Bis auf Weiteres …

Tja also… ich mach mal ne Weile Pause hier. Das Bloggen hat mir immer Spaß gemacht, doch seit einiger Zeit ist es zur Routine geworden. Und da es für mich nach wie vor reines Hobby und Spaßvergnügen ist – oder sein sollte – nehme ich mir mal eine Auszeit.

Ich weiß nicht, wie lange die dauern wird, ob es – wenn überhaupt – hier weitergehen wird oder auf meiner Zauberweib-Domain. Ob ich dort umstruktiere und/oder Inhalte von hier nach dort umziehe. Ob ich mit den bisherigen Themen weitermache oder etwas anderes.

Ich weiß es einfach -noch- nicht. Auch das erhoffe ich mir durch die Auszeit. Eine Antwort auf all diese Fragen. Optionen habe ich zur Genüge, aber zunächst will ich herausfinden, ob ich überhaupt weitermachen will.

Vermutlich wird dieser Blog hier irgendwie weiterbestehen, da ich bei einigen anderen Blogs ein wp-Login benötige, um kommentieren zu können. Und wenn ich das Zaubsie deaktivere, ist dieser Name für alle Ewigkeiten gesperrt. Obwohl das ja dann auch eher ein Grund für einen kompletten Neustart wäre…

Aber wie gesagt, all das ist mal so grob vor mich hingedacht. Darüber will ich mir erst einmal selber Klarheit verschaffen.

Wann und ob und wie es weitergeht, werde ich euch auf jeden Fall wissen lassen. Wenn es soweit ist.

Bis dahin: Frohe Feiertage und ein gesegnetes, gesundes, glückliches Jahr 2021,

euer Zauberweib

Gehäkelt und Gestrickt

Nochmal ein Beitrag zu meinen Gewerkelungen. Hier gehts ums Häkeln und Stricken:

Derzeit bin ich mal wieder im „Baddschgerli„-Wahn. Diese „Sneaker-Socken“ sind schnell nebenbei gehäkelt und wärmen nicht nur die Füße, sondern gehen auch als eine Art „Hausschuhe light“ durch.

Flaschenkleidchen gehören ebenfalls in die Kategorie „schnell & einfach“. Die letzte Reihe als Doppelstäbchen häkeln, eine Kordel zum Zubinden durchfädeln und fertig ist der Stoß-Schutz für die Trinkflasche zum Mitnehmen.

Wollreste lassen sich gut in Häkeldeckchen verarbeiten. Oben links tunesisch. Das achteckige Im Rundenwechsel und daneben Häkelfilz. Das Muster rechts unten ist ein Vorher-Foto und das mittlere Bild zeigt, wie es aus der Waschmaschine wieder rausgekommen ist.

Natürlich gibts auch immer mal (gestrickte) Soggn und an einem Wollkorb hab ich mich noch versucht. Leider wollte die nicht verfilzen – zumindest nicht so sehr, wie ich es mir für dieses Projekt gewünscht hätte.

Die richtig ergiebigen Stashbuster sind natürlich Teppiche! Gehäkelt, gestrickt, mehrere Fäden auf einmal – da geht ordentlich was weg. Das Highlight ist aber in der Mitte unten zu sehen: Aus alten Tshirts geschnittenes Garn einfach in Streifen gehäkelt. Aus Mini-Resten zwischendrin kleine „Flicken“ eingehäkelt (Hauptfaden dabei jeweils durchlaufen lassen). Allerbestes Upcycling und Resteverwertung und sieht in echt noch viel besser aus als auf dem Foto!

Soweit in diesem Bereich. Es werden noch weitere Beiträge folgen :)

Baggwahn 2020

Es ist wieder soweit: Der diesjährige Baggwahn ist vollendet! Ich hab nicht viel Neues ausprobiert, dafür einiges variiert.

Ich fang mal mit dem Spritzgebäck an, das ist der Kringel, halb schoggiladisiert. Rechts daneben Schoggi-Walnuss-Taler, daneben Zebraplätzchen, gefolgt von Haselnussmakronen (Eiweiß-Resteverwertung), Orangentaler mit Kokos-Füllung (ebenfalls Resteverwertung) und darunter Nussplätzchen  mit Nougatfüllung.

