Monatsarchiv: Mai 2014

Ääänt-spannen

Ich hab eine Workout-DVD, da kommt alle paar Übungen – also immer nach einer Sequenz – der Hinweis, dass man sich hinsetzen oder -legen soll und: „ääänt-spannen“ 🙂

Was ich ebenfalls entspannend finde, ist handarbeiten. In dem Zusammenhang fand ich das Umfrageergebnis bei tichiro.net seltsam, laut dessen 20% der Beteiligten sich wünschten, schneller stricken zu können.

Ich finde, beim Stricken (Häkeln, Nähen, Quilten, …)  geht’s doch nicht unbedingt um das fertige Ergebnis – also um das Beenden -, sondern viel mehr ums Tun?  Wer strickt denn mit dem Vorsatz: Ich brauch noch schnell nen Pullover für die Party am Sonntag? Näh, oder? 😉

Da hab ich mich direkt über folgende Aussage gefreut, über die ich kurz danach gestolpert bin:

Häkeln hat für mich was Meditatives….

Da kann ich nur zustimmen! (Die Decke, die sich u.a. hinter dem Link versteckt, ist übrigens ein Traum…)

Beim Handarbeiten will ich doch gerade mal nicht unter (Zeit-, Leistungs-) Druck stehen (müssen), sondern einfach in Ruhe vor mich hinklappern können. Wenn dann irgendwann (!) aus dem Nadelgeklimpere tatsächlich irgendwie etwas Schönes (Vorzeigbares, Wohlfühliges, Kuscheliges, …) dabei zustande gekommen ist, ist das ein sehr angenehmer Nebeneffekt – aber auch nicht viel mehr.

Ich möchte die beiden Aspekte (das Tun und das Ergebnis) mit höchstens 50:50 gegenüberstellen. Neige aber dazu, dem Tun generell eine höhere Gewichtung beizumessen.

Wie ist das bei euch? Strickt (häkelt) ihr um des Strickens willen (weil es eine schöne Beschäftigung ist, weil es Spaß macht, meditativ ist, …) oder weil es anders eben genau den Pulli nicht geben wird? Worum geht es euch? Um den Weg oder das Ziel?

Ein ääänt-spanntes Wochenende wünsch ich schon mal 🙂

Gewerkelige Blogschau

Ich hab mal wieder einige Links ge- und für gut be-funden – die ich mit euch teilen will. Hauptsächlich geht’s heute um den Großraum Basteln.

Vorab aber noch eine – wie ich finde – Gute Nachricht: Den Happy-Song von Pharrell Williams kennt mittlerweile sicher jedeR. Das eigene Video dazu zu drehen ist zum globalen Volkssport geworden, so auch im Iran. Blöderweise wurden da Frauen ohne Verschleierung gefilmt, die noch dazu tanzten! Klar, die kamen erst mal in den Knast. Sind aber längst wieder auf freiem Fuß, was sie nicht zuletzt dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani zu verdanken haben:

„Frohsinn“ sei das „Recht“ der Bevölkerung. „Wir sollten nicht zu hart mit Verhaltensweisen ins Gericht gehen, die von Freude hervorgerufen werden.“

via Focus.de. Ich finde es ganz unglaublich, was so ein Lied alles bewirken kann… 🙂

Die Fußball-WM nähert sich in Riesenschritten, es wird Zeit, das eine oder andere Gericht zum Grillen auszuprobieren oder noch ein paar Kuchenrezepte zu testen. Was aber ist mit der passenden Deko? Da weiß der Bastelesel phänomenalen Rat!

Schon vor einiger Zeit bin ich über eine Anleitung zum Bildertransfer mit Acrlyfarbe von Karin gestolpert. Klang interessant, aber ich konnt’s mir – ehrlich gesagt – nicht so recht vorstellen, dass da wirklich „was Gscheits“ dabei rauskommen soll?! Nun hat schließlich doch die Neugier gesiegt (und einen konkreten Anlass gab es auch), so dass ich das einfach mal ausprobiert habe: Grundieren, in die noch nasse 2. Schicht dann das Motiv auflegen, andrücken. Trocknen lassen. Abziehen, (feucht) abwuzeln. Ich hab abschließend noch Potch drüber zum Versiegeln – und ich bin me-ga-be-gei-stert! Das funktioniert wirklich, geht super einfach, super schnell (mal abgesehen von den Trockenzeiten, klar) und macht voll was her! Kann das also nur empfehlen, auch wenn ich an dieser Stelle keine Bilder habe, da es wirklich nur ein Test war, mit dem, was halt grad zur Hand war.

