Blogrunde

Es ist mal wieder Zeit für eine Blogrunde. Auf dem Minimalismusblog wird eine Zwischenbilanz gezogen nach drei Jahren Ausmisten. Ich finde es sehr erstaunlich, was dabei alles zutage tritt. Dass Entrümpeln in der Wohnung auch ein solches im Kopf bewirkt, hat sich inzwischen ja schon rumgesprochen. So schön beschrieben habe ich es aber selten gefunden.

Auch in die Kerbe schlägt Maria, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Plastik aus ihrer Küche (und ihrem Leben) zu verbannen. Sie (be)schreibt, welche Rolle der Geschirrspüler dabei spielt, dass sich grundsätzlich alles in mehrfacher Ausführung ansammelt und das gute alte Messerchen mit Holzgriff ausgedient hat(te).  Dieser Beitrag hat mich längere Zeit beschäftigt, ehrlich gesagt. Weil es heißt ja, dass Geschirrspüler wassersparender wären als Handwäsche. Erst recht, wenn jedes Messer einzeln „mal schnell“ abgeschwankt wird – was da an Wasser durchläuft?! Hm, Pest oder Cholera… ?

Was braucht es zum Glücklichsein? Elias geht dieser Frage auf Geist & Gegenwart auf den Grund. Den Weg zur Erleuchtung dagegen zeigt Ursula Ortmann auf ihrem Blog auf. Beides sehr lesenswerte Artikel!

Ein ganz anderes Thema bearbeitet Sabine: Hier geht es u.a. ums Weben. Klar, da denken wir alle an die dritte Klasse und den Schulwebrahmen und daran, dass das Gewobene*) in der Mitte immer viel schmaler wurde. Vergesst das alles und schaut euch die Seite(n) von Sabine an. Sie webt nicht nur wunderschöne Dinge, sie verwendet dazu allermeist auch noch selbstgesponnene, oft selbstgefärbte Wolle – wirklich traumhafte Stücke sind dort zu sehen!

*) Lt. Duden hat sich mittlerweile „gewebt“ statt „gewoben“ eingebürgert. Ich finde dennoch die ältere Form schöner, klingender, passender zum Gewebe, zur fließenden Tätigkeit des Webens…

Zum Abschluss der heutigen Runde noch ein paar nette Anregungen für Warnschilder der anderen Art. 🙂

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2 Antworten zu “Blogrunde

  1. Ich habe seit 2000 einen Geschirrspüler (den selben übrigens) und wollte auch nicht drauf verzichten. Hat nicht zuletzt ein Dauerzoffthema aus meiner Beziehung entfernt, hehe. Ich wüsste auch nicht, wieso ich bereits vorhandenes Plastik aus meiner Küche verbannen sollte; im Gegenteil, ich versuche eher, es möglichst lange und oft wiederzuverwenden (Eispackungen als Tubberdosen usw). Große und scharfe Messer wische ich aber immer per Hand ab, da die bei mir in der Spülmaschine schnell Rostflecken bekommen. Ich schneide aber eh 90% aller DInge mit einem sehr langen Messer von Goldhamster (Schinkenmesser?), das noch von Eltern oder Großeltern stammt ;-).

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  2. Sofort und auf der Stelle alles rauszuräumen, „nur“ weil es Plastik ist, will ich auch nicht. Ich achte halt bei Neukäufen drauf, dass es nach Möglichkeit _kein_ Plastik ist. Und ich finde immer neue Möglichkeiten, den leider halt doch manchmal unvermeidlichen Plastikdosen ein zweites (drittes, viertes, …) Leben einzuhauchen.

    Mein bevorzugtes Messerchen ist auch eins meiner ältesten, auch mit Holzgriff. Irgendwie hat das Persönlichkeit, finde ich 🙂

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