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Zwischenbericht

Es gäbe so viel zu erzählen, was mich bewegt. Da ist natürlich das Ausräumen der Wohnung meiner Mutter – eine Reise in die Vergangenheit, das Hervorholen von so vielen schönen Erinnerungen.

Und da ist der Ärger darüber, dass Smartphones nach drei Jahren einfach Schrott sind. Selbst wenn die Hardware hält: Wenn jedes Jahr eine neue OS-Version herausgeklotzt wird, müssen die App-Hersteller irgendwann einen Schnitt nach unten machen. Klar. Und das k*** mich so dermaßen an. Welche Unmengen an Sondermüll auf die Art tagtäglich produziert werden. In welchem Ausmaß unser Planet – unsere Lebensgrundlage! – dafür tagtäglich ausgebeutet und zerstört wird. Und offenbar störts niemanden, denn die Dinger werden verkauft wie blöd. Obwohl die ja ein bisschen mehr als nur zwo Mark fuchzich kosten. Sowas bringt mich echt zum Verzweifeln 😦 [Nachtrag: Dieser Beitrag von deutschemuslimadotcom passt da genau dazu!]

Bei so viel Frust hilft nur – erst recht! – der Blick auf die schönen, guten Dinge im www…

… Und auch in dir drin! Die Januar-Neumondmeditation vom Nymphenkuss fand ich sehr anregend-inspirierend – unbedingt reinschauen 🙂

Ich mach weiter mit einem Rezept für Zahncreme von einfachnachhaltigbesserleben.de. Wenn dich das näher interessiert: unbedingt mal ne Suchmaschine befragen. Es gibt soo viele Rezepte dafür!

Nochmal selbstgemacht von tuedelkram.ch – auch wenn Valentinstag schon vorbei ist, aber diese wundervollen Kissen sind mit so viel Liebe und Hingabe gemacht, dass ich sie euch nicht vorenthalten kann. Die Idee an sich ist simpel und lässt sich vielfältig abwandeln. Es muss auch gar nicht unbedingt eine Liebeserklärung oder ein Heiratsantrag sein. Es kann genauso ein guter Spruch, ein Lebensmotto oder etwas anderes sein, was sich Oma aufs Kissen noch gestickt hätte 🙂

Auch wenn ich oben noch über Müll gejammert habe, verlinke ich dennoch den Aufruf zu 365 Tage – 730 Sachen (entsorgen) von Julena Roth. Sie und ihr Partner wollen sich täglich von etwas trennen (also einem Ding). Oder alternativ zum Ende des Monats von 31 Dingen. Und „sich trennen“ heißt ja nicht zwangsläufig auf den Müll werfen (und schon gar nicht automatisch Sondermüll). Es kann auch verschenkt, gespendet, verkauft werden. Selbst wenn es „Müll“ ist, wird der natürlich getrennt fürs Recycling.

Hier schließt sich der Kreis vom Konsumterror zum Minimalismus und da hat sich Maria von widerstandistzweckmaessig sehr schlaue Gedanken zum Konsum – wieso, weshalb, warum – gemacht. Den Artikel möchte ich euch dringend ans Herz legen. Womöglich stellt ihr dann fest, dass es das alte Smartphone vielleicht doch noch ein Jahr tut. In der Zeit lässt sich dafür auf ein nachhaltig und fair hergestelltes Teil sparen. 🙂

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Warum es sich JETZT lohnt, mit dem Rauchen aufzuhören

Mal eine Anregung für alle, die sich mit dem Gedanken befassen, ab Januar mit dem Rauchen aufzuhören: Warum erst ab Januar? Warum nicht gleich? Ehrlich: Die Vorweihnachtszeit ist dafür wesentlich besser geeignet als die Nachweihnachtszeit. In mehrfacher Hinsicht.

