Warum es sich JETZT lohnt, mit dem Rauchen aufzuhören

Mal eine Anregung für alle, die sich mit dem Gedanken befassen, ab Januar mit dem Rauchen aufzuhören: Warum erst ab Januar? Warum nicht gleich? Ehrlich: Die Vorweihnachtszeit ist dafür wesentlich besser geeignet als die Nachweihnachtszeit. In mehrfacher Hinsicht.

1. mögliche Gewichtszunahme

Reden wir es nicht schön: Eine Raucherentwöhnung geht meist (wenn auch nicht zwingend) mit ein paar Kilos extra einher. Das tut die Plätzchenzeit auch. Warum also die kritische Phase des Entzugs nicht strategisch so legen, dass sie in die Zeit fällt, wo einem das Zunehmen sowieso schon schmackhaft gemacht wird? Was direkt zum nächsten Punkt führt:

2. fit in den Januar

Normalerweise nimmt man den Weihnachtsspeck ins neue Jahr mit. Dann noch Rauchen abgewöhnen wollen, wo mit weiterer Gewichtszunahme gerechnet werden darf, ist nicht wirklich logisch. Wer damit aber jetzt schon anfängt (mit dem Aufhören), kommt bis Januar bereits in den Genuss, die ersten positiven Auswirkungen spüren zu dürfen. Plötzlich ist wieder Luft in den Lungen, die Treppen steigen sich viel leichter, Das Herz arbeitet ruhiger und gleichmäßiger – der Körper atmet regelrecht auf! Wer will, darf dieses gute Gefühl gleich nutzen, um sich ein bisschen sportlich zu betätigen. Einmal in der Woche, nichts Aufregendes, nichts, was nicht auch tatsächlich schaffbar und machbar ist. Falls Bedarf an guten Vorsätzen fürs neue Jahr besteht…

3. Beschäftigung für die Hände

Das mit der Gewichtszunahme lässt sich einigermaßen eindämmen, wenn man den Fingern etwas zu tun gibt. Gleichzeitig stricken und Vanillekipferl essen funktioniert nicht. Oder schnitzen und Nussecken knabbern. Oder malen und Lebkuchen naschen. Und auch wenn ich der Meinung bin, dass Basteln, Handarbeiten, etc. ganzjährig Spaß macht, ist die Vorweihnachtszeit doch geradezu prädestiniert dafür. Wer freut sich nicht über Selbstgemachtes? Und wenn man dabei noch bisher ungekannte Fähigkeiten in sich entdeckt – um so besser! Also lieber basteln, malen, falten, schmirgeln, kleben, backen, nähen, stricken, häkeln, bohren, formen, drucken, färben, werkeln anstatt im nächstbesten Onlineshop irgendeinen Klimbim zu kaufen.

Ich drücke allen, die es ernsthaft vorhaben, die Daumen. Und bitte nicht aufgeben, auch wenns mal Rückfälle gibt: Einfach dranbleiben. Weil jede nichtgerauchte Kippe zählt.

Und wer Plätzchenbacken will, kann sich hier ein paar Anregungen holen 🙂

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Mal wieder ein paar Links

Es hat sich wieder einiges angesammelt an schönen Seiten, die ich mit euch teilen will:

Schon etwas älter ist der Beitrag vom Herbstwald: Eine Bilanz übers Müllreduzieren – was wurde geändert, welche Alternativen gibt es. Schön übersichtlich gelistet findet sich dort sicher auch die eine oder andere Anregung für eine selbst. 🙂

müllmichnichtzu ist Programm und liefert eine lange Liste mit Badezimmer-Artikeln, die öko und müllfrei (bzw. -reduziert) sind, sowie das eine oder andere Rezept dazu. (z.B. für Zahnpasta).

Ähnliches Thema auf suchtdasglueck.at; konkret geht es hier um die Reduzierung/Vermeidung von Lebensmittelmüll mit praktischen Tipps.

Und wenn du gerade beim Ausmisten bist und darunter richtig gute Dinge sind, die du lieber spenden statt wegwerfen willst – da bist du bei wohindamit.org an der richtigen Adresse.

