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Gewerkelungen 2019

Was bei meiner Neustrukturierung ein bisschen untergegangen ist, sind meine Gewerkelungen. Hier hab ich zwar das eine oder andere Projekt vorgestellt, aber so ein Rundumschlag, den gabs bislang noch nicht. Das will ich hiermit nachholen.

Ich beginne mit den „Baddschgerli“ – Häkelsöckchen, die in der feinen Baumwollausführung sehr gute Dienste leisten bei Riemchensandalen. Da hatte ich mir nämlich beidseitig heftige Blasen gelaufen, weil die Riemen auf der Haut gescheuert hatten. Die Baddschgerli haben Abhilfe geschafft. Und in der Variante aus dicker Wolle gehen sie sehr gut als Haussocken durch. Eine Anleitung (pdf, 2,1 MB) dafür hab ich vor Jahren schon mal geschrieben.

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Ich bleib beim Häkeln, und zwar hab ich nochmal „Becherschühchen“ für die Katzenbecherchen gemacht, damit die nicht davonrutschen. Daneben ein Kleidchen für das Glas mit dem Waschpulver, ein Zwickersäckle, schöne Untersetzer und ganz außen ein Häkelmandala. Da hab ich eine Zeit dafür gebraucht, bis das fertig war, aber das Ergebnis war alle Mühe wert!

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Was natürlich dieses Jahr auch nicht fehlen durfte, war meine Einkoch-Saison. Wie immer gab es Erdbeermarmelade ausm Garten, außerdem Heidelbeere (von meinem Liebsten selbstgezupft), Stachelbeer-Apfel-Honigmelone und – noch ganz frisch – Hagebutte-Kürbis. In der mittleren Reihe Kirsche, Brombeer und Himbeere (die beiden letzteren ausm Garten). Unten das obligatorische Zucchini-Relish, außerdem die eingelegte Variante zusammen mit Paprika und Zwiebeln (seeehr legga!). Als letztes Schoggipudding, über den ich bereits berichtet habe.

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Ich bleib in der Küche: Da gabs einen Rosenkuchen, in dem neben Nüssen auch alle möglichen Lebkuchenreste verschwanden. Daneben Kekse, die back ich regelmäßig. Es folgt ein Kürbis-Schoggi-Kuchen zu meinem Geburtstag und ganz außen der Plätzchenteller meines diesjährigen Baggwahns.

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Abdeckhäubchen hab ich ohne Ende genäht heuer, die gehen ja immer mal fix zwischendurch. Außerdem noch zwei Innenkleidchen für die große Keksdose:

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Ebenfalls inflationär hab ich Nähgewichte und Gemüsesäckchen angefertig. Dazwischen ein paar Bodentücher aus einem alten Handtuch und ein Kästchen hat ein Patchwork-Kleid bekommen. In der unteren Reihe ist die Laptop-Tasche zu sehen, eine Buch-Tasche, mein Pinguin, eine Hülle für einen USB-Stick und eine Kissenhülle.

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Einige kurze Höschen gabs noch, eine enger genähte Jeans, ein Sommerkleid und bei einer Strickjacke hab ich neue Ärmel drangestrickt. Die originalen waren zu eng und zu lang (hatte ich gekauft-geschenkt bekommen). Jetzt passt alles und sie ist so schön flauschig-warm.  Daneben ein gepimptes Shirt. Da hats mich genervt, dass der Ärmelausschnitt so weit war, dass ich kurzerhand ein bisschen Spitze reingenäht habe. Es folgt noch eine Schlafanzughose und eine Schürze aus einer Tischdecke. – In dieser Reihe war alles komplett upgecycelt bzw. repariert.

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Und natürlich hab ich wieder jede Menge Socken gestrickt, hier eine kleine Auswahl:

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Ebenfalls gestrickt ist die Decke links und der Schal rechts – auffallend ähnliches Design :) In der Mitte meine Auswahl an Kerzen, die ich aus den gesammelten Resten gegossen habe. Mittlerweile habe ich mir angewöhnt, das Herstellungsdatum einzuritzen (Monat und Jahr), weil sie tatsächlich besser brennen, wenn sie mindestens ein halbes, besser ein ganzes Jahr ruhen durften.

