was ich mit euch teilen will

Es wird allerhöchste Zeit, mal wieder meine Links mit euch zu teilen! Ich fang auch gleich mit dem Freebie von pattydoo für eine flexible Buchhülle an – die will ich unbedingt noch nähen!

Ebenfalls schon etwas älter ist der folgende Link. Allerdings find ich die Umweltverschmutzung durch „togo“-Wegwerfbecher so furchtbar, dass ich überall, wo ich auf wirklich gute Alternativen stoße, dies unbedingt weiterverlinken will. Auch wenns mal länger dauert. Hier also via GrimmskramCoffee to go – umweltfreundlich.

Nochmal was „altes“ – bei makeitsmall ist der Name Programm: Die Mini-Patchworkes müsst ihr euch einfach ansehen, das ist soo bezaubernd!

Was ich inzwischen ausprobiert habe: Zeitungsgarn herstellen. In der Handmade war das vorgestellt: Zeitung in Streifen schneiden, diese verzwirbeln, aneinanderfügen, verzwirbeln… Die Finger werden dabei schwarz und tun auch irgendwann ziemlich weh, aber irgendwie cool ist das Ergebnis dann doch.

Auf gruenerwirdsnimmer ein sehr nachdenklicher Beitrag Zwischen Bangen und Hoffen – Umweltverschmutzung und -Zerstörung einerseits, Erfolge und Hoffnungen andererseits. Das was die Einzelne von uns tun (bzw. lassen) kann, ist meist nicht weniger als ein Tropfen auf dem heißen Stein. Allerdings können viele Tröpfchen auch ne Menge bewirken…

… Und dass man niemals zu alt ist, umzudenken und vor allem umzuhandeln, zeigt der Beitrag von alternulltiv – alles ist möglich! 🙂

Auch bei quarkimpfandglas wird nach Verbesserungen gesucht bzw. gefunden: plastikfreie Alternativen zu Textmarkern.

(Boah, dieser blöde Mini-Link-Einfüg-Dialog nervt echt. Warum geht beim Beitrag-Erstellen nicht gleich des normale Fenster auf wie bisher? Gehts euch auch so? Dass zu viele „Verbesserungen“ eigentlich immer nur von etwas, das gut war, wegführen? Aber das grad nur so nebenbei…)

Was hier themenmäßig fast offtopic ist: chakren.net – eine sehr informative Seite zu den Chakren. Mit allen Infos, mit Meditationsvorschlägen. Gefällt mir sehr gut.

Nosi spricht mir oft aus der Seele – da wirds wirklich Zeit, dass ich den hier auch mal mit verlinke. Diesmal gehts um die Informationsflut gerade bei Katastrophenfällen, wie wir sie in jüngster Zeit ja mehr als genug hatten. Wozu bitte eine Sondersendung, ein Brennpunkt nach dem anderen zu einem Zeitpunkt, an dem noch niemand weiß, wissen kann, was überhaupt genau geschehen ist? Aber nein, man muss ja zeigen, dass man am Puls des Geschehens ist, dass man schnell ist und mithalten kann. Aber muss man wirklich immer vornedran sein? An den schönen Spruch von „Keine Information ist besser als falsche Information“ kann sich im sogenannten Informationszeitalter wohl niemand mehr erinnern. Und so wird weiter Panik verbreitet, Angst geschürt. Anstatt dass die „richtige“ Presse die Panikmache der sogenannten „Sozialen Medien“ entlarven und runterbremsen würde, bläst sie noch ins selbe Horn. Aber lest lieber selber beim Nosi – der hat das viel besser formuliert!

Dann hab ich noch einen Link in eigener Sache: Ich hab meinen „Hauptwohnsitz“ zauberweib.de nun endlich renoviert. Vielleicht ist ja der Link oben „Frame nachladen“ schon aufgefallen – der führt jetzt zu meiner neuen Dachseite, unter der all meine Seiten vereint sind.

Wie am Schnürchen

In letzter Zeit brauche ich viele Schnüre – um die Behältnisse in unserem Gefrierschrank zu beschriften, bzw. die Beschriftung (kleine Kärtchen) zu befestigen. Eine feste Schnur lässt sich relativ einfach auf unterschiedliche Weise herstellen:

Die Luftschlangen-Schnur:

Luftschlangenschnur

Für eine schöne feste Schnur die dünnstmögliche Häkelnadel für das Garn wählen und nach jeder Masche straffziehen.

