Monatsarchiv: Januar 2015

Seifenschale, gehäkelt

Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen 😉 hier zwei Seifenschalen aus Paketschnur gehäkelt:

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Einer der ersten Versuche, einfach rechteckig gehäkelt, feste Maschen. Die letzte Runde einmal rum, damit es einen schönen Abschluss bekommt. War leicht zu häkeln, allerdings rollt sich das Teil an zwei schräg gegenüberliegenden Ecken etwas ein. Das stört mich ein bisschen. Außerdem find ich rund bzw. oval eh viel schöner.  Auf dem Bild ist übrigens eine noch fast nagelneue Seife – so als Größenvergleich. 2015_01seifenschale021

Das war einer der späteren Versuche – die Schale ist ungefähr so groß wie die rechteckige – nur das Seifenstück drauf ist wesentlich kleiner 🙂 Auch hier wieder feste Maschen. Die Luftmaschenkette am Anfang (waren so 6-7 Maschen, genau weiß ich es nicht mehr) wird rundum behäkelt. Und dann geht es spiralig weiter. Das ganze Teil hat eh nur ein paar Runden, da geht das spiralig viel einfacher und stressfreier als in richtigen Runden. Eine genaue Anleitung kann ich nicht liefern, aber ich habe eine grobe Schemazeichnung entworfen:

ovalhaekelzunehmschema

(Ok, „Schemazeichnung“ und „entworfen“ ist ein bisschen hochgegriffen *g*). Also in der Mitte bis zum ersten grünen Punkt ist die Luftmaschenkette, dann gehts erstmal ganz normal feste Maschen drüber. Am Ende – zweiter grüner Punkt – mit drei fM in eine M ums Eck häkeln und dann fangen schon die Rundenzunahmen an. Jeweils bei den roten Punkten zwei fM in eine fM häkeln. Bei den oberen und unteren geht sich das gut aus, immer die doppelten der Vorrunde zu nehmen, die seitlichen habe ich ausgemittelt, hat sich also ggf. mal um eine Masche nach vorne oder hinten verschoben. Beendet hab ich das Ganze an einer langen Seite kurz vor der Kurve mit einer Kettmasche. Fadenende vernähen, fertig. Falls die Schnur für die Stopfnadel zu dick ist, einfach das Ende ein bisschen aufdröseln und fächern, dann geht das schon. Die Paketschnur ist natürlich aus Hanf und nicht aus so blödem Plastikzeuch.

Neuer Header

Aus aktuellem Anlass habe ich mal meinen Header erneuert. Zwar gibt es von Luna und Schroeder (noch?) kein so schönes „Zammverschnurgelbild“, wie ich es von Luna und Kater hatte, aber ich habe zwei gute Fotos gefunden:

Luna

Man könnte meinen, sie würde hier „RUUUHHHHEEEEEE!!!!“ brüllen – der kleine Schrätt hält uns nämlich ganz schön auf Trab. Vor allem ihr jagt er immer hinterher – wobei das mittlerweile schon um Einiges besser geworden ist. Die Wahrheit ist jedoch: Ich hab sie einfach nur beim Gähnen erwischt 😉

Schroeder

Und der kleine Schrätt hier – offiziell heißt er Schroeder, nach dem klavierspielenden Freund von Charlie Brown – hat gerade seine ersten vorsichtigen Gehversuche DRAUSSEN hinter sich. Das ist ja soo spannend. Und so groß und so weit alles, da DRAUSSEN!

Das ist also unser neues altes Dreamteam und deshalb auch die Header-Aktualisierung. Da die beiden Fotos nun hochkant sind, habe ich die Lücke mit einem Zentangle befüllt.

So ganz ohne Links will ich euch aber nun auch nicht davon kommen lassen. Da gibts einmal was zum Thema weibliches, allzu weibliches auf erzählmirnix. Und dann noch eine sehr praktische Näh-Anleitung für eine Buchstütze auf aufgeruescht.

Mit meinem Ausmist-Projekt komm ich sehr gut voran – vor allem gerade weil ich mir keinen Stress damit mache!

