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Neue Seiten aufgezogen

Eine sehr interessante Seite, die mir kürzlich über den Weg gelaufen ist, ist die lebenskonzepte.org. Dort werden Menschen vorgestellt – bzw. stellen diese sich selber vor – die eben ein etwas anderes Lebenskonzept haben als der Durchschnitt. Manches davon ist einfach nur faszinierend zu lesen, aber bei fast allen gibt es etwas zu entdecken, etwas, was in einer selber anklingt – auf jeden Fall eine Bereicherung darstellt.

Für alle, die nach wie vor beim Minimalisieren sind oder gerade damit anfangen wollen und nicht so recht wissen, wie und wo und was und überhaupt, denen mag ich die minimalistenfreun.de empfehlen. Damit klappts bestimmt!

Alternativen zu Plastik stellt langsamerleben sehr umfassend vor. Dazu passend auch der Beitrag Nachhaltiges Plastik aus CO2 und Pflanzenabfällen – auf scinexx.de.

Eine sehr gute Übersicht, wie sich in den Bereichen Strom/Energie, Müll und  Lebensmittel etwas einsparen bzw. verändern lässt, gibt es bei thegreentransistion.de.

Dazu passend die geniale Serie Schatzsuche im Vorratsschrank von magentratzerl.net. Die hab ich tatsächlich erst in der aktuellen siebten Runde kennengelernt, aber gibts ja alles zum Nachlesen. Immer wieder neue Inspirationen verschiedenster Art, wie mit fast vergessenen Lebensmitteln aus Schrank und Truhe die unterschiedlichsten Leckereien gezaubert werden. Wow!

Nochn Rezept: Auch wenn die Kaoshexe für die beerigen Pralinen Tiefkühl-Erdbeeren angegeben hat, kann mans mal im Hinterkopf behalten – die Erdbeersaison steht ja schon praktisch vor der Tür! (Und bitte lasst die Finger von den riesenhaften, knallrot-glänzenden, wie Plastik-Erdbeeren ausehenden… „Dingern“ aus Spanien, die derzeit im Supermarkt angeboten werden. Igittigittigittigitt!) Also: Geduldet euch noch ein klein wenig und genießt dann das wundervolle Rezept mit richtigen Erdbeeren! 🙂

Fräulein Ella mal wieder – wenn sie ein „All in“-Rezept hat, dann meint sie damit dass da wirklich alles mögliche drin ist. Klingt soo lecker! (Von den Bildern mal ganz zu schweigen…)

Richtig gut gemausert hat sich inzwischen die DIY-Ideenbox. Ganz spielerisch lässt sich aussuchen, was eine jetzt machen möchte – zu welchem Anlass, welches Material und welcher Schwierigkeitsgrad. Da gibts keine Ausreden mehr und man kann sofort loslegen. Manches mag dabei bekannt vorkommen, weil viele namhafte Blogs dabei sind.

Und zu guter Letzt hab ich auf zauberweib.de einen Artikel zur Arbeit mit dem Medizinrad veröffentlicht, weil ich da inzwischen so oft gefragt wurde, dass das hiermit nun auch hoffentlich beantwortet ist. 🙂

 

Was zum Basteln und so…

Es wird mal wieder Zeit für ein paar Links. Hauptsächlich gehts diesmal ums Basteln und da fang ich gleich mit Recycling– bzw. Upcycling-Basteln an:

Noch ist die Zeit für die lauen Sommernächte nicht gekommen – genau das gibt aber die Gelegenheit, noch ein paar Windlichter zu basteln. smarticular.net zeigt, wie es geht.

Immer wieder gute Ideen und Inspirationen gibt es auf how-to-recycle.blogspot.de:

Fabol backt wunderbunte Glückskekse. Klingt lecker und ist vielleicht eine vegane Alternative zu den bemalten Ostereiern? 🙂

Gebacken wird auch bei der Kaoshex. Arme-Ritter-Kuchen zur Resteverwertung – da schmecken schon die Fotos und es ist eine gute Erinnerung daran, dass Weiterverarbeiten sogar im Wortsinn viel besser ist als einfach nur wegwerfen. 🙂

Noch ist Fastenzeit – passend dazu gibt es ein paar Tipps zum Plastikfasten bei Gruenerwirdsnimmer.

