln.

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Und so sieht es aus, wenn es fertig ist. Natürlich ist immer eine Seite bereits bedruckt, weil ja Schmierpapier verwendet wurde. Aber dann wird halt auf der nächsten Seite weitergeschrieben.

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Hier ist gut zu sehen, dass es alles andere als genau gearbeitet ist. War auch gar nicht die Absicht, etwas besonders schön zu machen, sondern einfach nur ein Schmierzettel-Büchlein zu gestalten, das besser hält als nur ein Stapel zusammengeleimter Zettel.

Ich hab mir noch einen Gummiring um die vordere Umschlagseite gespannt. Dort werden nun die beschriebenen bzw. erledigten/abgearbeiteten Seiten druntergespannt, so dass ich beim Aufschlagen sofort auf der aktuellen Seite bin und nicht lange rumblättern muss. Wenn das ganze Büchlein voll ist, kann es komplett entsorgt werden. Auf den Datenschutz will ich an dieser Stelle nochmal hinweisen. In meinem Fall kann ich die allerdings wirklich bedenkenlos wegwerfen, weil ich erstens keine intimen Geheimnisse da reinschreib und zweitens meine Sauklaue besser als jede Verschlüsselungstechnik ist. ;)

Natürlich kann man solche Büchlein auch aus „frischem“ Papier und sehr sorgfältig in schön arbeiten und hat somit ein ganz persönliches Geschenk für einen lieben Menschen. Meine Intension war hier in erster Linie, einen Schmierzettelblock zum Einstecken zu haben, der nicht nach zweimal aufschlagen auseinander fällt.

Behelfs-Mundschutz nähen: Tipps

Nachdem es nun auch bei uns zumindest die dringende Empfehlung gibt, welche zu tragen, auch von mir noch ein paar Tipps zum Nähen. Genaue Anleitungen finden sich zuhauf bei Youtube, z.B. die schöneren mit Mittelnaht (z.B. bei Jess oder Liz) oder die ganz einfachen mit Faltungen (z.B. bei Anna oder Kathi).

Zum Mittelnaht-Mundschutz:

  • Beim Innenstoff die Naht nicht ganz schließen, so kann ein Draht nach Bedarf eingefädelt und vorm Waschen entfernt werden.
  • Die Nahtzugabe der Mittelnaht einfach mit den Fingern auseinanderdrücken, anschließend radikal über die Naht drüberzackeln. Dabei die Rundung von oben unter die Maschine laufen lassen, geht am besten.
  • Für die Absteppung für das Draht-„Fach“ reicht eine Länge von 8-10 cm völlig aus (Im Bild am oberen Rand gut erkennbar)
  • In der Edel-Variante einen Tunnel für die Verschlussbänder nähen (Band liegt dabei schon im Tunnel)

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Zur Falt-Variante:

  • Zum Schließen des Rechtecks gute 1,5 cm Nahtzugabe nehmen; in der Mitte eine Öffnung von ca. 5 cm lassen.
  • So bügeln, dass die NZG an der oberen Kante liegt, knapp absteppen. So ergibt sich das Drahtfach ebenfalls mit Öffnung. (s. Bild)
  • Tshirtgarn in 2 cm breite Streifen schneiden, um die Seitenkanten mit den gesteckten Falten legen und festzackeln.
  • Alternativ Bändelenden oben und unten feststecken, komplett drüberzackeln, fertig. (s. schwarze Maske; Bilder zeigen jeweils die Innenseite)
  • Schlaufen am unteren Ende machen die Bändel größenverstellbar.

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Weitere Tipps:

  • Neben Schrägband oder Gummi eignen sich für die Bändel Tshirtgarn (2-3 cm Breite genügen), Kordeln, festgehäkelte Luftmaschenketten aus dickerer Wolle und alles, was lang genug und heiß waschbar ist.
  • Als Draht eignet sich alles, was sich biegen lässt: Bastel-, Alu-, Kupferdraht, Pfeifenputzer, Büroklammern, Verschlussklipse. Bitte nicht mit der Stoffschere kürzen!
  • Bei den Faltungen gibt es mehrere Variationen, unschwer zu erkennen, welche mein Favorit ist.
  • Für die Massenproduktion die Schritte nacheinander abarbeiten: Alle Teile zuschneiden, alle Mittelnähte nacheinander durchnähen, alle Falten legen & stecken, alle Seitennähte nacheinander durchnähen. Das ist effektiver als eine Maske nach der anderen komplett anzufertigen.
  • Insgesamt bin ich der Meinung, dass es hier nicht um Schönheit geht, sondern darum, dass der Stoff heiß gewaschen werden kann und das Ding seinen Dienst tut.

Trotz allem: Viel Spaß beim Nähen! Weitere Tipps und Ideen gerne in den Kommentaren.