Die fünf Schokoladenhäufen in verschiedenen Schattierungen sind samt und sonders Resteverwertung von Füllungen und Schoggi-Überzügen. Einfach mit diversen Nüssen, Kernen, etc. vermischen und kleine Häufchen abstechen.

Unten in der Mitte Marmeladenplätzchen mit Puderzucker, links daneben Kokosplätzchen mit Puderzucker. Dazwischen Dattellebkuchen. Das dunkle daneben mit der weißen Schoggi sind Nougatstangen, ohne die ich mich nach der Baggwahnwoche auf der Arbeit gar nicht blicken lassen darf! :) Darüber – nochmal mit Puderzucker – Nussplätzchen mit Marmeladenfüllung. Für die Füllungen hab ich immer wieder andere Marmeladen genommen.

Ungefähr auf zehn Uhr 1-2-3-Plätzchen mit weißer Schoggi-Nuss-Füllung, darunter Nougatbissen, daneben Nuss-Nougat-Plätzchen. Das dunkle sind Wiener Herzen mit Marmeladenfüllung, rechts darunter eine Hafer-Zimt-Rolle, links daneben Vanillekipferl und darunter ein Nuss-Karamell-Stück. Das ist mehr oder weniger nur das Oberteil von Nussecken mit einer Schoggischicht statt Plätzchenboden.

Stollen hab ich auch noch gebacken – der ist gar nicht auf dem Teller mit drauf.

Das sieht nach vielen verschiedenen Sorten aus, aber ganz so schlimm ist es gar nicht. Die Nussplätzchen zum Beispiel: Mit zwei verschiedenen Scheiben pressen, die eine Hälfte mit Nougat, die andere mit Marmelade füllen. Einmal mit Schoggi, einmal mit Puderzucker verzieren. Oder gleich die doppelte Menge Teig machen und vier Sorten kreierien: eine weitere Marmeladenfüllung und noch einmal mit Nougat, diesmal aber Nuss-Stücke untermischen.

Am Schluss die Resteverwertung: 1-2-3-Teig herstellen, nach Bedarf halbieren oder dritteln. Und dann guggen was noch da ist, was weg muss: Orangeat, Nüsse (gemahlen oder gehackt), ein Rest Kakao, Kokosstreusel, Schokolade (fein gehackt), Feigen, Datteln, … Was auch immer. Bei Bedarf noch etwas (Pflanzen-)Milch oder Mehl zufügen, damit der Teig wieder geschmeidig wird. Und dann ausstechen, pressen, rollen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch so gibts auf die Schnelle viele verschiedene Plätzchen mit nur einem Grundteig – und die Reste gehen auch alle weg.

Diesmal wars wichtig, auch ein paar vegane Varianten im Angebot zu haben und das ist viel einfacher als man meint. 1-2-3-Teig ist sowieso schon vegan (sofern man Margarine statt Butter nimmt). Eier müssen ersetzt werden. Zartbitter-Schoggi ist ebenfalls vegan. Für eine Füllung diese mit einem guten Drittel veganer Nuss-Nougat-Creme vermischen, dann passen sowohl Konsistenz als auch Geschmack. Nüsse und Marmelade (meine auf jeden Fall) sind sowieso vegan, nur Honig nicht, das bitte nicht übersehen!

Ich hoffe, ich hab euch damit inspiriert, selber mal zu experimentieren und auszuprobieren. Und keine Angst, wenns mal nicht so wird, wie erhofft: Zerkrümeln oder kleinhacken, mit geschmolzener Schoggi mischen und alles wird wieder gut :)

Viel Saß beim Backen!

Wie komm ich an den klassischen wp-Editor?

Ich bin nicht die einzige, die den „normalen“ wp-Editor schmerzlich vermisst und den „supertollen“ neuen Editor als Katastrophe sieht. Zum Glück jammern auch andere darüber und in den Kommentaren bei Fjonka wurde die Lösung genannt. Über einen kleinen Umweg lässt sich ein Editor, der dem alten sehr, sehr nahe kommt, weiterhin nutzen.

Dazu einfach die URL https://deinName.wordpress.com/wp-admin/edit.php (Name natürlich anpassen) aufrufen. Dort ganz oben bei „Beiträge“ auf den kleinen Pfeil neben „erstellen“ klicken und den „klassischen Editor“ auswählen.

