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Von Tüten, Recycling, Vorbildern und EIS!

Schimmelpilze als Batterie-Recycler?  Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Lt scinexx.de sollen dabei bis zu 85 % des Lithiums gebrauchter Batterien extrahiert werden können. Spannend!

Sallys Welt ist euch ein Begriff? Die hat ein supertolles Video online gestellt, in welchem sie erklärt, dass und warum sie wieder als Lehrerin arbeiten will und daher ihre Youtube-Tätigkeiten etwas zurückschrauben wird.  Klipp und klar sagt sie auch, dass sie es zwar schön findet, wenn sie von anderen als Vorbild gesehen wird – aber bitte nicht in ihrer Eigenschaft als Youtuberin! Das ist kein Beruf und man möge doch bitte „was Anständiges“ lernen.  🙂 Vorbild als Köchin und Bäckerin, als Mutter und Lehrerin ist sie gerne. Aber halt nicht als Youtuberin! – Mit solch einer Aussage ist sie in meinen Augen ein sehr gutes Vorbild! 😉

Ein echtes Schlüsselerlebnis hatte ich auf how-to-recycle – da sind richtige Kunstwerke darunter! Selber Ort, Plastikrecycling. Eine Badetasche aus „Knistertüten“ hab ich selber schon mal gehäkelt. Ist eine Sauarbeit, aber schaut schön aus!

Statt Plastik lieber ein wolliges Einkaufsnetz? Da gibts die Anleitung bei Grimmskram dazu.

Gedanken zu Plastik oder Glas oder Mehrweg und Einweg macht sich der Herbstwald. Lesenswert!

Das Beste zum Schluss: Ein wunderbares Eis-Rezept von Lilamalerie. Just heute hab ichs nachgemacht. Naja, nicht ganz, ich habs ein bisschen abgewandelt. Statt gezuckerter Kondensmilch hab ich normale genommen. Nicht, weil es im Laden keine gegeben hätte, sondern weil ich in erster Linie die frischen Früchte durch Marmelade ersetzen wollte. Und da brauchts nicht noch extra Zucker in der Milch, wenn ich den in dem Fall in den Früchten schon drin hab.

Mein Fazit: Wirklich wunderbar cremig (auch wenn die Butter doch ein bisschen gebazzelt hat. Ich bin mit dem Pürierstab nochmal drüber. Beim nächsten Mal vielleicht besser mit einem Teil der Milch erwärmen/schmelzen…?). Es wurde übrigens Zwetschgen-Eis. Soo legga (leider kein Foto). Und ich hab tausend Ideen für weitere Variationen. Ein super Rezept. Schade, dass mir das nicht schon ein bisschen eher über den Weg gehüpft ist.

Ich hoff, es ist die eine oder andere Inspiration für euch dabei – und das Eis kann ich wirklich wirklich sehr empfehlen! 🙂

Flaschenschutz

Wenn ich Saft kaufe, nervt mich das Geklappere der Glasflaschen schon ziemlich. Deshalb habe ich mir aus Wollresten einen Flaschenschutz gehäkelt:

2016_05flaschenschutz

Ich kaufe immer drei Flaschen, deshalb auch ein Dreier-Flaschenschoner.

Zunächst werden die Böden gehäkelt. Also drei runde Deckchen (bzw. Achtecke) in Größe der Flaschenböden. Dazu drei LM zum Kreis schließen, 8 fM reinhäkeln, mit einer KM+LM die Runde schließen. Ab jetzt alles weiter in halben Stäbchen:

In jede Masche 2 hSt  häkeln = 16 M.
*2 hSt, 1 hSt* – wdh. = 24 M.
*2 hSt, 1 hSt, 1 hSt* – wdh. = 32 M.
usw., bis die benötigte Größe erreicht ist.

Das ganze dreimal – oder eben so oft, wie du es benötigst. Beim dritten Boden den Faden nicht abschneiden, wir häkeln gleich weiter.