Die Kordel:

Kordel 1

Feine Schnüre ergeben sich, wenn ein Faden einfach in sich gedreht wird. Dazu an einem Ende einen Knoten machen, damit es sich befestigen lässt. Ich mach das immer mit einer Stecknadel auf der Sofalehne.

In das andere Ende eine Schlinge legen, Stift oder Stricknadel durchschieben und dann drehen, drehen, drehen – bis sich das Garn beim leichten Ent-Spannen zu kringeln beginnt.

Auf Hälfte legen, das Ende mit den beiden Enden verknoten, sich verdrehen lassen. Fertig. Im Bild ist unter der fertigen Kordel eine Luftmaschenschnur zu sehen:

Kordel und Luftmaschenschnur

Wer längere Schnüre braucht und ein Spinnrad oder Spindel sein eigen nennt, kann natürlich auch damit in die Kordelproduktion gehen. Schließlich ist Wolle-spinnen im Grunde nichts anders als Kordel-drehen 🙂

Für kurze Schnüre können auch sehr gut Wollreste verdreht werden.

flechten 1

Flechtschnur:

Als Alternative – die allerdings bereits etwas aufwändiger ist – möchte ich noch kurz das Flechten vorstellen:

Hierzu drei Schnüre an einem Ende zusammenknoten und dann immer den äußeren Faden nach innen legen: rechts – links – rechts – links… Ergibt einen schönen kleinen Zopf:

Flechtschnur

Daraus ergeben sich auf recht einfache Art feste Schnüre, die gefriergeeignet sind und auch gut aus Resten gearbeitet werden können.

Wer schönere Schnüre – z.B. für Armbänder o.ä. – herstellen möchte, wird ganz sicher auf Youtube fündig zu den unterschiedlichsten Flecht- und Knüpftechniken.

Hier stand der schnell-&-einfach-Aspekt im Vordergrund: kleine Kärtchen lochen, beschriften mit Inhalt und Datum, Schnur durchziehen, festbinden. Einfrieren.

Außerdem habe ich auf dem Gefrierschrank eine Liste liegen, in die ich alles eintrage, was ich einfriere. So sehe ich, was drin ist, ohne lang bei geöffneter Tür suchen zu müssen (ist der Auflauf noch drin oder haben wir den doch schon gegessen?)

Durchstreichen nicht vergessen, wenn etwas entnommen wird! 🙂

Flaschenschutz

Wenn ich Saft kaufe, nervt mich das Geklappere der Glasflaschen schon ziemlich. Deshalb habe ich mir aus Wollresten einen Flaschenschutz gehäkelt:

2016_05flaschenschutz

Ich kaufe immer drei Flaschen, deshalb auch ein Dreier-Flaschenschoner.

Zunächst werden die Böden gehäkelt. Also drei runde Deckchen (bzw. Achtecke) in Größe der Flaschenböden. Dazu drei LM zum Kreis schließen, 8 fM reinhäkeln, mit einer KM+LM die Runde schließen. Ab jetzt alles weiter in halben Stäbchen:

In jede Masche 2 hSt  häkeln = 16 M.
*2 hSt, 1 hSt* – wdh. = 24 M.
*2 hSt, 1 hSt, 1 hSt* – wdh. = 32 M.
usw., bis die benötigte Größe erreicht ist.

Das ganze dreimal – oder eben so oft, wie du es benötigst. Beim dritten Boden den Faden nicht abschneiden, wir häkeln gleich weiter.

Tipp: Wenn du auch so seltsame Wolle hast, wie ich hier, die es unmöglich macht, Vorder- und Rückseite auseinander zu halten, markier dir die drei Innenseiten mit je einer Sicherheitsnadel o.ä.