Und dann hab ich da neulich Cole und Marmalade entdeckt – wollt ihr wissen, was die machen, wenn niemand zu Hause ist? Hier gehts zum Video.

Was sind eure Pläne fürs Wochenende? Basteln? Backen? Handarbeiten? Irgendwelche Experimente? Oder einfach mal ein schönes Buch lesen?

Was auch immer: lasst es euch gut gehen! 🙂

Süße Valentins-Monster

Passend zur Fastenzeit *gg* hab ich gerade diese süßen Monster-Muffins entdeckt:

Wenn mir jemand bis vor nem halben Jahr gesagt hätte, dass ich mir Kochvideos angugg (na gut, in dem Fall: Backvideo), hätt ich den für bescheuert gehalten. Echt. Aber bei Sally mach ich ne Ausnahme. Ich mag die einfach. 🙂

Randnotizen

Mal ein paar Randbemerkungen, die nicht wirklich für einen eigenen Beitrag reichen, aber auch nicht recht zusammenpassen…

Da wäre zum Einen mein Bedürfnis – auch wenns schon wieder „lange“ her ist – ein dickes Danke, Hamburg loszuwerden! Danke, dass die zwar knappe aber doch Mehrheit sich gegen Olympia entschieden hat. Danke!

Danke auch an Wikipedia, dass es dich gibt, und dass du immer zur Stelle bist, wenn ich mal schnell was nachschlagen will. Auch wenn du nicht zitierfähig bist – in 99% der Fälle will ich einfach bloß ne Wissenslücke schließen. Natürlich hab ich mein Scherflein längst gespendet und nutze diese Zeilen hier, um bei meiner Leserschaft das Gewissen anzuregen, ebenfalls einen Beitrag zu leisten. 😉

Wer zum Jahresende mit dem Gedanken spielt, ein Jahresorakel zu orakeln, darf gerne mal auf zauberweib.de vorbeischauen.

Und ich bin ja immer mal am Rumbasteln mit diversen CMSsen, Tools, etc. Normalerweise mach ich das lokal, für Yellow hab ich mir aber online einen Spielplatz eingerichtet. Ich kann das Flatfile-CMS nur empfehlen und genau das ist auch das Thema meines bplaced-Blogs.

Für Kurzentschlossene ebenfalls noch eine Empfehlung: Weihnachtsstollen müssen ja normalweise einige Tage durchziehen, einen Quarkstollen kann man aber gleich essen. Und da hab ich auf Chefkoch.de das passende Rezept für einen Vollkorn-Weihnachtsstollen gefunden, das einfach nur megalegga ist.  Zubereitung absolut simpel, kann praktisch nichts schiefgehen. Unbedingt ausprobieren!

Na dann: Frohe Weihnachten euch allen, geruhsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!

Gewürz-Tee ala Zaubsie

Ich hab schon verschiedene Chai-Tees durchprobiert, sogar die Teebeutel-Variante. So ganz richtig vom Hocker gerissen hat mich bislang noch keine. Deshalb hab ich meine eigene Version erfunden.

Ich mag Gewürz-/Chai-Tee eigentlich nur, wenns draußen kalt ist. Ein Sommertee ist das nach meinem Empfinden nicht. Deshalb sind die weihnachtlichen Zutaten sicher nicht weiter verwunderlich:

  • 4 Löffel schwarzen Tee, gerne auch aromatisiert (Karamell, Mandel, Vanille)
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 Msp. Lebkuchengewürz
  • 1 Msp. Vanille
  • etwas Nelkenpulver
  • 1/2 TL Honig (oder mehr, wers  süßer mag)

Mit ca. 1,5 l kochendem Wasser aufgießen, 7 Minuten ziehen lassen (wegen der Gewürze darf der gerne etwas länger ziehen, habe ich festgstellt).

In die Teekanne schon mal einen Schwubbs (Soja-)Milch füllen. Den gezogenen Tee durch ein Sieb in die Kanne gießen. Fertig.

Wie komm ich jetzt auf die Idee, euch mein Teerezept zu posten? Ganz einfach, weil ich den Fehler gemacht habe, bei Fräulein Ella vorbeizuschauen. Ich würde sie als Tortenzauberin bezeichnen. Da klingt ein Rezept besser als das nächste (bzw. vorige. Egal). Jedenfalls war eben obenauf die Chai-Spekulatius-Torte und so kam mein Mitteilungsbedürfnis zustande. 🙂

Tja also: Tee trinken und keinesfalls bei Fräulein Ella reinklicken. Erst recht nicht, wenn ihr Torteninspirationen sucht. Schon gar nicht passend zur Weihnachtszeit.

