Bohemian Rhapsody

Achtung Spoileralarm! Wer den Film noch nicht gesehen hat, das aber noch nachholen will, sollte nicht weiterlesen, weil ich doch einiges aus dem Film verrate.

Falls du nicht weißt, ob du den Film sehen magst: Blödsinn, natürlich willst du. Und wenn du ungefähr irgendwo zwischen 1965 und 1980 geboren bist, isses sowieso Pflichtprogramm!

Ich weiß, ich bin spät dran – wir haben den Feiertag genutzt, die Bildungslücke endlich zu schließen und ich hab mich soo darauf gefreut. An Queen ist zwischen Mitte der 1970er und Freddies Tod Anfang der 1990er niemand vorbei gekommen. Und so war der Film auch ein bisschen eine Zeitreise in die Vergangenheit für mich. Ein großes Stück des Soundtracks meiner Jugend

Mich hat im Film beeindruckt, wie selbstsicher Queen praktisch von Anfang an waren. Sie wussten, was sie wollten, sie wussten, dass sie es konnten – und sind keine Kompromisse eingegangen.

Zu sehen, wie die Werke zustande kamen, der künstlerische Prozess, der jeweils stattgefunden hat – inklusive der Reibereien, Differenzen, die ganz offensichtlich dazu gehörten – hat mich fasziniert. Später, als Freddie auf „Egotrip“ in München war, wurden ihm Musiker zugeteilt, die seine Anweisungen befolgten und alles machten, was er wollte und sagte. Als er wieder zu seiner „Familie“ zurückgekehrt war, meinte er, genau das hätte nicht funktioniert. Eben diese Unstimmigkeiten, dieses Sich-zusammen-raufen hätte ihm gefehlt. Freddie Mercury mag die Galeonsfigur von Queen (gewesen) sein – aber Queen sind nur als Gesamtpaket brillant.

Genau das macht die Band aus. Sinngemäß hieß es am Anfang des Films, dass sie vier Außenseiter wären, die untereinander gar nichts miteinander zu tun haben, eigentlich. Die sich aber zu dem Zweck zusammenfinden, um Musik für (all die anderen) Außenseiter zu machen. Queen ist eine Wahlfamilie und sowas von Familie! Sie streiten und raufen sich zusammen. Sie ergänzen sich, respektieren einander und ziehen sich gegenseitig auf.

Achja, und von Anfang an legten sie immer Wert darauf, dass sie Queen wären. Es gibt also keinen Anführer, keinen Macher, sondern alle sind gleich beteiligt, gleich berechtigt. Erst nach Freddies Rückkehr sind sie dazu übergegangen, die Songs mit Queen zu unterzeichnen – unabhängig davon, wer von den vieren nun die Texte oder Kompositionen verfasst hat.

Klar kann in einem Film niemals alles gezeigt werden. Vermutlich könnte man noch zehn Biografien über Queen und/oder die einzelnen Bandmitglieder drehen mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Blickwinkeln. Und hätte immer noch nicht alles gezeigt. Daher lässt sich nur sagen: Was irgendwie möglich ist, in einem Film darzustellen, gut darzustellen, haben die hier geschafft. Ich bin sowas von begeistert und diese Begeisterung hatte sich Tage später noch immer nicht gelegt.

Natürlich ist der Film umso aufwühlender, da mit der Musik von Queen mein eigener Lebenslauf eng verbunden ist. Wer von uns kann sich nicht mehr ans Live-Aid-Konzert erinnern? Eben! Überhaupt: Stadion-Rock! Wie überwältigend muss das sein, wenn du auf der Bühne stehst und da sind mehrere Zehntausende Menschen um eure Musik zu hören, euch zu sehen, mit euch zu feiern? Wenn all diese Menschen einen gigantischen Chor bilden und eure Lieder singen? Was fühlt man da auf der Bühne? Da muss man doch platzen, vor lauter Gefühls-Overflow, oder?

Tja und das sind alles so viele einzelne Aspekte, Schnippsel, die mich durch den Film berührt haben, die mich aufgewühlt haben und mich nach wie vor durchwirbelt haben. Wie Blätter in einem Herbststurm :)

Und dabei hab ich noch nicht einmal die Hälfte von dem geschrieben, was ich eigentlich alles vor hatte, zu erzählen. Doch bevor ich hier noch stundenlang weiter in die Tasten haue und doch nicht das rüber bringen kann, was mich so überwältigt und fasziniert hat an dem Film: Schaut ihn euch an! Schaut euch Bohemian Rhapsody unbedingt an. Ihr werdets sicher nicht bereuen. Wenn ihr mit „Queen“ nicht nur die englische Königin, sondern auch eine britische Rockband verbindet – schauts euch an!