1. mögliche Gewichtszunahme

Reden wir es nicht schön: Eine Raucherentwöhnung geht meist (wenn auch nicht zwingend) mit ein paar Kilos extra einher. Das tut die Plätzchenzeit auch. Warum also die kritische Phase des Entzugs nicht strategisch so legen, dass sie in die Zeit fällt, wo einem das Zunehmen sowieso schon schmackhaft gemacht wird? Was direkt zum nächsten Punkt führt:

2. fit in den Januar

Normalerweise nimmt man den Weihnachtsspeck ins neue Jahr mit. Dann noch Rauchen abgewöhnen wollen, wo mit weiterer Gewichtszunahme gerechnet werden darf, ist nicht wirklich logisch. Wer damit aber jetzt schon anfängt (mit dem Aufhören), kommt bis Januar bereits in den Genuss, die ersten positiven Auswirkungen spüren zu dürfen. Plötzlich ist wieder Luft in den Lungen, die Treppen steigen sich viel leichter, Das Herz arbeitet ruhiger und gleichmäßiger – der Körper atmet regelrecht auf! Wer will, darf dieses gute Gefühl gleich nutzen, um sich ein bisschen sportlich zu betätigen. Einmal in der Woche, nichts Aufregendes, nichts, was nicht auch tatsächlich schaffbar und machbar ist. Falls Bedarf an guten Vorsätzen fürs neue Jahr besteht…

3. Beschäftigung für die Hände

Das mit der Gewichtszunahme lässt sich einigermaßen eindämmen, wenn man den Fingern etwas zu tun gibt. Gleichzeitig stricken und Vanillekipferl essen funktioniert nicht. Oder schnitzen und Nussecken knabbern. Oder malen und Lebkuchen naschen. Und auch wenn ich der Meinung bin, dass Basteln, Handarbeiten, etc. ganzjährig Spaß macht, ist die Vorweihnachtszeit doch geradezu prädestiniert dafür. Wer freut sich nicht über Selbstgemachtes? Und wenn man dabei noch bisher ungekannte Fähigkeiten in sich entdeckt – um so besser! Also lieber basteln, malen, falten, schmirgeln, kleben, backen, nähen, stricken, häkeln, bohren, formen, drucken, färben, werkeln anstatt im nächstbesten Onlineshop irgendeinen Klimbim zu kaufen.

Ich drücke allen, die es ernsthaft vorhaben, die Daumen. Und bitte nicht aufgeben, auch wenns mal Rückfälle gibt: Einfach dranbleiben. Weil jede nichtgerauchte Kippe zählt.

Und wer Plätzchenbacken will, kann sich hier ein paar Anregungen holen 🙂

Mal wieder ein paar Links

Es hat sich wieder einiges angesammelt an schönen Seiten, die ich mit euch teilen will:

Schon etwas älter ist der Beitrag vom Herbstwald: Eine Bilanz übers Müllreduzieren – was wurde geändert, welche Alternativen gibt es. Schön übersichtlich gelistet findet sich dort sicher auch die eine oder andere Anregung für eine selbst. 🙂

müllmichnichtzu ist Programm und liefert eine lange Liste mit Badezimmer-Artikeln, die öko und müllfrei (bzw. -reduziert) sind, sowie das eine oder andere Rezept dazu. (z.B. für Zahnpasta).

Ähnliches Thema auf suchtdasglueck.at; konkret geht es hier um die Reduzierung/Vermeidung von Lebensmittelmüll mit praktischen Tipps.

Und wenn du gerade beim Ausmisten bist und darunter richtig gute Dinge sind, die du lieber spenden statt wegwerfen willst – da bist du bei wohindamit.org an der richtigen Adresse.

Nochmal Müll und was sich draus machen lässt: Sogar die Bayern (also der FCB) gehen mit lobenswertem Beispiel voran und haben jetzt Trikots aus recyceltem Plastikmüll, der aus dem Meer gefischt wurde. Ich bin echt kein Bayern-Fan (als Frangge scho zwaamol ned), aber dafür bekommen die sogar von mir einen Daumen-nach-oben. Grünerwirdsnimmer hats u.a. gepostet.

Hundertsand verrät, warum es wichtig ist, dass wir bio kaufen. Irgendwo hab ich mal ein schlaues Argument gehört oder gelesen zum Bio-oder-Fair-Dilemma. Sinngemäß hieß es da, gegen schlechte Arbeitsbedingungen kann man was machen. Wenn unser Planet aber komplett ausgelaugt und vergiftet ist, lässt sich nix mehr machen. Daher im Zweifelsfall Bio den Vorzug geben. Fällt mir an der Stelle spontan noch dazu ein.

