Monatsarchiv: Februar 2019

Gebäckresteverwertung

Wie siehts bei euch aus? Alle Plätzchen aufgegessen, oder gibt es noch ein paar wenige, die gar nicht weg wollen? Und die letzten Lebkuchen schmecken auch nicht mehr wirklich? Oder ist einfach Kuchen übrig, der trocken geworden ist?

Nicht wegwerfen! Sondern zu superlegga Pralines verarbeiten!

Alles, was sich so an trockenen Gebäckresten findet, in den Mixer werfen und schön fein mahlen.  Nach Wunsch und Geschmack können noch Nüsse, Kerne, etc. dazu.

Jetzt braucht es noch eine feuchte Komponente, da gibt es mehrere Variationen zur Auswahl:

  • Marmelade oder
  • Likör oder
  • Frischkäse oder
  • Nussnougatcreme oder
  • geschmolzene Kuvertüre oder Nougat

Eine davon aussuchen und nur Löffel- bzw. Schluckweise den Bröseln zufügen, mit dem Handrührgerät vermengen. Die Masse sollte dabei gerade so pappig werden, also keinesfalls zu feucht! Notfalls noch etwas gemahlene Nüsse, Hirse-, Haferflocken oder Gries zufügen, ggf. für eine halbe Stunde ziehen lassen.

Mit den Händen aus der Masse kleine Kugeln drehen. Wenn die Hände zu klebrig werden, mit einem Löffel o.ä. „abschaben“, dann kann die Dreherei weitergehen. Kugeln für ca. eine Stunde im Kühlschrank parken, damit sie schön fest werden.

Kuvertüre nach Wunsch schmelzen (wenn die Mischung recht süß geworden ist, macht sich Zartbitter besonders gut, finde ich). Die Kugeln damit umhüllen und auf einem Kuchengitter festwerden/trocknen  lassen. Ich lagere sie anschließend im Kühlschrank – wo sie aber nicht wirklich lange verweilen :)

dav

Probierts aus, es ist eine sehr leckere und edle Möglichkeit der Resteverwertung – eigentlich schon „upcycling“ ;)

Wers weniger edel, genauso lecker aber dafür noch einfacher haben will, macht Scheiterhäufchen:

Dazu die Reste nicht zermahlen, sondern nur ganz grob zerkrümeln. Gehackte Nüsse/Kerne,  Müslireste passen da gut mit rein.

Kuvertüre und/oder Schoggireste schmelzen, mit den Krümeln vermengen (geht mit einem Löffel sehr gut) und kleine Häufchen auf eine Dauerbackfolie/Backpapier setzen. Trocknen lassen. Genießen.

Diese Methode der Resteverwertung funktioniert vor allem auch umgekehrt: Wenn geschmolzene Kuvertüre übrig ist, einfach reinschmeißen, was an Nüssen, Kernen, Haferflocken, Müsli, etc. vorhanden ist und Häufchen machen ;)

Sowohl die Pralines- als auch die Häufchen-Methode hat ihre Vorteile: Mit selbstgemachten Pralinen kann man schon mal angeben.  Die Häufchen sind dafür wirklich superschnell und supersimpelst hergestellt. Richtig lecker sind beide. Die Qual der Wahl liegt also ganz bei euch – viel Spaß beim Ausprobieren!

 

 

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