Tipp: Wenn du auch so seltsame Wolle hast, wie ich hier, die es unmöglich macht, Vorder- und Rückseite auseinander zu halten, markier dir die drei Innenseiten mit je einer Sicherheitsnadel o.ä.

Es werden nämlich alle drei Teile zusammen – also in einem Stück – nach oben gehäkelt. Von vorne nach hinten nach vorne nach hinten… Ohne Punkt und Komma, es werden keine Reihen geschlossen, es geht einfach immer weiter:

flaschenschutz

Du beginnst beim gelben Punkt (linker Boden), einmal komplett rum. Dann häkelst du direkt am mittleren Boden weiter (der grüne Bogen) – die Hälfte. Und weiter gehts mit dem letzen Boden, hier komplett rum, alle Maschen häkeln.

Jetzt „hüpfst“ du zu der bisher noch nicht gehäkelten Hälfte des mittleren Bodens (hier braun) – einfach mit der nächsten Masche weiterhäkeln, die Runde vollenden.

Nun stehst du fast wieder am (gelben) Ausgangspunkt. Wieder über die Kreuzung „hüpfen“ und mit der nächsten Masche weiterhäkeln.

So geht die Achterbahnfahrt immer weiter. Gerade am Anfang ist es hilfreich, die Maschen zu zählen. Und stur drauf achten, dass die Innenseite innen bleibt. Auch das ist am Anfang etwas verwirrend, weil sich die Häkelrichtung ja immer wieder ändert: Bei den beiden äußeren Ringen häkelst du von außen, beim mittleren von innen.

Einfach unbeirrbar weiterhäkeln, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. An einem Kreuzungspunkt enden. Faden vernähen. Fertig.

Der Flaschenschoner kommt in eine Baumwolltragetasche und sorgt dafür, dass nichts mehr klirrt und klappert oder gar zu Bruch geht! Bei mir sind die Flaschentaschen groß genug, dass die Flaschen leicht rein- und rausgenommen werden können.

Wenn du statt Saftflaschen Joghurtgläser zu transportieren hast, passt du die Größe entsprechend an. Eine ungerade Anzahl (z.B. fünf oder sieben) kannst du auch im Kreis anordnen.

 

Gewerkelige Links

Mal wieder ein paar schöne Links – diesmal gehts hauptsächlich rund ums Gewerkeln:

Frolein K. hat eine wunderschöne Lace-Kette gehäkelt. Ein traumhaft schönes Lace-Tuch (gestrickt) gibts auf dem Feinmotorik-Blog. Bei Leckeremasche wurde ein superschöner Mandala-Teppich gehäkelt. Ich geh mal davon aus, dass der Rohstoff (Stoffgarn) dafür selbstverständlich aus alten Tshirts gefertigt und nicht fertig gekauft wurde. Weil das geht ja wohl gar nicht! 😉 Auf CherryM. ein supersüßes Einhorn – gehäkelt. *schmacht*

Auch wenn grad eher kein Grill-Wetter ist – ein Mayonnaise-Rezept kann frau immer gebrauchen. Natürlich ohne Ei! Frisch von der Trüffelsau.

Wenn ihr mal ein wirklich oberhammer-megageiles, voll durchdachtes, einfach nur genial-schönes Nähzimmer sehen wollt, dann guggt mal bei Rebecca vorbei. Viele Fotos mit vielen Details, die zum Nachmachen inspirieren. Aber vorsicht: Dort ist alles so schön aufgeräumt, da bleibt der Neid fast nicht aus. Es ist sooo schööön! Echt! Anschaun! Schwelgen! 🙂

Noch zur Sommersonnwende/Litha ein paar Gedanken und Inspirationen hält die Wilde Wölfin bereit. Dort ist übrigens auch ein sehr schönes, zum Fest passendes, Ojo de Dios zu sehen. Und ich bleib gleich noch mal bei ihr – ein sehr schöner spiritueller Blog mit immer wieder neuen Anregungen! Passend zur Urlaubszeit ein Beitrag zum Thema Reisealtar. Sehr gelungen!