Nochmal Müll und was sich draus machen lässt: Sogar die Bayern (also der FCB) gehen mit lobenswertem Beispiel voran und haben jetzt Trikots aus recyceltem Plastikmüll, der aus dem Meer gefischt wurde. Ich bin echt kein Bayern-Fan (als Frangge scho zwaamol ned), aber dafür bekommen die sogar von mir einen Daumen-nach-oben. Grünerwirdsnimmer hats u.a. gepostet.

Hundertsand verrät, warum es wichtig ist, dass wir bio kaufen. Irgendwo hab ich mal ein schlaues Argument gehört oder gelesen zum Bio-oder-Fair-Dilemma. Sinngemäß hieß es da, gegen schlechte Arbeitsbedingungen kann man was machen. Wenn unser Planet aber komplett ausgelaugt und vergiftet ist, lässt sich nix mehr machen. Daher im Zweifelsfall Bio den Vorzug geben. Fällt mir an der Stelle spontan noch dazu ein.

Noch etwas älter ist Claudia Klingers Beitrag zur WWF-Studie zu den Palmöl-Alternativen.  Offenbar ist Palmöl an sich gar nicht so schlecht wie sein Ruf. Nur die Art und Weise, wie (und wo) Anbaufläche dafür gewonnen wird, ist halt … geht ganet! 😦

Von der Bergzauberin gibts gleich zwei Beiträge, die ich (besonders) mitteilenswert finde: 14 Gründe, nicht zu meditieren – unbedingt lesen! 🙂 Und ganz neu: mein eigenes Ho’oponopono. Hier hat sie die klassischen vier Punkte (Es tut mir leid – Bitte um Verzeihung – Dank – Ich liebe dich/mich) ein bisschen abgewandelt, so dass sie auf fünf Punkte kommt. Sehr einleuchtend und praktikabel!

Und weils inhaltlich grad so passend ist, schließe ich Cambra Skades Beitrag Eigenlob kräftigt gleich hier an. 🙂

Ganz was anderes als Ergänzung zum tausendsten Tatort: Die Wölfe kehren zurück! Beitrag auf scinexx.de.

Eine Torte mit ungefähr 53tausendmilliarden Fantastrillionen Kalorien samt Rezept gibt es auf Sinngestöber: Die Kinderschokoloade-Candy-Torte. Hier könnten bestimmt auch übriggebliebene Schoggiweihnachtsmänner Verwendung finden. Wobei sich die Begriffe „übriggeblieben“ und „Schoggiweihnachtsmann“ an sich gegenseitig ausschließen. Is ungefähr wie „bisschen viel Streusel“ – als wenn das ginge! Zu viele Streusel! *gg*

Videos, die ich mit euch teilen will:

Da ist Ulrike Hirsch, die ein wunderschönes Mandala malt. Klasse Technik, schöne Musikbegleitung – ein echter Hingucker!

Dass ich ein Sally-Fan bin, ist hier und da schon angeklungen. Ihre Version des „kalten Hund“ heißt Mosaik-Kuchen und regt direkt zum Nachmachen an. Wenn beim Plätzchenbacken also ein bisschen Bruch anfällt, macht das gar nichts, weil das kann ja alles direkt weiterverarbeitet werden. Fällt mir grad so ein. 🙂

Damit bin ich auch schon wieder am Ende meiner Liste angelangt. Diesmal ist es thematisch ein wenig einseitig geworden, ich hoffe aber, euch nicht zugemüllt zu haben. 🙂

 

Kastanien? Bin ich auch dabei!

Nachdem ich so viel über Kastanien als Waschmittel gelesen habe und mir zufällig auch grad welche über die Füße gefallen sind (Naja, um die Jahreszeit wohl eher weniger zufällig *g*), musste ich das auch ausprobieren.

Meine Idee, dass die grob zerkleinerten Kastanien beim Trocknen „von selber“ aus der Schale fallen, hat sich eher als Schnapsidee erwiesen. Funktioniert leider nicht.

Ich merke mir also fürs nächste Mal: Kastanien sofort nach der Ernte schälen, grob zerkleinern und fein mahlen. Das so entstandene Kastanienmehl trocknen.

Der erste Versuch in diesem Jahr also grob zerkleinert und größtenteils mit Schale. Da ich keine reinweiße Wäsche habe, ist das aber kein Problem. Ein Säckchen aus einem Rest Vorhangstoff war auch schnell genäht:

Kastanien

Das „Rezept“ ist denkbar einfach:

Ich fülle 2-3 EL Kastanien in den Beutel, den ich wiederum (geöffnet) in einen Kaffeebecher setze. Mit heißem Wasser übergießen und über Nacht ziehen lassen. Vorteil dieser Methode: Es muss nix extra abgeseiht werden.