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Somit ist heuer doch einiges zusammengekommen. Dabei war hier aber längst noch nicht alles dabei. Ich bin schon drauf gespannt, was mir das neue Jahr alles an Ideen und Projekte bringen wird!

Baggwahn 2019

Fleißige LeserInnen meiner zauberweib.de-Seite wissen, dass jedes Jahr Ende November bei mir Ausnahmezustand herrscht: Ich hab eine Woche Urlaub und die verbringe ich im Baggwahn. Heuer war es ganz schlimm, bin gar nicht mehr rausgekommen aus dem Flow. Aber mal ehrlich: Genau so solls ja auch sein! Blezzlibaggn (Also: Plätzchen backen) soll Spaß machen und darf keinesfalls eine lästige Pflicht sein!

Wie immer gibt es einige Klassiker, ein paar alte Bekannte, die ich nicht zwingend jedes Jahr backe und natürlich auch immer etwas Neues:

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Ich fang mal links auf neun Uhr an, die zusammengeklebten mit der Walnuss drauf sind Walnuss-Taler mit Walnuss-Nougat-Füllung, die gabs schon öfter. Neu sind die Wiener Schoggi-Herzen dahinter. Das sollte laut Rezept eigentlich Spritzgebäck sein, aber der Teig war etwas fest und da dacht ich mir: Herzen mit Himbeermarmeladen-Füllung sind doch auch sehr schön!

Daneben der marmorierte Würfel ist ein Schoggi-Karamello – zählt inzwischen zu den Klassikern. Heuer abgewandelt mit ein paar grob zerkleinerten Walnüssen in der Karamellschicht. Seeehr legga! Dahinter meine Lieblings-Nougatbissen und das kleine Kügelchen daneben ist eine Eierlikör-Praline. Die gabs heuer zum ersten und ganz sicher nicht zum letzten Mal!

Gleich daneben mit Puderzucker sind meine Spitzbuben – eigentlich laut Rezept „Nusssterne“ – aber erstens hab ich keine Sterne ausgestochen, sondern Plätzchen gepresst und zweitens schmecken die original wie die Spitzbuben von meiner Mama. Sind mit Himbeer-Pflaumenmarmelade gefüllt.

Direkt darunter – neben dem Schoggi-Karamello-Würfel – ein Cashew-Törtchen. Das gabs auch schön öfter; ist zwar eine äußerst klebrige Angelegenheit, die Füllung herzustellen (gemahlene Cashews mit Honig und Zimt), aber sooo legga!

Es folgen die Ur-Klassiker Nussecke und Vanillekipferl, darunter wieder ein neues Rezept: Walnuss-Schoggi-Taler. Schauen recht unspektakulär aus, schmecken aber richtig gut!

Von ca. drei bis sechs Uhr folgen die 1-2-3-Variationen. Die mach ich immer am Schluss, weil da wird alles mit verarbeitet, was noch offen ist, Reste die weg müssen, wo ich frei improvisiere. Als Basis dient ein 1-2-3-Teig (100g Zucker, 200g Butter, 300g Mehl). Der wird gedrittelt und dann abgewandelt: Gleich auf drei Uhr Walnussplätzchen mit Hagebutten-Füllung, darunter die Tannenbäumchen haben eine Brombeer-Pflaumenfüllung und die Zebraplätzchen auf sechs Uhr wollte ich schon immer mal machen: Dazu wird eine Hälfte des Teiges mit Kakao eingefärbt, beides zu Platten ausgewellt. Ein paar zerbröselte/gehackte Nüsse (was zur Hand ist) auf die eine Platte, die andere drüberlegen. Halbieren, auf die eine Hälfte Nüsse streuen, andere Hälfte drauflegen (etwas andrücken). Nochmals der Länge nach halbieren, das Spielchen wiederholen, bis ein „Zebrastreifen“ übrig ist, von dem mit einem scharfen Messer die Plätzchen abgeschnitten werden (ggf. nochmal kurz kühl stellen).