Und an alle, die den Film schon (längst, vermutlich) gesehen haben: Wart ihr auch so berührt? Gings euch ähnlich wie mir?

Eine außergewöhnliche Band, die mit einem außergewöhnlichen Film geehrt wurde. Lässt sich nicht anders sagen.

Eins interessiert mich aber noch – wie ist das heutzutage auf Konzerten? Kommt da überhaupt noch Stimmung auf? Dieses Feeling? Ist man heutzutage noch auf einem Konzert? So wirklich DA, im Hier und Jetzt, im Augenblick? Geht das überhaupt noch oder ist jede/r nur darauf bedacht, dass das Smartphone alles aufnimmt und ob der Winkel dort drüben nicht vielleicht besser wäre und wie man den Ton noch ein bisschen besser einfangen könnte…?

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Das Ding: Trommelreibe

Aus meiner Reihe Dinge, die den Alltag leichter machen will ich diesmal die Trommelreibe vorstellen. Lange bin ich um die Anschaffung herumgeschlichen – wieder ein Ding mehr, das rumsteht…? Irgendwann hat aber meine Vierkantreibe ihren Geist aufgegeben und ich hab mich entschieden, in eine anständige Trommelreibe zu investieren.

Sehr gute Dienste hat sie bereits beim Plätzchenbacken geleistet – genauer: beim Raspeln von Schoggi, Nüssen, Orangeat, Zitronat… was eben so anfällt. Ein Traum! Die Reibe hat dank Saugfuß einen festen Stand (eine Schraubzwinge ist bei den meisten auch noch im Lieferumfang dabei) und das Handkurbeln geht sowas von leicht und einfach. Blockschokolade ist mit der Vierkantreibe eine gleichermaßen abendfüllende und schweißtreibende Angelegenheit. Mit der Trommelreibe geht das buchstäblich im Handumdrehen.

Inzwischen sind wir mitten in der Zucchini-Saison. Und was soll ich sagen: Kein Muskelkater mehr! Und die Fingernägel sind auch nicht mehr in Gefahr, abgehobelt zu werden. Sogar die Zwiebeln werden bei mir durchgekurbelt. Vor den Zucchini, damit den Zwiebelgeruch gleich wieder neutralisiert ist.

Gereinigt ist so eine Trommelreibe ebenfalls schnell und einfach, wobei ich die Reibetrommeln (also die Einsätze) nicht in die Spülmaschine gebe, sondern lieber per Hand spüle.

Meistens gibt es ein Fleischwolf-Zubehör (zum Nachkaufen), nur zur Info. Lustig finde ich daran, dass ausgerechnet beim Fleischwolf noch der Aufsatz für Spritzgebäck dabei ist. Was irgendwie gar nicht zusammenpasst. Meine Mam hatte einen Fleischwolf noch aus Gusseisen (oder so etwas ähnlichem), sehr massiv und schwer. Irgendwann in den frühen 1960ern angeschafft. Und damals war ebenfalls dieser Spritzgebäck-Aufsatz dabei, mit exakt den selben Mustern wie heute. :)

Wichtig ist, bei der Auswahl auf die Qualität zu achten. Ohne Plastik geht heutzutage ja leider nicht mehr, doch es gibt erhebliche Unterschiede in der Festigkeit. Ebenso bei den Reibetrommeln – da sollte die Schärfe doch erheblich über der einer Fünf-Euro-Käsereibe aus dem nächsten Supermarkt liegen!

Ich habe mich im Vorfeld sehr lange und umfassend informiert und es ist leider viel Schrott auf dem Markt. Deshalb mein dringender Rat: Finger weg von vermeintlichen „Schnäppchen“ – die sind in nullkommanix unbrauchbar, Müll und rausgeworfenes Geld. Faustregel: Alles, was unter 50,- angeboten wird, schon mal pauschal links liegen lassen. Eine konkrete Empfehlung will ich nicht aussprechen, obwohl ich eine sehr gute Trommelreibe gefunden haben. Wers ganz genau wissen will, darf gern pM bei mir nachfragen (s. Impressum).

Größere Mengen Käse z.B. für einen Auflauf reiben – ratzfatz erledigt. Und die Zucchini – kein Vergleich zu früher mit der Vierkantreibe. Die Investition hat sich sowas von gelohnt.

