Zeitgesteuerte Waschmaschine

Ok, wahrscheinlich denkt sich jetzt die eine oder andere: Was soll jetzt das? Aber ernsthaft – eine programmierbare Waschmaschine ist einen Beitrag in meiner Reihe „Das Ding – nützliche Sachen, die das Leben leichter machen“ sowas von wert!

Meine alte Waschmaschine hatte nach ca. 25 Jahren ausgedient. Natürlich hab ich mich gut informiert und recherchiert, wie denn so der Stand der Technik inzwischen ist. Was eine Waschmaschine haben/können/machen soll, wie viel Strom und Wasser sie im Idealfall verbraucht, Schleuderleistung, Trommelgröße, Lautstärke (!) – all sowas eben.

Abschließend hatte ich die Eckdaten zusammen, meine bevorzugten Hersteller sowie eine Hand voll Geräte ausgesucht, die für unsere Anforderungen passen würden. Gekauft habe ich natürlich beim Händler vor Ort, der die neue geliefert, fachgerecht angeschlossen und die alte mitgenommen hat.

Größer als die alte waren sie alle, was aber auch bei einem Zwei-Personen-Haushalt kein Problem darstellt – es müssen nur genügend Socken und Unterwäsche vorhanden sein :)

Und natürlich gabs keine einzige mehr (die in mein „Beuteschema“ passte), die ohne Computerdisplay ausgekommen wäre. Daran sollte es aber nicht scheitern.

Wichtig war mir vor allem der geringe Verbrauch von Strom und Wasser. Und das geht nur über eine deutlich längere Waschdauer. Statt wie bisher eine Stunde musste ich nun gleich drei Stunden für eine Ladung Wäsche einplanen. Das wird durch die größere Trommel zumindest teilweise wieder wettgemacht, z.B. wenn beim Bettenbeziehen auf einen Schlag ein großer Wäscheberg anfällt.

Drei Ladungen an einem Tag waschen fällt definitiv flach. Aber am Abend, bevor ich  ins Bett gehe, eine Maschine füllen und so programmieren, dass sie fertig ist, wenn ich am nächsten Morgen aufstehe, das geht. Danach reicht die Zeit allemal noch für eine zweite Ladung – so komme ich sehr gut zurecht.

Ich kenns noch von meiner Mam, dass Strom und Wasser bei Nichtgebrauch der Maschine abgeschaltet werden sollen – den Wasserhahn drehe ich nach wie vor zu. Stecker ziehen ist dank (nachgeprüfter!) tatsächlicher AUS-Schaltung nicht nötig.

Das Programmieren funktioniert denkbar einfach: Maschine einschalten, beladen, Programm wählen (Waschpulver nicht vergessen) und dann die Zeitschaltung wählen, wann sie beginnen soll: also in fünf, sechs, sieben … Stunden (geht bei meiner in halbstündigen Schritten). Wenn sie drei Stunden benötigt und um acht Uhr fertig sein soll, muss sie um fünf Uhr starten. Von elf Uhr abends ab gerechnet, muss ich die Zeitschaltung also auf sechs Stunden stellen. Bis dahin läuft sie auf Standby und weckt sich quasi selber auf, wenn sie loslegen soll.

Das funktioniert natürlich auch, wenn ich am Samstagvormittag Dienst habe und die Wäsche fertig sein soll, wenn ich wieder nach Hause komme. Keine Zettel mehr für meinen Liebsten „12 Uhr bitte Waschmaschine einschalten!“ :)

Falls eure Waschmaschine diese Zeitprogrammierungsmöglichkeit auch hat: Nutzt sie! Gerade im Hinblick auf die Waschdauer – klar ist so ein normales Ein-Stunden-Programm angenehmer, weil es „mal schnell“ eingeschaltet werden kann. Braucht aber auch wesentlich mehr Strom und Wasser. Mit der Zeitstellung muss vorgeplant werden, das ist der Nachteil. Aber mal ehrlich: Wenn die Dreckwäsche am Samstagvormittag bereit ist zum Waschen, wird sie das in aller Regel am Freitagabend auch schon sein. Somit ist nur ein klein wenig Umgewöhnung nötig, die uns hilft, weniger Strom und Wasser zu verbrauchen. Ich finde, das lässt sich doch lernen, oder?

Probierts einfach aus und nutzt die Möglichkeiten, die uns die Geräte heutzutage bieten. Was immer hilft, Ressourcen zu schonen, sollten wir nutzen! Ich bin seit über einem Jahr nach wie vor begeistert von diesem „Hexenwerk“, das meine M*** mir bietet :)

Hinterlass mir 'ne Nachricht

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s