Über dem Zebraplätzchen die Schoggi-Rest-Haffli in weiß und in dunkel: da werden die Reste vom Schokoladisieren mit Bruchstücken und/oder Nüssen vermischt und zu Haffli verarbeitet. Meine Lieblings-Resteverwertung :)

Auf sieben Uhr nochmal Walnuss (gabs heuer sehr viele, die Kollegin war dankbar, dass ich ihr welche abgenommen habe): Eigentlich Kokosplätzchen, auch ein neues Rezept, das mit ganz kurzfristig noch über den Weg gehüpft ist. Gefüllt sind sie mit weißer Schoggi und Kokosraspel, ein bisschen Orange noch dazu. Und weil ich von der Füllung viel zu viel angemischt hatte, hab ich noch jeweils eine Walnuss draufgeklebt :)

Schließlich noch vollschokoladisierte Dattellebkuchen. Eine äußerst klebrige Angelegenheit, die ich nur empfehlen kann, wenn eine leistungsfähige Küchenmaschine vorhanden ist. Aber sind einfach nur gut! Als letztes die Nougatstangen, dunkler Teig mit Nougat-Nuss-Füllung und weißer Schoggi drauf. Die Lieblingsplätzchen der Walnuss-Kollegin ;)

Einen Stollen hab ich natürlich auch gebacken, aber der darf noch nicht angeschnitten werden, der muss noch ein bisschen ruhen…

Gemäß der alten Tradition, dass ich nicht nur beschreibe, was ich so gebacken habe, habe ich das eine oder andere Rezept direkt verlinkt – viel Spaß beim Nachbacken! Und ich freu mich über  Links in den Kommentaren zu euren Baggwahn-Berichten und/oder Lieblingsplätzchen!

Die letzten bunten Blätter

Es hat zwar etwas länger gedauert, aber ich komme noch rechtzeitig für die Herbstdekoration (für Weihnachtsdeko ist es noch etwas früh, finde ich). Bei Herbys habe ich eine wunderbare, kostenlose Häkel-Anleitung für ein Herbst-/Ahornblatt gefunden, die man einfach so runterladen kann. Wie gesagt, ist das kostenlos, aber es handelt sich bei der Site um eine gewerbliches Angebot – wollte ich hiermit drauf hingewiesen haben, falls mir das als Werbung ausgelegt wird.

Das Muster ist sehr einfach, so dass ich gleich dem Blätterrausch(en) verfallen bin. Ich hab noch ein bisschen rumprobiert, dabei ist z.B. das hier entstanden:

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Hier hab ich erst einmal ein paar Runden Stäbchen gehäkelt, damit das Blatt insgesamt etwas größer wird. Und als Abschluss habe ich einen Zackenrand zugefügt, ganz einfach: * fM, fM, 2 LM, KM in die 1. LM* Es gibt ja die unterschiedlichsten Ahornarten, aber der bei meinen Eltern im Garten hatte halt außenrum noch Zacken an den Blättern, deshalb find ich das hier auch schöner. :)

Für alle, die wie ich noch ein paar Zwetschgen eingefroren haben, habe ich bei der Giftigen Blonden ein super Rezept für eine Tarte mit Streuseln gefunden. Die wird aus einem Quarkblätterteig gemacht, der nicht nur schnell und einfach zubereitet ist, sondern auch für Süßes und Herzhaftes verwendet werden kann. Also vielseitig verwendbar und somit ein Geheimtipp für die Herbstsaison!

Wer sich für Batik – genauer: Wachsbatik – interessiert, wird bei Gabi von Made with Blümchen fündig. Sie hat in ihrem Beitrag nicht nur eine Anleitung geschrieben, sondern auch von ihren Fehlern und Fehlschlägen berichtet. Also: Lesen und gleich fehlerfrei loslegen!

Und wer jetzt noch ein bisschen Zeit und Lust hat, die Welt zu retten – da hat die Verbraucherzentrale Bayern einige nützliche Tipps und Tools zum Thema Müllvermeidung zusammengetragen – einfach mal vorbeischauen.

Ich wünsch allen ein frohes Rumwerkeln, wo wieder die „Drinnenzeit“ angebrochen ist. Machts euch gemütlich und knüschlig!

