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Bohemian Rhapsody

Achtung Spoileralarm! Wer den Film noch nicht gesehen hat, das aber noch nachholen will, sollte nicht weiterlesen, weil ich doch einiges aus dem Film verrate.

Falls du nicht weißt, ob du den Film sehen magst: Blödsinn, natürlich willst du. Und wenn du ungefähr irgendwo zwischen 1965 und 1980 geboren bist, isses sowieso Pflichtprogramm!

Ich weiß, ich bin spät dran – wir haben den Feiertag genutzt, die Bildungslücke endlich zu schließen und ich hab mich soo darauf gefreut. An Queen ist zwischen Mitte der 1970er und Freddies Tod Anfang der 1990er niemand vorbei gekommen. Und so war der Film auch ein bisschen eine Zeitreise in die Vergangenheit für mich. Ein großes Stück des Soundtracks meiner Jugend

Mich hat im Film beeindruckt, wie selbstsicher Queen praktisch von Anfang an waren. Sie wussten, was sie wollten, sie wussten, dass sie es konnten – und sind keine Kompromisse eingegangen.

Zu sehen, wie die Werke zustande kamen, der künstlerische Prozess, der jeweils stattgefunden hat – inklusive der Reibereien, Differenzen, die ganz offensichtlich dazu gehörten – hat mich fasziniert. Später, als Freddie auf „Egotrip“ in München war, wurden ihm Musiker zugeteilt, die seine Anweisungen befolgten und alles machten, was er wollte und sagte. Als er wieder zu seiner „Familie“ zurückgekehrt war, meinte er, genau das hätte nicht funktioniert. Eben diese Unstimmigkeiten, dieses Sich-zusammen-raufen hätte ihm gefehlt. Freddie Mercury mag die Galeonsfigur von Queen (gewesen) sein – aber Queen sind nur als Gesamtpaket brillant.

Genau das macht die Band aus. Sinngemäß hieß es am Anfang des Films, dass sie vier Außenseiter wären, die untereinander gar nichts miteinander zu tun haben, eigentlich. Die sich aber zu dem Zweck zusammenfinden, um Musik für (all die anderen) Außenseiter zu machen. Queen ist eine Wahlfamilie und sowas von Familie! Sie streiten und raufen sich zusammen. Sie ergänzen sich, respektieren einander und ziehen sich gegenseitig auf.

Achja, und von Anfang an legten sie immer Wert darauf, dass sie Queen wären. Es gibt also keinen Anführer, keinen Macher, sondern alle sind gleich beteiligt, gleich berechtigt. Erst nach Freddies Rückkehr sind sie dazu übergegangen, die Songs mit Queen zu unterzeichnen – unabhängig davon, wer von den vieren nun die Texte oder Kompositionen verfasst hat.

Klar kann in einem Film niemals alles gezeigt werden. Vermutlich könnte man noch zehn Biografien über Queen und/oder die einzelnen Bandmitglieder drehen mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Blickwinkeln. Und hätte immer noch nicht alles gezeigt. Daher lässt sich nur sagen: Was irgendwie möglich ist, in einem Film darzustellen, gut darzustellen, haben die hier geschafft. Ich bin sowas von begeistert und diese Begeisterung hatte sich Tage später noch immer nicht gelegt.

Natürlich ist der Film umso aufwühlender, da mit der Musik von Queen mein eigener Lebenslauf eng verbunden ist. Wer von uns kann sich nicht mehr ans Live-Aid-Konzert erinnern? Eben! Überhaupt: Stadion-Rock! Wie überwältigend muss das sein, wenn du auf der Bühne stehst und da sind mehrere Zehntausende Menschen um eure Musik zu hören, euch zu sehen, mit euch zu feiern? Wenn all diese Menschen einen gigantischen Chor bilden und eure Lieder singen? Was fühlt man da auf der Bühne? Da muss man doch platzen, vor lauter Gefühls-Overflow, oder?

Tja und das sind alles so viele einzelne Aspekte, Schnippsel, die mich durch den Film berührt haben, die mich aufgewühlt haben und mich nach wie vor durchwirbelt haben. Wie Blätter in einem Herbststurm :)

Und dabei hab ich noch nicht einmal die Hälfte von dem geschrieben, was ich eigentlich alles vor hatte, zu erzählen. Doch bevor ich hier noch stundenlang weiter in die Tasten haue und doch nicht das rüber bringen kann, was mich so überwältigt und fasziniert hat an dem Film: Schaut ihn euch an! Schaut euch Bohemian Rhapsody unbedingt an. Ihr werdets sicher nicht bereuen. Wenn ihr mit „Queen“ nicht nur die englische Königin, sondern auch eine britische Rockband verbindet – schauts euch an!

Und an alle, die den Film schon (längst, vermutlich) gesehen haben: Wart ihr auch so berührt? Gings euch ähnlich wie mir?