Basteln lässt sich ja vieles – z.B. auch Kalender in den unterschiedlichsten Variationen. Mittels Tabellenkalkulationsprogramm lässt sich ein Jahr schnell anlegen; das weiß vermutlich längst jedeR. Noch einfacher und schneller geht es jedoch mit Kalenderpedia. Dort werden Wochen-, Monats- und Jahreskaleder zum Runterladen angeboten. Also doc, pdf und xls. Dazu noch Schuljahreskalender, Feiertage, Arbeitstage, Geburtstagskalender, … all das auch noch in div. Ausführungen. Für die private/nichtkommerzielle Nutzung ist der Download kostenlos, lediglich das (kleine) Logo und der Copyrightvermerk müssen drin bleiben, was ja nur fair ist.

Ok, einen zwei noch – wenn ihr mal ganz viel Zeit habt und gar nicht wisst, was ihr basteln sollt, hab ich via Pinterest noch eine super Inspiration gefunden für alle, die schon immer einen Hund wollten 🙂

Das war’s für heute. Ich wünsch euch allen eine frohe Woche und viel Spaß beim Basteln & Handarbeiten 🙂

 

Geht wählen!

Ich wollte sowieso noch einen Wahlaufruf starten, da kam mir die Mail von campact gerade recht – die ich hiermit weiterleite, sozusagen:

Das gab es noch nie bei einer Europawahl: Auf dem Spiel stehen Demokratie und Rechtsstaat, Umwelt- und Verbraucherschutz, soziale Standards und kulturelle Vielfalt. Alles nur, weil EU und USA das Handels- und Investitionsabkommen TTIP abschließen wollen. Das jetzt zu wählende Europaparlament kann das Abkommen noch stoppen.

Deshalb meine Bitte an Sie: Gehen Sie am Sonntag wählen und helfen Sie, diese Europawahl zur Volksabstimmung gegen TTIP zu machen. Wir haben einen Parteiencheck zusammengestellt, der zeigt, welche Parteien TTIP wollen und welche das Abkommen ablehnen. Auch vage Versprechen und Ungereimtheiten nehmen wir kritisch unter die Lupe.

Kommt das TTIP-Abkommen durch, würden Schutzstandards für Verbraucher/innen und Umwelt sinken – und Konzerne hätten die Möglichkeit, gegen missliebige Gesetze vor geheimen Schiedsgerichten auf milliardenschwere „Entschädigung“ zu klagen. Ob das EU-Parlament diesen Deal stoppt, hängt stark von den deutschen Abgeordneten ab. Sie stellen mit 96 Mitgliedern die größte Gruppe im Parlament.

Morgen, am Tag vor der Wahl, verteilen mehr als 24.000 Campact-Aktive bundesweit 6,5 Millionen Türhänger, die über TTIP informieren und zur Wahl aufrufen. Doch selbst mit dieser riesigen „Denkzettel“-Aktion erreichen wir nur einen Teil der Wahlberechtigten.

Helfen Sie daher bitte mit, die Aufklärungswelle so breit wie möglich zu machen: Zeigen Sie Freund/innen und Bekannten, dass Sie den Konzernen ein Kreuz durch die Rechnung machen können. Wir haben eine satirische Kurz-Anleitung dafür vorbereitet, die sie ganz leicht im Internet verbreiten können:

Zur Kurz-Anleitung: Konzerne ärgern leicht gemacht…

PS Die EU-Kommission will TTIP so gestalten, dass der Bundestag und andere Parlamente der EU-Mitgliedsstaaten nicht darüber abstimmen dürfen. Das heißt: Die künftigen EU-Abgeordneten wären die einzigen Volksvertreter, die TTIP stoppen können. Falls sie dem Deal zustimmen, wird dieser kaum noch aufzuhalten sein. Jetzt kommt es auf jede Stimme an…

Soweit Campact – und ich mag mich dem nur anschließen: Bitte geht wählen, macht einen netten kleinen Sonntagsspaziergang und gebt eure Stimme ab.  Danke!

