Ääänt-spannen

Ich hab eine Workout-DVD, da kommt alle paar Übungen – also immer nach einer Sequenz – der Hinweis, dass man sich hinsetzen oder -legen soll und: „ääänt-spannen“ 🙂

Was ich ebenfalls entspannend finde, ist handarbeiten. In dem Zusammenhang fand ich das Umfrageergebnis bei tichiro.net seltsam, laut dessen 20% der Beteiligten sich wünschten, schneller stricken zu können.

Ich finde, beim Stricken (Häkeln, Nähen, Quilten, …)  geht’s doch nicht unbedingt um das fertige Ergebnis – also um das Beenden -, sondern viel mehr ums Tun?  Wer strickt denn mit dem Vorsatz: Ich brauch noch schnell nen Pullover für die Party am Sonntag? Näh, oder? 😉

Da hab ich mich direkt über folgende Aussage gefreut, über die ich kurz danach gestolpert bin:

Häkeln hat für mich was Meditatives….

Da kann ich nur zustimmen! (Die Decke, die sich u.a. hinter dem Link versteckt, ist übrigens ein Traum…)

Beim Handarbeiten will ich doch gerade mal nicht unter (Zeit-, Leistungs-) Druck stehen (müssen), sondern einfach in Ruhe vor mich hinklappern können. Wenn dann irgendwann (!) aus dem Nadelgeklimpere tatsächlich irgendwie etwas Schönes (Vorzeigbares, Wohlfühliges, Kuscheliges, …) dabei zustande gekommen ist, ist das ein sehr angenehmer Nebeneffekt – aber auch nicht viel mehr.

Ich möchte die beiden Aspekte (das Tun und das Ergebnis) mit höchstens 50:50 gegenüberstellen. Neige aber dazu, dem Tun generell eine höhere Gewichtung beizumessen.

Wie ist das bei euch? Strickt (häkelt) ihr um des Strickens willen (weil es eine schöne Beschäftigung ist, weil es Spaß macht, meditativ ist, …) oder weil es anders eben genau den Pulli nicht geben wird? Worum geht es euch? Um den Weg oder das Ziel?

Ein ääänt-spanntes Wochenende wünsch ich schon mal 🙂

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3 Antworten zu “Ääänt-spannen

  1. Ich äääntspanne am besten beim Wandern, und da geht es wirklich ums Laufen, nicht ums Ankommen. 🙂

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  2. Ich stricke sehr gerne größere Sachen, weil ich mir da für einige Zeit KEINE Gedanken machen muss, was ich als nächste handarbeite. Klingt verrückt? Ist so ähnlich gemeint, wie Du es auch schreibst. Das Stricken an sich finde ich so entspannend, ich finde es manchmal fast schade, wenn ich mit etwas fertig bin, weil mir das Stricken (z.B. eines Musters) so viel Spaß gemacht hat. Oder ich fange gleich wieder mit dem gleichen Ding an und verschenke es dann. Dann kann ich gleich noch einmal.

    lg
    Maria

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  3. *grins* Maria, kann ich gut nachvollziehen! Langeweile kommt dabei (immer dasselbe Muster stricken/häkeln) praktisch auch nicht auf. Und falls doch, lässt sich ja mal ein kleines Zwischendurchprojekt einfügen, Socken stricken, ein Tischset häkeln, ne Tasche nähen…. 😉

    Bodecea, ich hab heut schon in aller Früh an dich gedacht bei einem wunderschönen, warmen, sonnigen Spaziergang ins Dorf! 🙂

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