Eine außergewöhnliche Band, die mit einem außergewöhnlichen Film geehrt wurde. Lässt sich nicht anders sagen.

Eins interessiert mich aber noch – wie ist das heutzutage auf Konzerten? Kommt da überhaupt noch Stimmung auf? Dieses Feeling? Ist man heutzutage noch auf einem Konzert? So wirklich DA, im Hier und Jetzt, im Augenblick? Geht das überhaupt noch oder ist jede/r nur darauf bedacht, dass das Smartphone alles aufnimmt und ob der Winkel dort drüben nicht vielleicht besser wäre und wie man den Ton noch ein bisschen besser einfangen könnte…?

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Das Ding: Trommelreibe

Aus meiner Reihe Dinge, die den Alltag leichter machen will ich diesmal die Trommelreibe vorstellen. Lange bin ich um die Anschaffung herumgeschlichen – wieder ein Ding mehr, das rumsteht…? Irgendwann hat aber meine Vierkantreibe ihren Geist aufgegeben und ich hab mich entschieden, in eine anständige Trommelreibe zu investieren.

Sehr gute Dienste hat sie bereits beim Plätzchenbacken geleistet – genauer: beim Raspeln von Schoggi, Nüssen, Orangeat, Zitronat… was eben so anfällt. Ein Traum! Die Reibe hat dank Saugfuß einen festen Stand (eine Schraubzwinge ist bei den meisten auch noch im Lieferumfang dabei) und das Handkurbeln geht sowas von leicht und einfach. Blockschokolade ist mit der Vierkantreibe eine gleichermaßen abendfüllende und schweißtreibende Angelegenheit. Mit der Trommelreibe geht das buchstäblich im Handumdrehen.

Inzwischen sind wir mitten in der Zucchini-Saison. Und was soll ich sagen: Kein Muskelkater mehr! Und die Fingernägel sind auch nicht mehr in Gefahr, abgehobelt zu werden. Sogar die Zwiebeln werden bei mir durchgekurbelt. Vor den Zucchini, damit den Zwiebelgeruch gleich wieder neutralisiert ist.

Gereinigt ist so eine Trommelreibe ebenfalls schnell und einfach, wobei ich die Reibetrommeln (also die Einsätze) nicht in die Spülmaschine gebe, sondern lieber per Hand spüle.

Meistens gibt es ein Fleischwolf-Zubehör (zum Nachkaufen), nur zur Info. Lustig finde ich daran, dass ausgerechnet beim Fleischwolf noch der Aufsatz für Spritzgebäck dabei ist. Was irgendwie gar nicht zusammenpasst. Meine Mam hatte einen Fleischwolf noch aus Gusseisen (oder so etwas ähnlichem), sehr massiv und schwer. Irgendwann in den frühen 1960ern angeschafft. Und damals war ebenfalls dieser Spritzgebäck-Aufsatz dabei, mit exakt den selben Mustern wie heute. :)

Wichtig ist, bei der Auswahl auf die Qualität zu achten. Ohne Plastik geht heutzutage ja leider nicht mehr, doch es gibt erhebliche Unterschiede in der Festigkeit. Ebenso bei den Reibetrommeln – da sollte die Schärfe doch erheblich über der einer Fünf-Euro-Käsereibe aus dem nächsten Supermarkt liegen!

Ich habe mich im Vorfeld sehr lange und umfassend informiert und es ist leider viel Schrott auf dem Markt. Deshalb mein dringender Rat: Finger weg von vermeintlichen „Schnäppchen“ – die sind in nullkommanix unbrauchbar, Müll und rausgeworfenes Geld. Faustregel: Alles, was unter 50,- angeboten wird, schon mal pauschal links liegen lassen. Eine konkrete Empfehlung will ich nicht aussprechen, obwohl ich eine sehr gute Trommelreibe gefunden haben. Wers ganz genau wissen will, darf gern pM bei mir nachfragen (s. Impressum).

Größere Mengen Käse z.B. für einen Auflauf reiben – ratzfatz erledigt. Und die Zucchini – kein Vergleich zu früher mit der Vierkantreibe. Die Investition hat sich sowas von gelohnt.

Das Sahnehäubchen war das Durchkurbeln der Zutaten für den Quarkstollen letztes Jahr. Nicht nur, dass ich alles der Reihe nach verarbeiten konnte – ich war plötzlich wieder zehn Jahr alt und mit meiner Mam in der „Weihnachtsküche“. Dass es damals der bereits genannte Fleischwolf war, durch den die Zutaten gedreht und am Ende Hefe- statt Quarkstollen gebacken wurden, sind in dem Zusammenhang unwesentliche Details am Rande. Das Durchdrehen hat mir als Kind schon Riesenspaß gemacht. Und das ist noch immer so. Auch wenn es noch ein bisschen dauert, freu ich mich schon wieder auf diesjährigen den Baggwahn :)

Falls ihr öfter was zum Zerkleinern habt und bereits darüber nachdenkt, ob sich eine  Investition in eine gute (!) Trommelreibe lohnt, kann ich nur sagen: Ja. Lohnt sich definitiv! Es geht um so vieles leichter und schneller als mit der der Vierkantreibe. Aber unbedingt auf Qualität achten und keinen Billigschrott kaufen. Damit tut ihr euch echt keinen Gefallen.