Es werden nämlich alle drei Teile zusammen – also in einem Stück – nach oben gehäkelt. Von vorne nach hinten nach vorne nach hinten… Ohne Punkt und Komma, es werden keine Reihen geschlossen, es geht einfach immer weiter:

flaschenschutz

Du beginnst beim gelben Punkt (linker Boden), einmal komplett rum. Dann häkelst du direkt am mittleren Boden weiter (der grüne Bogen) – die Hälfte. Und weiter gehts mit dem letzen Boden, hier komplett rum, alle Maschen häkeln.

Jetzt „hüpfst“ du zu der bisher noch nicht gehäkelten Hälfte des mittleren Bodens (hier braun) – einfach mit der nächsten Masche weiterhäkeln, die Runde vollenden.

Nun stehst du fast wieder am (gelben) Ausgangspunkt. Wieder über die Kreuzung „hüpfen“ und mit der nächsten Masche weiterhäkeln.

So geht die Achterbahnfahrt immer weiter. Gerade am Anfang ist es hilfreich, die Maschen zu zählen. Und stur drauf achten, dass die Innenseite innen bleibt. Auch das ist am Anfang etwas verwirrend, weil sich die Häkelrichtung ja immer wieder ändert: Bei den beiden äußeren Ringen häkelst du von außen, beim mittleren von innen.

Einfach unbeirrbar weiterhäkeln, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. An einem Kreuzungspunkt enden. Faden vernähen. Fertig.

Der Flaschenschoner kommt in eine Baumwolltragetasche und sorgt dafür, dass nichts mehr klirrt und klappert oder gar zu Bruch geht! Bei mir sind die Flaschentaschen groß genug, dass die Flaschen leicht rein- und rausgenommen werden können.

Wenn du statt Saftflaschen Joghurtgläser zu transportieren hast, passt du die Größe entsprechend an. Eine ungerade Anzahl (z.B. fünf oder sieben) kannst du auch im Kreis anordnen.

 

Seifenreste? Resteseife!

Natürlich sammle ich Seifenreste und vor drei Monaten ungefähr hatte ich genügend zusammen, um daraus Resteseife zu machen. Nichts einfacher als das:

Seifenreste zerkleinern – entweder in ein Tuch schlagen und drauftreten oder mit einer Raspel reiben oder mit einem Messer schneiden/hacken – irgendwie halt klein bekommen 🙂

In der Zwischenzeit schon mal den Wasserkocher einschalten. Auf 50 g Seifenreste kommen 50 ml kochendes Wasser. Lässt sich leicht merken.

Tja, und das wars dann eigentlich auch schon. Umrühren, fertig. Natürlich kann man das Gemisch auch in einen Topf geben und so lange erwärmen und rühren, bis sich alles gelöst hat. Bei der schnell-&-einfach-Methode hier ist es aber so, dass es etliche feinere Krümel gibt, die sich schön brav auflösen und somit genügend Flutschigkeit vorhanden ist, um auch die größeren Bröckchen, die sich nicht auflösen, mit zu verbinden.

Wer mag, kann das Rezept noch verfeinern; z.B. mit etwas Olivenöl und/oder Lavendel-/Orangen-/wasauchimmer-Öl. Letzteres würde ich ich lassen, wenn es sich um unterschiedliche Seifen-Reste handelt. Da sollten genügend Duftstoffe drin sein 🙂

Ganz fertig isses natürlich noch nicht, es muss noch in eine Form rein. Die gute Nachricht: Es muss nix eingefettet werden. 😉 Wer keine Förmchen hat (oder das Muffins-Blech nicht für die nächsten Wochen besetzt haben möchte), nimmt einfach eine Kaffeetasse (notfalls leere Joghurt-Becher) – es muss halt nach oben hin weiter werden, logo.

Die Masse zieht sich ein bisschen zusammen über die Reifezeit, aber nicht sehr. Also Kaffeetasse höchstens zu einem Drittel befüllen.

Die schlechte Nachricht: Es dauert jetzt wirklich ca. ein Vierteljahr, bis die Masse aus- und durchgetrocknet ist. Da ist Geduld gefragt.

