Monatsarchiv: Mai 2015

Links zur Open Zero Waste Challenge

Aktuell läuft ja die OZWC – bei der ich selber zwar nicht offiziell mitmache, die ich dennoch sehr interessiert verfolge. Also einfach mal reinlesen, sind tolle Beiträge dabei, von Einsteigern wie von Profi-Nichtmüllern, mit vielen guten Tipps, kleinen Rückschlägen – richtig gute Lektüre, die ansteckend wirkt 😉

Und da ich hier eh schon wieder im Rückstand bin, hab ich mich heut eben dem Thema Müllvermeidung zugewandt – großzügig ausgelegt:

Auf scinexx.de wird erklärt, dass unser Plastikverbrauch bis 2030 um ein Drittel steigen wird – wenn sich nicht schnell und dringend was ändert.  Und an selber Stelle eine Zustandsbeschreibung fünf Jahre nach Deepwater Horizon. Die aktuelle Ölkatastrophe bei Kalifornien ist ja in den Medien allenfalls nur noch eine Fußnote wert… 😦

Auf widerstandistzweckmaessig läuft seit einiger Zeit die Serie zum Thema Müll(vermeidung) an den Tagen. Hier der Teil mit den Faltbinden samt Anleitung.

wollstash com zeigt, wie sich ein Wollwickler reparieren lässt – sehr gut!

Dass sich Bücher vorzüglich zu allem Möglichen weiterverwenden bzw. zweckentfremden lassen, hat sich längst herumgesprochen. Die Bücherei Lauenburg hat z.B. ein Video gefunden, wie sich eine Bücher-Tasche fertigen lässt.

Und auf der handmadekultur.de noch der Tipp für den Sommertrinkbecher. Kategorie: Muss eine nur drauf kommen 🙂 Meine Empfehlung hierzu wären vor allem Schraubgläser mit Plastikdeckel (z.B. von Honig). Weil die lassen sich nicht zum Einkochen verwenden. Als Sommertrinkbecher aber voll tauglich. Und statt Plastikstrohhalm natürlich bitte die bio- oder eine wiederverwendbare Variante! 😉

Das wars heute in aller Kürze von mir. Hab noch einiges auf dem Zettel stehen, deshalb wirds beim nächsten Mal auch wieder etwas gewerkeliger werden. Versprochen!

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Dienstagsfrage: geschrieben oder gezeichnet?

Das ist doch mal wieder ne Dienstagsfrage für mich:

Strickschrift oder das Muster reihenweise in Worten beschrieben – was ist Dir lieber und warum?
Gibt es ggf. bestimmte Arten von Strickschriften, die Du bevorzugst?
Was machst Du, wenn Dein Wunschmodell keine Strickschrift bzw. keine Beschreibung in Worten hat? Durchkämpfen, umändern oder ganz verzichten?

Mein erster Impuls war: Blöde Frage – natürlich gemalt! Bis ich die Antwort von wollstash gelesen und begriffen habe, dass es da natürlich unterschiedliche Auffassungen gibt. 🙂

Klar kann ich auch mit „2re u 2rz“ was anfangen – wesentlich übersichtlicher finde ich aber „..o/“ – was in dem Fall die „Übersetzung“ wäre. Die gemalte Strick“schrift“ finde ich auch deshalb besser, weil sie international ist. Inzwischen kann ich mit „yo“ und „ssk“ etwas anfangen, aber das musste ich halt erst lernen. Hingegen ob das Symbol für einen Umschlag im Einzelfall nun ein „o“, ein „U“ oder was auch immer ist, lässt sich i.A. recht schnell rausfinden.

Die meisten Strick“schriften“ finde ich selbsterklärend – so viele Möglichkeiten gibt es erst einmal ja nicht: rechte Masche, linke Masche. Nach rechts zusammenstricken, nach links zusammenstricken. Drei Maschen zusammenstricken. Umschlag. Und dann kommen schon fast die „Sonderzeichen“ – Verdrehungen für Zöpfe, Masche zunehmen, – auf die Schnelle fällt mir mehr gar nicht ein.

Aber es stimmt auch: Ich bin definitiv ein Symbol-Mensch. Symbole sagen mir generell mehr als es ganze Aufsätze tun würden. 🙂

Achso, wegen dem „international“ – damit wollte ich nicht sagen, dass es eine „Standardschrift“ bzw. „Zeichensetzung“ gäbe. Die gibt es meines Wissens nicht. Aber wegen der Überschaubarkeit der Zeichen erklärt sich das Abgebildete  recht schnell von selbst. Ich male mir meine Muster ebenfalls immer auf, bin daher sozusagen „drin“ – is wohl wie mit Steno… wer das täglich nutzt, kanns auch.

Bei einfachen Mustern hab ich aber auch kein Problem mit „re *3li 2re*“ – gerade bei langen Maschenreihen geht der Mustersatz ja eh immer im Kopf mit. Ob das nun vom Gemalten oder Geschriebenen abgeschaut ist. 🙂

So, und nun bin ich gespannt, die anderen Antworten alle noch zu lesen. 🙂

vegane Pralinen?!

Das hab ich gestern bei Missheartmade gelesen: Vegane Pralinen. Rein zufällig hab ich noch ne Tüte Trockenmischobst da, also musste ich das einfach ausprobieren. So wurden es bei mir dann Aprikosen mit Pflaumen zusammen mit Haselnüssen und ein bisschen Vanille.

Da ich kein Kleinmixgerät habe, habe ich alles mit dem Pürierstab zerkleinert, was eine ziemlich batzige Angelegenheit war. Mein Tipp: Lieber gleich die doppelte Menge machen, dann lohnt sich die Sauerei mehr 🙂

Meine Kügelchen habe ich ziemlich kein geformt, anschließend noch in gemahlenen Haselnüssen gewälzelt. Und ich muss sagen: Das Gebatzel hat sich gelohnt. Die Teilchen sind so megalegga!

Unbedingt nachmachen! Die Rezepte findet ihr unter obigem Link und wie gesagt: Lieber gleich die doppelte Menge machen! 🙂