Nachteile sind mir bislang keine aufgefallen. Außer vielleicht, dass es sich für eine kleine Menge Käse zu reiben nicht wirklich lohnt, dafür hinterher alles reinigen zu müssen (auch wenn das wirklich einfach und unkompliziert geht). Für ein bisschen Streuselkäse aufs Brot nehm ich also nach wie vor die alte ausgediente Vierkantreibe, die taugt dafür noch allemal und ist schneller gereinigt als die Trommelreibe zerlegt. Also kein wirklicher Nachteil.

Was habt ihr für unersetzliche, lieb gewordene Dinge, die euch den Alltag erleichtern? Hinterlasst mir einen Kommentar oder greift meine Reihe auf und schreibt einen eigenen Blogbeitrag, den ihr gerne bei mir verlinken dürft.

Ich bin neugierig!

C02 und Klimawandel

Habt ihr diese Woche auch von der Studie gehört, die ganz erstaunliche Ergebnisse zutage gefördert hat? Bäume pflanzen hilft gegen die Klimakrise! Ganz nebenbei wird noch erwähnt, dass – so quasi als Nebenwirkung – Bäume auch ganz gut darin sind, Sauerstoff zu produzieren.

Äh… ja… tolle Studie. Supi. Wenn die Kohle, die die Studie gekostet hat, einfach gleich dafür verwendet worden wäre, Bäume zu pflanzen, wär das Geld viel sinnvoller angelegt gewesen.

Von Felix Finkbeiner gibt es ein Buch über die „Wunderpflanze gegen die Klimakrise“ – das zu lesen lohnt sicher. Es kann auch einfach gleich gepflanzt werden. Oder ihr schließt euch entsprechenden Organisationen wie z.B. der Plant-for-the-Planet an. Oder nutzt wenigstens die baumpflanzende Suchmaschine Ecosia – z.B. um noch weitere Organisationen zu finden, die Pflanzprojekte unterstützen. :)

Vor ein paar Jahren stand die Idee im Raum, man könne C02 auch im Boden „einlagern“ – also reinpressen. Dass man davon seitdem nichts mehr gehört hat, liegt hoffentlich daran, dass die Schnapsidee fallen gelassen wurde. Jedenfalls hatte ich damals auch schon so eine gewisse Idee, wie sich das mit dem Kohlendioxid vielleicht auf relativ einfache Art lösen lässt.

Wir alle können mithelfen, indem wir Bäume pflanzen. Doch auch die Regierungen sind gefragt, weltweit die Zerstörung der Wälder – insbesondere der Regenwälder – schnellstmöglich zu stoppen. Wirtschaftliche Interessen dürfen hierbei keine Rolle spielen. Schließlich geht es hier um das Überleben von allem Leben: Die Regenwälder sind die Lungen unseres Planeten, die uns allen Atemluft verschaffen. Und zumindest was mich an geht, wäre ich gern bereit, z.B. an südamerikanische Länder eine Art „Regenwald-Abgabe“ zu bezahlen, die gewährleistet, dass eben kein Wald mehr zerstört wird.

Aus all diesen Gründen hoffe und wünsche ich mir auch, dass die Waldbrände in Brandenburg (und überall sonst auf unserem Planeten) schnellstmöglich gelöscht werden und eine Wiederaufforstung erfolgen kann.

Auf unserer Prioritätenliste muss die Gesundung von Mutter Erde an erster Stelle stehen. Es ist unser Job, uns um den Planeten und das Leben darauf zu kümmern – das in der Bibel ist ein verheerender Druckfehler. Dort muss es heißen „… macht euch der Erde untertan!“ Wir sind hier die Hausmeister*innen, dazu waren und sind wir auserkoren. Und dabei schaffen wir es nicht mal, unseren Müll anständig zu entsorgen…

Aber ich bin mir sicher, wenn wir alle zusammen anpacken, und alle ihr bestes geben – inklusive der Regierungen und Konzerne weltweit – können wir das Ruder noch rumreißen!

Rasierhobel: Langzeitbericht („Werbung“)

Seit vier Jahren nutze ich einen Rasierhobel – für die Beine, Achseln und auch im Intimbereich. Im August 2015 habe über die Vor- und Nachteile einen  Beitrag  verfasst – nicht, dass es wirklich Nachteile geben würde!