Echt, ich meins ernst: Es ist ja nicht so, dass sie einfach nur Rezepte postet. Näh, es ist viel schlimmer. Sie fotografiert auch noch. Und das macht sie richtig gut. Ich finde Rezepteblogs, die mit Fotostrecken überfrachtet sind, ehrlich gesagt, einfach nur doof. Vor allem, wenn die Fotos dann auch noch riesig sind und nur die Ansicht verkleinert ist. Geht gar nicht – egal, was Facebook dazu sagt: 300 kb sind die Obergrenze für Web-Fotos. (kb – nicht MB!) Alles andere ist freundlich ausgedrückt: unhöflich.

Fräulein Ella hat ihre Fotos äußerst löblich auf mundgerechte Größe angepasst: Groß genug, dass der Sabber beim Betrachten in die Tastatur läuft. Das reicht voll und ganz.

Das sind wieder so Momente, wo ich mir wünsche, dass das mit den Backup-Dateien wörtlich zu nehmen wäre und sich Tortenstücke via Mailanhang verschicken lassen ließen… 😉

Habt ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Backen!

Baggwahn 2015

Habt ihr schon angefangen, Plätzchen zu backen? Zugegeben, das Wetter lässt ja eher an Obstkuchen mit Schlagsahne denken, aber Mitte November ist die traditionelle Backwoche. Zumindest bei mir. 🙂 Deshalb sah es in den letzten Tagen in unserer Küche so aus:

Baggwahn 2015

Eine schöne Übersicht zu all meinen diesjährigen Backwerken gibts auf zauberweib.de. Hier will ich etwas mehr ins Detail gehen und das Rezept für  Haselnusswürfel posten.

Da ich keinen Backrahmen habe, hab ich einfach eine große (runde) Kuchenbackform genommen (27 cm), das hat gut gepasst. Es ist ein bisschen zeitaufwändig, da zunächst der Teig für den Boden 30 Minuten im Kühlschrank ruhen muss und nach dem Backen (während des Abkühlens) die Füllung 40 Minuten leise köcheln soll.

Für den Teig:

  • 125 g Mehl
  • 1 Eigelb
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g weiche Butter

Alles zu einem Teig verkneten, zu einer Kugel formen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Backofen auf 180 Grad (Umluft 160) vorheizen. Teig 5 mm dick ausrollen und entweder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit Backrahmen um die Hälfte verkleinern, oder eine Kuchenbackform einfetten und die hernehmen. Da die Füllung anfangs noch etwas zähflüssig ist, ist der Rand nicht unpraktisch.

Auf mittlerer Schiene ca. 10 Minuten goldbraun backen. Bei mir hats ca. 15 Minuten gedauert.  In der Form/auf dem Blech abkühlen lassen.

Für die Karamell-Füllung:

  • 500 ml Sahne
  • 300 g zerstoßenen Kandis
  • 50 g Butter
  • 5-6 EL Baileys (hab ich ersatzlos gestrichen)
  • 200 g gehackte Haselnüsse

Alles in einem Topf unter ständigem Rühren bei kleiner Flamme ca. 40 Minuten einkochen, bis die Masse schön dickflüssig ist. Bei mir hat sichs etwa um 25-30 Prozenz reduziert. Nach den 40 Minuten hab ich dem Ganzen nicht so recht getraut und deshalb etwas gemahlene Haselnüsse zur weiteren Verdickung untergerührt. Daher darf wohl gern etwas länger als die angegebenen 40 Minuten gerührt werden.

Die Masse auf den Teigboden schütten/streichen und vollständig auskühlen lassen. Erst dann aus der Form lösen und in Würfel schneiden.

Es ist, wie gesagt, etwas aufwändig. Aber das schmeckt so … saugeil! Und wenn ich schon mit Plätzchenbildern komm, muss wenigstens auch ein Rezept mit rüberwachsen 🙂

Und eure Lieblingsrezepte? Im Bild links oben sind übrigens Nussecken, eins meiner ältesten Rezepte:

Nussecken-Rezept