Noch etwas älter ist Claudia Klingers Beitrag zur WWF-Studie zu den Palmöl-Alternativen.  Offenbar ist Palmöl an sich gar nicht so schlecht wie sein Ruf. Nur die Art und Weise, wie (und wo) Anbaufläche dafür gewonnen wird, ist halt … geht ganet! 😦

Von der Bergzauberin gibts gleich zwei Beiträge, die ich (besonders) mitteilenswert finde: 14 Gründe, nicht zu meditieren – unbedingt lesen! 🙂 Und ganz neu: mein eigenes Ho’oponopono. Hier hat sie die klassischen vier Punkte (Es tut mir leid – Bitte um Verzeihung – Dank – Ich liebe dich/mich) ein bisschen abgewandelt, so dass sie auf fünf Punkte kommt. Sehr einleuchtend und praktikabel!

Und weils inhaltlich grad so passend ist, schließe ich Cambra Skades Beitrag Eigenlob kräftigt gleich hier an. 🙂

Ganz was anderes als Ergänzung zum tausendsten Tatort: Die Wölfe kehren zurück! Beitrag auf scinexx.de.

Eine Torte mit ungefähr 53tausendmilliarden Fantastrillionen Kalorien samt Rezept gibt es auf Sinngestöber: Die Kinderschokoloade-Candy-Torte. Hier könnten bestimmt auch übriggebliebene Schoggiweihnachtsmänner Verwendung finden. Wobei sich die Begriffe „übriggeblieben“ und „Schoggiweihnachtsmann“ an sich gegenseitig ausschließen. Is ungefähr wie „bisschen viel Streusel“ – als wenn das ginge! Zu viele Streusel! *gg*

Videos, die ich mit euch teilen will:

Da ist Ulrike Hirsch, die ein wunderschönes Mandala malt. Klasse Technik, schöne Musikbegleitung – ein echter Hingucker!

Dass ich ein Sally-Fan bin, ist hier und da schon angeklungen. Ihre Version des „kalten Hund“ heißt Mosaik-Kuchen und regt direkt zum Nachmachen an. Wenn beim Plätzchenbacken also ein bisschen Bruch anfällt, macht das gar nichts, weil das kann ja alles direkt weiterverarbeitet werden. Fällt mir grad so ein. 🙂

Damit bin ich auch schon wieder am Ende meiner Liste angelangt. Diesmal ist es thematisch ein wenig einseitig geworden, ich hoffe aber, euch nicht zugemüllt zu haben. 🙂

 

Bitte geht wählen!

Letzten Sonntag waren Wahlen in Hessen. Dass die AfD dabei so gut abgeschnitten hat, liegt unter anderem auch an der megamiesen Wahlbeteilung.

48 % Wahlbeteilung. Achtundvierzig! Das geht gar nicht! (Kann man da überhaupt noch von Wahlbeteiligung sprechen?) Über die Hälfte der hessischen Wahlberechtigten haben von diesem Recht keinen Gebrauch gemacht.

Geht gar nicht! Echt jetzt!

Ok, ich kann die Wahlmüdigkeit nachvollziehen. – Pest oder Cholera? Es ist doch eh alles dieselbe Suppe, die uns eingebrockt wird. Egal, welche Farbe das Tellerchen hat. Und unterm Strich isses eh längst die Wirtschaft, die uns regiert, die uns unsere Gesetze diktiert. – So fühlt es sich mehr und mehr an, auch wenn da auf Länderebene vielleicht noch ein bisschen mehr „Substanz“ vorhanden ist als in Berlin oder Brüssel.

Ich begreif z.B. den ganzen TTIP-Bohei nicht. Wenn irgendwelche Firmen aus Land A ihre Produkte in Land B verkaufen wollen, spricht doch absolut nix dagegen. Selbstverständlich müssen sie sich dabei an sämtliche Gesetze, Richtlinien und Grenzwerte, die in Land B gelten, halten. So wie das jede Firma in Land B ja auch machen muss. Punkt.