Ich komme noch immer mit den mitgelieferten Rasierklingen aus; eine reicht mehr als ein Jahr. Nach wie vor schreibe ich die lange Lebensdauer auch der sehr guten Reinigungsmöglichkeit zu: Rasierer aufschrauben, Einzelteile abspülen, trocknen lassen und vor Gebrauch wieder zusammenschrauben. Er sieht noch immer wie neu aus – ein Plastikrasierer würde inzwischen schon sehr versifft aussehen!

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Längst geht das Rasieren ratzfatz wie eh und je, etwaige Verletzungen sind im Vergleich zu Hinter-Gitter-Plastik-Klingen nicht mehr geworden  – ehrlich gesagt, sogar weniger. Einfach, weil ich halt doch ein bisschen vorsichtiger bin. Bei einer frisch eingesetzten Klinge gibts vielleicht mal den einen oder anderen Kratzer – aber auch das ist völlig normal. ;)

Nach wie vor nutze ich normale Seife, schön aufgeschäumt und noch immer brauche ich keinerlei „Wässerchen“ hinterher. Ich creme mich wie sonst auch nach dem Duschen ein und gut ist. Keine Hautirritatitionen, nichts.

Meine Empfehlung gilt also nach wie vor: Wenn du gerade einen neuen Rasierer brauchst – kauf bitte kein Plastikzeug mit (sauteuren) Plastikklingen in der XXXL-Plastikverpackung sondern nehm einen Rasierhobel mit einfachen Rasierklingen, beides völlig plastikfrei und in der Verpackung zumindest plastikarm. Achja, so nebenbei schont diese Anschaffung auch noch den Geldbeutel.

Ich bekomme weder Geld noch sonstige Zuwendungen von Hobel- oder Klingenhersteller und mich hat niemand beauftragt, diesen Beitrag (oder den vor vier Jahren) zu veröffentlichen. Ich mach das einfach nur, weil ich von meinem Rasierhobel nach wie vor begeistert bin und es mich immer wieder fassungslos macht, wenn ich im Drogeriemarkt vor den langen Regalreihen stehe voller „unterschiedlichster“ Plastikrasierern für Männlein und Weiblein nebst jeweils inkompatibler Extra-Wechselklingen, ebenfalls mit ganz viel Plastik. :(

Es geht auch ohne Plastik und das mindestens genauso gut. Also falls ihr gerade auf der Suche nach einem neuen Rasierer seit: Ein stinkeinfacher Rasierhobel sollte eure erste Wahl sein – meine uneingeschränkte Empfehlung gilt nach wie vor!

Nähgewichte? Nähgewichte!

Kennt ihr das, wenn man einfach auf der Leitung steht? So gings mir mit Nähgewichten. Vor vielleicht zwei Jahren begann der Begriff mich zu verfolgen. Plötzlich wurden überall Nähgewichte gebastelt, gehäkelt, gestrickt – und natürlich auch genäht. Es ist mir bis heute schleierhaft, warum auf einmal überall Beiträge dazu auftauchten. Auf Blogs, YouTube, Pinterest – egal, wo im Netz ich mich gerade bewegte, haben die Dinger mich verfolgt.

Das Seltsame an der Sache: Ich habe mich immer gefragt, wozu zur Hel man sowas braucht? War das wieder so ein „Musste-unbedingt-haben-wennste-in-sein-willst“-Ding? Ich habs nicht kapiert. Und irgendwann ließ die Nähgewichte-Schwemme wieder nach und ich habs völlig vergessen.

Monate später war ich wieder mal am Nähen. Wie das so ist, beginnt das mit Bügeln des zuzuschneidenden Stoffes, auf diesen wird der Schnitt aufgelegt und übertragen. Ich leg mir dazu immer ein paar Bücher auf den Schnitt, damit beim Anzeichnen nichts verrutscht. Das funktioniert prima, nur diesmal wars ein bisschen fummliger, da waren die Bücher fast ein bisschen unhandlich. Da müsste man mal irgendwas erfinden… – und in dem Moment hats endlich „klick“ gemacht! *gg*

Nun wusste ich endlich, wozu Nähgewichte – aka Schnittbeschwerer, Zuschneidegewichte, Fixiergewichte – gut sind. Wobei ich Schnittbeschwerer – analog zu „Briefbeschwerer“ – passender als „Nähgewichte“ finde. Weil zum Nähen brauch ich das Gewicht ja nicht!