Mehr zum Thema übrigens auch nochmals bei Ursula Ortmann.

Origami-Tasche

Wie in diesem Beitrag schon erwähnt, habe ich mir u.a. die Origami-Tasche genäht. Und zwar nach dieser Anleitung – allerdings gibt’s da mehrere brauchbare im www.

Naja, ich hab nicht ganz nach Anleitung genäht. Meine hat nicht die 90-60-90-Modelmaße – ähm, 90:30 – sondern ich hab sie verkleinert auf 60:20. Für die Außenseite Blümchenstoff, innen lachsorange. Wobei ich die Nähte so genäht habe, dass sie als Wendetasche funktioniert:

Origami-Tasche außen

Origami-Tasche innenInzwischen habe ich in der Mitte noch einen „Verschluss“ drangenäht: Auf der einen Seite eine Schlaufe (Schläufchen) aus dünnem Gummiband, auf der anderen eine große kugelige Perle, die zum Verschließen in die Schlaufe eingehängt wird. So isses irgendwie nicht ganz so „naggich“ 🙂

Genäht war sie superschnell, supereinfach. Ich finde, das ist für AnfängerInnen eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass sie genau nähen können – der Schwierigkeitsgrad liegt dennoch nicht soo hoch, so dass am Ende ein echtes Erfolgserlebnis winkt!

Mein „Profi-Tipp“ zum Thema Nähen: Bügeln! Bügeln, bügeln, bügeln!

  • Nehmt euch die Zeit, die Stoffe zu bügeln, bevor ihr irgendwas macht.
  • Nehmt euch die Zeit, jede fertige Naht zu bügeln.
  • Nehmt euch die Zeit, nach jedem Nähvorgang das entstandene „Zwischenteil“ zu bügeln.

Ehrlich – so lästig das klingen mag, unterm Strich spart ihr euch eine Menge Zeit und sicher einigen Ärger. Ihr könnt mir in diesem Punkt echt glauben: Ich benutze mein Bügeleisen praktisch nur beim Nähen, Kleidung ist für mich generell bügelfrei. Wenn ich euch also den Tipp mit dem Bügeln gebe, könnt ihr mir da wirklich vertrauen! 🙂

Aber zurück zur Origami-Tasche. So optisch gefällt sie mir schon, nur der Henkel ist doch irgendwie zu kurz, oder? In der Größe, in der ich genäht habe, kann ich sie als „Hand-Tasche“ nehmen, aber in der Original-Größe ist sie ja eher als Einkaufstasche gedacht. Und da wäre doch ein längerer Henkel wesentlich bequemer und praktischer, oder?

Gegen die „Hand-Tasche“ spricht auch noch, dass sie mir dazu zu offen ist. Da müsste dann auf jeden Fall ein Reißverschluss oder wenigstens eine Verschlussklappe dran. Bei letzterem wär’s aber keine Origami-Tasche mehr.  Und die Reißverschluss-Variante möchte ich AnfängerInnen erst mal eher nicht empfehlen 🙂

Vielleicht für den kleinen Einkauf zwischendurch?

—-
P.S.: Mehr Gewerkeltes von mir gibt’s auf zauberweib.de.

Recycling mit Sinn

Bevor man in Recyclingbastelei einen Haufen Arbeit investiert, sollte gut überlegt werden, wie lange das Recycelte wem gefällt und ob die investierte Arbeit und das zusätzlich gekaufte Material die Beschäftigung mit Abfall rechtfertigt. Das bedeutet, dass Recyceltes eine gewisse Nachhaltigkeit beinhalten sollte.

Das schreibt Michaela von lanarta.de in ihrem neuen Beitrag übers Recycling. Außerdem dröselt sie Begriffe wie „Recycling“, „Downcycling“ und schlichtes „Weiterbenutzen“ auf.

