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Upcycling im Haushalt

Marias Spüllappen wollte ich längst ausprobieren und im Zuge meiner andauernden Räumaktion bin ich unter anderem auch dazu endlich gekommen:

spuellappen

Vorher hatte ich ein kleineres Format genäht, das war mir zu unhandlich. Die hier haben genau die richtige Größe für mich: Ein altes Geschirrtuch wird zu zwei Spültüchern.

Das Geschirrtuch halbieren, auf die Hälfte zusammenlegen (schöne Seite nach innen) und zusammennähen. Ich habe dabei eine Ecke offen gelassen – das geht leichter zum Wenden als eine gerade Kante und ich nähe an dieser Stelle anschließend den Aufhänger dran. Megastylish! *gg*

Vorm Wenden die gesäumten Kanten abschneiden. Daraus wird der Aufhänger gefertigt. Bei der nächsten Upcycling-Aktion werde ich die verzackeln, das habe ich mir hier gespart und fängt natürlich schon zum Ausfransen an. Zum Verzackeln nehme ich statt des einfachen Zick-Zack-Stiches lieber den ZickZick-ZackZack-Stich, der hält besser.

Wenn alles  gewendet und gebügelt ist, wird der Aufhänger im Eck festgesteckt und noch einmal  komplett nah am Rand drübergesteppt, dann sieht das ordentlich aus und hält auch gut.

Maria hats viel besser und ausführlicher beschrieben, guggt euch das bei ihr nochmal an. Es ist eine einfache und sinnvolle Upcycling-Idee; ich habe die Spüllappen inzwischen ausgiebig in Gebrauch und bin total begeistert – bitte nachmachen! 🙂

Da ich viel am Rumräumen bin, habe ich weder Zeit noch Nerven, mich (auch noch) um Dinge zu kümmern, die nicht damit im Zusammenhang stehen. So trenne ich Pullis auf, anstatt welche zu stricken (ich lese im Internet fast überall „aufribbeln“ – bei uns heißt das „auftrennen“), ich häkle Glaskleidchen für meine Kochlöffel und bastel mir Schubladen aus alten Kartons. Dazu habe auf zauberweib.de schon etwas geschrieben.

Ein Utensilo für meine ebenfalls angewachsene Sammlung an Stricknadeln*) habe ich noch genäht. Ebenfalls Upcycling, funktionell und sieht schön aus. Mit Stefanies Nadelrollen-Variante von gehtnichtgibtsnicht kann meins aber nicht anstinken – das ist wirklich das Modell DeLuxe!

Jedenfalls ist die Räumerei der Grund, warum es hier selbst für meine Verhältnisse sehr ruhig ist. Bei euch lese ich ziemlich regelmäßig mit und so weiß ich, dass ich nicht die einzige bin, die derzeit arg im echten Leben aktiv ist und somit weniger Zeit fürs virtuelle bleibt.

Ich wünsche euch allen einen wundervollen Frühling, habt Spaß am Frühjahrsputz oder womit auch immer ihr beschäftigt seit. Allen Bikerinnen und Bikern wünsche ich eine unfall- und blitzfreie Saison: Kommt gut an und gut wieder heim.

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*) Ich habe einen ganzen Abend lang nur Stricknadeln sortiert. Verbogene, unvollständige oder sonst nicht mehr funktionelle Sets und Nadeln habe ich aussortiert. Doppelte, bzw. dreivierfünffache Sorten habe ich gespendet. Alles zusammen gefühlte fünf Kilo, die das Haus wieder verlassen haben. Und trotzdem ist meine Sammlung sehr deutlich gewachsen. Ich glaube nicht, dass ich in diesem Leben nochmal Strick- oder Häkelnadeln kaufen werden muss.

Alles selbst gemacht

Heute gibts lauter Inspirations-Links. Lasst euch einfach anstecken 🙂

Absolut süße Schmusekätzchen samt Schnittmuster und Anleitung gibts auf gkkreativ.

Knete selbermachen ohne Alaun; die Zutaten dürfte jedeR zuhause haben. Maimucks verrät das Rezept.

Trinkflaschen aus Glas brauchen fast zwingend eine schützende Hülle, wenn sie unterwegs zum Einsatz kommen sollen. Eine ganze Menge Vorschläge mit Anleitungen gibts bei smarticular.

Wie man für Stofftaschentücher eine Umhüllung – ähnlich der Papiertaschentücherverpackung  – näht, zeigen die Gruene(n)zwerge.

Schöne MappenKarin zeigt, wies geht! Und noch ganz frisch: Ein einfaches „Schlampermäppchen“ – für Wortverspielte geradezu ein Gedicht 🙂

JudysDiesundDas hat ein sehr pfiffiges Stiftemäppchen gepostet – samt Anleitung und Schnittmuster. Mal ganz anders.