Jedenfalls hat mich nun die Schnittbeschwerer/Nähgewichte-Herstellungs-Muse geküsst und ich hab einfach mal frei Schnauze losgelegt:

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Die dreieckigen gefallen mir am Besten und sind einfach herzustellen:

  • Ein rechteckiges Stück Stoffrest auf die Hälfte legen (schöne Seite nach innen), so dass ungefähr ein Quadrat entsteht.
  • Zwei Seiten absteppen.
  • Bei der noch offenen Seite die Kanten aufeinander legen, so dass diese nun in der Mitte liegen. Etwa zur Hälfte absteppen.
  • Wenden und durch die Öffnung (mit einem Trichter) befüllen. Kleine Dekosteine (ggf. vorher waschen und trocknen lassen) eignen sich gut als Füllmaterial – s. auch unten.
  • Nicht ganz randvoll machen, in die Öffnung ein Band (Schlaufe) legen, feststecken und verschließen. Die Schlaufe kann auch weggelassen werden.

Erinnert dich an Osterhühner? Stimmt – das ist genau dieselbe Vorgehensweise, nur eben ohne Schnabel, Kamm und Füße. Falls du eine ausführlichere und bebilderte Anleitung haben möchtest, findest du z.B. bei Olivia Twist eine solche, sogar mit Video.

Für die flachen Fixiergewichte einfach zwei Stoffreste aufeinander legen (schöne Seite nach innen), bis auf eine Wendeöffnung absteppen. Wenden. Befüllen. Öffnung schließen (ggf. mit Bändel).

Ist eine gute Stoffreste-Verwertungsmöglichkeit und wenn du ein bisschen auf die Suche gehst, findest du bestimmt auch geeignetes Füllmaterial, das auf diese Weise recycelt werden kann. Hier sind Nicht-Lebensmittel meiner Meinung nach vorzuziehen. Zumal Reis z.B. anfällig für Feuchtigkeit ist, also schon deshalb nicht unbedingt empfehlenswert. Getreidekörner o.ä. wären da schon eher geeignet und finden sich vielleicht in einem ausgedienten Dinkel- oder Kirschkernkissen? Am besten sind die Dinge, die man irgendwo rumliegen hat und nicht mehr braucht, die klein und schwer genug sind für ein zweites Leben als Nähgewichte-Füllmaterial.

Größenangaben für Schnittbeschwerer gibt es (zumindest bei mir) nicht, da einfach locker drauflos nähen, verschiedene Größen probieren und wenn du irgendwann zu viel von den Dingern gemacht hast, lautet dein nächstes Vorhaben eben: Tasche für Schnittbeschwerer nähen. :)

Vielleicht hab ich dir Lust aufs Nachmachen gemacht, zumal es ein schönes Schnell-&-einfach-Projekt ist. Oder du hast dir längst deine Nähgewichte gemacht? Dann würd ich mich sehr über einen Kommentar – gerne mit Link – freuen, um meine Neugier zu stillen :)

Die letzten bunten Blätter

Es hat zwar etwas länger gedauert, aber ich komme noch rechtzeitig für die Herbstdekoration (für Weihnachtsdeko ist es noch etwas früh, finde ich). Bei Herbys habe ich eine wunderbare, kostenlose Häkel-Anleitung für ein Herbst-/Ahornblatt gefunden, die man einfach so runterladen kann. Wie gesagt, ist das kostenlos, aber es handelt sich bei der Site um eine gewerbliches Angebot – wollte ich hiermit drauf hingewiesen haben, falls mir das als Werbung ausgelegt wird.

Das Muster ist sehr einfach, so dass ich gleich dem Blätterrausch(en) verfallen bin. Ich hab noch ein bisschen rumprobiert, dabei ist z.B. das hier entstanden:

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Hier hab ich erst einmal ein paar Runden Stäbchen gehäkelt, damit das Blatt insgesamt etwas größer wird. Und als Abschluss habe ich einen Zackenrand zugefügt, ganz einfach: * fM, fM, 2 LM, KM in die 1. LM* Es gibt ja die unterschiedlichsten Ahornarten, aber der bei meinen Eltern im Garten hatte halt außenrum noch Zacken an den Blättern, deshalb find ich das hier auch schöner. :)

Für alle, die wie ich noch ein paar Zwetschgen eingefroren haben, habe ich bei der Giftigen Blonden ein super Rezept für eine Tarte mit Streuseln gefunden. Die wird aus einem Quarkblätterteig gemacht, der nicht nur schnell und einfach zubereitet ist, sondern auch für Süßes und Herzhaftes verwendet werden kann. Also vielseitig verwendbar und somit ein Geheimtipp für die Herbstsaison!

Wer sich für Batik – genauer: Wachsbatik – interessiert, wird bei Gabi von Made with Blümchen fündig. Sie hat in ihrem Beitrag nicht nur eine Anleitung geschrieben, sondern auch von ihren Fehlern und Fehlschlägen berichtet. Also: Lesen und gleich fehlerfrei loslegen!

