Das Ding: Nützliches Nähzeug

Aus meiner beliebten Reihe: Das Ding – nützliche Sachen, die das Leben leichter machen – gibt es heute ein paar Kleinigkeiten, die das Nähleben um Vieles vereinfachen.

Ich fange ganz profan an mit einer kleinen Schere zum Fadenabschneiden. Das kann eine alte Nagelschere sein, die lediglich in der Lage sein muss, die Fäden an den Nahtenden abzuschneiden. Meine ging vor einiger Zeit kaputt und da ich noch eine (normalgroße) Schneiderschere habe, dachte ich, dass ich damit zurecht komme. Nein. Es nervt. Wirklich. Also hab ich wenige Euro in eine Nagelschere investiert und – es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht! Die kleine Schere lässt sich wesentlich leichter handhaben als die große. Ich bin sehr für Minimalismus – aber diese Anschaffung lohnt sich wirklich!

Als Abstandshalter hab ich Magneten für mich entdeckt. Sowas hat eigentlich jede irgendwo zuhause und eignet sich daher perfekt. Die Platte ist bei den meisten Maschinen aus Metall und somit magnetisch. Einfach einen Magneten dort platzieren, wo die Kante liegen soll und losnähen:

naehtipp02

Mit zwei Magneten lässt sich auch ganz akkurat ausmessen und nähen:

 naehtipp01

Klarer Vorteil zu Klebebändern, weil die Magneten erstens keine Rückstände hinterlassen und zweitens keinerlei Müll fabrizieren!

Ebenfalls wichtig sind Stecknadeln mit wirklich spitzer Spitze. Tut euch den gefallen und sortiert welche mit stumpfer, abgebrochener oder verbogener Spitze gleich aus. Ihr spart euch viele Flüche beim Feststecken!

Übrigens: Die Magneten eignen sich auch hervorragend, runtergefallene Stecknadeln wieder aufzulesen!

Zum Abstecken verwende ich die Schneideunterlage. Früher hab ich das oft am Teppichboden oder Bügelbrett gemacht und dabei gerne mal den Untergrund mit festgesteckt. Das passiert bei der Matte nicht.

Wenn du dich jetzt fragst, wozu man sowas eigentlich braucht: Fürs Zuschneiden mit dem Rollschneider. Den find ich so genial, dass ich dazu bereits einen Beitrag gemacht habe.

Zum Markieren eignen sich Buntstifte sehr gut, bei dunklen Stoffen leisten helle Farben wie weiß, gelb oder rosa gute Dienste. Es müssen also keine teuren Marker in Plastikhülsen sein.

Zum Entfernen der kleinen Fädchen nach dem Auftrennen gibt es ebenfalls für teuer Geld und mit viel Plastik drumrum „supertolle“ Radierstifte. Die funktionieren auch tatsächlich, aber spart euch das Geld und den Müll. Nehmt einfach den Radiergummi, den ihr mit Sicherheit sowieso zuhause habt. Und „radiert“ damit die Fädchen einfach weg!

Was habt ihr für geniale Nähtipps und Werkzeuge, die ihr nicht mehr missen wollt? Schreibt mirs gerne in den Kommentaren.

Hinterlass mir 'ne Nachricht

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s