Meine Empfehlungen:

  1.  Die Förmchen am besten irgendwo außer Sichtweite (und trocken natürlich!) lagern, dann ist die Versuchung nicht so groß, mal nachzusehen.
  2. Egal wie groß die Neugier und die Ungeduld sind: Mindestens (!) zwei Wochen warten, bis man die Teile aus den Formen nimmt. Man kann sie natürlich in der Form drin lassen. Wenn das Muffins-Blech aber gebraucht wird – trotzdem zwei Wochen warten!
  3. Wer Punkt zwei ignoriert hat und jetzt vor Seifenbrösel steht: Auch kein Problem, nochmal mit etwas (max. zu 1/3) kochendem Wasser aufgießen, durchrühren und ab ins Förmchen. Diesmal aber wirklich zwei Wochen warten!

Und so siehts dann aus:

2016_06resteseife02

(Nein, das ist nicht die gesamte Ausbeute, nur das schönste Exemplar 🙂 )

Seife aus Resten herstellen ist wirklich total einfach. Zum Sammeln der Reste nehme ich eine Seifenschachtel. Wenn die voll ist, gibts wieder Nachschub.

Probierts einfach aus, und erzählt/verlinkts mir in den Kommentaren – ich freu mich auf eure Fotos!

Sommer(Wasser-)Loch

Tja, also ob des mit dem Sommer heuer noch was wird? Ich erinnere mich an früher, da wurde in den Sommermonaten (Mehrzahl! Meist so von Mai bis September-Oktober) die Heizung komplett abgeschaltet. In diesem Jahr freuen wir uns schon, wenn wir mal einen Tag lang die Heizkörper nicht aufdrehen müssen… 😦

Nachdem es also nichts mit draußen ist, habe ich mich mit einem neuen alten Projekt befasst: früher oder später wird Thingamablog wohl nicht mehr laufen und dann brauchts einen Plan B fürs Zauberweib. Und den hab ich mir zusammengebastelt, bzw. bin noch dabei.

Ein paar Links hab ich aber trotzdem noch für euch:

Deo selbstgemacht gibts bei langsamerleben – allerdings ein Rezept mit Alkohol; falls da wer empfindlich drauf reagiert.

Grenzen setzen – darüber schreibt die Bergzauberin und bringt gleich noch gute Tipps und Übungen dazu mit.

Eine wundervolle Hymne an die Göttliche Mutter findest du in diesem Beitrag von trans-information.net. Nimm dir die Zeit, diese Zeilen in Ruhe und Bewusstheit durchzulesen.

VonKarin gibt es viele tolle Ideen: Fußball-Upcycling, coole Lesezeichen, ebenfalls upgecycelt 🙂 Oder die Eiche im Wohnzimmer.

Schon etwas älter (in Internet-Zeitrechnung) ist diese Transformation von Marabunte. Mutig oder irre? Dachte ich noch bei den ersten Fotos 🙂 Aber das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.

Nochmal up-/recycling-basteln für alle: Geldbörsen aus Tetrapak – die genaue Anleitung gibts auf smarticular.net.

Besser als Verpackungsrecycling ist Verpackungvermeidung. Deshalb gibts hier noch eine 5-Minuten-Terrine selbstgemacht, natürlich im Glas. Damit bin ich wieder bei langsamerleben und der Kreis ist geschlossen 🙂

Ich hoffe und wünsche, dass der Sommer doch noch vorbeikommt und ein Weilchen bleibt… so bis Ende September wäre nett. Gern auch Oktober.

So oder so: habt eine schöne Zeit und macht einfach das beste draus! 🙂

Zahnbürste ins Haar

Ich brauche etwas, um meine Haare hochstecken zu können. Und ich habe jede Menge alter Zahnbürsten. Also: Kopf abbeißen, anspitzen, ggf. drüberlackieren, fertig.

Und hier nochmal in Ruhe zum Mitschreiben:

Zahnbürste köpfen

1. Die Zahnbürste köpfen. Das geht z.B. mit einer Zwickzange. Oder mit einem Küchenmesser rundum einritzen und dann solange hin- und herwackeln, bis der Kopf ab ist. Die Bürste kommt in den Müll (wie man sieht, hat die bereits ein zweites Leben als Reinigungsbürste hinter sich), der Stiel wird weiterverarbeitet.

Zahnbürste anspitzen

2. Wie spitzt man am einfachsten einen Plastikstab an? Mit einem Spitzer! 🙂 Das geht wirklich super, nur aufpassen, dass die Spitze nicht bleistiftspitz wird. Das mögen weder die Haare noch die Kopfhaut.