Tja, da hat sie völlig recht – mir dreht’s auch regelmäßig die Zehennägel hoch, wenn ich im www auf entsprechende Bilderstrecken bzw. Videos stoße – meistens amerikanischen Ursprungs.

Da hab ich neulich ein Video gesehen, da wurde aus einer  Tetraverpackung irgendwas (Ich weiß schon nicht mehr, was. So beeindruckend war das…) gebastelt – super Recycling! Nur leider wurde dafür haufenweise Plastik verklebt und schon beim Basteln mehr Müll zusätzlich erzeugt, als die Tetraverpackung  Müll gewesen wäre. Das ist nicht so recht der Sinn des Recyclings…

Basteln hat für mich schon von der Grundidee her mit Recycling zu tun. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich so erzogen worden bin, dass meine Mam mir das Bastel- und Handarbeitsgen wohl in die Wiege gelegt hat: Was haben wir an Materialien da und was können wir daraus basteln? Bzw. umgekehrt: Wie kann ich aus dem, was vorhanden ist, das basteln, was ich mir vorstelle/brauche/haben will? MacGyver-mäßig, quasi.  🙂

Natürlich kaufe ich auch mal Bastel- und Handarbeitskram ein. Aber mir würde z.B. nie einfallen, Servietten im Bastelladen zum teuren Stückpreis (!) zu kaufen, nur weil ich eine Schachtel aufhübschen will. Für so etwas eignet sich beispielsweise gebrauchtes Geschenkpapier optimal, da es sich durch den (Tapeten-)Kleister von selber beim Trocknen „glattbügelt“.

Was ich mit diesem Beitrag sagen will: Basteln is super. Recycling ist super. Recyclingbasteln ist megasuper. Wenn ein bisschen Sinn und Verstand dahinter stecken. 🙂

Ich bin auf Teil zwei von Michaelas Beitrag schon gespannt.

 

Schnittmuster-Ebook?

Ich bin gerade bei meiner Blogrunde – u.a. schau ich immer bei RUMS vorbei. Dort finde ich sehr oft Anregungen; sogar die Origami-Tasche musste ich irgendwann einfach nähen, weil sie mir immer wieder begegnet ist. 🙂

Ebenfalls schon öfter über den Weg gehüpft ist mir ein Kleid, das es offenbar in mehreren Variationen gibt, immer erkennbar an der farblich abgesetzten Taille. Gut, denk ich mir, guggste dir mal den Schnitt an. Ich werde also zu einem Shop geführt, sieben Euro und ein paar Zerquetschte für ein Schnittmuster in mehreren Größen und Variationen ist ein faier Preis. Nicht billig, aber preiswert.

Ähm… wie jetzt? E-Book?? Ein Schnittmuster als E-Book? Ich soll mir den Schnitt also auf vermutlich irgendwas zwischen 20 und 40 Seiten ausdrucken, diese Seiten an einem verregneten Sonntagnachmittag zusammenpusseln und zusammenkleben und kann dann mit ausschneiden anfangen? Des Schnittes – wohlgemerkt, da is noch immer kein Stoff in der Nähe…

Hier und da hab ich mir schon einen Hang zum Perfektionismus nachsagen lassen dürfen/müssen – aber selbst ich brings sicher nicht fertig, so viele Seiten wirklich genau passend aufeinander zusammenzukleben. Behaupt ich jetzt mal.

Genau das ist aber bei einem Schnittmuster wichtig – Daumen mal Pi kann ich selber, dafür brauch ich kein Schnittmuster!

Wenn ich ein Schnittmuster kaufe/bestelle, will ich richtiges, echtes Papier, viel Papier, großes Papier in Händen halten, das ich für meine Größe passend ausschneiden kann und somit eine Schnittvorlage für den Stoff habe.

Das ist der Sinn eines Schnittmusters.

Was mich zu meiner Frage zurückbringt: Schnittmuster als E-Book?? Und offenbar wird das Ding (und wohl nicht nur für dieses Modell) tatsächlich gekauft! Nee, also für den Preis will ich ein richtiges Schnittmuster. Weil bevor ich 387626 einzelne Seiten ausdrucke und zusammenklebe, bastel ich mir lieber gleich meinen eigenen Schnitt.

