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Origami-Tasche

Wie in diesem Beitrag schon erwähnt, habe ich mir u.a. die Origami-Tasche genäht. Und zwar nach dieser Anleitung – allerdings gibt’s da mehrere brauchbare im www.

Naja, ich hab nicht ganz nach Anleitung genäht. Meine hat nicht die 90-60-90-Modelmaße – ähm, 90:30 – sondern ich hab sie verkleinert auf 60:20. Für die Außenseite Blümchenstoff, innen lachsorange. Wobei ich die Nähte so genäht habe, dass sie als Wendetasche funktioniert:

Origami-Tasche außen

Origami-Tasche innenInzwischen habe ich in der Mitte noch einen „Verschluss“ drangenäht: Auf der einen Seite eine Schlaufe (Schläufchen) aus dünnem Gummiband, auf der anderen eine große kugelige Perle, die zum Verschließen in die Schlaufe eingehängt wird. So isses irgendwie nicht ganz so „naggich“ 🙂

Genäht war sie superschnell, supereinfach. Ich finde, das ist für AnfängerInnen eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass sie genau nähen können – der Schwierigkeitsgrad liegt dennoch nicht soo hoch, so dass am Ende ein echtes Erfolgserlebnis winkt!

Mein „Profi-Tipp“ zum Thema Nähen: Bügeln! Bügeln, bügeln, bügeln!

  • Nehmt euch die Zeit, die Stoffe zu bügeln, bevor ihr irgendwas macht.
  • Nehmt euch die Zeit, jede fertige Naht zu bügeln.
  • Nehmt euch die Zeit, nach jedem Nähvorgang das entstandene „Zwischenteil“ zu bügeln.

Ehrlich – so lästig das klingen mag, unterm Strich spart ihr euch eine Menge Zeit und sicher einigen Ärger. Ihr könnt mir in diesem Punkt echt glauben: Ich benutze mein Bügeleisen praktisch nur beim Nähen, Kleidung ist für mich generell bügelfrei. Wenn ich euch also den Tipp mit dem Bügeln gebe, könnt ihr mir da wirklich vertrauen! 🙂

Aber zurück zur Origami-Tasche. So optisch gefällt sie mir schon, nur der Henkel ist doch irgendwie zu kurz, oder? In der Größe, in der ich genäht habe, kann ich sie als „Hand-Tasche“ nehmen, aber in der Original-Größe ist sie ja eher als Einkaufstasche gedacht. Und da wäre doch ein längerer Henkel wesentlich bequemer und praktischer, oder?

Gegen die „Hand-Tasche“ spricht auch noch, dass sie mir dazu zu offen ist. Da müsste dann auf jeden Fall ein Reißverschluss oder wenigstens eine Verschlussklappe dran. Bei letzterem wär’s aber keine Origami-Tasche mehr.  Und die Reißverschluss-Variante möchte ich AnfängerInnen erst mal eher nicht empfehlen 🙂

Vielleicht für den kleinen Einkauf zwischendurch?

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P.S.: Mehr Gewerkeltes von mir gibt’s auf zauberweib.de.