Monatsarchiv: Februar 2015

Wieder ein paar Links

Da ich das Jahr 2015 dem Projekt Ausmisten gewidmet habe, gibts dazu natürlich gleich mehrere Links. Als erstes mal einen Fortschrittsbericht von mir selber.

Sehr gut fand ich den Beitrag bei letlifebeamazing.com über den Einfluss der Wohnung aufs Wohlbefinden. Lies den Artikel und geh anschließend mit offenen Sinnen durch die Räume, in denen du lebst: Was „sagen“ sie? Welche Botschaft vermitteln sie? Ein richtiger Augenöffner!

Das muss ja nicht immer gleich etwas arg Auffälliges sein – oft sinds ja die kleinen Dinge, die tagtäglich nerven und uns Energie absaugen. Auf ohmarylane.com gibts dazu einen sehr gelungen Beitrag, den ich gern als Ergänzung/Erweiterung zum obigen Link sehen mag.

Apropos Energien – im weiteren Sinn: Kennst du das Selbst-Liebe-Glas? Was das ist und wie du eins selber machen kannst, hat die Wilde Wölfin beschrieben.

Karin ist auch wieder dabei mit einer einfachen wie genialen Idee (das sind mir die liebsten!): Pimp your Häkelnadel kommt mir sehr gelegen, weil eine meiner Häkelnadeln immer wieder aus dem Griff rutscht.

Und gleich nochmal selbst gemacht: Spültücher auf wiederstandistzweckmaessig.com. Werd ich auf jeden Fall nachmachen – super Upcycling-Idee!

Keine Werbung aber dennoch mal ein Link zu einem Gewerbe: fundgut99.com ist ein kleinerer Betrieb in Regensburg, der Notizbücher herstellt. Soweit nichts ungewöhnliches – diese Firma verwendet dazu aber ausschließlich Abfallpapier, Fehldrucke, etc. aus der Industriefertigung. Was wiederum bedeutet, dass sie eher in kleineren Auflagen produzieren, dafür aber eben immer wieder neu, immer wieder anders.

Und weil wir grad bei Papier sind – hier noch ein schönes Video über die Zukunft des Papiers:

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Plastikfasten – der Treppenwitz

Ein Schlauchwagen musste her. Der alte Gartenschlauch – obwohl noch nicht wirklich soo alt – war schon arg brüchig, die Anschlussteile passten nicht mehr richtig (ich hab ja gleich gesagt, kauf was Gscheits, net so a Billigglump. Aber auf mich hört ja keiner…).

Diesmal konnte ich mich jedoch durchsetzen: Es wurde nicht der billige aus größtenteils Plastik rausgesucht, sondern mein Liebster zeigte sich mit dem doch um einiges teureren Schlauchwagen aus überwiegend (ganz ohne geht ja leider dann doch nicht) Metall einverstanden:

SchlauchwagenSehr schönes Teil, alles dran, alles dabei, keinerlei Beanstandungen. Wenn man das Foto so sieht. Vielleicht wundert sich ja die eine oder andere schon, was der gelbe Sack, prallgefüllt mit Plastikmüll, dabei soll?

Kein Scherz: All das war die Ausstopfung des Versandkartons – nachdem wir die blöden Luftkissen bereits entlüftet hatten. Der ganze Sack ist voll. Mit Plastikmüll aus dieser einzigen Lieferung!

Weil der Schlauchwagen war nämlich in DEM Riesenkarton verpackt:

2015_02schlauchwagen01klZum Größenvergleich nochmal derselbe gelbe Sack dabei (war leichter wieder die Treppe raufzutragen als der Wagen) – weit über die Hälfte des Kartons war also mit Plastikmüll zugemüllt. Statt dass man in der Versandabteilung des Ladenfachgeschäftes einfach einen Karton eine oder zweidreivier Nummern kleiner genommen hätte?! Und so ganz nebenbei dem Auslieferungsmenschen das Leben auch etwas erleichtert hätte? Der durfte nämlich diesen Riesenkarton nochmal extra fahren, weil er nicht mehr in den Wagen gepasst hatte. Leider auch kein Scherz! Also nochmal ein dickes Umweltminus 😦

Hätte ich übrigens vorher gewusst, wo mein Liebster das Ding bestellt, hätte ich gleich interveniert und es direkt im Laden in der nächstgrößeren Stadt gekauft. Das konnte ich wirklich nicht ahnen, dass er dort online bestellt, anstatt selber hinzufahren und die berühmte Katze zu knüscheln! Ich war ziemlich entsetzt, als die Lieferung kam. Nicht nur wegen der Größe, sondern wegen der Aufkleber, die zeigten, woher das Teil kommt. Tsh!

Wirklich entsetzt war ich dann allerdings, als mein Liebster, der den Riesenkarton öffnete, beim ersten Blick hinein ungläubig aufschrie. Diese Menge an Plastikmüll war sogar ihm auffallend zu viel!

Das gehört also irgendwie in die Kategorie „gleich dreimal blöd gelaufen“ – und zwar so saublöd, dass auf ’ne hysterische Art schon irgendwie wieder zum Lachen ist…