Meine absolute Lieblings-Spiri-Seite ist nach wie vor die von Cambra Skade. Hier z.B. ein sehr schöner Beitrag zur Null. Es ist so genial, wie diese Frau die Dinge verrückt und somit richtig stellt. Hach, traumhaft! 🙂

Und bevor hier noch Klagen wegen fehlendem Cat-Content kommen – den gibts frisch auf zauberweib.de 🙂

Ich wünsch euch allen eine gute Woche und hoffe, dass der Sommer sich wieder bei uns meldet und bis Mabon erhalten bleibt!

Seifenschale, gehäkelt

Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen 😉 hier zwei Seifenschalen aus Paketschnur gehäkelt:

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Einer der ersten Versuche, einfach rechteckig gehäkelt, feste Maschen. Die letzte Runde einmal rum, damit es einen schönen Abschluss bekommt. War leicht zu häkeln, allerdings rollt sich das Teil an zwei schräg gegenüberliegenden Ecken etwas ein. Das stört mich ein bisschen. Außerdem find ich rund bzw. oval eh viel schöner.  Auf dem Bild ist übrigens eine noch fast nagelneue Seife – so als Größenvergleich. 2015_01seifenschale021

Das war einer der späteren Versuche – die Schale ist ungefähr so groß wie die rechteckige – nur das Seifenstück drauf ist wesentlich kleiner 🙂 Auch hier wieder feste Maschen. Die Luftmaschenkette am Anfang (waren so 6-7 Maschen, genau weiß ich es nicht mehr) wird rundum behäkelt. Und dann geht es spiralig weiter. Das ganze Teil hat eh nur ein paar Runden, da geht das spiralig viel einfacher und stressfreier als in richtigen Runden. Eine genaue Anleitung kann ich nicht liefern, aber ich habe eine grobe Schemazeichnung entworfen:

ovalhaekelzunehmschema

(Ok, „Schemazeichnung“ und „entworfen“ ist ein bisschen hochgegriffen *g*). Also in der Mitte bis zum ersten grünen Punkt ist die Luftmaschenkette, dann gehts erstmal ganz normal feste Maschen drüber. Am Ende – zweiter grüner Punkt – mit drei fM in eine M ums Eck häkeln und dann fangen schon die Rundenzunahmen an. Jeweils bei den roten Punkten zwei fM in eine fM häkeln. Bei den oberen und unteren geht sich das gut aus, immer die doppelten der Vorrunde zu nehmen, die seitlichen habe ich ausgemittelt, hat sich also ggf. mal um eine Masche nach vorne oder hinten verschoben. Beendet hab ich das Ganze an einer langen Seite kurz vor der Kurve mit einer Kettmasche. Fadenende vernähen, fertig. Falls die Schnur für die Stopfnadel zu dick ist, einfach das Ende ein bisschen aufdröseln und fächern, dann geht das schon. Die Paketschnur ist natürlich aus Hanf und nicht aus so blödem Plastikzeuch.

Selbst gemacht

Mal wieder ein paar schöne Links rund ums Handarbeiten:

Bei schoenstricken.de gibt es 20 Gründe, warum wir Häkeln und Stricken lieben.

Im Koeniginnenreich werden Fensterketten aus Naturschätzen vorgestellt. Ok, da wirds langsam Zeit, noch die letzten Kastanien oder Blätter zu sammeln. Aber vielleicht hab ihr ja schon gesammelt und sucht noch nach einer guten Verwendungsmöglichkeit dafür. Hiermit gefunden 🙂

Die allerbesten, wunderschönsten Monsterschuhe auf der ganzen Welt hab ich bei All-Taeglich gefunden. Da möcht ich gern nochmal fünf sein! *schmacht*