Soweit mal wieder von mir – viel Spaß beim Selber machen!

Noch einen Nachtrag: aufm Zauberweib gibts auch mal wieder was Neues zu lesen und zu sehen.

Schnellupdate

Endlich mal wieder Neues gibts beim Zauberweib. Das war mehr als überfällig! Danken möchte ich an dieser Stelle ins Unbekannte: Zum Einen für meinen neuen Bügelbrettbezug. Das stand schon lange an, bis ich irgendwo in den Tiefen des WWW auf die geniale Idee gestoßen bin, den Stoff auf den Boden zu legen, Bügelbrett umgedreht draufstellen und dann einfach nur drumrum schneiden. Stecken, heften, nähen. Bändel einziehen, fertig.

Mir gings echt immer ums Ausmessen, das gerade hinzubekommen. In meinem Perfektionswahn bin ich auf die einfachste und nahe-liegendste Idee nicht gekommen. *aufdiesirnhau* Danke für diese Erleuchtung, liebes Bloggerwesen! Wenn du dich hier angesprochen fühlst bzw. jemand weiß, welchen Beitrag ich meine, bitte Bescheid sagen, damit ich einen Link einfügen kann.

Das gilt auch für die nächste Idee – nämlich Möhrenpesto! Ich liebe Gelbe Rüben! Neulich hab ich wo gelesen, dass sich aus dem Möhrenkraut auch prima Pesto machen lässt. Das musste ich natürlich ausprobieren. Radiesli-Pesto kenn ich bereits; das schmeckt zwar ein bisschen nach Chlorophyll, passt aber hervorragend zu Gegrilltem.

Also hab ich aus dem Handgelenk Pesto mit Möhrengrün gezaubert: Grünzeug, Sonnenblumenkerne (die mag ich am liebsten), ein bisschen Salz, etwas Öl, alles pürieren. Am Schluss noch frisch geriebenen Parmesan dazu. Boah, totales Geschmackserlebnis! Vielen Dank für diese Idee, bin megabegeistert!

Schönen Sonntag euch allen!

 

Gewerkelige Links

Mal wieder ein paar schöne Links – diesmal gehts hauptsächlich rund ums Gewerkeln:

Frolein K. hat eine wunderschöne Lace-Kette gehäkelt. Ein traumhaft schönes Lace-Tuch (gestrickt) gibts auf dem Feinmotorik-Blog. Bei Leckeremasche wurde ein superschöner Mandala-Teppich gehäkelt. Ich geh mal davon aus, dass der Rohstoff (Stoffgarn) dafür selbstverständlich aus alten Tshirts gefertigt und nicht fertig gekauft wurde. Weil das geht ja wohl gar nicht! 😉 Auf CherryM. ein supersüßes Einhorn – gehäkelt. *schmacht*

Auch wenn grad eher kein Grill-Wetter ist – ein Mayonnaise-Rezept kann frau immer gebrauchen. Natürlich ohne Ei! Frisch von der Trüffelsau.

Wenn ihr mal ein wirklich oberhammer-megageiles, voll durchdachtes, einfach nur genial-schönes Nähzimmer sehen wollt, dann guggt mal bei Rebecca vorbei. Viele Fotos mit vielen Details, die zum Nachmachen inspirieren. Aber vorsicht: Dort ist alles so schön aufgeräumt, da bleibt der Neid fast nicht aus. Es ist sooo schööön! Echt! Anschaun! Schwelgen! 🙂

Noch zur Sommersonnwende/Litha ein paar Gedanken und Inspirationen hält die Wilde Wölfin bereit. Dort ist übrigens auch ein sehr schönes, zum Fest passendes, Ojo de Dios zu sehen. Und ich bleib gleich noch mal bei ihr – ein sehr schöner spiritueller Blog mit immer wieder neuen Anregungen! Passend zur Urlaubszeit ein Beitrag zum Thema Reisealtar. Sehr gelungen!

Meine absolute Lieblings-Spiri-Seite ist nach wie vor die von Cambra Skade. Hier z.B. ein sehr schöner Beitrag zur Null. Es ist so genial, wie diese Frau die Dinge verrückt und somit richtig stellt. Hach, traumhaft! 🙂

Und bevor hier noch Klagen wegen fehlendem Cat-Content kommen – den gibts frisch auf zauberweib.de 🙂

Ich wünsch euch allen eine gute Woche und hoffe, dass der Sommer sich wieder bei uns meldet und bis Mabon erhalten bleibt!

