#friday4future

Morgen ist wieder Freitag und damit #friday4future-Tag. Ich finde die Aktion großartig und dank der weltweiten Vernetzung ist es möglich, dass daraus eine globale Bewegung wird, die die PolitikerInnen weltweit dazu bringen kann, ihren glorreichen Worten endlich Taten folgen zu lassen.

Was die Aktion der SchülerInnen tatsächlich bringen wird, muss sich zeigen. Meine Erfahrungswerte machen mir zwar wenig Hoffnung, doch das kleine Mädchen aus den frühen 1980ern in mir feuert die Kids weltweit an, dran zu bleiben und die Verweise, die sie dafür kassieren, einzurahmen! ;)

Allerdings muss ein bisschen Kritik auch sein. Denn die Rettung der Zukunft fängt immer bei dir selber an. Daher von mir noch ein paar ausgewählte Stichpunkte:

  • Kaffeetasse/Thermobecher statt Coffee to go
  • Brotzeitdose statt Currywurst und Hamburger
  • Stop! Nicht gleich neu kaufen, sondern erst mal guggen, was der heimische Haushalt an Verwendbaren bereits zu bieten hat!
  • Wiederaufladbare Akkus statt Batterien verwenden (gibts auch für Knopfzellen)
  • mit dem Bus/Öffis in die Schule fahren und sich nicht von Mama mit dem SUV bringen lassen
  • sich nicht jedes Jahr das neueste Handy zum Geburtstag wünschen, sondern das vorhandene so lange wie irgend möglich nutzen

Der letzte Punkt wäre ein guter Ansatz für eure Forderungen. So sollten die Betriebssystem-Hersteller verpflichtet sein, pro Version wenigstens fünf Jahre Laufzeit zu garantieren und für jedes Gerät (Handy, Tablet, was auch immer) Upgrades auf die nächsten zwei Versionen für die jeweils komplette Laufzeit zuzusichern. Somit wäre eine Handynutzung von bis zu 15 Jahren garantiert. Das gilt natürlich auch für PC-/Notebook-Betriebssysteme, sofern diese nicht eh OpenSource sind.

In dem Zusammenhang sind ebenso die Handyhersteller (und der gesamten Unterhaltungselektronik) gefordert, ihre Auf-den-Markt-schmeiß-Mentalität grundlegend zu ändern. Analog zu den BS gibts ebenfalls nur alle fünf Jahre ein neues Gerät – und dann auch nur eins und keine fünf. Das dann aber wenigstens ausgereift ist.

Zum Thema SUV mag ich mich an dieser Stelle gar nicht weiter auslassen, weil da könnt ich nur noch … nein. SUV, Coffee-to-go im Wegwerfbecher, Kapselkaffee – das sind Dinge, die einfach nicht existieren dürften und ich staune jeden Tag aufs Neue, wie viele Menschen all das tagtäglich nutzen, obwohl sie wissen, wie sehr sie damit unseren Planeten zumüllen und vergiften…

In diesem Sinne: bleibt dran und ich würde mich freuen, wenn das Jahr 2019 als DAS Jahr der Kehrtwende in die Geschichte eingehen würde!

 

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