Update: Jetzt gibt es auch die Anleitung dazu – vielen lieben Dank dafür! 🙂

Tja, und dann hab ich aus unterschiedlichen Gründen in den letzten paar Wochen gefühlte 83 Trillionen Zentangles gemalt. Und mich inspirieren lassen. Es ist ja schon schlimm, auf Pinterest nach „zentangle“ zu suchen, aber auf youtube? Macht das bloß nicht! Sonst stolpert ihr über Videos zu einem ganzseitigen, farbigen Zentangle,  oder ihr könnt zusehen, wie ein Mandala entsteht – oder noch schlimmer – überlappende Mandalas! Auch wenn letzteres Video im superschnell-Modus ist, finde ich es dennoch sehr entspannend und beruhigend, anderen beim Malen zuzusehen. Fast so kon-zen-trierend, wie wenn ich selber malen würde. Ja, das hat durchaus was Meditatives. Deshalb seh ich auch eine Verwandtschaft zwischen Zentangles und Mandalas.

Und zum guten Schluss mein neuer Mantel, der es gerade am Wochenende zur Vollendung geschafft hat. *strahl&freu*

Es wird Herbst

In den letzten Wochen sind wir vom Wetter geradezu verwöhnt worden. Die Sonne hat tagsüber Tshirt-Temperaturen gezaubert, selbst der eine oder andere laue Abend war noch dabei. Heute ist nun so richtig Herbst. Es ist kalt, es ist grau. Nur die bunten Blätter sorgen für ein bisschen Farbe.

Was gibt es an so einem Tag schöneres, als es sich auf der Couch mit einem Cappucchino gemütlich zu machen (sofern die Katzentiere ein bisschen Platz machen) und einen kleinen Blogbeitrag zu schreiben?

Neulich habe ich von meinem Wunsch ans Universum berichtet.  Ich habe inzwischen genau einen Wecker gefunden, der meine Anforderungen zu erfüllen scheint. Und ihn ganz mutig bestellt. Ich werde weiter berichten, wenn es mehr zu erzählen gibt.

Herbst ist auch die Jahreszeit, die klar und deutlich macht, dass der eiskalte Winter vor der Tür steht. Wer noch einen dicken Mantel braucht, ist also gut beraten, sich zügig darum zu kümmern. Das muss kein gekaufter sein, das kann auch ein selbstgenähter werden. Dafür gibt es bei Kirsten Brodde eine Liste mit „grünen“ Stoffen und Garnen als pdf zum Runterladen.

Für die gute Sonntagslektüre empfehle ich den Artikel Wie erklärt man anderen Minimalismus? von schwingelschwingeldingdong.com (auch ein schöner Blogname! *g*) Selber habe ich auch keine griffige Definition gefunden – was vielleicht mit daran liegt, dass ich mich nicht unbedingt als „Minimalistin“ bezeichnen würde. Wenn ich feststelle, dass ich etwas brauche, gugge ich zunächst, ob ich aus dem, was bereits vorhanden ist, etwas machen kann, dass den gewünschten Zweck erfüllt. Das ist meistens der Fall.

Der andere Fall – dass ich etwas sehe und mich das Gefühl überkommt, dass ich das jetzt unbedingt und dringend brauche – tritt bei mir sehr selten auf. Und falls doch, reicht ein ganz einfaches: „Wirklich?“ Und damit ist in 99% der eh so seltenen Fällen derselbe erledigt. 🙂

Ich kann den Artikel nur wärmstens empfehlen – vor allem auch die Kommentare dazu und die weiteren Links.

Ein bisschen Philosophie gibts bei zwei.drni.deMein Facebook ist kaputt. Ich hab den Hype eh nie verstanden, verfolge kritische Beiträge dazu vermutlich doppelt interessiert. Auf geistungegenwart.de wird z.B. die Frage gestellt: Was macht Facebook mit uns? Was bedeutet es, dass man etwas liken aber nichts unliken kann? (Es fehlt der „find ich doof“-Button).  Und ist wirklich immer alles so super und toll und klasse, wie es dort dargestellt wird? Doch eher auch nicht, oder? Sehr lesenswert, dieser Artikel!