Am nächsten Tag ziehe ich das Säckchen zu und lege es in die Trommel zur Wäsche, der Sud aus der Tasse kommt ins Waschmittelfach.

Mein Fazit: 60-Grad-Wäsche wird supersauber, bei 40-Grad-Wäsche ist das Ergebnis gut, sofern der Verschmutzungsgrad nicht allzu hoch war. Hier denke ich aber, dass die Verwendung von Kastanienmehl zu einem noch besseren Ergebnis führen wird.

Nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall auf große Kastaniensammelrunde gehen und diese sofort schälen & weiterverarbeiten.

Durch die Verwendung der getrockneten Kastanien kann der Sud nach Bedarf jeweils frisch angsetzt werden. Sind die Kastanien fein gemahlen, sollten 1-2 EL ausreichend sein.

Super Alternative zu Waschmittel. Regional. Bio. Und kostengünstig obendrein. Nur bitte auch hier wie bei jeder Ernte in der freien Natur darauf achten, nicht komplett alles abzugrasen. Sofern es nicht der eigene Baum ist.  🙂

Die verwendeten Kastanien habe ich wieder getrocknet. Ich will ausprobieren, ob das nicht z.B. als Putzmittel noch etwas hergibt. Dieser Test steht allerdings noch aus.

Marshmallows

Marshmallows gehören nicht unbedingt zu meinen Lieblingsnaschereien. Ja, ich nasche gern, Schokoloade am liebsten. Außerdem backe ich sehr gerne Kekse und Kuchen. Wobei ich da auf Dinkelvollkornmehl und wenig Zucker setze bzw. diesen auch mal durch Honig & Co. ersetze. Dass ich jetzt ausgerechnet auf die Idee komme, Marshmallows zu machen – hätt ich selber nicht gedacht! 🙂

Dank Youtube und Chefkoch (bei letzterem hab ich sogar meinen Adblocker deaktiviert, weil ich das nur als fair empfinde) ist ein passendes Rezept schnell gefunden. Ich hab jedoch nur die halbe Menge gemacht, weil ichs ja nur mal ausprobieren wollte:

  • 150 g Puderzucker (bzw. normaler Zucker selbstgemahlen)
  • 1 Pck. Gelatinepulver
  • 90 ml Wasser
  • Vanillezucker, Salz

Gelatine in Wasser auflösen, etwas quellen lassen, dann kurz aufkochen. Wer Sofort-Gelatine benutzt (wäre entsprechend 1/2 Pck. = 15 g), kann sich das Aufkochen sparen.

Puderzucker in eine große Schüssel geben, Vanillezucker und Prise Salz dazu. Gelatinemasse dazu und – losrühren! Wer eine Küchenmaschine hat, sollte die benutzen, ansonsten ist der Handmixer gefragt und ein bisschen Geduld. Unter fünf Minuten wirds selbst bei der Turbostufe nichts, realistisch sind gut zehn Minuten Rührzeit einzuplanen. Bis  eine deutlich an Volumen zugenommene, schaumig-cremige Masse entstanden ist. Ca. doppelt bis dreifach sollte die Menge werden.

Eine Form dünn mit Öl ausstreichen und mit einem Puderzucker-Stärke-Gemisch (1:1) ausstäuben. Nun kann die ganze Masse dort hineingegeben und glattgestrichen werden.

Ich wollte noch ein bisschen experimentieren, also habe ich nur einen Teil rein. Ein Drittel habe ich in eine andere Schüssel und mit Marmelade eingfärbt. Nicht nachmachen! Oder nur eine ganz geringe Menge nehmen. Dieses Drittel wurde bei mir jedenfalls nicht fest, das behielt die Konsistenz von Dessert. (Geschmeckt hat es trotzdem 🙂 ) Färben also besser mit Lebensmittelfarbe. Alternative wäre vielleicht, kleine bunte Zuckerkügelchen einzustreuen? Kann ich mir gut vorstellen.