Alles schön und gut :)

Jaja, ich weiß, Überschriften sind soo wichtig fürs Pageranking und für die Hits und die Statistik und die Klicks und und und und. Ich will aber einfach nur ein paar schöne Links mit euch teilen 🙂

So hat Nunu Kaller in ihrem Blog einen Beitrag über eine Designerin geschrieben, bei der eine ihre Kleider selber designen kann. Macht keinen Sinn, der Satz? Einfach mal hinklicken 😉

Tina zeigt auf ihrem Blog 17 kreative Ideen, um Wollvorräte zu präsentieren. Mein persönlicher Favorit ist ja der Woll-Baum, bzw. -Bäume. Allerdings in einem Katzenhaushalt eine utopische Vorstellung… 🙂

Womit ich direkt zum nächsten Link übergeleitet habe: Wenn Tiere beim Yoga stören. Den Video-Beitrag hab ich auf dem Lebeblog gefunden. (Nein, Tiere stören nicht beim Yoga. Das ist totaler Blödsinn. Sie machen mit uns Yoga. Aber sie stören nicht! Nur damit das klar ist! *gg*)

Ich bleib gleich mal dort und hab noch ein Video gefunden: Mr. Ramesh über den Umgang mit Angst. Unbedingt anschauen!

Internetadressen auf Autos zu veröffentlichen bringt wirklich was. Auf jeden Fall, wenn das Auto auch noch eine total schön-bunte Türbemalung hat. Da muss die BunteSchwester einfach hinklicken. Hinter jackyart.nl verbirgt sich eine Niederländische Künstlerin (ok, das war jetzt fast zu erraten *g*), die u.a. wunderschöne bunte Figuren erschafft. Ein bisschen erinnern sie mich an Niki de Saint Phalles Nanas, dennoch sind sie ganz klar eigen-artig. Also kein „billiger Abklatsch“ – höchstens inspiriert von. Und sowas darf man ruhig sehen, finde ich. Als Kunstbanausin, die schön findet, was ihr gefällt. Einfach so. 🙂

Karin schaffts immer wieder, mich zu begeistern, ich kann nix dafür 🙂 Aber die Idee mit den belampenschirmten Weingläsern als Teelichtleuchten muss ich einfach verbreiten. Einfach. Genial. So was mag ich! 🙂

Apropos einfach genial und man muss nur drauf kommen…. die neuesten Forschungsergebnisse gehen ja in die Richtung, dass die Menschheitsentwicklung – Kulturbildung durch eine Änderung im Hormonhaushalt hervorgerufen wurde. Bzw. damit einhergeht. Nämlich: Weniger Testosteron – mehr Kultur. Nachzulesen im scinexx-Magazin.

Dazu passend der Erzählmirnix-Blog. Da gibts Comics, Katzenzeug, Psychozeug, Mann-Frau-Kram … ich hab gestern den halben Abend damit verbracht, mich dort durchs Archiv zu lachen!

Das Beste zum Abschluss, so heißt auch mein neuer zauberweib-Beitrag, bei dem ich mein neuestes Upcycling-Projekt vorstelle und ein Langzeit-Projekt abgeschlossen habe.

Und was gefällt euch an Kunst? Oder anders gefragt: Wie oder was muss Kunst für euch sein, damit ihr es schön findet? Farben? Linien? Töne/Musik? Sprache? Gesprochen oder geschrieben? Düfte oder Geschmack? Gefühle, die hervorgerufen werden? Ganz was anderes?

Ein-zwei Rätsel

Weil es grad nochmal so schön zum plastikfreien Juli passt – obwohl eigentlich ja gerade nicht, weil… aber guggt selber:

Was ist das wohl?

Na, ne Idee, was das ist? Bzw. geworden sein soll?

Und das hier? Hier ne Idee?

Und was ist das?Ja, das ist gleich viel klarer, oder? 🙂

Kleiner Tipp: Es sind zwei verschiedene Dinge.

Und die Auflösung findet ihr auf zauberweib.de.

Häkeln, nähen, usw.

In meinem Linkordner hat sich schon wieder einiges angesammelt, das ich teilen will. Diesmal ist Handarbeiten das Thema – keine Angst, wir fangen ganz einfach an:

Miri zeigt & beschreibt, wie sich ein Haarband schnell und einfach selber machen lässt.

Nochmal Miri, diesmal aber in einem Gastbeitrag auf Kleinekleinigkeit: Maxirock selbst genäht. Ebenfalls ganz unkompliziert. Ich bin den Jersey-Bündchen gegenüber ja nach wie vor sehr skeptisch. Das hält? Fühlt sich nicht an, als wenn ständig alles rutschen würde? Leiert nicht aus? Wenn ihr da Erfahrungen dazu habt, bitte gerne in den Kommentaren austoben! 🙂

Der Name des Haekelliebe-Blogs ist Programm: Aktuell werden die Juli-Häkellieblinge gesammelt.