Nun aber auch noch ein bisschen etwas Gewerkeliges! Auf dehaakzolder.blogspot.nl habe ich ein wunderschönes, buntes Häkeltuch gefunden. Und eine vom Muster recht ähnliche Decke auf happyinred.blogspot.de – trotz „de“ ist diese Seite auf niederländisch und englisch. Hier wird aber alles sehr schön mit Schritt-für-Schritt-Fotos gezeigt – also auf jeden Fall zu kapieren.

Nun könnt ihr euch aussuchen, ob ihr lieber lest oder häkelt – oder wie verbringt ihr eure Sonntag am liebsten? Ich freu mich über eure Kommentare! 🙂

Sonntags-Umschau

Kaum hat mich der Job wieder fest im Griff, wird es hier ruhiger. Das soll sich mit diesem Beitrag ändern. Ich war wieder auf Blogrunde und hab allerlei Schönes entdeckt:

Rechtzeitig zur Wies’n-Zeit hat Karin Lebkuchenherzen gehäkelt. Was sie wohl um diese Jahreszeit gerne mal macht. 🙂

Sehr praktisch der Beitrag von juliespunkt, wie sich dem Kabelchaos entgegenwirken lässt.

Eine Ordnertasche – das gehört zu den einfach genialen Dinge, auf die eine eigentlich nur kommen muss!  Gefunden auf selbstgezwirnt.de.

Auf schwabenstyle.de gibt es einen sehr schöne Beitrag über einen Perspektivenwechsel: Anstatt zu beklagen, dass man zu wenig hat, ist es schlauer, sich über das „zu viel“ auf der anderen Seite Gedanken zu machen. Also bei zu wenig Geld muss ich irgendwo zu viel Geld ausgegeben haben. Bei zu wenig Platz im Schrank, muss von irgend etwas zu viel rumliegen, usw. – sehr lesenswert!

Mit-hirn-und-herz.de will ich gleich zwei Mal erwähnen: Da ist der Artikel übers Kraftbuch und einer übers Runterschalten. Sich bewusst kleine Inseln im Alltag zu schaffen, ist ja mein persönlicher Geheimtipp. Und wenn es nur eine Tasse Cappucchino ist, für die ich mal ganz bewusst (!) abschalte. Das reicht, um zwischendurch zu spüren, dass ich eben nicht nur eine Mach&Schaff-Maschine bin, sondern auch noch ein fühlendes Wesen. 🙂

Bloggen soll Spaß machen – diese Meinung vertritt (nicht nur) ohmarylane.com und spricht mir damit aus der Seele! Ja, natürlich ist es schön, wenn eine hundert Klicks am Tag hat. Und selbstverständlich freue auch ich mich über jeden einzelnen Kommentar! Es ist schön, auf diese Art feststellen zu können, dass man gesehen und wahrgenommen wird. Aber ein Wettrennen sollte daraus nicht werden. (Wenn es nicht auch kommerzielle Gründe gibt, aus denen eine bloggt. Dann ist das eventuell wieder etwas anders.)

Ein bisschen ökobiofair darfs natürlich auch noch sein: Frau Momo hat einen Beitrag darüber verfasst, dass plastikfrei im Bad eine größere Aktion darstellt. Weil eine mehr oder weniger gezwungen wird, auf vollkommen andere Produkte umzusteigen. Da ist viel Experimentieren angesagt – was trotz des einen oder anderen Misserfolges vor allem Spaß macht!

Ich hoffe, für euch ist eine Anregung dabei und wünsch euch allen einen schönen Sonntag noch!

Kann man mal machen

Ich hab mal wieder ein paar schöne Seiten entdeckt. Diesmal geht es um alles, was man – außer Bloggen 🙂 – noch so machen kann.