Untersetzer

Einen echten Suchtfaktor hab ich bei MadewithBluemchen entdeckt – nämlich diese Untersetzer:

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Das ist eine wunderbare Möglichkeit zur Resteverwertung und je nachdem, wie groß man sie macht, können sie auch als Topf- und Schüsseluntersetzer verwendet werden – ok, da müssen die Reste natürlich größer sein :)

Ich hab mir ein Sechseck aus Karton als Schablone ausgeschnitten. Stoffe bügeln, aufeinander legen, Schablone drauf und mit dem Rollschneider alle vier Lagen auf einmal ausschneiden.

Drei Sechsecke hälftig falten, dabei die schöne Seite nach außen. Bügeln. Ich hab den Falz noch knappkantig abgesteppt. Das vierte Sechseck (=Rückseite) mit der schönen Seite nach oben hernehmen, die drei gefalteten Stücke so drauflegen, dass jeweils eine Hälfte drüber und drunter liegt. Feststecken und knappkantig rumnähen. Ecken kürzen, das Ganze wenden, sauber ausformen und bügeln. Hier hab ich ebenfalls nochmal rundum abgesteppt, schaut sauberer aus, find ich.

Fertig ist der Untersetzer – und das geht fast so schnell, wie ichs hier beschrieben habe :) Ist übrigens auch eine schöne Geschenkidee!

Das Ding: Rollschneider

In meiner losen Serie „das Ding“ stelle ich Sachen vor, die ich für sehr nützlich und praktisch erachte, die mir das Leben erleichtern. Ich bekomme dafür weder Geld noch sonstige Zuwendungen sondern erzähle einfach nur, was ich gut finde. 

Da ich mir irgendwann mal eine wirklich sehr gute Schneiderschere geleistet hatte, die nach wie vor ausgezeichnete Dienste tut, war es für mich klar, dass ich keinen Rollschneider brauche. Überhaupt mein Tipp an der Stelle: Niemals beim Werkzeug sparen! Lieber ein bisschen mehr Geld in „was Gscheits“ investieren, als Billigschrott kaufen, der nach einem halben Jahr auf dem Müll landet! Vorher informieren, sich selber Gedanken machen, was wichtig ist, welche Prioritäten man selber hat. Und dann das Richtige kaufen.

Jedenfalls hab ich über die Jahre immer wieder mal gedacht, hier und da wär ein Rollschneider schon praktischer als eine Schere. Vor einiger Zeit hat sichs ergeben, dass ich mir nun doch einen zugelegt habe. Samt Schneidematte dazu. Die Unterlage muss unbedingt sein; zum Einen, um den Tisch/die Arbeitsfläche/den Fußboden nicht zu zerstören :) Zum Anderen hält die Klinge dadurch länger. Achso: Ersatzklingen am Besten auch gleich mitbestellen, dann sind welche zur Hand, wenn sie gebraucht werden.

Ebenfalls wichtig: Die Schneidematte nicht zu klein nehmen. Für den Anfang wäre 90x60cm eine gute Größe, meint Anna von Einfach nähen und da hat sie recht. Keinesfalls kleiner, es soll ja ein Schnittteil gut drauf Platz haben. In dem verlinkten Video zeigt Anna, wie das mit dem Zuschneiden mit dem Rollschneider geht, ist an sich eh selbsterklärend, für mich war dieses Video jedenfalls der letzte Schubbs, der mich zur Anschaffung bewogen hat. (Wobei ich nicht genau diese Produkte/Marke gekauft habe, die sie dort verwendet – mir gehts hier um das Ding, nicht um die Marke)

Einen Warnhinweis muss ich noch anbringen: Die Schneidematte hat anfangs ziemlich fiese Ausdünstungen, die so drei-vier Wochen andauern! Also keinesfalls im Schlafzimmer aufbewahren. Nach dieser Zeit ist aber alles gut und riecht nix mehr. Ich hab mich dazu ein bisschen umgehört, das Problem scheint herstellerunabhängig zu sein. Wenn möglich, diese Investition also eher im Sommer tätigen, dann könnt ihr gut durchlüften!

Tatsache ist: Ich will meinen Rollschneider nicht mehr missen! Ein großes (Patch-)Lineal hatte ich bereits (so eins zu haben empfiehlt sich natürlich sehr in dem Zusammenhang!) und konnte also loslegen. Es muss nix mehr extra angezeichnet werden; die Schneidematte hilft zusätzlich durch den Bemaßungsaufdruck. Man hat eine gerade Kante, an der entlang genäht werden kann, kein späteres Zurückschneiden der Nahtzugabe – es spart so viel Zeit und gibt somit viel mehr Raum für die Freude und den Spaß am Nähen.