Das letzte Drittel habe ich mit

  • einer kleinen Hand voll grob gehackter gebrannter Mandeln
  • einem EL  Sonnenblumenkernen
  • ca. 1 TL gemahlene Mandeln und
  • 1 TL Kakaopulver vermischt

(was halt grad so da war). Ebenfalls in die Form damit:

Marshmallow-Masse

Links die Original-Masse (mit den restlichen Klecksen Schoggi-Nuss), in der Mitte die missglückte Marmeladenfärbung und rechts die Schoggi-Nuss-Variante.

Das darf nun einige Stunden trocknen – nicht im Kühlschrank. Über Nacht schadet auch nicht. Dann mit Puderzucker-Stärke-Mischung bestäuben und aus der Form stürzen. Die jetzt schön fluffig-feste Masse (Also, bis auf das in der Mitte *g*) in mundgerechte Stücke schneiden oder mit Plätzchenformen ausstechen. Messer ab und zu mit Öl „säubern“, dann gehts leichter.

Sämtliche Schnittkanten in der Puderzucker-Stärke-Mischung wenden. Ich hab ein bisschen was davon in die Aufbewahrungsdose mit rein und abschließend nochmal alles vorsichtig durchgeschüttelt. So verklebt nix und lässt sich gut essen.

Zwei von drei - Experiment geglückt, würde ich sagen :)

Zwei von drei – Experiment geglückt, würde ich sagen 🙂

Im Bild sieht man ein bisschen rosa, wo die mittlere Masse angegrenzt ist. Das stört aber nicht weiter. Wie gesagt: Ich bin eigentlich kein Fan von Marshmallows. Aber ich schwöre, dass die selbstgemachten hier richtig richtig extrem lecker sind (da ist das Schüssel-ausschlecken schon eine wahre Freude!) – obwohls ja praktisch nur Zucker ist.

Mit der Nuss-Schoggi-Variante eröffnen sich eine Vielzahl an Möglichkeiten und ich werde das Experiment auf jeden Fall wiederholen. (Dann aber ohne Marmeladen-Variante).

Halloween naht ja schon langsam; wer ein Fest plant, sollte dieses Jahr die Marshmallows ruhig mal selber machen. Mit Totenkopf-Ausstechformen o.ä. kommt das sicher gut rum. Grob gehackte Nüsse, vielleicht noch ein bisschen kleingehackte kandierte Früchte (oder Gummibärchen) dazu, schon hat man wunderbar „geronnene Kotze“ – ekliger gehts doch nicht mehr oder? 🙂

Viel Spaß beim Nachmachen! Und auch an alle, die gerne und überwiegend gesund leben – ab und zu mal sündigen ist erlaubt! 🙂

Ich habe außerdem noch Gummibärchen selbst gemacht. Die sind geschmacklich richtig gut geworden (mit Glühwein). Aber die Konsistenz … zwar fest, trotzdem glibberig. Nee, das hat mir nicht gefallen, daher gibts da auch kein Rezept dafür.  🙂

 

Von Tüten, Recycling, Vorbildern und EIS!

Schimmelpilze als Batterie-Recycler?  Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Lt scinexx.de sollen dabei bis zu 85 % des Lithiums gebrauchter Batterien extrahiert werden können. Spannend!

Sallys Welt ist euch ein Begriff? Die hat ein supertolles Video online gestellt, in welchem sie erklärt, dass und warum sie wieder als Lehrerin arbeiten will und daher ihre Youtube-Tätigkeiten etwas zurückschrauben wird.  Klipp und klar sagt sie auch, dass sie es zwar schön findet, wenn sie von anderen als Vorbild gesehen wird – aber bitte nicht in ihrer Eigenschaft als Youtuberin! Das ist kein Beruf und man möge doch bitte „was Anständiges“ lernen.  🙂 Vorbild als Köchin und Bäckerin, als Mutter und Lehrerin ist sie gerne. Aber halt nicht als Youtuberin! – Mit solch einer Aussage ist sie in meinen Augen ein sehr gutes Vorbild! 😉

Ein echtes Schlüsselerlebnis hatte ich auf how-to-recycle – da sind richtige Kunstwerke darunter! Selber Ort, Plastikrecycling. Eine Badetasche aus „Knistertüten“ hab ich selber schon mal gehäkelt. Ist eine Sauarbeit, aber schaut schön aus!

Statt Plastik lieber ein wolliges Einkaufsnetz? Da gibts die Anleitung bei Grimmskram dazu.