Der ist allerdings ein bisschen anders als das Original. Z.B. muss man beim Hochladen von Fotos erst auf den Reiter klicken und in dem nächsten Popup auf „alle Dateien anzeigen“. Wenn mans weiß, nicht weiter schlimm, aber doch ein wenig umständlich.

Was wirklich nervt: Der Kalender beim Planen wird nicht mehr angezeigt. Also vorher (oder ein zweites Tab öffnen) in der Übersicht guggen, wie weit die Planung geht, und überlegen, welches Datum ausgewählt werden soll. (Dazu ggf. einen externen Kalender zu Rate ziehen).

Dann im zu veröffentlichenden Beitrag bei „Sofort publizieren“ auf „Bearbeiten“ klicken, dort lässt sich das Datum nun eintragen. Anschließend auf „Veröffentlichen“ (bzw. heißt es dann „Schedule“) und fertig.

Falls jemand den Kalender doch noch gefunden hat: Bitte melden :)

Aus der Küche

Nachdem die Ernte-Saison inzwischen nahezu vorbei ist, zeige ich euch mal einen kleinen Querschnitt meiner Küchentätigkeiten. Es gab natürlich nicht nur Marmelade, sondern auch Kuchen:

Der vorletzte ist ein Pfirsich-Streuselkuchen auf Rührteig. Die anderen drei sind jeweils unterschiedliche Joghurt- bzw. Puddinghupfe. Da brauchts nur einen abgelaufenen Joghurt, Pudding, o.ä. und ein Rührkuchenrezept, bei dem die Eier eben durch das, was gerade weg muss, ersetzt werden. Ggf. noch etwas Mehl (oder Haferflocken, gem. Nüsse, …) zufügen. Schon hat man einen wunderbar lockeren Kuchen und nebenbei ein Lebensmittel gerettet :)

Ich bleib beim Backen: Hier gehts um Brot. In der Mitte Scones und Körnerbrot. Vorne ein Pfannenbrot und als letztes Streuselkekse mit Marmeladenfüllung – die gibts bei mir das ganze Jahr über:)

Und die kommt hier – die Marmelade. Zunächst sah es so aus, als würde es heuer eine eher magere Ernte werden, auch coronabedingt. Aber dann kam das Obst von allen Seiten. Ich hab hier gar nicht alles auf dem Bild mit drauf, Zwetschgen und Pflaumen fehlen noch völlig, fällt mir gerade auf…

Hier also Apfel, Birne, Erdbeere, Heidelbeere, Honigmelone-Himbeere und Kirsche.

Desöfteren gab bzw. gibt es Aufstriche: Sonnenblumenkerne-Grundrezept, das immer wieder mal abgewandelt wird. Den Hafer-Schoggi-Aufstrich habe ich eh schon mit euch geteilt. In der unteren Reihe Zucchini-Relish und Zucchini mit Paprika süß-sauer eingelegt.

Soweit mein kleiner Einblick in die Küche. Was habt ihr alles geerntet? Mal was Neues ausprobiert? Gebacken? Gekocht? Erzählt, verlinkts in den Kommentaren – ich bin neugierig! :)

Leggings aus Tshirts

Aus zwei alten Tshirts lässt sich eine Leggings nähen. Für dieses Beispiel habe ich vier alte Tshirts gebraucht, da ich jeweils nur die Rückseiten genommen habe. Zwei Vorderseiten hatte ich bereits für die Designer-Jogginghose gebraucht.

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Häkelkürbis

Es geht rasant auf Samhain (aka Halloween) zu und ich hab eine kleine Anleitung für Häkelkürbisse für euch. Dazu braucht ihr etwas Wolle in Kürbisfarbe (also orange, gelb, gold, …) und einen kleinen Rest grüne Wolle. Außerdem Füllwatte, passende Häkelnadel und eine Stopfnadel.

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Pfannenbrot

Mal wieder ein Rezept für Zwischendurch. Das Pfannenbrot ist schnell gemacht, schmeckt warm und kalt und ist auch nach ein paar Tagen noch richtig schön fluffig. Jetzt zur Grillzeit kann es statt in der Pfanne natürlich auch auf dem Grill fertiggebraten werden!

Für einen großen Fladen oder zwei kleine:

1 EL Soja- oder Lupinenmehl
1 EL gemahlene Leinsamen
160 ml heißes Wasser
140 g Mehl nach Wunsch
1 gehäufter TL Backpulver
1 gestrichener TL Salz

Sojamehl und Leinsamen mit dem heißen Wasser übergießen und eine halbe Stunde quellen lassen.