Unser Markt, unsere Regeln. Und wem die nicht passen, baut hier keinen Stand auf. Fertig. TTIP abgehakt. Kann sich die Politik wieder den wichtigen Dingen zuwenden.

So. Was ich hier aber eigentlich loswerden will:

Liebe Baden-WürttembergerInnen,
liebe Rheinland-PfälzerInnen,
liebe Sachsen-AnhalterInnen!

Bitte geht am Sonntag wählen! Bitte macht von eurem Wahlrecht Gebrauch!

Ich geh mal davon aus, dass auch bei euch die Wahlzettel wesentlich mehr als fünfsechs Parteien aufweisen – das is ja sogar in Bayern schon lange so! 😉 Also findet ganz sicher jede und jeder irgendwas zum Ankreuzen. Fangt halt einfach mal von hinten bzw. unten an zu lesen und macht euer Kreuzchen lieber irgendwo im letzten Drittel als pauschal gar keins!

Das Vertrauen in die Berufsgruppe „PolitikerInnen“ steht momentan in der Gegend um null, hab ich die Tage erst im Radio gehört. Das zeigt sich u.a. in der geringen Wahlbeteilung.

Trotzdem bitte ich euch: Gönnt euch den kleinen Spaziergang am Sonntag zum nächsten Wahllokal. Wenn ihr eh wisst, wen ihr wählen wollt, dann tuts bitte auch! Und wenn ihr euch unschlüssig seit – Selbst „Ene mene muh“ ist besser als gar nicht zu wählen.

Ich erwarte am Sonntag eine Wahlbeteilung von jeweils (jeweils, nicht insgesamt!) allermindestens 75 Prozent, in Baden-Württemberg, in Rheinland-Pfalz und in Sachsen-Anhalt.

Bitte enttäuscht mich nicht! Es ist immer leicht zu motzen und zu meckern, wenn „die da oben wieder Mist machen“. Aber dann versucht doch zumindest, „da oben“ die Leute zu postieren, denen ihr den Job noch am ehesten zutraut!

Wer nicht wählen geht, hat auch nicht das Recht, sich über eine schlechte Regierung aufzuregen. 🙂

Call for papers

Call for papers

Der musste einfach raus 🙂

Und – was haltet ihr so von Anglizismen? Meine Meinung dazu hab ich hiermit indirekt ja irgendwie auch kund getan 🙂

Fastenzeit?

Die Sammlerin hat gefragt, ob bzw. wer was in der Fastenzeit macht. In den letzten Jahren ist das wieder populär(er) geworden. Ich kenn das als Kind immer nur als etwas, das die Katholischen machen. Und wir waren evangelisch. Damit war das Thema abgehakt.

Als junge Erwachsene habe ich irgendwann mitbekommen, dass es z.B. auch Heilfasten gibt. Also kein Verzicht aus religiösen Gründen, sondern eine Reinigung/Leerung des Körpers aus gesundheitlichen Gründen.

Was ich durchaus sinnvoll finde: Die Fastenzeit zum Konsumfasten zu nutzen. Je nachdem, in welchem Bereich, auf welche Art mensch das Jahr über der Völlerei frönt. Also z.B.:

  • Einkauf-Fasten – Kleidung, Dekoartikel, Gimmicks, Technikkram, Bücher, CDs, sonstige Dinge, die gerne „gesammelt“ werden
  • Plastik-Fasten – empfiehlt sich ganzjährig. Die Fastenzeit kann genutzt werden, um sich für das Thema zu sensibilisieren und ein Auge dafür zu bekommen, wo überall Plastik drin ist. (Was leider nahezu überall der Fall ist)
  • Zucker-Fasten – komplett auf Zucker zu verzichten, bedeutet zwangsläufig, keinerlei „Fertignahrung“ zu sich nehmen. Egal, ob Dosensuppe oder Käseaufstrich.
  • Süßigkeiten-Fasten – das wäre jetzt „Fasten light“ sozusagen. Also einfach nur auf den ganzen Süßkram verzichten, was nach der Weihnachtsvöllerei viele sogar eh schon freiwillig machen, ohne es als Fasten zu bezeichnen 🙂 Entweder einfach nur keine Süßigkeiten (Schoggi, Gummischlangen & Co.) oder etwas strenger und auch kein Kuchen, keine Teilchen vom Bäcker. Lediglich das Marmeladenbrot ist noch gestattet. Schokocremaufstrich fällt schon wieder flach.
  • Kaffee-Fasten, Nussnougatcreme-Fasten – wenn es ein bestimmtes Nahrungsmittel gibt, ohne das du üblicherweise nicht kannst (bzw. willst), probiere es einfach mal aus, „ohne“ zu leben. Und achte, wie dein Körper darauf reagiert.
  • Motz-Fasten – gehörst du zu den Menschen, die gern und oft über alles und jeden lästern? Überall das Haar in der Suppe finden? Beim Autofahren schimpfen wie ein Rohrspatz? Lass es doch einfach mal bleiben. Tief durchatmen und entspannen.
  • Makeup-Fasten – versuch doch mal eine Zeit lang, ungeschminkt zu bleiben. Ob du es ganz ohne wagst oder dir zumindest die Wimperntusche oder den Lippenstift noch genehmigen magst, darfst du entscheiden. Du machst die Regeln – an die du dich aber dann auch halten solltest. Am besten schriftlich festhalten!
  • Fernseh-Fasten, Internet-Fasten, WischiWaschi-Fasten, … All die Dinge, die du (zu) oft und (zu) gerne machst, einfach mal weglassen oder zumindest sehr drastisch reduzieren. Schaffst du das?

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen – Da wir alles im Überfluss haben, gibt es auch eine schier unendliche Auswahl fürs Fasten. Wie ich schon anklingen ließ: Du stellst die Regeln auf. Eine Tasse Kaffee am Tag und eine Zigarette sind erlaubt? Ok – aber auch daran halten! Nachrichten-Fasten? Dann muss auch das Radio ausgeschaltet bleiben.

Wenn du dich nicht für eine bestimmte Art des Fastens entscheiden kannst, dir alles auf einmal aber zu drastisch erscheint – dann mach doch Baustein-Fasten: Eine Woche kein Zucker. Die nächste Woche kein Internet. In der dritten nichts Einkaufen, usw.

Die Fastenzeit ist übrigens auch ein guter Anlass, um mal Kleiderschrank, Keller und Wohnung zu entrümpeln.

Wenn Ihr über eure ganz individuelle Fasten-Zeit bloggt, schreibts doch bitte in einen Kommentar – damit ich euch verfolgen kann!

Ich merke gerade, dass ich meine Antwort noch schuldig geblieben bin. Nein, Fastenzeit ist nach wie vor nichts für mich. Allerdings inzwischen aus anderen Gründen als früher. Erstens kaufe ich sowieso nur das, was ich wirklich brauche. Zweitens lege ich ab und zu mal einen kein-Süßzeuch-Tag ein und merke, wie mein Körper dabei richtig aufatmet. Und das Ausmisten habe ich drittens bereits letztes Jahr erfolgreich absolviert. 🙂

Noch mehr gute Fasten-Ideen hat Maria aufgestellt, die Britta ebenfalls bereits verlinkt hatte.

Ich und Eieruhren!

Also, ich und Eieruhren, das geht irgendwie nicht zusammen.  Keine Ahnung, wie viele davon ich schon durchgebracht habe. Die letzte hat nicht einmal ein Jahr lang gehalten.

Ok, die wird bei mir auch täglich, am Wochenende mehrmals täglich, benutzt. Zum Teekochen. Inzwischen bin ich schon recht gut auf die fünf Minuten eingestellt und hab das im Gefühl, wann die Zeit um ist. Aber wenn ich dabei noch schnell Wäsche aufhänge oder die Spülmaschine ausräume oder oder oder – bin ich dann doch froh, wenn ich an das Ende der fünf Minuten erinnert werde.