Gedanken zu Plastik oder Glas oder Mehrweg und Einweg macht sich der Herbstwald. Lesenswert!

Das Beste zum Schluss: Ein wunderbares Eis-Rezept von Lilamalerie. Just heute hab ichs nachgemacht. Naja, nicht ganz, ich habs ein bisschen abgewandelt. Statt gezuckerter Kondensmilch hab ich normale genommen. Nicht, weil es im Laden keine gegeben hätte, sondern weil ich in erster Linie die frischen Früchte durch Marmelade ersetzen wollte. Und da brauchts nicht noch extra Zucker in der Milch, wenn ich den in dem Fall in den Früchten schon drin hab.

Mein Fazit: Wirklich wunderbar cremig (auch wenn die Butter doch ein bisschen gebazzelt hat. Ich bin mit dem Pürierstab nochmal drüber. Beim nächsten Mal vielleicht besser mit einem Teil der Milch erwärmen/schmelzen…?). Es wurde übrigens Zwetschgen-Eis. Soo legga (leider kein Foto). Und ich hab tausend Ideen für weitere Variationen. Ein super Rezept. Schade, dass mir das nicht schon ein bisschen eher über den Weg gehüpft ist.

Ich hoff, es ist die eine oder andere Inspiration für euch dabei – und das Eis kann ich wirklich wirklich sehr empfehlen! 🙂

was ich mit euch teilen will

Es wird allerhöchste Zeit, mal wieder meine Links mit euch zu teilen! Ich fang auch gleich mit dem Freebie von pattydoo für eine flexible Buchhülle an – die will ich unbedingt noch nähen!

Ebenfalls schon etwas älter ist der folgende Link. Allerdings find ich die Umweltverschmutzung durch „togo“-Wegwerfbecher so furchtbar, dass ich überall, wo ich auf wirklich gute Alternativen stoße, dies unbedingt weiterverlinken will. Auch wenns mal länger dauert. Hier also via GrimmskramCoffee to go – umweltfreundlich.

Nochmal was „altes“ – bei makeitsmall ist der Name Programm: Die Mini-Patchworkes müsst ihr euch einfach ansehen, das ist soo bezaubernd!

Was ich inzwischen ausprobiert habe: Zeitungsgarn herstellen. In der Handmade war das vorgestellt: Zeitung in Streifen schneiden, diese verzwirbeln, aneinanderfügen, verzwirbeln… Die Finger werden dabei schwarz und tun auch irgendwann ziemlich weh, aber irgendwie cool ist das Ergebnis dann doch.

Auf gruenerwirdsnimmer ein sehr nachdenklicher Beitrag Zwischen Bangen und Hoffen – Umweltverschmutzung und -Zerstörung einerseits, Erfolge und Hoffnungen andererseits. Das was die Einzelne von uns tun (bzw. lassen) kann, ist meist nicht weniger als ein Tropfen auf dem heißen Stein. Allerdings können viele Tröpfchen auch ne Menge bewirken…

… Und dass man niemals zu alt ist, umzudenken und vor allem umzuhandeln, zeigt der Beitrag von alternulltiv – alles ist möglich! 🙂

Auch bei quarkimpfandglas wird nach Verbesserungen gesucht bzw. gefunden: plastikfreie Alternativen zu Textmarkern.

(Boah, dieser blöde Mini-Link-Einfüg-Dialog nervt echt. Warum geht beim Beitrag-Erstellen nicht gleich des normale Fenster auf wie bisher? Gehts euch auch so? Dass zu viele „Verbesserungen“ eigentlich immer nur von etwas, das gut war, wegführen? Aber das grad nur so nebenbei…)

Was hier themenmäßig fast offtopic ist: chakren.net – eine sehr informative Seite zu den Chakren. Mit allen Infos, mit Meditationsvorschlägen. Gefällt mir sehr gut.