Karin ist auch wieder dabei; sie hat gestreiften Zwirn gemacht. Bemalt. Lest selber 🙂

Bevor ich weiterschreib, eine Warnung: Sucht nie, nie und nie und niemals nicht auf Pinterest nach „quilt“ (oder häkeln, nähen, stricken, zentangle, basteln, …).  Haltet euch von Pinterest am besten ganz fern, weil es ist unglaublich, wie viel Zeit eine dort verbringen kann – aber es gibt auch sooo viel Schönes zu sehen! Und immer wieder neue Inspirationen… hach… 🙂

z.B. eine Autodecke, die den Namen wirklich verdient hat.  Oder hier – warum Quilten in einem Katzenhaushalt noch mal ne extra Herausforderung ist.

Ich glaub, so ganz den Sinn als „Linksammlung“ hab ich bei Pinterest noch nicht erfasst. Ich nutz es halt immer zum Bilderguggen und find es sehr praktisch, dass ich dabei auch sofort zur Originalseite klicken kann. Blöd is halt der Suchtfaktor… 🙂

Beim Bilderguggen kann eine ja schlecht nebenbei noch stricken oder nähen – aber Marzipanpops naschen, das geht. Pamelopee zeigt, wie die gemacht werden. Ich liebe Marzipan!

Das wars mal wieder an dieser Stelle von mir.  Habt eine zauberhafte Woche!

Neues Sommerkleid

Naja, so wirklich neu isses eigentlich ja nicht. Ich hab ein altes Kleid zerlegt und ein neues draus gemacht. Erzählt hab ich davon auf zauberweib.de

Origami-Tasche

Wie in diesem Beitrag schon erwähnt, habe ich mir u.a. die Origami-Tasche genäht. Und zwar nach dieser Anleitung – allerdings gibt’s da mehrere brauchbare im www.

Naja, ich hab nicht ganz nach Anleitung genäht. Meine hat nicht die 90-60-90-Modelmaße – ähm, 90:30 – sondern ich hab sie verkleinert auf 60:20. Für die Außenseite Blümchenstoff, innen lachsorange. Wobei ich die Nähte so genäht habe, dass sie als Wendetasche funktioniert:

Origami-Tasche außen

Origami-Tasche innenInzwischen habe ich in der Mitte noch einen „Verschluss“ drangenäht: Auf der einen Seite eine Schlaufe (Schläufchen) aus dünnem Gummiband, auf der anderen eine große kugelige Perle, die zum Verschließen in die Schlaufe eingehängt wird. So isses irgendwie nicht ganz so „naggich“ 🙂

Genäht war sie superschnell, supereinfach. Ich finde, das ist für AnfängerInnen eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass sie genau nähen können – der Schwierigkeitsgrad liegt dennoch nicht soo hoch, so dass am Ende ein echtes Erfolgserlebnis winkt!

Mein „Profi-Tipp“ zum Thema Nähen: Bügeln! Bügeln, bügeln, bügeln!

  • Nehmt euch die Zeit, die Stoffe zu bügeln, bevor ihr irgendwas macht.
  • Nehmt euch die Zeit, jede fertige Naht zu bügeln.
  • Nehmt euch die Zeit, nach jedem Nähvorgang das entstandene „Zwischenteil“ zu bügeln.

Ehrlich – so lästig das klingen mag, unterm Strich spart ihr euch eine Menge Zeit und sicher einigen Ärger. Ihr könnt mir in diesem Punkt echt glauben: Ich benutze mein Bügeleisen praktisch nur beim Nähen, Kleidung ist für mich generell bügelfrei. Wenn ich euch also den Tipp mit dem Bügeln gebe, könnt ihr mir da wirklich vertrauen! 🙂

Aber zurück zur Origami-Tasche. So optisch gefällt sie mir schon, nur der Henkel ist doch irgendwie zu kurz, oder? In der Größe, in der ich genäht habe, kann ich sie als „Hand-Tasche“ nehmen, aber in der Original-Größe ist sie ja eher als Einkaufstasche gedacht. Und da wäre doch ein längerer Henkel wesentlich bequemer und praktischer, oder?

Gegen die „Hand-Tasche“ spricht auch noch, dass sie mir dazu zu offen ist. Da müsste dann auf jeden Fall ein Reißverschluss oder wenigstens eine Verschlussklappe dran. Bei letzterem wär’s aber keine Origami-Tasche mehr.  Und die Reißverschluss-Variante möchte ich AnfängerInnen erst mal eher nicht empfehlen 🙂

Vielleicht für den kleinen Einkauf zwischendurch?

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P.S.: Mehr Gewerkeltes von mir gibt’s auf zauberweib.de.