Brot backen mit Hefewasser

Vor einiger Zeit bin ich über den Begriff „Hefewasser“ gestolpert. Zufällig hat meine Lieblings-Youtuberin Sally ebenfalls ein Video dazu hochgeladen, gefolgt von Videos zum Brotbacken mit Hefewasser. Da wars dann um mich geschehen: Ich musste das ausprobieren!

Brot selber backen – klingt aufwändig. Wenn man rein die Zeitspanne betrachtet, ist es das auch. Der Vorgang bzw. die jeweiligen Schritte sind allerdings wirklich kinderleicht und dauern immer nur wenige Minuten. Tatsächlich benötigt man nur ein bisschen Geduld, wenn man superleckeres Brot haben will!

Der Erstansatz des Hefewassers braucht ca. acht Tage, bis es einsatzbereit ist. Dazu einfach zwei Datteln (oder ein gut gehäufter EL Rosinen) mit 50 g Zucker (oder Honig) und einen Liter lauwarmen Wasser in eine Glasflasche mit Schraubverschluss füllen, gut durchschütteln, bis sich alles aufgelöst hat und dann stehen lassen (nicht im Kühlschrank!). Morgens und abends kurz schütteln und die Luft rauslassen: Nach dreivier Tagen fängt der Inhalt nämlich an zu gären, wodurch sich Druck aufbaut, der regelmäßig entweichen muss.

Nach ca. acht Tagen die Flüssigkeit durchsieben, benötigte Menge abmessen; der Rest kann in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wenn das Hefewasser kaltgestellt ist, kann nichts passieren. Für den nächsten Einsatz einfach wieder ins Warme stellen, Wasser und Zucker nachfüllen und wieder einige Tage Geduld haben – diesmal gehts auch ein bisschen schneller.

Ich habe als erstes das Roggen-Dinkel-Vollkornbrot ausprobiert, allerdings mit fertig gekauftem Vollkornmehl, nicht frisch gemahlen. Lest euch das Rezept genau durch – auch hier müsst ihr zweidrei Tage einplanen, bis das Brot endlich fertig ist. Und guggt euch auch das Video dazu an – da seht ihr am besten, welche Konsistenz die beiden Teige haben sollen. Das hatte mich nämlich etwas verunsichert, dass die so flüssig/weich waren. Aber: muss so :)

Das einzige, was bei mir nicht so geklappt hat, war das Brot aus der (Kasten-)Form rauszubringen. Beim nächsten Mal werde ich sie nach dem Einfetten noch mit Bröseln/gemahlenen Kernen o.ä. einstauben. Und vielleicht eine Springform nehmen – da bekomme ich das Brot sicher wieder raus.

Probiert es unbedingt aus – es ist schon ein kleines Wunder, dem Hefewasser beim Werden zuzusehen und wie das Brot im Ofen aufgegangen ist: Wahnsinn! Ich hab selber noch einige Ideen im Hinterkopf, was ich alles experimentieren will.

Die Ausrede, dass das alles so zeitintensiv ist,  kann ich auch nicht wirklich gelten lassen. Der konkrete Arbeitsaufwand beträgt jeweils maximal zehn Minuten, der Rest ist immer nur abwarten – und genau diese Zeit, die dem Teig zum Werden gewährt wird, ist es, die das fertige Brot so locker und lecker werden lässt!

Und wenn ihr zum Brotback-Fan geworden seit, macht ihr beim nächsten Mal einfach die doppelte Menge, dafür kleinere Brote backen (bzw. die fertigen halbieren) und einfrieren. So habt ihr immer wieder frisches Brot parat und spätestens, wenn die letzte Reserve zum Auftauen bereit liegt, wirds Zeit, das Hefewasser zu „reanimieren“.

Oder habt ihr schon mit Hefewasser gebacken? Experimentiert? Erzählt doch mal, ich bin neugierig!

Neue Seiten aufgezogen

Eine sehr interessante Seite, die mir kürzlich über den Weg gelaufen ist, ist die lebenskonzepte.org. Dort werden Menschen vorgestellt – bzw. stellen diese sich selber vor – die eben ein etwas anderes Lebenskonzept haben als der Durchschnitt. Manches davon ist einfach nur faszinierend zu lesen, aber bei fast allen gibt es etwas zu entdecken, etwas, was in einer selber anklingt – auf jeden Fall eine Bereicherung darstellt.