Nosi spricht mir oft aus der Seele – da wirds wirklich Zeit, dass ich den hier auch mal mit verlinke. Diesmal gehts um die Informationsflut gerade bei Katastrophenfällen, wie wir sie in jüngster Zeit ja mehr als genug hatten. Wozu bitte eine Sondersendung, ein Brennpunkt nach dem anderen zu einem Zeitpunkt, an dem noch niemand weiß, wissen kann, was überhaupt genau geschehen ist? Aber nein, man muss ja zeigen, dass man am Puls des Geschehens ist, dass man schnell ist und mithalten kann. Aber muss man wirklich immer vornedran sein? An den schönen Spruch von „Keine Information ist besser als falsche Information“ kann sich im sogenannten Informationszeitalter wohl niemand mehr erinnern. Und so wird weiter Panik verbreitet, Angst geschürt. Anstatt dass die „richtige“ Presse die Panikmache der sogenannten „Sozialen Medien“ entlarven und runterbremsen würde, bläst sie noch ins selbe Horn. Aber lest lieber selber beim Nosi – der hat das viel besser formuliert!

Dann hab ich noch einen Link in eigener Sache: Ich hab meinen „Hauptwohnsitz“ zauberweib.de nun endlich renoviert. Vielleicht ist ja der Link oben „Frame nachladen“ schon aufgefallen – der führt jetzt zu meiner neuen Dachseite, unter der all meine Seiten vereint sind.

Wie am Schnürchen

In letzter Zeit brauche ich viele Schnüre – um die Behältnisse in unserem Gefrierschrank zu beschriften, bzw. die Beschriftung (kleine Kärtchen) zu befestigen. Eine feste Schnur lässt sich relativ einfach auf unterschiedliche Weise herstellen:

Die Luftschlangen-Schnur:

Luftschlangenschnur

Für eine schöne feste Schnur die dünnstmögliche Häkelnadel für das Garn wählen und nach jeder Masche straffziehen.

Die Kordel:

Kordel 1

Feine Schnüre ergeben sich, wenn ein Faden einfach in sich gedreht wird. Dazu an einem Ende einen Knoten machen, damit es sich befestigen lässt. Ich mach das immer mit einer Stecknadel auf der Sofalehne.

In das andere Ende eine Schlinge legen, Stift oder Stricknadel durchschieben und dann drehen, drehen, drehen – bis sich das Garn beim leichten Ent-Spannen zu kringeln beginnt.

Auf Hälfte legen, das Ende mit den beiden Enden verknoten, sich verdrehen lassen. Fertig. Im Bild ist unter der fertigen Kordel eine Luftmaschenschnur zu sehen:

Kordel und Luftmaschenschnur

Wer längere Schnüre braucht und ein Spinnrad oder Spindel sein eigen nennt, kann natürlich auch damit in die Kordelproduktion gehen. Schließlich ist Wolle-spinnen im Grunde nichts anders als Kordel-drehen 🙂

Für kurze Schnüre können auch sehr gut Wollreste verdreht werden.

flechten 1

Flechtschnur:

Als Alternative – die allerdings bereits etwas aufwändiger ist – möchte ich noch kurz das Flechten vorstellen:

Hierzu drei Schnüre an einem Ende zusammenknoten und dann immer den äußeren Faden nach innen legen: rechts – links – rechts – links… Ergibt einen schönen kleinen Zopf:

Flechtschnur

Daraus ergeben sich auf recht einfache Art feste Schnüre, die gefriergeeignet sind und auch gut aus Resten gearbeitet werden können.

Wer schönere Schnüre – z.B. für Armbänder o.ä. – herstellen möchte, wird ganz sicher auf Youtube fündig zu den unterschiedlichsten Flecht- und Knüpftechniken.

Hier stand der schnell-&-einfach-Aspekt im Vordergrund: kleine Kärtchen lochen, beschriften mit Inhalt und Datum, Schnur durchziehen, festbinden. Einfrieren.

Außerdem habe ich auf dem Gefrierschrank eine Liste liegen, in die ich alles eintrage, was ich einfriere. So sehe ich, was drin ist, ohne lang bei geöffneter Tür suchen zu müssen (ist der Auflauf noch drin oder haben wir den doch schon gegessen?)

Durchstreichen nicht vergessen, wenn etwas entnommen wird! 🙂

Flaschenschutz

Wenn ich Saft kaufe, nervt mich das Geklappere der Glasflaschen schon ziemlich. Deshalb habe ich mir aus Wollresten einen Flaschenschutz gehäkelt:

2016_05flaschenschutz

Ich kaufe immer drei Flaschen, deshalb auch ein Dreier-Flaschenschoner.