Da wir mittlerweile im WischiWaschi-Zeitalter angekommen sind, meinte mein Liebster „da gibts bestimmt auch eine App!“ Also mal flugs unter „Countdown“ gesucht, gefunden. Öh. Das Teil war eher gedacht, so bis Silvester oder zum Geburtstag oder was auch immer runterzuzählen. Bis ich mir da die entsprechende Funktion rausgesucht und eingestellt habe, sind die fünf Minuten schon fast wieder um.

Tjanu, warum nicht unter „Teatimer“ guggen? Ich wurde wieder fündig. Aha. Da kann ich einstellen, ob es sich um grünen, schwarzen, Roibusch- oder Kräutertee handelt, welche Wirkung er haben soll und welchen Härtegrad wir haben. Ähhh? Ich will einfach nur fünf Minuten abmessen!?!

Nächster Versuch: „Eieruhr“ – Ergebnis siehe „Teatimer“, ergänzt um Eiergröße und gewünschtes Ergebnis (hart, weich, mittel). Große Klasse…

Irgendwie bin ich dann auf „Kurzzeitmesser“ gekommen – und voila: Genau das hatte ich gesucht! Die fünf Minuten gibts sogar schon als Voreinstellung, also App öffnen, Tipp auf 5Min, Tipp aufs Start-Symbol und fertig. Mehr wollt ich doch gar nicht! Zum Glück am Ende dann doch noch gefunden 🙂

Wie ist das bei euch? Habt ihr auch irgendwelche (Küchen-)Geräte, die bei euch ständig den Geist aufgeben? Bei meiner Schwägerin warens jahrzehntelang die Waschmaschinen, die bei ihr nicht lange durchhalten wollten. Da bin ich mit meinem Eieruhr-Problem vergleichsweise dann doch noch gut bedient. 🙂

T-Rasierer gesucht – Erfahrungsberichte?

Ich bitte euch heute mal um Hilfe. Mein Damenrasierer ist in die Jahr[zehnt]e gekommen und kurz vorm Auseinanderfallen. Von der Verdreckung mal gar nicht zu reden. Mit „Damenrasierer“ meine ich so ein Plastikdings, auf das immer wieder neue „Klingen“ (größtenteils wieder aus Plastik) aufgesetzt werden und das ganze funktioniert ohne Strom. Ein Nassrasierer halt.

Fakt ist: Ich brauch Ersatz. Wieder Plastik einkaufen möchte ich aber gern vermeiden. Und da sind mir die ganz stinknormalen (Männer-)Rasierer von früher eingefallen: Metall, T-förmig, nach oben zu öffnen, da kommt eine ganz normale, richtige, echte Rasierklinge rein. Plastikanteil: null – zuzüglich Verpackung, klar. *sfz*

Ein bisschen Bedenken hab ich allerdings. Bei den Beinen gibts da sicher keine Probleme, interessant wirds unter den Achseln – geht das mit den richtigen, normalen Rasierklingen ohne Blutvergießen? Und noch interessanter die Frage: Wie ist das im Intimbereich? Geht das oder wird das eher ein Gemetzel? Da sind die neumodischen Hinter-Gitter-„Klingen“ nämlich schon ganz praktisch, muss ich zugeben. Hat da eine Erfahrungen und mag mir davon erzählen?

Jedenfalls ist genau das der Grund, weshalb ich gerne einen gebrauchten Rasierer ausprobieren möchte (neue Rasierklingen – richtige, echte – kaufen ist ja nicht das Problem). Denn klar ist auch, dass ein Metallrasierer ungleich teurer ist als die Plastikdinger. Falls also jemand noch son Teil nutzlos zuhause rumliegen hat und mir gegen günstig bis sehr günstig spenden möchte (Porto zahl ich natürlich auf jeden Fall, eh klar!) – bitte in den Kommentaren melden oder mir ne Mail an info ät zauberweib de schicken. Der darf auch gern schon etwas oll sein, mir kommts nicht auf Schönheit, nur auf Funktionalität an.

Wer meine Anfrage auf Facebook weiterverbreiten möchte, darf das sehr sehr gerne tun; selber hab ich nämlich keinen Account dort.