Für alle, die nach wie vor beim Minimalisieren sind oder gerade damit anfangen wollen und nicht so recht wissen, wie und wo und was und überhaupt, denen mag ich die minimalistenfreun.de empfehlen. Damit klappts bestimmt!

Alternativen zu Plastik stellt langsamerleben sehr umfassend vor. Dazu passend auch der Beitrag Nachhaltiges Plastik aus CO2 und Pflanzenabfällen – auf scinexx.de.

Eine sehr gute Übersicht, wie sich in den Bereichen Strom/Energie, Müll und  Lebensmittel etwas einsparen bzw. verändern lässt, gibt es bei thegreentransistion.de.

Dazu passend die geniale Serie Schatzsuche im Vorratsschrank von magentratzerl.net. Die hab ich tatsächlich erst in der aktuellen siebten Runde kennengelernt, aber gibts ja alles zum Nachlesen. Immer wieder neue Inspirationen verschiedenster Art, wie mit fast vergessenen Lebensmitteln aus Schrank und Truhe die unterschiedlichsten Leckereien gezaubert werden. Wow!

Nochn Rezept: Auch wenn die Kaoshexe für die beerigen Pralinen Tiefkühl-Erdbeeren angegeben hat, kann mans mal im Hinterkopf behalten – die Erdbeersaison steht ja schon praktisch vor der Tür! (Und bitte lasst die Finger von den riesenhaften, knallrot-glänzenden, wie Plastik-Erdbeeren ausehenden… „Dingern“ aus Spanien, die derzeit im Supermarkt angeboten werden. Igittigittigittigitt!) Also: Geduldet euch noch ein klein wenig und genießt dann das wundervolle Rezept mit richtigen Erdbeeren! :)

Fräulein Ella mal wieder – wenn sie ein „All in“-Rezept hat, dann meint sie damit dass da wirklich alles mögliche drin ist. Klingt soo lecker! (Von den Bildern mal ganz zu schweigen…)

Richtig gut gemausert hat sich inzwischen die DIY-Ideenbox. Ganz spielerisch lässt sich aussuchen, was eine jetzt machen möchte – zu welchem Anlass, welches Material und welcher Schwierigkeitsgrad. Da gibts keine Ausreden mehr und man kann sofort loslegen. Manches mag dabei bekannt vorkommen, weil viele namhafte Blogs dabei sind.

Und zu guter Letzt hab ich auf zauberweib.de einen Artikel zur Arbeit mit dem Medizinrad veröffentlicht, weil ich da inzwischen so oft gefragt wurde, dass das hiermit nun auch hoffentlich beantwortet ist. :)

 

Was zum Basteln und so…

Es wird mal wieder Zeit für ein paar Links. Hauptsächlich gehts diesmal ums Basteln und da fang ich gleich mit Recycling– bzw. Upcycling-Basteln an:

Noch ist die Zeit für die lauen Sommernächte nicht gekommen – genau das gibt aber die Gelegenheit, noch ein paar Windlichter zu basteln. smarticular.net zeigt, wie es geht.

Immer wieder gute Ideen und Inspirationen gibt es auf how-to-recycle.blogspot.de:

Fabol backt wunderbunte Glückskekse. Klingt lecker und ist vielleicht eine vegane Alternative zu den bemalten Ostereiern? :)

Gebacken wird auch bei der Kaoshex. Arme-Ritter-Kuchen zur Resteverwertung – da schmecken schon die Fotos und es ist eine gute Erinnerung daran, dass Weiterverarbeiten sogar im Wortsinn viel besser ist als einfach nur wegwerfen. :)

Noch ist Fastenzeit – passend dazu gibt es ein paar Tipps zum Plastikfasten bei Gruenerwirdsnimmer.

Und dann hab ich da neulich Cole und Marmalade entdeckt – wollt ihr wissen, was die machen, wenn niemand zu Hause ist? Hier gehts zum Video.

Was sind eure Pläne fürs Wochenende? Basteln? Backen? Handarbeiten? Irgendwelche Experimente? Oder einfach mal ein schönes Buch lesen?