Zunächst werden die Böden gehäkelt. Also drei runde Deckchen (bzw. Achtecke) in Größe der Flaschenböden. Dazu drei LM zum Kreis schließen, 8 fM reinhäkeln, mit einer KM+LM die Runde schließen. Ab jetzt alles weiter in halben Stäbchen:

In jede Masche 2 hSt  häkeln = 16 M.
*2 hSt, 1 hSt* – wdh. = 24 M.
*2 hSt, 1 hSt, 1 hSt* – wdh. = 32 M.
usw., bis die benötigte Größe erreicht ist.

Das ganze dreimal – oder eben so oft, wie du es benötigst. Beim dritten Boden den Faden nicht abschneiden, wir häkeln gleich weiter.

Tipp: Wenn du auch so seltsame Wolle hast, wie ich hier, die es unmöglich macht, Vorder- und Rückseite auseinander zu halten, markier dir die drei Innenseiten mit je einer Sicherheitsnadel o.ä.

Es werden nämlich alle drei Teile zusammen – also in einem Stück – nach oben gehäkelt. Von vorne nach hinten nach vorne nach hinten… Ohne Punkt und Komma, es werden keine Reihen geschlossen, es geht einfach immer weiter:

flaschenschutz

Du beginnst beim gelben Punkt (linker Boden), einmal komplett rum. Dann häkelst du direkt am mittleren Boden weiter (der grüne Bogen) – die Hälfte. Und weiter gehts mit dem letzen Boden, hier komplett rum, alle Maschen häkeln.

Jetzt „hüpfst“ du zu der bisher noch nicht gehäkelten Hälfte des mittleren Bodens (hier braun) – einfach mit der nächsten Masche weiterhäkeln, die Runde vollenden.

Nun stehst du fast wieder am (gelben) Ausgangspunkt. Wieder über die Kreuzung „hüpfen“ und mit der nächsten Masche weiterhäkeln.

So geht die Achterbahnfahrt immer weiter. Gerade am Anfang ist es hilfreich, die Maschen zu zählen. Und stur drauf achten, dass die Innenseite innen bleibt. Auch das ist am Anfang etwas verwirrend, weil sich die Häkelrichtung ja immer wieder ändert: Bei den beiden äußeren Ringen häkelst du von außen, beim mittleren von innen.

Einfach unbeirrbar weiterhäkeln, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. An einem Kreuzungspunkt enden. Faden vernähen. Fertig.

Der Flaschenschoner kommt in eine Baumwolltragetasche und sorgt dafür, dass nichts mehr klirrt und klappert oder gar zu Bruch geht! Bei mir sind die Flaschentaschen groß genug, dass die Flaschen leicht rein- und rausgenommen werden können.

Wenn du statt Saftflaschen Joghurtgläser zu transportieren hast, passt du die Größe entsprechend an. Eine ungerade Anzahl (z.B. fünf oder sieben) kannst du auch im Kreis anordnen.

 

Seifenreste? Resteseife!

Natürlich sammle ich Seifenreste und vor drei Monaten ungefähr hatte ich genügend zusammen, um daraus Resteseife zu machen. Nichts einfacher als das:

Seifenreste zerkleinern – entweder in ein Tuch schlagen und drauftreten oder mit einer Raspel reiben oder mit einem Messer schneiden/hacken – irgendwie halt klein bekommen 🙂

In der Zwischenzeit schon mal den Wasserkocher einschalten. Auf 50 g Seifenreste kommen 50 ml kochendes Wasser. Lässt sich leicht merken.

Tja, und das wars dann eigentlich auch schon. Umrühren, fertig. Natürlich kann man das Gemisch auch in einen Topf geben und so lange erwärmen und rühren, bis sich alles gelöst hat. Bei der schnell-&-einfach-Methode hier ist es aber so, dass es etliche feinere Krümel gibt, die sich schön brav auflösen und somit genügend Flutschigkeit vorhanden ist, um auch die größeren Bröckchen, die sich nicht auflösen, mit zu verbinden.