Einen Teller mit etwas Öl bestreichen. Die restlichen trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen, Wassermischung zufügen und mit einer Gabel zu einem Teig verarbeiten, ggf. mit den Händen weitermachen. Teig auf den Teller geben, flachdrücken. In der Mikrowelle auf höchster Stufe 40 Sekunden garen. Falls der Fladen noch zu feucht ist, nochmals 20-30 Sekunden garen.

Derweil etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, den vorgegarten Fladen von beiden Seiten bei niedriger Flamme knusprig bräunen. Noch warm oder kalt genießen.

Das Pfannenbrot lässt sich gut lagern und schmeckt auch nach zwei-drei Tagen noch hervorragend. Es ist dann zwar nicht mehr knusprig, bleibt aber fluffig. Wer mag, kann es im Toaster nochmal aufbacken.

Es passt zum Grillen genauso wie zum Frühstück. Mit Käse oder Marmelade. Die Zutaten sind eigentlich immer vorrätig, so dass man jederzeit schnell ein leckeres Brot „backen“ kann. Lasst es euch schmecken!

pfannenbrot

Das Ding: Gummibesen

Vom Frisörbesuch kennen wir ihn wohl alle: den Gummibesen. Und genau dort – also beim Frisör – bin ich auf die Idee gekommen, mir sowas selber auch zuzulegen.

Eine gute Idee! Ganz besonders für alle, die lange Haare und/oder Katzen (oder Hunde) haben. Der Gummibesen funktioniert wesentlich besser als ein normaler Besen, der oftmals die ganzen Flusen mehr im Raum verteilt, als sie einzusammeln. Für Fliesen gibt es jedenfalls nichts besseres. Vor allem in der Küche, wo auch mal was runtertropft: wird alles sauber aufgenommen und der Besen lässt sich supereinfach auswaschen!

Lediglich auf dem Parkett ist mir mein selbstgebastelter Wischmop lieber, was aber wohl eher Gefühlssache ist. Vielleicht weil der weicher läuft…

Falls ihr Fliesen oder Laminat habt und gerade einen neuen Besen braucht: überlegts euch, einen Gummibesen anzuschaffen – der säubert übrigens auch die Teppichaufleger auf den Treppenstufen!

Wenn ihr Kommentare dazu habt, pro oder contra – bitte gerne her damit!

Likörchen zum Bloggeburtstag

Pünktlich zu meinem achten Bloggeburtstag hab ich ein Rezept für Obst-Likör – das Schwierigste ist es, die Wartezeit von mindestens vier Wochen durchzuhalten!

Es braucht nur drei Zutaten:

  • 100 g Zucker
  • 300 g Obst
  • 500 ml Schnaps

Das Obst kleinschneiden oder im Mixer zermixern. Zucker nach Wunsch, z.B. auch brauner Zucker. Bei sehr süßem Obst kann es weniger sein, bei säuerlichem Obst etwas mehr.

Alle Zutaten in eine Flasche oder großes Schraubglas füllen. Es soll fest verschließbar sein. Als Schnaps nehme ich normalerweise Wodka. Zu Apfel oder Birne finde ich jedoch Rum passender – zusammen mit einem TL Zimt.

Gut schütteln; an einem dunklen, nicht zu kalten Ort stehen lassen. Alle zweidrei Tage mal durchschütteln und mindestens vier, besser sechs Wochen abwarten.

Den Inhalt jetzt durch ein Sieb und/oder Mulltuch gießen. Gut ausdrücken. Der Trester kann gut in einem Kuchen, für Kekse oder als Dessert weiterverarbeitet werden, oder mit weiteren Früchten Marmelade daraus machen. Bitte auf dem Etikett vermerken, dass Alkohol enthalten ist!

Den abgeseihten Likör in Flaschen abfüllen und beschriften. Ist auch ein schönes Mitbringsel! Wers erst einmal ausprobieren will: Einfach die Hälfte des Rezepts nehmen.

Turbo-Variante: 300 g Marmelade mit 500 ml Schnaps vermischen. Zwei Wochen durchziehen lassen, dabei immer mal schütteln. Abseihen und fertig!