3. Schmirgeln. Sämtliche Grate säuberlich abschmirgeln und vor allem die Spitze schön abrunden. Dazu sehr feines Schmirgelpapier verwenden; eine ausgediente Nagelfeile tuts notfalls auch.

4. Spätestens jetzt wäre ein guter Moment, den Haarstab ordentlich zu säubern. Geht auch in der Spülmaschine.

5. Manche Zahnbürsten sind (teilweise) gummiert, um die Griffigkeit zu verbessern. Was für einen Haarstab sehr ungeeignet ist. Da lässt sich leicht Abhilfe schaffen durch Überlackieren.

Mein erster Versuch mit Potch schlug fehl. Merke: Lack auf Wasserbasis und Plastik gehen keine dauerhafte Verbindung ein. Plan B: (farbloser) Nagellack. Klappt super, auch den Nasstest hat der Haarstab schon bestanden.

Haarstab ins Haar stecken

6. So siehts dann fertig aus. 🙂 Und ez hat sich gezeigt, dass die gebogene Form auch in der Verwendung als Haarstab ergonomische Vorteile bietet (z.B. gegenüber der Verwendung eines Bleistifts o.ä.)

Mit einem Haarstab lassen sich natürlich viel schönere Frisuren zaubern. Mir gehts in erster Linie um eine Möglichkeit, schnell und einfach meine Haare hochzustecken – z.B. beim Zähneputzen 🙂

Neue Seiten aufgezogen

Eine sehr interessante Seite, die mir kürzlich über den Weg gelaufen ist, ist die lebenskonzepte.org. Dort werden Menschen vorgestellt – bzw. stellen diese sich selber vor – die eben ein etwas anderes Lebenskonzept haben als der Durchschnitt. Manches davon ist einfach nur faszinierend zu lesen, aber bei fast allen gibt es etwas zu entdecken, etwas, was in einer selber anklingt – auf jeden Fall eine Bereicherung darstellt.

Für alle, die nach wie vor beim Minimalisieren sind oder gerade damit anfangen wollen und nicht so recht wissen, wie und wo und was und überhaupt, denen mag ich die minimalistenfreun.de empfehlen. Damit klappts bestimmt!

Alternativen zu Plastik stellt langsamerleben sehr umfassend vor. Dazu passend auch der Beitrag Nachhaltiges Plastik aus CO2 und Pflanzenabfällen – auf scinexx.de.

Eine sehr gute Übersicht, wie sich in den Bereichen Strom/Energie, Müll und  Lebensmittel etwas einsparen bzw. verändern lässt, gibt es bei thegreentransistion.de.

Dazu passend die geniale Serie Schatzsuche im Vorratsschrank von magentratzerl.net. Die hab ich tatsächlich erst in der aktuellen siebten Runde kennengelernt, aber gibts ja alles zum Nachlesen. Immer wieder neue Inspirationen verschiedenster Art, wie mit fast vergessenen Lebensmitteln aus Schrank und Truhe die unterschiedlichsten Leckereien gezaubert werden. Wow!

Nochn Rezept: Auch wenn die Kaoshexe für die beerigen Pralinen Tiefkühl-Erdbeeren angegeben hat, kann mans mal im Hinterkopf behalten – die Erdbeersaison steht ja schon praktisch vor der Tür! (Und bitte lasst die Finger von den riesenhaften, knallrot-glänzenden, wie Plastik-Erdbeeren ausehenden… „Dingern“ aus Spanien, die derzeit im Supermarkt angeboten werden. Igittigittigittigitt!) Also: Geduldet euch noch ein klein wenig und genießt dann das wundervolle Rezept mit richtigen Erdbeeren! 🙂

Fräulein Ella mal wieder – wenn sie ein „All in“-Rezept hat, dann meint sie damit dass da wirklich alles mögliche drin ist. Klingt soo lecker! (Von den Bildern mal ganz zu schweigen…)

Richtig gut gemausert hat sich inzwischen die DIY-Ideenbox. Ganz spielerisch lässt sich aussuchen, was eine jetzt machen möchte – zu welchem Anlass, welches Material und welcher Schwierigkeitsgrad. Da gibts keine Ausreden mehr und man kann sofort loslegen. Manches mag dabei bekannt vorkommen, weil viele namhafte Blogs dabei sind.