Und wer jetzt noch ein bisschen Zeit und Lust hat, die Welt zu retten – da hat die Verbraucherzentrale Bayern einige nützliche Tipps und Tools zum Thema Müllvermeidung zusammengetragen – einfach mal vorbeischauen.

Ich wünsch allen ein frohes Rumwerkeln, wo wieder die „Drinnenzeit“ angebrochen ist. Machts euch gemütlich und knüschlig!

Dattel-Schoggi-Aufstrich

Manchmal springt mich ein Rezept regelrecht an, so dass ich es unbedingt sofort nachmachen muss. Die „vegane Nutella“ von kraft-futter.de war so eins. Allerdings hab ich es ein bisschen modifizert und auch nur die halbe Menge gemacht, wie immer, wenn ich ein neues Rezept ausprobiere.

Boah ich sags euch: Das müsst ihr auch testen! Sowas von megahammerlegga! Zum Reinlegen, wirklich! Ich schreib hier mal meine Rezept-Variante:

  • 40g Margarine
  • 20g Schokolade nach Geschmack (das entspricht 4 Schogetten oder 1 Rippe)
  • 125g Datteln (soft, entsteint – spart das Einweichen)
  • 25g Kakaopulver
  • ca. 1-2 TL Vanilleextrakt
  • 50ml Wasser (oder Pflanzenmilch)
  • 2 TL Erythrit, gemahlen (oder anderes Süßungsmittel)
  • 2 TL Kürbiskerne, gemahlen (oder Sonnenblumenkerne, Nüsse, Mandeln, …)

Vorab die Margarine mit der Schoggi schmelzen (40 Sek. in der Mikrowelle), gut verrühren und wieder abkühlen lassen. Soll aber flüssig bleiben. (Ab und zu umrühren)

Schoggi-Margarine, Datteln, Kakaopulver, Vanille und die Hälfte des Wassers im Multimixer auf niedriger Stufe (oder mit dem Pürierstab) gut zermixern. Dann die restlichen Zutaten dazu, weiter vermixen (ggf. hochschalten), bis eine homogene Masse ensteht. In ein Schraubglas umfüllen, anschließend die Reste aus dem Mixer mit Genuss auskratzen und direkt vernaschen. :)

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Was mich am meisten überrascht hat (außer dem phänomenalen Geschmack), ist die Konsistenz. Obwohl die Masse Wasser und Fett enthält, hat sich eine perfekte Emulsion ergeben – ein Traum!

Im Original wird Öl statt Margarine verwendet – ist also noch schneller und einfacher zubereitet. Das mit der Schokolade war so eine spontane Idee von mir für die individuelle Note – hier war es „Latte Macchiato“-Geschmack. Die Extra-Süße ist ebenfalls meine Modifikation. Die Nüsse bzw. Nussmus ist im Original als Option mit angegeben – bei mir warns halt Kürbiskerne.

Falls ichs noch nicht gesagt habe: Probiert das unbedingt aus. Ihr mögt keine Datteln? Egal – das hier werdet ihr lieben! Ich schwör!

Mal wieder ein paar Links

Diese Staubsauger-Story von kaufdiät ist zwar schon ein bisschen älter, aber ich finde sie nach wie vor erzählens- und vor allem auch nachahmenswert. Auch ein „altes“ Haushaltsgerät kann durchaus sinnvoll repariert werden. Wobei ich sechs Jahre für einen Staubsauger nicht „alt“ nennen möchte.

Bei mir selber bahnt sich eine Neuanschaffung an; mein Handmixgerät schafft keinen Hefeteig mehr und lässt in seiner Leistung merklich nach. Da sag ich aber: Nach 25 Jahren darfs auch mal ein neues Gerät sein.

Maria von widerstandistzweckmäßig hat immer wieder super Artikel zum Thema Müll vermeiden, Re- bzw. Upcycling. In diesem Beitrag werden u.a. Edelstahlschwämme erwähnt. Also nicht diese Stahlwolle-Klumpen, sondern Spiral“nester“, die wohl ein adäquater Ersatz für die Kunststoff-Schwämme sein sollen. Edelstahl ist zwar recyclebar, verbraucht aber bei der Herstellung bereits enorm viel Energie. Trotzdem ist es wohl dem Kunststoff vorzuziehen – es kommt allerdings noch drauf an, wie lang diese Nester ihren Dienst tun.

Warum ich das schreibe, ist etwas, das bisher noch nichts zustande gebracht hat: Kein Material, kein Reiniger – weder Chemie noch Bio – hat es bislang geschafft, meine Teetassen von dem hässlichen braunen Belag zu befreien. Die Spiralnester bekommen das hin, sogar noch ohne großartigen Kraftaufwand! Das hat mich megaverblüfft und schon alleine wegen dieser Leistung wird die Anschaffung der Nester nicht vergebens gewesen sein. Wer schwarzen Tee trinkt, sollte diese Dinger ausprobieren!