Was auch immer: lasst es euch gut gehen! :)

Süße Valentins-Monster

Passend zur Fastenzeit *gg* hab ich gerade diese süßen Monster-Muffins entdeckt:

Wenn mir jemand bis vor nem halben Jahr gesagt hätte, dass ich mir Kochvideos angugg (na gut, in dem Fall: Backvideo), hätt ich den für bescheuert gehalten. Echt. Aber bei Sally mach ich ne Ausnahme. Ich mag die einfach. :)

Randnotizen

Mal ein paar Randbemerkungen, die nicht wirklich für einen eigenen Beitrag reichen, aber auch nicht recht zusammenpassen…

Da wäre zum Einen mein Bedürfnis – auch wenns schon wieder „lange“ her ist – ein dickes Danke, Hamburg loszuwerden! Danke, dass die zwar knappe aber doch Mehrheit sich gegen Olympia entschieden hat. Danke!

Danke auch an Wikipedia, dass es dich gibt, und dass du immer zur Stelle bist, wenn ich mal schnell was nachschlagen will. Auch wenn du nicht zitierfähig bist – in 99% der Fälle will ich einfach bloß ne Wissenslücke schließen. Natürlich hab ich mein Scherflein längst gespendet und nutze diese Zeilen hier, um bei meiner Leserschaft das Gewissen anzuregen, ebenfalls einen Beitrag zu leisten. ;)

Wer zum Jahresende mit dem Gedanken spielt, ein Jahresorakel zu orakeln, darf gerne mal auf zauberweib.de vorbeischauen.

Und ich bin ja immer mal am Rumbasteln mit diversen CMSsen, Tools, etc. Normalerweise mach ich das lokal, für Yellow hab ich mir aber online einen Spielplatz eingerichtet. Ich kann das Flatfile-CMS nur empfehlen und genau das ist auch das Thema meines bplaced-Blogs.

Für Kurzentschlossene ebenfalls noch eine Empfehlung: Weihnachtsstollen müssen ja normalweise einige Tage durchziehen, einen Quarkstollen kann man aber gleich essen. Und da hab ich auf Chefkoch.de das passende Rezept für einen Vollkorn-Weihnachtsstollen gefunden, das einfach nur megalegga ist.  Zubereitung absolut simpel, kann praktisch nichts schiefgehen. Unbedingt ausprobieren!

Na dann: Frohe Weihnachten euch allen, geruhsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!

Gewürz-Tee ala Zaubsie

Ich hab schon verschiedene Chai-Tees durchprobiert, sogar die Teebeutel-Variante. So ganz richtig vom Hocker gerissen hat mich bislang noch keine. Deshalb hab ich meine eigene Version erfunden.

Ich mag Gewürz-/Chai-Tee eigentlich nur, wenns draußen kalt ist. Ein Sommertee ist das nach meinem Empfinden nicht. Deshalb sind die weihnachtlichen Zutaten sicher nicht weiter verwunderlich:

  • 4 Löffel schwarzen Tee, gerne auch aromatisiert (Karamell, Mandel, Vanille)
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 Msp. Lebkuchengewürz
  • 1 Msp. Vanille
  • etwas Nelkenpulver
  • 1/2 TL Honig (oder mehr, wers  süßer mag)

Mit ca. 1,5 l kochendem Wasser aufgießen, 7 Minuten ziehen lassen (wegen der Gewürze darf der gerne etwas länger ziehen, habe ich festgstellt).

In die Teekanne schon mal einen Schwubbs (Soja-)Milch füllen. Den gezogenen Tee durch ein Sieb in die Kanne gießen. Fertig.

Wie komm ich jetzt auf die Idee, euch mein Teerezept zu posten? Ganz einfach, weil ich den Fehler gemacht habe, bei Fräulein Ella vorbeizuschauen. Ich würde sie als Tortenzauberin bezeichnen. Da klingt ein Rezept besser als das nächste (bzw. vorige. Egal). Jedenfalls war eben obenauf die Chai-Spekulatius-Torte und so kam mein Mitteilungsbedürfnis zustande. :)

Tja also: Tee trinken und keinesfalls bei Fräulein Ella reinklicken. Erst recht nicht, wenn ihr Torteninspirationen sucht. Schon gar nicht passend zur Weihnachtszeit.