Und zu guter Letzt hab ich auf zauberweib.de einen Artikel zur Arbeit mit dem Medizinrad veröffentlicht, weil ich da inzwischen so oft gefragt wurde, dass das hiermit nun auch hoffentlich beantwortet ist. 🙂

 

Tanzen wie verrückt

Eigentlich wollte ich der lieben Fjonka nur einen Kommentar hinterlassen, aber meine Gedanken sind jetzt doch ziemlich ausufernd, so dass ich lieber einen eigenen Beitrag zu ihrem Balter-Beitrag verfasse:

Das erste, was mir dazu eingfallen ist, war die Erinnerung an ein Mobbedtreffen. Musik aus der Dose, die Tanzfläche ein Stück Wiese, auf der eben das Festzelt aufgebaut war. Richtig megageile Rockmusik, standesgemäß, wie sich das gehört. Und ich hab abgehottet wie blöd – und vermutlich noch blöder dabei gegrinst. Warum?

Weil eine Hand voll Teenies (der Nachwuchs) auch beim Tanzen waren, aber doch eher zurückhaltend, sehr darauf bedacht, auch gut auszusehen, cool rüberzukommen – was halt so wichtig ist in dem Alter. Ich hatte da bereits die dreißig hinter mir gelassen und es war mir sowas von sch***egal, ob ich jetzt cool aussehe oder wie auch immer. Ich hab einfach nur die Musik auf mich wirken lassen und getanzt. Wild und ausgelassen, einfach nur mit Spaß und Freude.

Und da war eben dieser Augenblick, dieses Bewusstwerden … naja, dass ich mich mit Ü30 einfach freier bewegen kann als mit sechzehn.  Freiheit fühlt sich sooo guut an! 🙂

Tja, wenn ich mir überlege, dass das nun auch schon wieder ein klitzekleines Bisschen her ist,  wirds höchste Zeit, sowas ruhig mal öfter zu machen. Was die Gelegenheiten angeht, mag ich Fjonka widersprechen. Das eigene Wohnzimmer reicht völlig aus! Die einzige Hürde, die es zu überwinden gibt: Man muss es nur tun 🙂

Wenn es nicht ganz so wild, aber dennoch intensiv sein soll, mag ich noch auf Butoh-Tanz aufmerksam machen. Da ist „Tanz“ vielleicht nicht so ganz der richtige Begriff, „Bewegung“ triffts vielleicht besser. Freies Bewegen, einfach ausprobieren, was geht, was sich wie anfühlt und wer mag, darf sich zur Anregung ein Thema aussuchen: Wie bewegt sich ein Baum? Was erlebt der Wind auf seiner Reise übers Land, übers Meer…? Das alles hat mit Rockmusik wiederum herzlich wenig zu tun, kann aber dafür eine sehr ähnlich befreiende Wirkung haben.

Einfach mal ausprobieren! Und vielen Dank an Fjonka, fürs Erinnern! 🙂

Was zum Basteln und so…

Es wird mal wieder Zeit für ein paar Links. Hauptsächlich gehts diesmal ums Basteln und da fang ich gleich mit Recycling– bzw. Upcycling-Basteln an:

Noch ist die Zeit für die lauen Sommernächte nicht gekommen – genau das gibt aber die Gelegenheit, noch ein paar Windlichter zu basteln. smarticular.net zeigt, wie es geht.

Immer wieder gute Ideen und Inspirationen gibt es auf how-to-recycle.blogspot.de:

Fabol backt wunderbunte Glückskekse. Klingt lecker und ist vielleicht eine vegane Alternative zu den bemalten Ostereiern? 🙂

Gebacken wird auch bei der Kaoshex. Arme-Ritter-Kuchen zur Resteverwertung – da schmecken schon die Fotos und es ist eine gute Erinnerung daran, dass Weiterverarbeiten sogar im Wortsinn viel besser ist als einfach nur wegwerfen. 🙂

Noch ist Fastenzeit – passend dazu gibt es ein paar Tipps zum Plastikfasten bei Gruenerwirdsnimmer.