Auf Scinexx wird darüber berichtet,wie man aus Joghurtresten Kraftstoff gewinnen kann. Bleibt die Frage, wie rentabel das sein wird – allerdings macht Kleinvieh bekanntlich ja auch Mist :)

Zum Schluss noch gerade rechtzeitig der Hinweis auf die Anti-Zucker-Challenge von healthyhabits – wer mitmachen will, einfach einsteigen!  Oder notfalls noch die Faschingskrapfen-Zeit abwarten und von Mitte Februar bis Mitte März dabei sein. Das zählt auch :)

Rezeptverwaltungs-Software

Seit vielen Jahren bereits nutze ich Daniel Lüdeckes Zettelkasten. Darin speichere ich alle Ideen aus allen Gewerkel-Bereichen ab: Bastel- und Dekoideen, Häkelmuster, Anleitungen für Pullis oder Tücher. Färberezepte, irgendwelche kreative Ideen, die ich irgendwo mal gesehen habe, die ich irgendwie vielleicht mal umsetzen will – alles wird in diesem Programm gesammelt. Bilder können eingefügt werden, selbstverständlich gibts die Möglichkeit, Quellen anzugeben und die umfangreiche Schlagwortverwaltung sorgt dafür, dass wirklich alles auch wiedergefunden wird. Die kostenlose Software kann noch viel mehr, als ich tatsächlich nutze – einen Blick darauf zu werfen, ist sicher lohnenswert.

Nun bilde ich mir aber unbedingt ein, dass das Layout eines Rezeptes links die Zutaten auflisten soll, rechts daneben ein Bild und darunter die Anleitung zur Zubereitung. Das mit dem „rechts daneben“ kann der Zettelkasten leider nicht. Außerdem hätte ich alles gerne in schönem html (Exportfunktion) und zum Ausdrucken.

Ich hab mich also auf die Suche gemacht und war zunächst schier erschlagen von der Fülle an Rezeptverwaltungsprogrammen, die es gibt! In die engere Auswahl kamen letztlich aber nur zwei – beide Freeware, beide auch als portable Version verfügbar.

Das kleine Rezeptbuch gibt es aktuell in der Version 3.0. Kategorien können nach eigenen Bedürfnissen angelegt, aber es kann nur eine je Rezept vergeben werden. Die Maske gibt Eingabefelder für Zutaten, Zubereitung, Quelle und Bild an, sowie div. Nährwert- und Portionsangaben und natürlich die Kategorie.

Sehr gut sind die umfangreichen Suchmöglichkeiten sowie die Option, mehrere Kochbücher anzulegen.

Es gibt diverse Exportfunktionen: Neben txt, rtf und pdf natürlich die Formate rezkonv und mcb. Außerdem odt, jpg und html. Die Formatierungen können etwas angepasst werden, mehrere Vorlagen sind vorhanden. So gefällt mir der Export als pdf hier recht gut – leider ist das generierte html dafür vorsintflutlich grottenschlecht. Sorry, kann nicht anders bezeichnet werden. Die Darstellung in Einzelseiten zum Durchblättern sieht optisch durchaus ansprechend aus. Doch der Quellcode dahinter – geht gar nicht. :(

So komme ich zu Floses Kochbuch, aktuell in der Version 2.6.8.0. Auch hier gibt es eine Eingabemöglichkeit nach Zutaten, Zubereitung, Quelle und Bild. Außerdem weitere Angaben für Zubereitungszeit, Portionsgrößen, Nährwerte, usw.

Kategorien können auch hier frei nach Belieben angelegt werden, mit einem zusätzlichen Erklärungsfeld sowie der Möglichkeit, jedem Rezept mehrere Kategorien zuzuordnen. Dafür lassen sich nicht mehrere Kochbücher anlegen.

Die Suchfunktion ist auf den ersten Blick eher unscheinbar, entpuppt sich aber als leistungsstarkes Hilfsmittel.

Die Exportmöglichkeiten sind hier nicht ganz so zahlreich, aber ausreichend: reze, rtf, zip, html, tex – und natürlich gibt es eine Druckfunktion, mittels der auch die Ausgabe als pdf ermöglicht ist.

Der Nachteil beim html-Format ist hier, dass alles in einer Datei exportiert wird – dafür aber incl. Inhaltsverzeichnis, wenn gewollt. Und es handelt sich um vorbildliches, wunderschönes html mit eigener css-Datei, die bei der Formatierung keinerlei Wünsche offen lässt. Der html-Quellcode ist mit divs und classes so gestaltet, dass mit wenigen Handgriffen praktisch jedes Layout möglich ist. Die css-Datei muss man sich dann nur noch in Reichweite sichern und kann bei jedem neuerlichen Export (z.B. getrennt nach Kategorien) im Anschluss rüberkopiert werden – fertig ist das Wunsch-Rezeptbuch!