Das Sahnehäubchen war das Durchkurbeln der Zutaten für den Quarkstollen letztes Jahr. Nicht nur, dass ich alles der Reihe nach verarbeiten konnte – ich war plötzlich wieder zehn Jahr alt und mit meiner Mam in der „Weihnachtsküche“. Dass es damals der bereits genannte Fleischwolf war, durch den die Zutaten gedreht und am Ende Hefe- statt Quarkstollen gebacken wurden, sind in dem Zusammenhang unwesentliche Details am Rande. Das Durchdrehen hat mir als Kind schon Riesenspaß gemacht. Und das ist noch immer so. Auch wenn es noch ein bisschen dauert, freu ich mich schon wieder auf diesjährigen den Baggwahn :)

Falls ihr öfter was zum Zerkleinern habt und bereits darüber nachdenkt, ob sich eine  Investition in eine gute (!) Trommelreibe lohnt, kann ich nur sagen: Ja. Lohnt sich definitiv! Es geht um so vieles leichter und schneller als mit der der Vierkantreibe. Aber unbedingt auf Qualität achten und keinen Billigschrott kaufen. Damit tut ihr euch echt keinen Gefallen.

Nachteile sind mir bislang keine aufgefallen. Außer vielleicht, dass es sich für eine kleine Menge Käse zu reiben nicht wirklich lohnt, dafür hinterher alles reinigen zu müssen (auch wenn das wirklich einfach und unkompliziert geht). Für ein bisschen Streuselkäse aufs Brot nehm ich also nach wie vor die alte ausgediente Vierkantreibe, die taugt dafür noch allemal und ist schneller gereinigt als die Trommelreibe zerlegt. Also kein wirklicher Nachteil.

Was habt ihr für unersetzliche, lieb gewordene Dinge, die euch den Alltag erleichtern? Hinterlasst mir einen Kommentar oder greift meine Reihe auf und schreibt einen eigenen Blogbeitrag, den ihr gerne bei mir verlinken dürft.

Ich bin neugierig!

Laptop-Tasche

Zu unserem alten Laptop gab es bislang keine Tasche. Ich wollte den aber nicht schutzlos im Schrank liegen lassen; außerdem war es mir wichtig, dass alles zusammen ist: Kabel, USB-Stick und mein Spickzettel. Seit ich dort ein Linux (MX, 32bit) draufgebrezelt habe, funktioniert der nämlich wieder und wenn wir mal ein togo-Laptop brauchen, haben wir nun eins. Der Stick ist für alle Notfälle und der Spickzettel – naja, da wir den Laptop nicht oft brauchen werden, ist es nützlich, die eine oder andere Information griffbereit zu haben.

Ich hab echt lange überlegt, Ideen skizziert, wieder verworfen. Das Projekt ging mir viele Wochen im Kopf rum. Bis ich meine alte Jeans in meinem Fundus entdeckte und dann wars klar, dass das ein prima Upcycling-Projekt wird. (Kennt ihr das, wenn ihr so eine Grundidee eewig mit euch rumtragt und plötzlich machts „pling“? *gg*)

Zunächst hab ich die Hosenbeine säuberlich aufgetrennt (was eine Sauarbeit war!) und dann die Jeans „gedreht“, so dass der Reißverschluss seitlich ist und die Ober- und Unterseite der Tasche aus je einem Vorder- und Hinterteil der Jeans besteht. Nebeneffekt dieser Drehung: Die dünnen Stellen im Schritt sind durch die Begradigung der Seitennähte rausgefallen.

Die Drehung war der Clou an der Sache, weil die Jeans im Bund einen Tick zu eng fürs Laptop war. So konnte ich nun den Reißverschluss in die Öffnung integrieren. Sobald das Laptop drinnen liegt, hat es genug Platz.

Für den Innenstoff und den Trageriemen hab ich ein Stück eines alten Bettbezuges verwendet und für die „Fütterung“ hab ich einen Rest Volumenvlies in exakt der benötigten Größe gefunden.

Oben habe ich einen langen Reißverschluss eingenäht (der hab ich auch in meinem Vorrat gefunden); als allererstes hat aber eine der Gesäßtaschen einen Reißverschluss bekommen. Da wohnen jetzt Stick und Spickzettel drin, damit die sich nicht irgendwo verschlupfen können.

Das Annähen des Innenstoffes an den Jeansreißverschluss war das einzig Fummelige an der ganzen Sache, alles andere ging locker-flockig von der Hand. Den Trageriemen hab ich einfach durch die Gürtelschlaufen gezogen und die Jeanstaschen haben die perfekte Größe für Netzteil und Kabel.

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„Oaschtasche“ mit Reißverschluss für sichere Verwahrung von Stick und Spickzettel

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Vordere Jeanstasche beherbergt das Kabel. Die Gürtelschlaufen bieten genügend Halt für den Trageriemen

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Zwei Reißverschlüsse geben die Weite für die Öffnung – innen ist der Platz ausreichend.

Falls ihr jetzt Lust bekommen habt, euch selber so eine Tasche zu nähen – gerade mit den Hosentaschen ist das sowas von praktisch! – es gibt bei Youtube jede Menge Anleitungen, auch mit genauen Hinweisen, wie Maß genommen werden muss usw.