Und dann hab ich da neulich Cole und Marmalade entdeckt – wollt ihr wissen, was die machen, wenn niemand zu Hause ist? Hier gehts zum Video.

Was sind eure Pläne fürs Wochenende? Basteln? Backen? Handarbeiten? Irgendwelche Experimente? Oder einfach mal ein schönes Buch lesen?

Was auch immer: lasst es euch gut gehen! 🙂

Bitte geht wählen!

Letzten Sonntag waren Wahlen in Hessen. Dass die AfD dabei so gut abgeschnitten hat, liegt unter anderem auch an der megamiesen Wahlbeteilung.

48 % Wahlbeteilung. Achtundvierzig! Das geht gar nicht! (Kann man da überhaupt noch von Wahlbeteiligung sprechen?) Über die Hälfte der hessischen Wahlberechtigten haben von diesem Recht keinen Gebrauch gemacht.

Geht gar nicht! Echt jetzt!

Ok, ich kann die Wahlmüdigkeit nachvollziehen. – Pest oder Cholera? Es ist doch eh alles dieselbe Suppe, die uns eingebrockt wird. Egal, welche Farbe das Tellerchen hat. Und unterm Strich isses eh längst die Wirtschaft, die uns regiert, die uns unsere Gesetze diktiert. – So fühlt es sich mehr und mehr an, auch wenn da auf Länderebene vielleicht noch ein bisschen mehr „Substanz“ vorhanden ist als in Berlin oder Brüssel.

Ich begreif z.B. den ganzen TTIP-Bohei nicht. Wenn irgendwelche Firmen aus Land A ihre Produkte in Land B verkaufen wollen, spricht doch absolut nix dagegen. Selbstverständlich müssen sie sich dabei an sämtliche Gesetze, Richtlinien und Grenzwerte, die in Land B gelten, halten. So wie das jede Firma in Land B ja auch machen muss. Punkt.

Unser Markt, unsere Regeln. Und wem die nicht passen, baut hier keinen Stand auf. Fertig. TTIP abgehakt. Kann sich die Politik wieder den wichtigen Dingen zuwenden.

So. Was ich hier aber eigentlich loswerden will:

Liebe Baden-WürttembergerInnen,
liebe Rheinland-PfälzerInnen,
liebe Sachsen-AnhalterInnen!

Bitte geht am Sonntag wählen! Bitte macht von eurem Wahlrecht Gebrauch!

Ich geh mal davon aus, dass auch bei euch die Wahlzettel wesentlich mehr als fünfsechs Parteien aufweisen – das is ja sogar in Bayern schon lange so! 😉 Also findet ganz sicher jede und jeder irgendwas zum Ankreuzen. Fangt halt einfach mal von hinten bzw. unten an zu lesen und macht euer Kreuzchen lieber irgendwo im letzten Drittel als pauschal gar keins!

Das Vertrauen in die Berufsgruppe „PolitikerInnen“ steht momentan in der Gegend um null, hab ich die Tage erst im Radio gehört. Das zeigt sich u.a. in der geringen Wahlbeteilung.

Trotzdem bitte ich euch: Gönnt euch den kleinen Spaziergang am Sonntag zum nächsten Wahllokal. Wenn ihr eh wisst, wen ihr wählen wollt, dann tuts bitte auch! Und wenn ihr euch unschlüssig seit – Selbst „Ene mene muh“ ist besser als gar nicht zu wählen.

Ich erwarte am Sonntag eine Wahlbeteilung von jeweils (jeweils, nicht insgesamt!) allermindestens 75 Prozent, in Baden-Württemberg, in Rheinland-Pfalz und in Sachsen-Anhalt.

Bitte enttäuscht mich nicht! Es ist immer leicht zu motzen und zu meckern, wenn „die da oben wieder Mist machen“. Aber dann versucht doch zumindest, „da oben“ die Leute zu postieren, denen ihr den Job noch am ehesten zutraut!

Wer nicht wählen geht, hat auch nicht das Recht, sich über eine schlechte Regierung aufzuregen. 🙂