Monatsarchiv: Februar 2016

Call for papers

Call for papers

Der musste einfach raus 🙂

Und – was haltet ihr so von Anglizismen? Meine Meinung dazu hab ich hiermit indirekt ja irgendwie auch kund getan 🙂

Süße Valentins-Monster

Passend zur Fastenzeit *gg* hab ich gerade diese süßen Monster-Muffins entdeckt:

Wenn mir jemand bis vor nem halben Jahr gesagt hätte, dass ich mir Kochvideos angugg (na gut, in dem Fall: Backvideo), hätt ich den für bescheuert gehalten. Echt. Aber bei Sally mach ich ne Ausnahme. Ich mag die einfach. 🙂

Fastenzeit?

Die Sammlerin hat gefragt, ob bzw. wer was in der Fastenzeit macht. In den letzten Jahren ist das wieder populär(er) geworden. Ich kenn das als Kind immer nur als etwas, das die Katholischen machen. Und wir waren evangelisch. Damit war das Thema abgehakt.

Als junge Erwachsene habe ich irgendwann mitbekommen, dass es z.B. auch Heilfasten gibt. Also kein Verzicht aus religiösen Gründen, sondern eine Reinigung/Leerung des Körpers aus gesundheitlichen Gründen.

Was ich durchaus sinnvoll finde: Die Fastenzeit zum Konsumfasten zu nutzen. Je nachdem, in welchem Bereich, auf welche Art mensch das Jahr über der Völlerei frönt. Also z.B.:

  • Einkauf-Fasten – Kleidung, Dekoartikel, Gimmicks, Technikkram, Bücher, CDs, sonstige Dinge, die gerne „gesammelt“ werden
  • Plastik-Fasten – empfiehlt sich ganzjährig. Die Fastenzeit kann genutzt werden, um sich für das Thema zu sensibilisieren und ein Auge dafür zu bekommen, wo überall Plastik drin ist. (Was leider nahezu überall der Fall ist)
  • Zucker-Fasten – komplett auf Zucker zu verzichten, bedeutet zwangsläufig, keinerlei „Fertignahrung“ zu sich nehmen. Egal, ob Dosensuppe oder Käseaufstrich.
  • Süßigkeiten-Fasten – das wäre jetzt „Fasten light“ sozusagen. Also einfach nur auf den ganzen Süßkram verzichten, was nach der Weihnachtsvöllerei viele sogar eh schon freiwillig machen, ohne es als Fasten zu bezeichnen 🙂 Entweder einfach nur keine Süßigkeiten (Schoggi, Gummischlangen & Co.) oder etwas strenger und auch kein Kuchen, keine Teilchen vom Bäcker. Lediglich das Marmeladenbrot ist noch gestattet. Schokocremaufstrich fällt schon wieder flach.
  • Kaffee-Fasten, Nussnougatcreme-Fasten – wenn es ein bestimmtes Nahrungsmittel gibt, ohne das du üblicherweise nicht kannst (bzw. willst), probiere es einfach mal aus, „ohne“ zu leben. Und achte, wie dein Körper darauf reagiert.
  • Motz-Fasten – gehörst du zu den Menschen, die gern und oft über alles und jeden lästern? Überall das Haar in der Suppe finden? Beim Autofahren schimpfen wie ein Rohrspatz? Lass es doch einfach mal bleiben. Tief durchatmen und entspannen.
  • Makeup-Fasten – versuch doch mal eine Zeit lang, ungeschminkt zu bleiben. Ob du es ganz ohne wagst oder dir zumindest die Wimperntusche oder den Lippenstift noch genehmigen magst, darfst du entscheiden. Du machst die Regeln – an die du dich aber dann auch halten solltest. Am besten schriftlich festhalten!
  • Fernseh-Fasten, Internet-Fasten, WischiWaschi-Fasten, … All die Dinge, die du (zu) oft und (zu) gerne machst, einfach mal weglassen oder zumindest sehr drastisch reduzieren. Schaffst du das?

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen – Da wir alles im Überfluss haben, gibt es auch eine schier unendliche Auswahl fürs Fasten. Wie ich schon anklingen ließ: Du stellst die Regeln auf. Eine Tasse Kaffee am Tag und eine Zigarette sind erlaubt? Ok – aber auch daran halten! Nachrichten-Fasten? Dann muss auch das Radio ausgeschaltet bleiben.

Wenn du dich nicht für eine bestimmte Art des Fastens entscheiden kannst, dir alles auf einmal aber zu drastisch erscheint – dann mach doch Baustein-Fasten: Eine Woche kein Zucker. Die nächste Woche kein Internet. In der dritten nichts Einkaufen, usw.

Die Fastenzeit ist übrigens auch ein guter Anlass, um mal Kleiderschrank, Keller und Wohnung zu entrümpeln.

Wenn Ihr über eure ganz individuelle Fasten-Zeit bloggt, schreibts doch bitte in einen Kommentar – damit ich euch verfolgen kann!

Ich merke gerade, dass ich meine Antwort noch schuldig geblieben bin. Nein, Fastenzeit ist nach wie vor nichts für mich. Allerdings inzwischen aus anderen Gründen als früher. Erstens kaufe ich sowieso nur das, was ich wirklich brauche. Zweitens lege ich ab und zu mal einen kein-Süßzeuch-Tag ein und merke, wie mein Körper dabei richtig aufatmet. Und das Ausmisten habe ich drittens bereits letztes Jahr erfolgreich absolviert. 🙂

Noch mehr gute Fasten-Ideen hat Maria aufgestellt, die Britta ebenfalls bereits verlinkt hatte.