Und ich freu mich auf Verlinkungen in den Kommentaren, dass ich eure Ergebnisse auch sehen kann. Oder habt ich was anderes aus ner alten Jeans genäht? Eine Laptop-Tasche aus einem anderen Material geupcycelt? Her damit – interessiert mich alles! :)

Steuer zum Wohl der Tiere?

Ich komm immer noch nicht drüber weg, dass bei der Diskussion neulich zum Thema „bessere Bedingungen für Nutztiere“ die Einführung einer neuen Steuer als die Antwort auf alle Probleme gehyped wurde. (z.B. via spiegel.de)

Offenbar kam niemand auf die Idee, dass es doch viel sinnvoller – und vor allem naheliegender! – wäre, die bestehenden Gesetze entsprechend nachzubessern. Im Sinne einer „Tierwohl“-Haltung, die diesen Namen auch tatsächlich verdient. Ich denke dabei an Demeter-Standard oder vergleichbarer Vorgaben. Daraus ergäbe sich eine Win-Win-Win-Kettenreaktion:

  • Weniger Tiere im Stall -> mehr Platz für die Tiere, weniger Stress (max. 50 Tiere im Stall)
  • Milchaufzucht: Wenn die Kälber bei der Mutter bleiben dürfen, werden diese gesünder und kräftiger. Verluste durch die „fehlende“ Milch werden durch Reduzierung von Tierarztkosten/Medikamenten wettgemacht. Von den gesünderen Tieren profitieren am Ende auch wir Verbraucher/innen
  • Weniger Tiere brauchen weniger Futter -> Ackerflächen stehen anderweitig zur Verfügung zum Direktkonsum von Getreide und Gemüse
  • Weniger Tiere machen weniger Mist -> keine Überdüngung mehr, Böden können sich langsam erholen, Grundwasser ist nicht mehr in Gefahr
  • Weniger Tiere bedeutet auch, dass der Preis für tierische Produkte steigen muss – dies ist dann aber durch erheblich bessere Tierhaltung bedingt, und diesen Preis will sicher jede/r gerne bezahlen. Anders als bei der Einführung einer neuen Steuer, die für das Tier erst mal gar nichts bringt.

Das Argument, die Verbraucher wollen billig, zieht nicht. Es muss ein Mindestmaß an einigermaßen anständiger Tierhaltung gewährleistet sein – und die fängt mE frühestens beim derzeitigen „Tierwohl“-Label drei an. Nummer eins und zwei gehen absolut nicht. Leider sind viel zu oft nur diese erhältlich. Wenn es jedoch nur ab drei aufwärts gibt, werden die auch gekauft.

Ich glaube nicht, dass weniger Tiere einen Versorgungsengpass bedeuten. Es würde einfach nur weniger Fleisch bzw. Tiererzeugnisse gegessen (Schnitzel am Dienstag, Gulasch am Mittwoch und Fleischküchle am Freitag entfallen, der Sonntagsbraten kommt zu neuen Ehren) und vielleicht sogar weniger weggeworfen werden – dafür wird mit mehr Hirn, also bewusster, eingekauft. Fürs Abendbrot gibt es bereits sehr viele Aufstrich-Alternativen zu Leberwurst & Co. An Käse-Alternativen wird sich sicher auch noch was erfinden lassen. z.B. gibt es ja schon Soja-Joghurt, das mir persönlich sogar besser schmeckt als das aus Kuhmilch. Soja-Camembert oder Soja-Emmentaler wird es bestimmt auch bald geben. Die Anbauflächen wären auf jeden Fall da, nachdem nicht mehr so viel Futtermittel für Kühe angepflanzt werden muss.

Soja ist hier übrigens nur als Beispiel genannt – es gibt auch andere Möglichkeiten, klar. Und natürlich wird ein Soja-Käse nicht wie Kuhmilch-Käse schmecken. So wie Ziegen-Käse ja auch seinen eigenen Geschmack hat. Es soll einfach eine Alternative sein, die etwa die gleiche Konsistenz aufweist wie herkömmlicher Weich- oder Hartkäse.

Wir sind es den Tieren einfach schuldig, dass wir uns ihnen gegenüber  anständig benehmen und ihnen ein gutes Leben bieten. Sie danken es uns schließlich dann auch mit wirklich guter Nahrung.

So mal in aller Kürze meine Gedanken dazu ein bisschen sortiert und gesammelt. Ich bin fassungslos, dass auf die Frage „Was können wir tun, dass es den Nutztieren besser geht?“ die Antwort lauten soll „Wir führen eine neue Steuer ein!“ Im Gegenzug dazu der aktuelle Vorschlag zur Einführung einer Reichen-Steuer auf totale Ablehnung stößt, weil das ja „gar nichts bringen“ würde und total „der falsche Weg“ wäre.