Häkelmützen liegen ja voll im Trend und wundersamer Weise entdecken diesen Zeitvertreib immer mehr Männer. So auch die Häkelhelden, zwei Polizisten, die für den Weißen Ring häkeln. Mittlerweile hat sich ihr Engagement herumgesprochen und sie haben Hilfe von Häftlingen bekommen – die jetzt zugunsten von Gewaltopfern an der Häkelnadel hängen. 🙂

Dass eine Umarmung gut tut, wissen wir alle. Wenn sie zwanzig Sekunden und länger dauert, wird damit sogar ein therapeutischer Effekt erzeugt. Das erzählen die Newslichter.

Vom Umarmen auf Kazisknüscheln zu kommen, ist nicht schwer 🙂 Wesentlich schwerer ist es, die Fellnasen raus zu lassen. Hoffentlich passiert ihnen nichts. Hoffentlich kommen sie bald wieder nach Hause. Das Rezept gegen diese Ängste und Sorgen verrät Ivana auf Mit Hirn und Herz.

Tief durchatmen – dieser Ratschlag hilft in ziemlich allen Situationen. Eine kurze Anleitung zur Atemmeditation gibt es ebenfalls bei Ivana.

Und weil ich ja grad selber erst beim Wünschen war, hab ich hier noch 13 Tipps zum richtigen Wünschen gefunden. 🙂

Vielleicht wünschst du dir ja, dass du richtig gut zeichnen kannst? Da hat Martina Wald auf ihrem Blog richtig gute Tipps parat.

Und wenn du einfach mal nur richtig schön rumsauen willst – erinnerst du dich an „Slime„? Das giftgrüne Glibberzeug? Dessen einziger Zweck ist/war, einfach nur rumzusauen? Und das einfach nur Spaß gemacht hat? Sarah von mommymade hat da das passende Rezept zum Selbermachen!

Ich hoffe, es ist was für dich dabei zum Nachmachen und Ausprobieren. Oder was fällt euch bei diesem verkühlten Augustwetter ein?

Alles schön und gut :)

Jaja, ich weiß, Überschriften sind soo wichtig fürs Pageranking und für die Hits und die Statistik und die Klicks und und und und. Ich will aber einfach nur ein paar schöne Links mit euch teilen 🙂

So hat Nunu Kaller in ihrem Blog einen Beitrag über eine Designerin geschrieben, bei der eine ihre Kleider selber designen kann. Macht keinen Sinn, der Satz? Einfach mal hinklicken 😉

Tina zeigt auf ihrem Blog 17 kreative Ideen, um Wollvorräte zu präsentieren. Mein persönlicher Favorit ist ja der Woll-Baum, bzw. -Bäume. Allerdings in einem Katzenhaushalt eine utopische Vorstellung… 🙂

Womit ich direkt zum nächsten Link übergeleitet habe: Wenn Tiere beim Yoga stören. Den Video-Beitrag hab ich auf dem Lebeblog gefunden. (Nein, Tiere stören nicht beim Yoga. Das ist totaler Blödsinn. Sie machen mit uns Yoga. Aber sie stören nicht! Nur damit das klar ist! *gg*)

Ich bleib gleich mal dort und hab noch ein Video gefunden: Mr. Ramesh über den Umgang mit Angst. Unbedingt anschauen!

Internetadressen auf Autos zu veröffentlichen bringt wirklich was. Auf jeden Fall, wenn das Auto auch noch eine total schön-bunte Türbemalung hat. Da muss die BunteSchwester einfach hinklicken. Hinter jackyart.nl verbirgt sich eine Niederländische Künstlerin (ok, das war jetzt fast zu erraten *g*), die u.a. wunderschöne bunte Figuren erschafft. Ein bisschen erinnern sie mich an Niki de Saint Phalles Nanas, dennoch sind sie ganz klar eigen-artig. Also kein „billiger Abklatsch“ – höchstens inspiriert von. Und sowas darf man ruhig sehen, finde ich. Als Kunstbanausin, die schön findet, was ihr gefällt. Einfach so. 🙂

