Monatsarchiv: November 2014

Neue alte Webpräsenz

Ich habe hier schon das eine oder andere Mal auf mit-hirn-und-herz.de verlinkt. Das mache ich nun nicht mehr, weil Ivana mit ihrer Webpräsenz umgezogen ist auf ivanadrobek.de.

Die Inhalte hat sie mit übernommen (sind also nicht verloren) und natürlich kommt regelmäßig Neues dazu. Jetzt bietet sie neben dem Blog auch eine liebevoll gestaltete „Neu hier?„-Seite an, auf der die Site vorgestellt wird und schon mal auf die wichtigsten Beiträge für den Anfang verlinkt wird.

Und extra für mich hat sie sogar wieder ein RSS-Feed eingefügt (ganz oben rechts, neben Twitter & Facebook). Dafür nochmal ein extraherzliches Dankeschön – ich liebe meine Sage-Firefox-Erweiterung, mit der ich die neuesten meiner Lieblingsfeed abrufen kann.

Feedly oder sowas cloudiges ist für mich nicht die richtige Lösung. Ich gehör dann wohl doch eher zur Generation Web 2.0 – nicht 3.0 😉 Die NSA bekommt so schon viel zu viel von mir mit. Auch ohne Google-Konto… 🙂

Dienstagsfrage: Don’t CAL me :)

KALs/CAls (knit-along/crochet-along) erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Insbesondere für Designer sind solche Aktionen ein probates Mittel, um sich und ihre Anleitungen publik zu machen.

Hast Du schon mal an einem oder auch mehreren KALs oder CALs teilgenommen?

Wenn ja, welche Gründe haben Dich dazu bewogen?
Wer hat den KAL/CAL initiiert?
Worin siehst Du für Dich persönlich den Nutzen, ein Modell gleichzeitig mit anderen Menschen zu stricken/häkeln?
Hast Du eventuell auch schon einmal negative Erfahrungen bei einem KAL/CAL gemacht?

Falls Du noch an keinem KAL/CAL teilgemommen hast: Warum nicht?

Mal wieder eine Dienstagsfrage für mich – die Antwort hab ich im Titel ja schon vorweg genommen.

Nee, das ist nicht meins. Natürlich laufen mir immer wieder mal KALs über den Weg bzw. wird dabei ja fleißig gebloggt. Das verfolge ich ab und zu als „Zaunguggerin“, um zu sehen, was am Ende dann rauskommt.

Bei vielen KALs habe ich den Eindruck, dass die von Shopbetreiberinnen gemacht werden, damit sie ihre Wolle verkaufen. Wogegen ja grundsätzlich nix zu sagen ist *g* – aber das hat dann nichts mehr von „lasst uns mal gemeinsam was stricken“. Finde ich.

Auf Ravelry bin ich zwar angemeldet, schau aber da nur sehr selten vorbei (das is irgendwie doch nicht so mein Ding dort) – von daher kann ich zu den KALs, die dort laufen, gar nichts sagen.

Die Anleitungen, die ich bisher so mitbekommen habe, waren oft… naja… unausgereift vielleicht? Manches durchaus bemüht. Aber im Ergebnis halt nicht wirklich gut.

Und was für mich so ganz und gar überhaupt nix ist, an irgendwas mitzumachen, wo ich so gar nicht weiß, was am Ende dabei rauskommt. Nee. echt nicht. 🙂

Ich gugg gern beim RUMS-Tag u.ä. vorbei. Da sehe ich nicht nur viele Ergebnisse von diversen KALs, sondern auch von viele anderen Anleitungen, die gerade nen Hype haben. Ich finde es sehr inspirierend und vor allem schön anzusehen, wie unterschiedlich die immer gleiche Anleitung je nach Material/Farbe/Details wirkt. (Da ist auch viel Nähkram dabei, also nicht nur Stricken/Häkeln).

Und das ist manchmal dann doch ansteckend. So musste ich mir z.B. unbedingt einen Leseknochen nähen und auch die Origami-Tasche hat mich so lange verfolgt, bis ich mir endlich eine genäht habe. Der Gruppenzwang halt.. 🙂

Aber so wochenweise (oder noch länger) scheibchenweise Anleitung zu erhalten, ohne das Ganze im Blick zu haben – das ist für mich auch noch ein wichtiger Punkt – nee, is nix für mich.

Eigentlich wollt ich ja nur kurz kommentieren, aber nun ist doch wieder ein ganzer Beitrag draus geworden. 🙂

Was wirklich wichtig ist

Was ist eigentlich wirklich wichtig? Gute Frage, gell? Weil das, was uns jetzt gerade im Moment am meisten ärgert, am meisten stresst, am meisten Zeit kostet – ist es vermutlich eben nicht! 🙂 Ich hab auf meinen letzten Blogrunden ein paar schöne Links gefunden, die sich – großräumig – genau mit diesen Themen befassen. Jenen, die wirklich wichtig sind.

Und ich fange gleich mal mit einem sehr schönen Zitat an:

Das habe ich auch nicht vor.  Also schon … aber nicht in dem Sinne, wie “ich entwickle einen Masterplan zur Übernahme der Weltherrschaft”. Ich arbeite quasi im Untergrund. Meine Wirkungsstätte ist klein. Der Mikrokosmos umfasst: mich – meine Familie – den Boden, auf dem wir leben – unser nächstes Umfeld. Und ich bin fest davon überzeugt, dass das, was ich tue, sich in kleinen Wellen ausbreitet. Vielleicht ein Gedanke, den ich säe. Überlegungen und Handlungen bleiben selten ohne Folgen. Ich gehe nicht davon aus, dass es plötzlich keine Plastikverpackungen gibt, aber vielleicht eine Umstrukturierung von Verpackungen. Eine Verlagerung, weil der Kunde etwas anderes möchte.