Echt jetzt…?

Schoggipudding ganz vegan

Zu meinem siebenjährigen Blogjubiläum*) gibts ein Rezept für einen mega-leckeren Schoggipudding. Ursprünglich wollte ich einen Schoggi-Aufstrich machen, musste aber feststellen, dass der Geschmack eindeutig „Pudding“ ist und daher hab ich die Konsistenz angepasst.

Als Basis diente mir eine selbstgemachte Cashew-Kokos-Creme: Cashews über Nacht einweichen, am nächsten Tag abgießen und abspülen. Zusammen mit Kokosflocken und einem ordentlichen Schluck Rapsöl im Mixer zu einer feinen Creme verarbeiten. Ein genaues Rezept hierfür kann ich leider nicht bieten, weil es eine Resteverwertungsaktion war. Ich mag Rapsöl sehr gerne, wer lieber anderes mag, nimmt anderes :)

Es kann natürlich jede/s Nusscreme/-mus verwendet werden, selbst die gekaufte Variante. ;)

Das Rezept für den Schoggipudding reicht für eine große oder zwei kleine Portionen – nicht von der Menge täuschen lassen, weil es ziemlich mächtig ist und daher gut satt macht:

  • 100 ml abgekochtes Wasser
  • 3 TL Kakaopulver
  • 1-2 TL Eiweißpulver
  • 3 TL Erythrit/Süßungsmittel
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl
  • 80 g Cashew-Kokos-Creme/Nussmus

Wenn ich bei Rezepten Wasser brauche, nehm ich immer abgekochtes, weil das Endergebnis etwas länger haltbar ist  (bilde ich mir zumindest ein). Im warmen Wasser lösen sich die Zutaten besser auf als im kalten, zu heiß sollte es allerdings nicht mehr sein.

Kakao, Eiweißpulver und Erythrit mit dem Wasser verrühren, dann erst das Johannisbrotkernmehl zufügen. Mit dem Schneebesen cremig glattrühren. Zuletzt die Cashew-Kokos-Creme (oder beliebiges Nussmus) unterrühren. Fertig.

Kann praktisch sofort gegessen werden, allerdings schmeckts sogar noch besser, wenn man dem fertigen Pudding eine Nacht im Kühlschrank zum Durchziehen gönnt.

Ich verwende Erbsenprotein und hatte zunächst die Befürchtung, dass der erbsige Geschmack durchschlägt, das ist jedoch absolut nicht der Fall. Kann natürlich durch jedes andere Protein- oder Milchpulver ersetzt werden – was ihr halt zuhause habt.

Als Süßungsmittel nehm ich bevorzugt Erythrit, auch hier kann nach den eigenen Vorlieben ersetzt werden: Von Ahornsirup bis Xylit sollte alles möglich sein. Die Menge kann ebenfalls angepasst werden, wenn es süßer sein darf.

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Viel Spaß beim Schlemmen!

*) Heute vor sieben Jahren habe ich den ersten Beitrag auf diesem Blog geschrieben. Tatsächlich blogge ich schon wesentlich länger und meine erste selbstgebastelte Homepage hatte ich bereits im vorigen Jahrtausend – damals auf Tripod gehostet, wer sich noch daran erinnern mag.

Altes Handy weiterverwenden

Ich hab noch immer mein „altes“ Smartphone rumliegen: 4,5 Zoll, Android 4 – zu alt für die meisten Apps. Der Speicher hat Platz für drei-vier Apps – das hätte mir an sich gereicht, nur ist eben leider das Betriebssystem „veraltet“ :(

Trotzdem darf das Gerät bei uns weiterleben – als Radio! Seit die Kabelanbieter die analoge Übertragung eingestellt haben, hört man bei unserer Stereoanlage (über dreißig Jahre alte Einzelmodule) nur noch Rauschen. Aber das Handy lässt sich anschließen. Sowohl WLAN als auch Browser funktionieren nach wie vor, somit lässt sich damit prima Radio hören.