Echt, ich meins ernst: Es ist ja nicht so, dass sie einfach nur Rezepte postet. Näh, es ist viel schlimmer. Sie fotografiert auch noch. Und das macht sie richtig gut. Ich finde Rezepteblogs, die mit Fotostrecken überfrachtet sind, ehrlich gesagt, einfach nur doof. Vor allem, wenn die Fotos dann auch noch riesig sind und nur die Ansicht verkleinert ist. Geht gar nicht – egal, was Facebook dazu sagt: 300 kb sind die Obergrenze für Web-Fotos. (kb – nicht MB!) Alles andere ist freundlich ausgedrückt: unhöflich.

Fräulein Ella hat ihre Fotos äußerst löblich auf mundgerechte Größe angepasst: Groß genug, dass der Sabber beim Betrachten in die Tastatur läuft. Das reicht voll und ganz.

Das sind wieder so Momente, wo ich mir wünsche, dass das mit den Backup-Dateien wörtlich zu nehmen wäre und sich Tortenstücke via Mailanhang verschicken lassen ließen… ;)

Habt ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Backen!

Baggwahn 2015

Habt ihr schon angefangen, Plätzchen zu backen? Zugegeben, das Wetter lässt ja eher an Obstkuchen mit Schlagsahne denken, aber Mitte November ist die traditionelle Backwoche. Zumindest bei mir. :) Deshalb sah es in den letzten Tagen in unserer Küche so aus:

Baggwahn 2015

Eine schöne Übersicht zu all meinen diesjährigen Backwerken gibts auf zauberweib.de. Hier will ich etwas mehr ins Detail gehen und das Rezept für  Haselnusswürfel posten.

Da ich keinen Backrahmen habe, hab ich einfach eine große (runde) Kuchenbackform genommen (27 cm), das hat gut gepasst. Es ist ein bisschen zeitaufwändig, da zunächst der Teig für den Boden 30 Minuten im Kühlschrank ruhen muss und nach dem Backen (während des Abkühlens) die Füllung 40 Minuten leise köcheln soll.

Für den Teig:

  • 125 g Mehl
  • 1 Eigelb
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g weiche Butter

Alles zu einem Teig verkneten, zu einer Kugel formen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Backofen auf 180 Grad (Umluft 160) vorheizen. Teig 5 mm dick ausrollen und entweder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit Backrahmen um die Hälfte verkleinern, oder eine Kuchenbackform einfetten und die hernehmen. Da die Füllung anfangs noch etwas zähflüssig ist, ist der Rand nicht unpraktisch.

Auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten goldbraun backen. Bei mir hats ca. 15 Minuten gedauert.  In der Form/auf dem Blech abkühlen lassen.

Für die Karamell-Füllung:

  • 500 ml Sahne
  • 300 g zerstoßenen Kandis
  • 50 g Butter
  • 5-6 EL Baileys (hab ich ersatzlos gestrichen)
  • 200 g gehackte Haselnüsse

Alles in einem Topf unter ständigem Rühren bei kleiner Flamme ca. 40 Minuten einkochen, bis die Masse schön dickflüssig ist. Bei mir hat sichs etwa um 25-30 Prozenz reduziert. Nach den 40 Minuten hab ich dem Ganzen nicht so recht getraut und deshalb etwas gemahlene Haselnüsse zur weiteren Verdickung untergerührt. Daher darf wohl gern etwas länger als die angegebenen 40 Minuten gerührt werden.

Die Masse auf den Teigboden schütten/streichen und vollständig auskühlen lassen. Erst dann aus der Form lösen und in Würfel schneiden.

Es ist, wie gesagt, etwas aufwändig. Aber das schmeckt so … saugeil! Und wenn ich schon mit Plätzchenbildern komm, muss wenigstens auch ein Rezept mit rüberwachsen :)

Und eure Lieblingsrezepte? Im Bild links oben sind übrigens Nussecken, eins meiner ältesten Rezepte:

Nussecken-Rezept