Schoggipudding ganz vegan

Zu meinem siebenjährigen Blogjubiläum*) gibts ein Rezept für einen mega-leckeren Schoggipudding. Ursprünglich wollte ich einen Schoggi-Aufstrich machen, musste aber feststellen, dass der Geschmack eindeutig „Pudding“ ist und daher hab ich die Konsistenz angepasst.

Als Basis diente mir eine selbstgemachte Cashew-Kokos-Creme: Cashews über Nacht einweichen, am nächsten Tag abgießen und abspülen. Zusammen mit Kokosflocken und einem ordentlichen Schluck Rapsöl im Mixer zu einer feinen Creme verarbeiten. Ein genaues Rezept hierfür kann ich leider nicht bieten, weil es eine Resteverwertungsaktion war. Ich mag Rapsöl sehr gerne, wer lieber anderes mag, nimmt anderes :)

Es kann natürlich jede/s Nusscreme/-mus verwendet werden, selbst die gekaufte Variante. ;)

Das Rezept für den Schoggipudding reicht für eine große oder zwei kleine Portionen – nicht von der Menge täuschen lassen, weil es ziemlich mächtig ist und daher gut satt macht:

  • 100 ml abgekochtes Wasser
  • 3 TL Kakaopulver
  • 1-2 TL Eiweißpulver
  • 3 TL Erythrit/Süßungsmittel
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl
  • 80 g Cashew-Kokos-Creme/Nussmus

Wenn ich bei Rezepten Wasser brauche, nehm ich immer abgekochtes, weil das Endergebnis etwas länger haltbar ist  (bilde ich mir zumindest ein). Im warmen Wasser lösen sich die Zutaten besser auf als im kalten, zu heiß sollte es allerdings nicht mehr sein.

Kakao, Eiweißpulver und Erythrit mit dem Wasser verrühren, dann erst das Johannisbrotkernmehl zufügen. Mit dem Schneebesen cremig glattrühren. Zuletzt die Cashew-Kokos-Creme (oder beliebiges Nussmus) unterrühren. Fertig.

Kann praktisch sofort gegessen werden, allerdings schmeckts sogar noch besser, wenn man dem fertigen Pudding eine Nacht im Kühlschrank zum Durchziehen gönnt.

Ich verwende Erbsenprotein und hatte zunächst die Befürchtung, dass der erbsige Geschmack durchschlägt, das ist jedoch absolut nicht der Fall. Kann natürlich durch jedes andere Protein- oder Milchpulver ersetzt werden – was ihr halt zuhause habt.

Als Süßungsmittel nehm ich bevorzugt Erythrit, auch hier kann nach den eigenen Vorlieben ersetzt werden: Von Ahornsirup bis Xylit sollte alles möglich sein. Die Menge kann ebenfalls angepasst werden, wenn es süßer sein darf.

2019_07schoggipudding

Viel Spaß beim Schlemmen!

*) Heute vor sieben Jahren habe ich den ersten Beitrag auf diesem Blog geschrieben. Tatsächlich blogge ich schon wesentlich länger und meine erste selbstgebastelte Homepage hatte ich bereits im vorigen Jahrtausend – damals auf Tripod gehostet, wer sich noch daran erinnern mag.

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