Nun habe ich noch eine alte SD-Karte gefunden und ins Handy gebastelt. Im Zuge dessen gabs noch ein Großreinemachen: Ich hab alles runtergeschmissen, was nicht tatsächlich dringend benötigt wird. Somit habe ich weiteren Platz geschaffen für Musik. Dateien vom Laptop rüberkopiert. Und man soll es nicht glauben: Obwohl die Stereoanlage aus einer Zeit stammt, in der mp3 noch gar nicht erfunden war (!), klappt auch das einwandfrei! Chillige Musik zum Yoga? Kein Problem – läuft! Und dank mp3 und der zusätzlichen SD-Karte passt einiges drauf. Notfalls kann ich ja jederzeit Titel austauschen. Zugegeben, mein mp3-Player ist vielleicht ein bisschen unhandlich, wenn ich mir die ganze Stereoanlage so anschaue *g* – aber dafür ist er auch Prä-mp3 :)

Der CD-Player der Anlage kann mit mp3-CDs natürlich nichts anfangen, aber übers Handy fungiert sie ja nur als (Verstärker und) Lautsprecher – praktisch nichts anderes, als wenn ich Kopfhörer ans Handy anstöpseln würde. Und das läuft.

Eine weitere Funktion hat es außerdem, mein „Alt“-Gerät – hauptsächlich zur Einkoch- und zur Baggwahn-Zeit: Als Küchenuhr! Ich hab nämlich leider ein sehr seltsames Talent dafür, herkömmliche Eieruhren nach weniger als einem Jahr kaputt zu bekommen. Zum Glück gibts für so etwas aber auch eine App. :) Im Alltag zum Teekochen nehm ich mein normales Handy, aber für Großaktionen und/oder solche Angelegenheiten, wo doch gern mal die Finger schmutzig sind, nehm ich lieber das Alt-Handy. Da ist es nicht so tragisch, wenn das Display mal verschmiert ist – es wird hinterher natürlich auch wieder saubergemacht!

Außerdem ist das „alte“ Gerät robuster, das ist mir bei größeren Küchen-Sessions angenehmer als das filigrane Smartphone, das ich im normalen Gebrauch habe. Und die Eieruhr-App läuft ohne Probleme auch auf Android 4 :)

Vielleicht kannst du deinem „alten“ Handy auf diese oder ähnliche Art ebenfalls noch ein Weiterleben ermöglichen. Ich finde vier-fünf Jahre Lebensdauer nämlich absolut inakzeptabel. Oder hast du noch eine ganz andere Verwendung für solche „Alt“-Geräte? Ich freu mich auf weitere Ideen in den Kommentaren!

Das Ding: Fensterabzieher

Ich hab mir eine neue Beitragsreihe überlegt: Sachen, die den Alltag leichter machen. In loser Folge berichte ich von den Dingen, die mich bei jeder Benutzung immer wieder aufs Neue begeistern!

Den Anfang macht ein Ding, das vermutlich die meisten von euch kennen (und lieben) und das für wenig Geld viel Erleichterung verschafft. Die Rede ist von einem Fensterabzieher. So eine „Gummilippe mit Griff“ habe ich mir vor knapp einem Jahr zugelegt. Ursprünglich war sie nur für die Duschtür gedacht: Nach dem Duschen die Türinnenseite damit abziehen und der Kalk lagert sich erheblich langsamer ab, was wiederum die Reinigung deutlich vereinfacht.

Meinen Mann konnte ich bislang noch nicht dazu überreden, das Ding zu benutzen und ich vergess es – ehrlich gesagt – auch ab und zu. Trotzdem sieht unsere Duschtür jetzt um Längen besser aus als vorher.

Inzwischen bin ich auf die geniale Idee gekommen, das Ding vielleicht auch beim Fensterputzen zu benutzen. :) Dazu muss man sagen, dass ich „streifenfrei“ praktisch nie hinbekomme und diese Tätigkeit nun wirklich nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählt. Aber es muss halt auch ab und zu mal sein und dann sollte es zumindest einen erkennbaren Vorher-Nachher-Effekt geben.

Was soll ich sagen: Der Fensterabzieher ist schon fast eine Offenbarung für mich. Jahrzehnte hab ich mich beim Fensterputzen abgeplagt, um zumindest ein einigermaßen akzeptables Ergebnis zu erzielen. Und jetzt? Fenster reinigen, mit dem Abzieher drüber, die letzten Reste mit einem trockenen Tuch aufnehmen – fertig! Ohne Streifen! Einfach so! Ruckzuck-Ratzfatz! Der Wahnsinn!

Die Version, die ich mir geleistet habe, ist die allereinfachste, völlig frei von jeglichem Schnickschnack und die erfüllt sowas von ihren Zweck! Falls ihr also noch regelmäßig beim Fensterputzen flucht und verzweifelt, möchte ich euch dringend raten, in einen Fensterabzieher zu investieren, wobei „investieren“ hier das falsche Wort ist, weil die günstigste Variante echt ausreicht.

Wenn ihr dann noch ab und zu dran denkt, das Ding nach dem Duschen auch für die Duschtür zu nutzen, spart ihr gleich nochmal Zeit und Nerven, weil eine weniger verkalkte Tür deutlich leichter zu reinigen ist.