Und, was machen eure guten Vorsätze? Läuft alles noch, oder habt ihr schon… modifiziert? 😉 Wie auch immer – ich wünsch uns allen ne gute neue Woche!

Meine Vorsätze

Boah, echt, in jedem zweiten Blog lese ich von den guten Vorsätzen und Plänen fürs neue Jahr. Ehrlich, bei einigen bin ich schon erschlagen, wenn ich nur die laaaaaaaaaangen Listen seh. Und das wollt ihr durchhalten? Ernsthaft??

Kleiner Tipp von mir: Wenn es darum geht, neue Gewohnheiten zu etablieren (z.B. mehr Sport), dann fangt langsam an: Jeden Mittwoch wird eine halbe Stunde Sport gemacht. Wenn sich das so gut eingeschliffen hat, dass ihr gar nicht mehr auf die Idee kommt, diesen Termin sausen zu lassen, könnt ihr erhöhen: Mittwoch und Samstag. Oder ihr macht aus der halben eine ganze Stunde. usw. Wichtig ist, laaaaaangsam und in Ruhe anzufangen. Nichts überstürzen, nicht gleich täglichen Sport vornehmen. Wenn das nämlich mal eine Woche nicht geklappt hat, legt ihr diesen Punkt ad acta. Wenn ihr es langsam angehn lasst, habt ihr eine wesentlich größere Chance, dass da auch was daraus wird. Bei mir hat das jedenfalls gut geholfen.

Was die guten Vorsätze zum neuen Jahr angeht – mach ich keine. Hab ich keine. Weil: Wird ja doch nix draus. Ich mach sowas lieber immer nach Bedarf, wenn es mir halt gerade danach ist, etwas zu ändern. Und dann – genau: langsam angehen, die Sache. Und so geht das ganz gut.

Anstelle eines Vorsatzes habe ich mir aber ein Jahresprojekt für 2015 auserkoren. Weil: Projekt ist ja gaaaaanz was anderes als so ein blöder Vorsatz… 🙂

Mein Projekt für 2015 heißt: ausmisten! In Sachen nichtkonsumieren bin ich wirklich gut – ich kaufe nichts, was ich nicht wirklich brauche. Und auch das erst nach reiflicher Überlegung und umfassender Information. (Gut, den einen oder anderen „Belohnungskauf“ gibt es bei mir auch. Aber das kann ich an einer Hand abzählen, übers Jahr. Das ist genehmigt)

Wir sind vor acht Jahren in unser Häuschen eingezogen. Bei dem damaligen Umzug hab ich natürlich die Gunst der Stunde genutzt und etliches entsorgt. Aber Konsumverweigerung hin oder her: Es sammelt sich doch immer was an (warum eigentlich???).

Und deshalb ist es jetzt einfach an der Zeit, systematisch durch jedes Zimmer zu gehen und auszusortieren. Den Keller nicht zu vergessen! Ich habe mir dafür das ganze Jahr über Zeit eingeräumt; wenigstens wöchentlich will ich etwas ausräumen. Je nach Lust und Laune einen ganzen Schrank, ein Kommodentürchen oder auch nur eine Schublade. Hauptsache: Ich mach was.

Ich denke, das sollte innerhalb eines Jahres zu schaffen sein. Natürlich darf ich mehr/öfter was machen, wenn ich will. Aber ich muss nicht. So kann ich das Projekt recht entspannt angehen und bin zuversichtlich, dass ich das schaffen werde.

Ehrlich gesagt, bin ich selber gespannt, was alles den Weg zur Entsorgung gehen wird. Und von was ich mich wieder nicht trennen kann. z.B. meine Schlumpf-Sammlung. Ich kann mir nicht vorstellen, mich von der zu verabschieden. Auch wenn ich sie wirklich nicht direkt brauche. 🙂

Wie is das bei euch? Habt ihr auch so bestimmte Dinge/Sammlungen, von denen ihr euch nicht trennen mögt – egal wie nutz- und sinnlos sie in irgendeinem Eck vor sich hinstauben?

Ich wünsche jedenfalls allen viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer Vorsätze.