Also falls ihr euch überlegt, ob sich so eine Anschaffung lohnt: Ja, tut sie! Natürlich nutze ich auch die Schere noch, aber für große und/oder gerade Schnittteile ist ein Rollschneider unübertrefflich. Ich will meinen nicht mehr missen!

 

Das Ding: Stofftaschentücher

Es ist wieder Schnupfenzeit und wo ich hinblicke, alle Welt benutzt Papiertaschentücher. Leute, echt jetzt?

Ich nutze mein Leben lang bereits Stofftaschentücher. Die netten kleinen Damentaschentücher sogar mit Spitzenrand, größtenteils von meiner Patentante selbstgehäkelt. Ich hab mich ebenfalls mal daran versucht und weiß, was für eine Arbeit das ist! Umso mehr halte ich die Taschentücher meiner Tante in Ehren.

Unterm Kopfkissen liegt ein großes Männertaschentuch, auch Schnupftuch genannt. Falls ich mal des Nächtens eins brauch, bin ich somit versorgt.

Die gebrauchten Taschentücher kommen regelmäßig in die Waschmaschine und nehmen da nicht wesentlich viel Platz weg. Außer, wenn ich mal eine richtige Erkältung habe und entsprechend mehr Bedarf habe. Aber das ist eh die Ausnahme. Und bevor jetzt die Kommentare kommen von wegen „immer wieder neu anstecken“: Das ist Blödsinn, erfunden von der Werbung für Papiertaschentücher und das bereits in den… 1960ern so rum. 

Tatsache ist: Mit einer Erkältung, die ich bereits habe, kann ich mich nicht immer wieder neu anstecken. Schon deshalb nicht, weil ich, sobald diese Erkältung überstanden ist, gegen genau diesen Erreger immun bin. Jeder Mensch bekommt jede Erkältung nur einmal.

Papiertaschentücher sind so überflüssig wie ein Kropf, sowohl im normalen Alltag, wenn man sich mal die Nase putzt, als auch bei einer richtigen Erkältung – dann braucht man halt einfach ein paar mehr Stofftaschentücher.

Fragt doch einfach mal bei Muttern oder den Großeltern, ob die ein paar ihrer Stofftaschentücher entbehren können und euch vererben würden – ich bin mir sicher, sie freuen sich darüber, dass diese schöne Tradition weitergeführt werden soll. Und vielleicht gibts ja bei euch auch das eine oder andere gute Stück mit Spitzenrand, das eine Geschichte erzählt?

Notfalls lassen sich Taschentücher auch selber nähen aus einem ausgedienten Baumwollhemd, Bettbezug oder sonstigen Stoffresten. Der Saum kann dabei entweder mit einem schmalen Zickzack-Stick versäubert werden, oder – eleganter – wie ein normaler Saum doppelt eingeschlagen, das Ganze nur sehr sehr schmal. Somit auch eine gute Resteverwertung und prima Übung auch für NähanfängerInnen. Besonders schön müssen die Läppchen ja nicht unbedingt werden – so genau werden Taschentücher ja eher nicht begutachtet werden. :)

Ich hoffe, ich kann mit diesem Appell die eine oder andere bzw. den einen oder anderen hier davon überzeugen, ebenfalls auf Stofftaschentücher umzusteigen. Wer noch ein paar Argumente braucht, wir bei utopia.de fündig.

Nichtsdestotrotz wünsche ich euch und uns allen eine hoffentlich schnupfenfreie Winter-Zeit :)

Die letzten bunten Blätter

Es hat zwar etwas länger gedauert, aber ich komme noch rechtzeitig für die Herbstdekoration (für Weihnachtsdeko ist es noch etwas früh, finde ich). Bei Herbys habe ich eine wunderbare, kostenlose Häkel-Anleitung für ein Herbst-/Ahornblatt gefunden, die man einfach so runterladen kann. Wie gesagt, ist das kostenlos, aber es handelt sich bei der Site um eine gewerbliches Angebot – wollte ich hiermit drauf hingewiesen haben, falls mir das als Werbung ausgelegt wird.

Das Muster ist sehr einfach, so dass ich gleich dem Blätterrausch(en) verfallen bin. Ich hab noch ein bisschen rumprobiert, dabei ist z.B. das hier entstanden:

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Hier hab ich erst einmal ein paar Runden Stäbchen gehäkelt, damit das Blatt insgesamt etwas größer wird. Und als Abschluss habe ich einen Zackenrand zugefügt, ganz einfach: * fM, fM, 2 LM, KM in die 1. LM* Es gibt ja die unterschiedlichsten Ahornarten, aber der bei meinen Eltern im Garten hatte halt außenrum noch Zacken an den Blättern, deshalb find ich das hier auch schöner. :)

Für alle, die wie ich noch ein paar Zwetschgen eingefroren haben, habe ich bei der Giftigen Blonden ein super Rezept für eine Tarte mit Streuseln gefunden. Die wird aus einem Quarkblätterteig gemacht, der nicht nur schnell und einfach zubereitet ist, sondern auch für Süßes und Herzhaftes verwendet werden kann. Also vielseitig verwendbar und somit ein Geheimtipp für die Herbstsaison!