Karin schaffts immer wieder, mich zu begeistern, ich kann nix dafür 🙂 Aber die Idee mit den belampenschirmten Weingläsern als Teelichtleuchten muss ich einfach verbreiten. Einfach. Genial. So was mag ich! 🙂

Apropos einfach genial und man muss nur drauf kommen…. die neuesten Forschungsergebnisse gehen ja in die Richtung, dass die Menschheitsentwicklung – Kulturbildung durch eine Änderung im Hormonhaushalt hervorgerufen wurde. Bzw. damit einhergeht. Nämlich: Weniger Testosteron – mehr Kultur. Nachzulesen im scinexx-Magazin.

Dazu passend der Erzählmirnix-Blog. Da gibts Comics, Katzenzeug, Psychozeug, Mann-Frau-Kram … ich hab gestern den halben Abend damit verbracht, mich dort durchs Archiv zu lachen!

Das Beste zum Abschluss, so heißt auch mein neuer zauberweib-Beitrag, bei dem ich mein neuestes Upcycling-Projekt vorstelle und ein Langzeit-Projekt abgeschlossen habe.

Und was gefällt euch an Kunst? Oder anders gefragt: Wie oder was muss Kunst für euch sein, damit ihr es schön findet? Farben? Linien? Töne/Musik? Sprache? Gesprochen oder geschrieben? Düfte oder Geschmack? Gefühle, die hervorgerufen werden? Ganz was anderes?

Häkeln, nähen, usw.

In meinem Linkordner hat sich schon wieder einiges angesammelt, das ich teilen will. Diesmal ist Handarbeiten das Thema – keine Angst, wir fangen ganz einfach an:

Miri zeigt & beschreibt, wie sich ein Haarband schnell und einfach selber machen lässt.

Nochmal Miri, diesmal aber in einem Gastbeitrag auf Kleinekleinigkeit: Maxirock selbst genäht. Ebenfalls ganz unkompliziert. Ich bin den Jersey-Bündchen gegenüber ja nach wie vor sehr skeptisch. Das hält? Fühlt sich nicht an, als wenn ständig alles rutschen würde? Leiert nicht aus? Wenn ihr da Erfahrungen dazu habt, bitte gerne in den Kommentaren austoben! 🙂

Der Name des Haekelliebe-Blogs ist Programm: Aktuell werden die Juli-Häkellieblinge gesammelt.

Karin ist auch wieder dabei; sie hat gestreiften Zwirn gemacht. Bemalt. Lest selber 🙂

Bevor ich weiterschreib, eine Warnung: Sucht nie, nie und nie und niemals nicht auf Pinterest nach „quilt“ (oder häkeln, nähen, stricken, zentangle, basteln, …).  Haltet euch von Pinterest am besten ganz fern, weil es ist unglaublich, wie viel Zeit eine dort verbringen kann – aber es gibt auch sooo viel Schönes zu sehen! Und immer wieder neue Inspirationen… hach… 🙂

z.B. eine Autodecke, die den Namen wirklich verdient hat.  Oder hier – warum Quilten in einem Katzenhaushalt noch mal ne extra Herausforderung ist.

Ich glaub, so ganz den Sinn als „Linksammlung“ hab ich bei Pinterest noch nicht erfasst. Ich nutz es halt immer zum Bilderguggen und find es sehr praktisch, dass ich dabei auch sofort zur Originalseite klicken kann. Blöd is halt der Suchtfaktor… 🙂

Beim Bilderguggen kann eine ja schlecht nebenbei noch stricken oder nähen – aber Marzipanpops naschen, das geht. Pamelopee zeigt, wie die gemacht werden. Ich liebe Marzipan!

Das wars mal wieder an dieser Stelle von mir.  Habt eine zauberhafte Woche!