Das ist von daslebenistwild – ein sehr lesenswerter Beitrag. Natürlich klingt das arg blauäuig-naiv. Genau deshalb poste ich das auch. Weil es genau solche OptimistInnen braucht, damit sich wirklich etwas bewegt und verändert. Trix schreibt mir damit direkt aus der Seele. Danke dafür!

Vor einigen Jahren habe ich erkannt, dass hinter dem netten Satz „Ich habe keine Zeit“ eigentlich etwas ganz anderes steckt. Nämlich: „Ich hab darauf jetzt echt keinen Bock!“ 🙂 Genau dazu gabs in letzter Zeit gleich mehrere Blogeinträge. Am schönsten hat es mE Marisa formuliert. Sie nennt es „Das hat zurzeit für mich keine Priorität“ – klingt auch gleich viel freundlicher, viel … wichtiger, irgendwie 🙂 Probiert das ruhig mal aus, wann immer ihr euch dabei erwischt, für etwas „keine Zeit“ zu haben. Wo liegen eure Prioritäten? Beim Job? Beim saubergekehrten Gehweg? Beim Basteln mit den Kindern? Einfach mal darauf achten – ganz ohne Wertung. Einfach nur feststellen.

Ein bisschen was praxisbezogenes gibt es natürlich auch. Die Zeit kann nämlich sinnvoller als nur mit Aufräumen verbracht werden. Und zwar dann, wenn man sich ein bisschen Ordnunghalten angewöhnt. Das ist nicht schlimm, es tut nicht weh und es macht den Alltag tatsächlich etwas einfacher. Tipps dazu gibt es auf widerstandistzweckmäßig – auch das ein sehr lesenswerter Blog.

Wie verbringt man seine Zeit aber nun wirklich sinnvoll? Da gibt es auf dieser Seite einen sehr schönen Beitrag mit vielen Bildern – unbedingt ansehen, ich bin total begeistert! (mehr wird nicht verraten!)

Forschung ist natürlich immer ein guter Zeitvertreib. So hat man z.B. herausgefunden, dass Kakao gegen den geistigen Abbau hilft! Und ich bleib gleich auf scinexx: Hättet ihr gedacht, dass der Zeitpunkt der Geburt (also jetzt eher die Jahreszeit und weniger die Uhrzeit) tatsächlich die Persönlichkeit beeinflusst? – Ok, der war jetzt mehr aus der Kategorie „Nachts isses kälter als draußen“  oder: „Wie die Wissenschaft erkennt, was die Erfahrung längst schon lehrt“ oder so… 🙂

Einen hab ich noch zur Forschung: Nämlich hat sich Cambra Skade auf die Schrate-Forschung spezialisiert. Unter anderem gibt es auf ihrem Blog ein schönes Video zu den Katzenschraten. – Ich find die Frau soo genial!

Und so komm ich zum Schluss noch zu etwas, das wirklichwirklichwirklich wichtig ist. Also, echt jetzt! Ich bleib dabei im Großraum Forschung – jetzt zum Thema Lachen! Und das geht wirklich alle an 🙂

Ich wünsch euch allen einen schönen Sonntag!

Selbst gemacht

Mal wieder ein paar schöne Links rund ums Handarbeiten:

Bei schoenstricken.de gibt es 20 Gründe, warum wir Häkeln und Stricken lieben.

Im Koeniginnenreich werden Fensterketten aus Naturschätzen vorgestellt. Ok, da wirds langsam Zeit, noch die letzten Kastanien oder Blätter zu sammeln. Aber vielleicht hab ihr ja schon gesammelt und sucht noch nach einer guten Verwendungsmöglichkeit dafür. Hiermit gefunden 🙂

Die allerbesten, wunderschönsten Monsterschuhe auf der ganzen Welt hab ich bei All-Taeglich gefunden. Da möcht ich gern nochmal fünf sein! *schmacht*

Update: Jetzt gibt es auch die Anleitung dazu – vielen lieben Dank dafür! 🙂

Tja, und dann hab ich aus unterschiedlichen Gründen in den letzten paar Wochen gefühlte 83 Trillionen Zentangles gemalt. Und mich inspirieren lassen. Es ist ja schon schlimm, auf Pinterest nach „zentangle“ zu suchen, aber auf youtube? Macht das bloß nicht! Sonst stolpert ihr über Videos zu einem ganzseitigen, farbigen Zentangle,  oder ihr könnt zusehen, wie ein Mandala entsteht – oder noch schlimmer – überlappende Mandalas! Auch wenn letzteres Video im superschnell-Modus ist, finde ich es dennoch sehr entspannend und beruhigend, anderen beim Malen zuzusehen. Fast so kon-zen-trierend, wie wenn ich selber malen würde. Ja, das hat durchaus was Meditatives. Deshalb seh ich auch eine Verwandtschaft zwischen Zentangles und Mandalas.

Und zum guten Schluss mein neuer Mantel, der es gerade am Wochenende zur Vollendung geschafft hat. *strahl&freu*