Wer sich für Batik – genauer: Wachsbatik – interessiert, wird bei Gabi von Made with Blümchen fündig. Sie hat in ihrem Beitrag nicht nur eine Anleitung geschrieben, sondern auch von ihren Fehlern und Fehlschlägen berichtet. Also: Lesen und gleich fehlerfrei loslegen!

Und wer jetzt noch ein bisschen Zeit und Lust hat, die Welt zu retten – da hat die Verbraucherzentrale Bayern einige nützliche Tipps und Tools zum Thema Müllvermeidung zusammengetragen – einfach mal vorbeischauen.

Ich wünsch allen ein frohes Rumwerkeln, wo wieder die „Drinnenzeit“ angebrochen ist. Machts euch gemütlich und knüschlig!

kleines Frühlingsupdate

Es gibt nicht wirklich viel Neues von meiner Seite zu berichten. Ich bin nach wie vor am Räumen und Sortieren. Die Faltmethode nach Marie Kondo hat sich für meinen Kleiderschrank bewährt, so dass ich den Karton-„Schubladen“ inzwischen ein schönes Kleid gegönnt habe. Dafür kam ein altes Button-Poster aus meiner Jugend zu neuen Ehren:

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Für die oberen „Schubläden“ habe ich festeres Geschenkpapier genommen. Übrigens habe ich gemogelt und nicht die kompletten Kartons bezogen sondern nur ca. das erste Drittel – das ist völlig ausreichend. Die dicken Packen in der Mitte sind Bettwäsche-Sets: komplett mit mehreren Kopfkissen und Bettlaken im Paket, so dass auf einen Griff alles zur Hand ist. Auch das hat sich bereits bewährt.

In diesem Stil geht es bei mir weiter, Zeit für Hobbys um des Hobbys willen (und nicht zum reinen Zweck) habe ich kaum. Dafür konnte ich gestern Nachmittag den Frühling ein bisschen genießen; eine Stunde auf der Terrasse mit einem Krimi – auch etwas, das ich seit Monaten nicht gemacht habe: Einfach mal nur lesen und nix tun!

Dabei habe ich bei Ivana eine wundervolle Wachstums-Meditation gesehen, die ich unbedingt noch durchführen will – wenn ich es denn mal schaffe, ein bisschen runterzukommen.

Eine Idee für Wollreste habe ich bei Wenigreichtauch gefunden: eine Strickjacke im Perlmuster. Gefällt mir sehr gut – vor allem auch in diesem Muster und bunt ist ja sowieso immer richtig. :)

Skurriles Recycling gibts bei Howtorecycle: alte Spielsachen werden hier zu Köpfen zusammengesetzt. Wirkt zum Teil echt gruselig (vielleicht als Halloween-Deko?), aber vor allem faszinierend-inspirierend: Was man alles machen kann…

Einen Lichtblick im Plastikrecycling gibts bei scinexx – Mottenlarven fressen sich durch! Klingt vielversprechend.

Als letztes habe ich noch Karins Bärlauchsalz für euch. Das klingt sehr lecker und ist sicher eine gute Alternative für Menschen mit niedrigem Blutdruck, denen der Genuss von Bärlauch-Pesto und Co. schon mal den Boden unter den Füßen wegziehen kann, buchstäblich.

Habt eine schöne Zeit und lasst es euch gut gehen!

Neue alte Webpräsenz

Ich habe hier schon das eine oder andere Mal auf mit-hirn-und-herz.de verlinkt. Das mache ich nun nicht mehr, weil Ivana mit ihrer Webpräsenz umgezogen ist auf ivanadrobek.de.

Die Inhalte hat sie mit übernommen (sind also nicht verloren) und natürlich kommt regelmäßig Neues dazu. Jetzt bietet sie neben dem Blog auch eine liebevoll gestaltete „Neu hier?„-Seite an, auf der die Site vorgestellt wird und schon mal auf die wichtigsten Beiträge für den Anfang verlinkt wird.

Und extra für mich hat sie sogar wieder ein RSS-Feed eingefügt (ganz oben rechts, neben Twitter & Facebook). Dafür nochmal ein extraherzliches Dankeschön – ich liebe meine Sage-Firefox-Erweiterung, mit der ich die neuesten meiner Lieblingsfeed abrufen kann.

Feedly oder sowas cloudiges ist für mich nicht die richtige Lösung. Ich gehör dann wohl doch eher zur Generation Web 2.0 – nicht 3.0 ;) Die NSA bekommt so schon viel zu viel von mir mit. Auch ohne Google-Konto… :)