Somit ist mein Favorit ganz klar das Kochbuch von Flose – wobei das kleine Rezeptbuch nur einen Tick andere Schwerpunkte setzt.

Wer gerade auf der Suche nach so etwas ist, sollte sich also ruhig alle drei genannten Programme etwas näher anschauen. Und auch wenn es sich dabei um Freeware handelt – bzw. genau deswegen merkt man bei solcher Software oft, dass da Herzblut drinsteckt. Daher mein Apell: Wenn ihr euer Wunschprogramm gefunden habt und zufrieden damit seit, dürft ihr gerne einen Beitrag spenden und so die Programmierer motivieren, weiter zu machen.

Und wenn ihr schon dabei seit – wir alle nutzen sie fast täglich, also darfs auch hier ein kleiner Beitrag sein: Danke, Wikipedia und alle, die dahinter stehen!

Brot backen mit Hefewasser

Vor einiger Zeit bin ich über den Begriff „Hefewasser“ gestolpert. Zufällig hat meine Lieblings-Youtuberin Sally ebenfalls ein Video dazu hochgeladen, gefolgt von Videos zum Brotbacken mit Hefewasser. Da wars dann um mich geschehen: Ich musste das ausprobieren!

Brot selber backen – klingt aufwändig. Wenn man rein die Zeitspanne betrachtet, ist es das auch. Der Vorgang bzw. die jeweiligen Schritte sind allerdings wirklich kinderleicht und dauern immer nur wenige Minuten. Tatsächlich benötigt man nur ein bisschen Geduld, wenn man superleckeres Brot haben will!

Der Erstansatz des Hefewassers braucht ca. acht Tage, bis es einsatzbereit ist. Dazu einfach zwei Datteln (oder ein gut gehäufter EL Rosinen) mit 50 g Zucker (oder Honig) und einen Liter lauwarmen Wasser in eine Glasflasche mit Schraubverschluss füllen, gut durchschütteln, bis sich alles aufgelöst hat und dann stehen lassen (nicht im Kühlschrank!). Morgens und abends kurz schütteln und die Luft rauslassen: Nach dreivier Tagen fängt der Inhalt nämlich an zu gären, wodurch sich Druck aufbaut, der regelmäßig entweichen muss.

Nach ca. acht Tagen die Flüssigkeit durchsieben, benötigte Menge abmessen; der Rest kann in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wenn das Hefewasser kaltgestellt ist, kann nichts passieren. Für den nächsten Einsatz einfach wieder ins Warme stellen, Wasser und Zucker nachfüllen und wieder einige Tage Geduld haben – diesmal gehts auch ein bisschen schneller.

Ich habe als erstes das Roggen-Dinkel-Vollkornbrot ausprobiert, allerdings mit fertig gekauftem Vollkornmehl, nicht frisch gemahlen. Lest euch das Rezept genau durch – auch hier müsst ihr zweidrei Tage einplanen, bis das Brot endlich fertig ist. Und guggt euch auch das Video dazu an – da seht ihr am besten, welche Konsistenz die beiden Teige haben sollen. Das hatte mich nämlich etwas verunsichert, dass die so flüssig/weich waren. Aber: muss so :)

Das einzige, was bei mir nicht so geklappt hat, war das Brot aus der (Kasten-)Form rauszubringen. Beim nächsten Mal werde ich sie nach dem Einfetten noch mit Bröseln/gemahlenen Kernen o.ä. einstauben. Und vielleicht eine Springform nehmen – da bekomme ich das Brot sicher wieder raus.

Probiert es unbedingt aus – es ist schon ein kleines Wunder, dem Hefewasser beim Werden zuzusehen und wie das Brot im Ofen aufgegangen ist: Wahnsinn! Ich hab selber noch einige Ideen im Hinterkopf, was ich alles experimentieren will.

Die Ausrede, dass das alles so zeitintensiv ist,  kann ich auch nicht wirklich gelten lassen. Der konkrete Arbeitsaufwand beträgt jeweils maximal zehn Minuten, der Rest ist immer nur abwarten – und genau diese Zeit, die dem Teig zum Werden gewährt wird, ist es, die das fertige Brot so locker und lecker werden lässt!

Und wenn ihr zum Brotback-Fan geworden seit, macht ihr beim nächsten Mal einfach die doppelte Menge, dafür kleinere Brote backen (bzw. die fertigen halbieren) und einfrieren. So habt ihr immer wieder frisches Brot parat und spätestens, wenn die letzte Reserve zum Auftauen bereit liegt, wirds Zeit, das Hefewasser zu „reanimieren“.

Oder habt ihr schon mit Hefewasser gebacken? Experimentiert? Erzählt doch mal, ich bin neugierig!