Das Kleid ist aber wirklich sehr schön und ich bewundere alle, die es geschafft haben, aus einem E-Book (!?!?) offenbar tatsächlich einen tauglichen Schnitt rauszupressen.

Aber: Schnittmuster als E-Book?? Falls ihr da Meinungen und Kommentare dazu habt – immer her damit, ich bin neugierig!

Die verstrickte Dienstagsfrage – warum eigentlich?

Warum macht ihr bei der verstrickten Dienstagsfrage  mit?
Ist es einfach eine Möglichkeit, regelmäßig zu bloggen?
Interessiert euch, was andere zur gestellten Frage antworten?
Versucht ihr durchs Verlinken bei den Antworten mehr Besucher zu bekommen?
Antwortet ihr auf jede Frage oder nur auf die, zu denen ihr wirklich etwas zu sagen wisst?

Vielen Dank an Jana für die heutige Frage!

Diese Frage ist so einfach wie genial 🙂 Und da ich auf einfach genial total abfahre und außerdem schon lange nicht mehr aktiv mitgemacht habe, bin ich diesmal wieder dabei:

Tatsache ist, dass ich die Dienstagsfrage jede Woche lese – vor allem eben auch die Kommentare dazu. Meistens wirds bei mir jedoch das Wochenende, bis ich dazu komm, mir die Antworten wirklich in Ruhe zu Gemüte zu führen. Und dann ist es mir auch meist zu spät, selber noch was beizutragen. Mittwoch geht mE schon noch, Donnerstag notfalls auch. Aber noch später? Nee, dann wärs echt keine Dienstagsfragenantwort mehr!

Was suche ich bzw. erhoffe mir zu finden? Interessante Antworten, Blogs, die ich noch nicht kenne, Input, Anregungen – die oft übers Stricken hinaus gehen.

Natürlich verhilft einer das Mitmachen zumindest zu ein bisschen mehr Bekanntheit und vielleicht springt ja der eine oder andere Kommentar dabei heraus. Das gefällt uns doch allen, wenn wir „gesehen“ werden 🙂

Und zur letzten Frage – die indirekt bereits beantwortet ist – bleibt noch zu sagen: Ich antworte nur, wenn ich auch was zu sagen habe. Dafür habe ich mich bei etlichen DienstagsfragenbeantworterInnen in den Kommentaren verewigt, wenn ich eine Antwort besonders gut fand.

Und jetzt noch mal ne ganz andere Frage bzw. Feststellung: Diese ganzen wp-Gimmicks da am oberen Rand sind alle ziemlich fürn A…lso wenn eine einen Beitrag so richtig mit Kategorien und allem Drum und Dran schreiben will, isses am besten, erst mal ins Dashboard zu wechseln, weil „neuer Beitrag“ bringts nicht – und das mit dem „Rebloggen“ hab ich gestern probiert, das is ja voll doof 😦

 

 

Europawahlen – in welcher Welt wir leben wollen

Ursula Ortmann hat auf ihrem Blog eine sehr schöne Liste zu Themen für die Europawahl zusammengestellt; hauptsächlich geht es dabei um das Freihandelsabkommen mit den USA und was das für uns bedeutet. Bitte unbedingt lesen!

Ich möchte nicht in einer großeuropäischen kapitalistischen Marktwirtschaft leben müssen, nach amerikanischem Vorbild.  Und dass der Trend wieder zu einer Sinn-vollen Lebensgestaltung geht, zeigen z.B. die Dorfläden, die bei uns in der Gegend derzeit schon fast wie die Pilze aus dem Boden sprießen. Wo man – vor allen Dingen regional – einkaufen, Pakete aufgeben und auch abholen und sich natürlich auch auf ein Pläuschchen treffen kann.

Es muss doch auch ein Leben ohne Monsanto & Co machbar sein…

Bitte geht wählen am 25. Mai. Nichtwählen ist gleichbedeutend mit „Wir schreiben in den Koalitionsvertrag, dass wir keine Gentechnik haben wollen, aber wenns zur alles entscheidenen Abstimmung kommt, sagen wir mal lieber nix, um uns mit den großen Konzernbossen keinen Ärger einzuhandeln“

Sagt, was ihr wollt!