Wer mag, kann das Rezept noch verfeinern; z.B. mit etwas Olivenöl und/oder Lavendel-/Orangen-/wasauchimmer-Öl. Letzteres würde ich ich lassen, wenn es sich um unterschiedliche Seifen-Reste handelt. Da sollten genügend Duftstoffe drin sein 🙂

Ganz fertig isses natürlich noch nicht, es muss noch in eine Form rein. Die gute Nachricht: Es muss nix eingefettet werden. 😉 Wer keine Förmchen hat (oder das Muffins-Blech nicht für die nächsten Wochen besetzt haben möchte), nimmt einfach eine Kaffeetasse (notfalls leere Joghurt-Becher) – es muss halt nach oben hin weiter werden, logo.

Die Masse zieht sich ein bisschen zusammen über die Reifezeit, aber nicht sehr. Also Kaffeetasse höchstens zu einem Drittel befüllen.

Die schlechte Nachricht: Es dauert jetzt wirklich ca. ein Vierteljahr, bis die Masse aus- und durchgetrocknet ist. Da ist Geduld gefragt.

Meine Empfehlungen:

  1.  Die Förmchen am besten irgendwo außer Sichtweite (und trocken natürlich!) lagern, dann ist die Versuchung nicht so groß, mal nachzusehen.
  2. Egal wie groß die Neugier und die Ungeduld sind: Mindestens (!) zwei Wochen warten, bis man die Teile aus den Formen nimmt. Man kann sie natürlich in der Form drin lassen. Wenn das Muffins-Blech aber gebraucht wird – trotzdem zwei Wochen warten!
  3. Wer Punkt zwei ignoriert hat und jetzt vor Seifenbrösel steht: Auch kein Problem, nochmal mit etwas (max. zu 1/3) kochendem Wasser aufgießen, durchrühren und ab ins Förmchen. Diesmal aber wirklich zwei Wochen warten!

Und so siehts dann aus:

2016_06resteseife02

(Nein, das ist nicht die gesamte Ausbeute, nur das schönste Exemplar 🙂 )

Seife aus Resten herstellen ist wirklich total einfach. Zum Sammeln der Reste nehme ich eine Seifenschachtel. Wenn die voll ist, gibts wieder Nachschub.

Probierts einfach aus, und erzählt/verlinkts mir in den Kommentaren – ich freu mich auf eure Fotos!

Sommer(Wasser-)Loch

Tja, also ob des mit dem Sommer heuer noch was wird? Ich erinnere mich an früher, da wurde in den Sommermonaten (Mehrzahl! Meist so von Mai bis September-Oktober) die Heizung komplett abgeschaltet. In diesem Jahr freuen wir uns schon, wenn wir mal einen Tag lang die Heizkörper nicht aufdrehen müssen… 😦

Nachdem es also nichts mit draußen ist, habe ich mich mit einem neuen alten Projekt befasst: früher oder später wird Thingamablog wohl nicht mehr laufen und dann brauchts einen Plan B fürs Zauberweib. Und den hab ich mir zusammengebastelt, bzw. bin noch dabei.

Ein paar Links hab ich aber trotzdem noch für euch:

Deo selbstgemacht gibts bei langsamerleben – allerdings ein Rezept mit Alkohol; falls da wer empfindlich drauf reagiert.

Grenzen setzen – darüber schreibt die Bergzauberin und bringt gleich noch gute Tipps und Übungen dazu mit.

Eine wundervolle Hymne an die Göttliche Mutter findest du in diesem Beitrag von trans-information.net. Nimm dir die Zeit, diese Zeilen in Ruhe und Bewusstheit durchzulesen.

VonKarin gibt es viele tolle Ideen: Fußball-Upcycling, coole Lesezeichen, ebenfalls upgecycelt 🙂 Oder die Eiche im Wohnzimmer.

Schon etwas älter (in Internet-Zeitrechnung) ist diese Transformation von Marabunte. Mutig oder irre? Dachte ich noch bei den ersten Fotos 🙂 Aber das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.

Nochmal up-/recycling-basteln für alle: Geldbörsen aus Tetrapak – die genaue Anleitung gibts auf smarticular.net.

Besser als Verpackungsrecycling ist Verpackungvermeidung. Deshalb gibts hier noch eine 5-Minuten-Terrine selbstgemacht, natürlich im Glas. Damit bin ich wieder bei langsamerleben und der Kreis ist geschlossen 🙂

Ich hoffe und wünsche, dass der Sommer doch noch vorbeikommt und ein Weilchen bleibt… so bis Ende September wäre nett. Gern auch Oktober.

So oder so: habt eine schöne Zeit und macht einfach das beste draus! 🙂