Seit ich das Ding habe und nutze, könnte ich mich glatt in den Hintern beißen, dass ich mir so etwas nicht schon viel viel eher zugelegt habe. Aber lieber spät als nie!

Das ist natürlich meine ganz private subjektive Meinung und Feststellung; ich bekomme von niemanden Geld oder sonstige Zuwendungen für diesen Beitrag sondern will hier nur zum Ausdruck bringen, dass das Produkt „Fensterabzieher“ für mich eine megageniale Erfindung ist. Spart Zeit und Nerven und macht schöne saubere Fenster.

Was ist mit euch? Habt ihr auch so einen Abzieher in Gebrauch? Und seit ebenso begeistert wie ich? Oder vielleicht gar nicht begeistert? (Was ich mir allerdings absolut nicht vorstellen kann!)

Welches „Ding“ hat dich begeistert oder begeistert dich bei jeder Nutzung aufs Neue? Ich bin neugierig, davon zu lesen: Schreib oder verlink in den Kommentaren, ich freu mich drauf!

Rundung versäumen

Ich will mir ein Kleid nähen mit „Flügelärmel“ – auf fränkisch: „Falbali“. Der Ärmel besteht aus einer Art Halbmond, wobei die innere Rundung an den Ärmelausschnitt des Vorder- und Rückenteils angenäht wird. Die große äußere Rundung ist der Ärmelsaum und den hinzupfriemeln ist nicht wirklich einfach.

Aber es gibt einen Trick, wie das Kunststück einer faltenfreien Versäuberung doch gelingt. Dazu brauchts ca. zwei Zentimeter Nahtzugabe. Mit einem Garn in Kontrastfarbe und größter Stichlänge einmal füßchenbreit von der späteren Saumkante entlang rumnähen (also mittig von der Nahtzugabe):

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Diese Hilfsnaht wird nun ein wenig eingekräuselt; dabei am besten von beiden Seiten jeweils bis zur Hälfte ein bisschen ziehen. Keine Sorge, wenn zu viel gezogen wurde: das lässt leicht wieder auseinanderziehen. Nur reißen darf der Faden nicht, sonst muss die Hilfsnaht komplett neu genäht werden.

Anschließend wird der Saum um- und festgesteckt, wie rechts im Bild zu sehen ist: An der Hilfsnaht entlang wird das Gekräusel nach innen geschlagen und mit Nadeln fixiert. Lasst euch dafür Zeit, steckt lieber eine Nadel mehr als eine zu wenig – umso leichter tut ihr euch beim Nähen und umso besser wird das Ergebnis. Der Saum sollte, wenn alles fertiggesteckt ist, schön flach aufliegen. Notfalls lieber ein bisschen zu eng als zu locker.

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Nun wird genäht und zwar am besten von der linken Seite, weil von hier aus leichter noch etwas zurechtgezupft und hier und da vorstehendes Gekräusel wieder nach innen gestopft und festgenäht werden kann. Diese Naht ziemlich eng an der Hilfsnaht ansetzen, aber nicht auf der Hilfsnaht – die soll anschließend ja wieder raus!

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Weißes Garn auf weißem Stoff ist zwar nicht so gut sichtbar, aber ich hoffe doch einigermaßen erkennbar die zweite Naht nahe an der Außenkante. Damit wird der Saum noch ein bisschen „gebügelt“.

Die Hilfsnaht ist durch die große Stichlänge schnell rumgenäht. Das Einkräuseln nimmt ein wenig Zeit in Anspruch, die man sich auch nehmen sollte – schließlich soll der Faden nicht reißen! Ebenso viel Sorgfalt verlangt das Feststecken. Der Lohn für die Arbeit ist dann aber ein faltenfreier Saum, der sich sehen lassen kann!

Und wer sich unter „Flügelärmel“ bzw. „Falbali“ nicht so recht was vorstellen kann – das sieht so aus:

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Dafür, dass der Schnitt nach Gefühl war, hab ich das gut hinbekommen :) Und ich hoffe, ich kann mit der kleinen Anleitung hier der einen oder anderen dazu verhelfen, bei der nächsten Rundversäumung ein paar Flüche weniger auszustoßen.  ;)

C02 und Klimawandel

Habt ihr diese Woche auch von der Studie gehört, die ganz erstaunliche Ergebnisse zutage gefördert hat? Bäume pflanzen hilft gegen die Klimakrise! Ganz nebenbei wird noch erwähnt, dass – so quasi als Nebenwirkung – Bäume auch ganz gut darin sind, Sauerstoff zu produzieren.

Äh… ja… tolle Studie. Supi. Wenn die Kohle, die die Studie gekostet hat, einfach gleich dafür verwendet worden wäre, Bäume zu pflanzen, wär das Geld viel sinnvoller angelegt gewesen.