Nun bin ich gespannt und hoffe und warte und lese gerne eure Erfahrungsberichte dazu! 🙂

Schönen Sonntag noch euch allen!

Fünf Jahre

WordPress teilt mir gerade mit, dass ich heute meinen 5. WP-Bloggeburtstag habe. Zugegeben, ich blogge – hier – noch nicht wirklich so lange, weil ich damals eigentlich nur etwas ausprobieren wollte, was dann doch nicht geklappt hat. Erst später – und weil ich nicht  wollte, dass der Name dann wieder weg ist – habe ich angefangen, das nun schon einmal angelegte Blog auch zu nutzen.  Als zauberweib.de gibts mich ja schon viel viel viel länger 🙂

Ich danke hiermit allen, die immer wieder bei mir  vorbeischauen, die auch mal ein „Gefällt mir“ oder gar einen Kommentar hinterlassen. Und ich danke allen supertollen Blogs im WWW, die mich immer wieder inspirieren und beeindrucken – und die ich hier gerne weiterempfehle.

Na dann – auf die nächsten fünf Jahre… oder so 🙂

Plastikfasten – der Treppenwitz

Ein Schlauchwagen musste her. Der alte Gartenschlauch – obwohl noch nicht wirklich soo alt – war schon arg brüchig, die Anschlussteile passten nicht mehr richtig (ich hab ja gleich gesagt, kauf was Gscheits, net so a Billigglump. Aber auf mich hört ja keiner…).

Diesmal konnte ich mich jedoch durchsetzen: Es wurde nicht der billige aus größtenteils Plastik rausgesucht, sondern mein Liebster zeigte sich mit dem doch um einiges teureren Schlauchwagen aus überwiegend (ganz ohne geht ja leider dann doch nicht) Metall einverstanden:

SchlauchwagenSehr schönes Teil, alles dran, alles dabei, keinerlei Beanstandungen. Wenn man das Foto so sieht. Vielleicht wundert sich ja die eine oder andere schon, was der gelbe Sack, prallgefüllt mit Plastikmüll, dabei soll?

Kein Scherz: All das war die Ausstopfung des Versandkartons – nachdem wir die blöden Luftkissen bereits entlüftet hatten. Der ganze Sack ist voll. Mit Plastikmüll aus dieser einzigen Lieferung!

Weil der Schlauchwagen war nämlich in DEM Riesenkarton verpackt:

2015_02schlauchwagen01klZum Größenvergleich nochmal derselbe gelbe Sack dabei (war leichter wieder die Treppe raufzutragen als der Wagen) – weit über die Hälfte des Kartons war also mit Plastikmüll zugemüllt. Statt dass man in der Versandabteilung des Ladenfachgeschäftes einfach einen Karton eine oder zweidreivier Nummern kleiner genommen hätte?! Und so ganz nebenbei dem Auslieferungsmenschen das Leben auch etwas erleichtert hätte? Der durfte nämlich diesen Riesenkarton nochmal extra fahren, weil er nicht mehr in den Wagen gepasst hatte. Leider auch kein Scherz! Also nochmal ein dickes Umweltminus 😦

Hätte ich übrigens vorher gewusst, wo mein Liebster das Ding bestellt, hätte ich gleich interveniert und es direkt im Laden in der nächstgrößeren Stadt gekauft. Das konnte ich wirklich nicht ahnen, dass er dort online bestellt, anstatt selber hinzufahren und die berühmte Katze zu knüscheln! Ich war ziemlich entsetzt, als die Lieferung kam. Nicht nur wegen der Größe, sondern wegen der Aufkleber, die zeigten, woher das Teil kommt. Tsh!

Wirklich entsetzt war ich dann allerdings, als mein Liebster, der den Riesenkarton öffnete, beim ersten Blick hinein ungläubig aufschrie. Diese Menge an Plastikmüll war sogar ihm auffallend zu viel!

Das gehört also irgendwie in die Kategorie „gleich dreimal blöd gelaufen“ – und zwar so saublöd, dass auf ’ne hysterische Art schon irgendwie wieder zum Lachen ist…