Von Felix Finkbeiner gibt es ein Buch über die „Wunderpflanze gegen die Klimakrise“ – das zu lesen lohnt sicher. Es kann auch einfach gleich gepflanzt werden. Oder ihr schließt euch entsprechenden Organisationen wie z.B. der Plant-for-the-Planet an. Oder nutzt wenigstens die baumpflanzende Suchmaschine Ecosia – z.B. um noch weitere Organisationen zu finden, die Pflanzprojekte unterstützen. :)

Vor ein paar Jahren stand die Idee im Raum, man könne C02 auch im Boden „einlagern“ – also reinpressen. Dass man davon seitdem nichts mehr gehört hat, liegt hoffentlich daran, dass die Schnapsidee fallen gelassen wurde. Jedenfalls hatte ich damals auch schon so eine gewisse Idee, wie sich das mit dem Kohlendioxid vielleicht auf relativ einfache Art lösen lässt.

Wir alle können mithelfen, indem wir Bäume pflanzen. Doch auch die Regierungen sind gefragt, weltweit die Zerstörung der Wälder – insbesondere der Regenwälder – schnellstmöglich zu stoppen. Wirtschaftliche Interessen dürfen hierbei keine Rolle spielen. Schließlich geht es hier um das Überleben von allem Leben: Die Regenwälder sind die Lungen unseres Planeten, die uns allen Atemluft verschaffen. Und zumindest was mich an geht, wäre ich gern bereit, z.B. an südamerikanische Länder eine Art „Regenwald-Abgabe“ zu bezahlen, die gewährleistet, dass eben kein Wald mehr zerstört wird.

Aus all diesen Gründen hoffe und wünsche ich mir auch, dass die Waldbrände in Brandenburg (und überall sonst auf unserem Planeten) schnellstmöglich gelöscht werden und eine Wiederaufforstung erfolgen kann.

Auf unserer Prioritätenliste muss die Gesundung von Mutter Erde an erster Stelle stehen. Es ist unser Job, uns um den Planeten und das Leben darauf zu kümmern – das in der Bibel ist ein verheerender Druckfehler. Dort muss es heißen „… macht euch der Erde untertan!“ Wir sind hier die Hausmeister*innen, dazu waren und sind wir auserkoren. Und dabei schaffen wir es nicht mal, unseren Müll anständig zu entsorgen…

Aber ich bin mir sicher, wenn wir alle zusammen anpacken, und alle ihr bestes geben – inklusive der Regierungen und Konzerne weltweit – können wir das Ruder noch rumreißen!

1500 km mal 1500 km

Das ergibt 2.250.000 Quadratkilometer. Eine Fläche in dieser Größe wäre nötig, um die gesamte Bevölkerung per Windenergie mit Strom zu versorgen. Das entspricht ungefähr sechseinhalbmal der Fläche Deutschlands. Also schon viel. Klar.

Aber.

Wenn man das mal in Relation setzt und z.B. die Weltkarte auf Postkartengröße darstellt (ca. Din A6), dann entsprechen die 1500×1500 km etwa der Fläche eines 10-Cent-Stücks. Das ist verdammt wenig. Und wir bekommens nicht gebacken.

Seit Rio 1992 (Neunzehnhundertzweiundneunzig!) wurde viel versprochen und wenig umgesetzt. Wir fliegen zum Mond, erforschen den Mars, mittlerweile sogar den Jupiter. Das ist alles sooooo wichtig. Genauso wie noch schnellerereres Internet und noch besserererere Handys – alles furchtbar wichtig.

Jap.

Und wir schaffens nicht, eine vernünftige (!) Stromversorgung auf die Beine zu stellen? Echt jetzt? Probierts mal aus, nehmt eine Weltkarte in Postkartengröße (auf dem Bildschirm reicht ja) und haltet eine 10-Cent-Münze drauf. Und das bekommen wir nicht geregelt. Schön bescheuert, wir Menschen. … ;(

Die Zahl hab ich übrigens aus dem Buch „100 Karten, die deine Sicht auf die Welt verändern“ – wie immer an dieser Stelle keine Werbung, außer für die nächstgelegene Stadtbücherei, die dir das Buch bestimmt borgen wird :) Es enthält ein buntes Sammelsurium an Karten, allerlei Wissenswertes und Kurioses: Die seltsamsten Ortsnamen in Deutschland. Eine Karte nur mit Straßen. Nur mit Flüssen. Nur mit Städten. Nur mit Grenzen. Und vieles andere mehr. Schön zum immer wieder drin Schmökern und Neues zu entdecken.

Tja und was die Stromversorgung angeht… Vielleicht sollten wir uns alle zu Greta stellen…